Süddeut­sche Zeitung mani­pu­liert Wahlberichterstattung

Mitten im Wahl­kampf mani­pu­liert die Süddeut­sche Zeitung die Bericht­erstat­tung über Münchner Direkt­kan­di­daten. In einer Über­sicht der Direkt­kan­di­daten der im Bundestag vertre­tenen sechs Parteien wird der Kandidat der AFD als einziger ohne Foto und ohne Video abgespeist.
 

Die Süddeut­sche kann es nicht lassen – selbst beim Vergleich der Direkt­kan­di­daten in München versucht die Redak­tion mit billigen Tricks die AfD zu benach­tei­ligen. Während selbst der CSU-nahe Münchner Merkur über alle Kandi­daten im glei­chen Umfang berichtet, zensiert die im Volks­mund oft als „Alpen-Prawda“ verhöhnte Süddeut­sche Zeitung in Ihrem Artikel den Kandi­daten der stärksten Oppo­si­ti­ons­partei im Bundestag, Petr Bystron.

Dieses Video will Ihnen die Süddeut­sche Zeitung verheimlichen:

In einem Artikel werden alle sechs Direkt­kan­di­daten aus dem Wahl­kreis vorge­stellt – vermeint­lich gleich­be­rech­tigt. Doch während bei CSU, SPD und Grünen-Poli­ti­kern auch ein ausführ­li­ches Portrait verlinkt wird, fehlt dieser bei FDP, AfD und Linken. Doch damit nicht genug: Beim AfD-Kandi­daten Petr Bystron setzte die Süddeut­sche kein Foto zum Text und enthält den Wählern auch sein selbst­ge­machtes Video vor – als einzigen der sechs vorge­stellten Politiker.

Die Autorinnen Sophia Ober­huber und Tiana Zoric, stellten ihren Lesern in ihrem Artikel vom 19. August alle Direkt­kan­di­daten im Wahl­kreis München-Nord vor. Ob nun Bern­hard Loos von der CSU, Florian Post von der SPD, die Grüne Doris Wagner, Daniel Föst von der FDP oder Linken-Poli­tiker Chris­tian Schwar­zen­berger. Alle wurden sie dem Wahl­volk mit Vita, Foto und einem von den Kandi­daten bereit­ge­stellten, persön­li­chen Videos präsen­tiert. Allein bei Petr Bystron, Direkt­kan­didat der AfD, sparte sich die SZ nicht nur das Foto. Eben­falls mussten die SZ-Leser auf das persön­liche Vorstel­lungs­video des AfD-Poli­ti­kers verzichten. Denn auch das wurde, obwohl beides der SZ-Redak­tion vorliegt, nicht veröffentlicht:
Screen­shot Artikel SZ vom 19.08.2021

Jouwatch fragte sowohl bei der Süddeut­schen wie bei dem Bundes­tags­kan­di­daten nach. Weshalb nur der AfD-Poli­tiker Petr Bystron von der Süddeut­schen Zeitung – im Gegen­satz zu allen poli­ti­schen Mitbe­wer­bern – als Einziger mit keinem Bild bedacht wurde, blieb von der SZ bis zur Veröf­fent­li­chung dieses Arti­kels unbe­ant­wortet. Das Büro Bystron zeigte sich verwun­dert: „Der SZ müssten eigent­lich jede Menge Portrait­auf­nahmen der gängigen Bild­agen­turen von Bystron vorliegen. Falls nicht, würden wir selbst­ver­ständ­lich welche nach­schi­cken“. In der Tat handelt es sich bei Bystron um den ehema­ligen Landes­vor­sit­zenden der AfD in Bayern und den profi­lier­testen Außen­po­li­tiker der Partei, von dem es seit 2015 regel­mäßig jede Menge dpa-Bilder gibt. Das fiel der SZ-Redak­tion offenbar erst nach der Anfrage von Jouwatch auf, denn sein Foto wurde kurz nach unserer Anfrage dem Artikel hinzu­ge­fügt – frei­lich ohne einen eigent­lich übli­chen redak­tio­nellen Hinweis auf diese Aktualisierung.
Screen­shot Artikel SZ vom 03.09.2021

Trotz Nach­fragen verheim­licht die SZ-Redak­tion den Wählern jedoch auch weiterhin das persön­liche Vorstel­lungs­video des AfD-Direkt­kan­di­daten, das der Redak­tion laut Büro Bystron seit dem 30. August vorliegt. Jouwatch hatte sich den glei­chen Down­load-Link zuschi­cken lassen – und das Video hier veröf­fent­licht. Die Erklä­rung der SZ, warum es immer noch nicht auf deren Website steht, bleibt weiterhin aus. (SB)

Dieser Beitrag erschien zuerst auf journalistenwatch.com.


 

6 Kommentare

  1. wir nehmen einfach zur Kenntnis, es muss noch schlimmer kommen ,
    bis es wieder besser wird. Dann sind hoffent­lich Schmier­blätter wie
    die Süddeut­sche Zeitung ihre letzten Abon­nenten los.

  2. Als 1952 in Thüringen Gebo­rener, kann ich behaupten, schon eine Diktatur über Jahr­zehnte erlebt zu haben. Und nun sind die Deut­schen schon wieder seit mehr als 30 Jahren in einer Diktatur der „Gerechten“, der „Gender“, der Gras­fresser, der Hasser unseres Landes und der deut­schen Menschen. Es ist heute wie vor 1989. In allen Zeitungen steht derselbe Text. In allen GEZ-Medien schwa­feln die unter­schied­lichsten sogg. Mode­ra­toren aller Couleur den glei­chen Regie­rungs­müll. Statis­tiken werden so lange gebogen, bis deren Zweck erfüllt ist, um die Menschen zu mani­pu­lieren, mit Falsch­mel­dungen zu über­ziehen. Der Bundes­ge­sund­heits­kauf­mann, bezeich­nender Weise kein Medi­ziner, und andere gekaufte und sich hervor­tu­ende „Experten“ bezeichnen ein Drittel der Menschen, die gesund sind als asoziales Pack. 3‑G-Regel. Besser 4‑G-Regel: Genesen, Gesund, Getestet, Gestorben. Diese dürfen alles. Die Gesunden werden bald in Inter­nie­rungs­la­gern umerzogen.

  3. Der Schwarz­wälder Bote, gegründet 1945 vom Franz­mann vertritt zu 100% die Besat­zungs­in­ter­essen der Orga­ni­sa­ti­ons­form einer Moda­lität der Fremdherrschaft“

  4. Im Syri­en­krieg wurde millione­fach retu­schiert und mittels Photo­shop eigene „aktu­elle Fotos“ gebas­telt. Da war nicht nur die Süddeut­sche ganz vorne mit dabei, sondern … einfach ALLE, die zur Main­stream­presse gehören. Und dabei haben sich diese Affen auch noch gegen­seitig verpetzt. Ganz vorne mit dabei: die Süddeut­sche www.sueddeutsche.de/medien/berichterstattung-ueber-syrien-kronen-zeitung-manipuliert-fluechtlingsfoto‑1.1426272

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