Südtirol: Bozen und zehn weitere Gemeinden in der „roten Zone“, alles geschlossen

Schloss Lebenberg in Tscherms, Südtirol · Foto: Allie Caulfield, Flickr / Wikimedia CC 2.0

Elf Gemeinden, darunter Bozen, wurden von der Südti­roler Landes­re­gie­rung zur „roten Zone“ erklärt, für die restrik­ti­vere Maßnahmen ergriffen werden als im Rest des Landes­ge­biets. Die betrof­fenen Gemeinden sind neben der Haupt­stadt: Pfatten/Vadena, Prags/Braies, Feldthurns/Velturno, Niederdorf/Villabassa, Mölten/Meltina, Sterzing/Vipiteno, Neumarkt/Egna, Welschnofen/Nova Levante, Waidbuck/Ponte Gardena und Nals/Nalles.

Die Daten zur Ausbrei­tung der Infek­tion, erklärte Landes­haupt­mann Arno Kompat­scher, „lassen diese Gemeinden von hohem Risiko zu sehr hohem Risiko über­gehen“. Zusätz­lich zu den Maßnahmen, die mit der jüngsten Provinz­ver­ord­nung in den elf Gemeinden mit einer weiteren Verord­nung verab­schiedet wurden und die am 5. November für zwei Wochen in Kraft treten, wird das Fern­stu­dium auf Schulen aller Niveaus umge­stellt und die Schulen und Kinder­gärten geschlossen. Schließen werden auch persön­liche Dienste wie Friseure und Kosme­tik­sa­lons. Darüber hinaus ist es nur aus nach­ge­wie­senen Arbeits- oder Gesund­heits­gründen möglich, diese Gemeinden zu betreten und zu verlassen.

Südtirol gene­rell kehrt ab Mitter­nacht am Mitt­woch zu einem strikten Lock­down zurück, in dem einige Punkte kopiert werden, die das benach­barte Öster­reich bereits am Samstag entschieden hat. Die Ausgangs­sperre beginnt um 20.00 Uhr und endet um 5.00 Uhr. Ab Mitt­woch müssen Bars, Restau­rants, Kondi­to­reien und Eisdielen geschlossen bleiben: das Mitnehmen von Speisen ist bis 20.00 Uhr gestattet. Geschäfte mit Ausnahme von Apotheken, Tabak­läden und Primär­ver­sor­gungs­ge­schäften müssen schließen. Dies sind einige der Maßnahmen, die heute von der Landes­re­gie­rung ergriffen und gerade vom Landes­haupt­mann Arno Kompat­scher mitge­teilt wurden. Es wurden Maßnahmen ergriffen, um das starke Infek­ti­ons­wachstum in Südti­roler Gebiet so schnell wie möglich einzu­dämmen und den starken Druck auf die Kran­ken­häuser zu verrin­gern: Bis heute gibt es über 300 Covid-Kran­ken­haus­pa­ti­enten. Die Hotels dürfen keine Touristen mehr aufnehmen, sondern nur noch Geschäfts­kunden. Gymna­sien und Univer­si­täten müssen auf Fern­un­ter­richt umsteigen. Die Nutzung von Bussen darf 50% nicht überschreiten.

 

Quelle: VoxNews

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