SVP: Der Lock­down ist sofort aufzuheben!

Grafik: SVP/UDC

An seiner heutigen digi­talen Sitzung hat sich der Vorstand der Schweizer Volks­partei (SVP) klar dafür ausgesprochen

  • dass der Lock­down sofort aufzu­heben ist;
  • dass die Risi­ko­gruppen endlich gezielt und wirksam zu schützen sind, damit der Rest der Bevöl­ke­rung mit Schutz­kon­zepten wieder möglichst frei arbeiten und leben kann.
  • dass die Beschaf­fung von ausrei­chend Impf­stoff unver­züg­lich sicher­zu­stellen und die Impfung der Bevöl­ke­rung zu beschleu­nigen ist.

Die Corona-Politik des Bundes­rates unter der Feder­füh­rung von Gesund­heits­vor­steher Alain Berset ist ange­sichts der sinkenden Infek­ti­ons­zahlen in keiner Weise mehr zu recht­fer­tigen. Statt die – zu weiten Teilen klar iden­ti­fi­zier­baren – Risi­ko­gruppen wirksam vor Anste­ckungen zu schützen, sperrt der Bundesrat lieber die gesamte Bevöl­ke­rung mona­te­lang ein. Diese Politik hat für die ganze Bevöl­ke­rung zu einer fatalen Perspek­ti­ven­lo­sig­keit geführt. Die Lage ist prekär:

  • Depres­sionen nehmen zu, die psych­ia­tri­schen Einrich­tungen und Ange­bote verzeichnen eine massive Zunahme von Fällen, die Jugend­psych­ia­trien sind vieler­orts voll.
  • die Fälle von häus­li­cher Gewalt haben stark zuge­nommen. Das Kinder­spital Zürich meldet so viele Verdachts­fälle auf Kinds­miss­hand­lung wie noch nie. Die meisten der miss­han­delten Kinder sind laut dem Kinder­spital Opfer von körper­li­cher und sexu­eller Gewalt geworden. Eine Entwick­lung, die die Experten auf die Corona-Mass­nahmen des Bundes­rates zurück­führen, nament­lich auf die Schul­schlies­sungen, die Home­of­fice-Pflicht sowie den Lock­down und die daraus resul­tie­renden finan­zi­ellen Probleme der Familien.
  • durch den Lock­down gehen Tausende Arbeits- und Ausbil­dungs­plätze verloren, unzäh­lige Menschen stehen vor dem Nichts und sind verzwei­felt. Es gibt erste Anzei­chen dafür, dass die Zahl der Selbst­tö­tungen oder der versuchten Selbst­tö­tungen stark steigt.
  • durch das Verbot, sich auch privat zu treffen, verein­samen viele Menschen und das Vereins­leben, das zuvor vielen Halt gab, wird zerstört.

Zu all diesen gravie­renden sozialen und psychi­schen Schäden der Corona-Politik kommen die wirt­schaft­li­chen Schäden. Der Lock­down kostet die Schweizer Steu­er­zah­le­rinnen und Steu­er­zahler 144 Millionen Franken – jeden Tag. Diese Holz­hammer-Politik lässt den Schul­den­berg weiter anwachsen. Gemäss Schät­zungen von Experten steigt die Brut­to­ver­schul­dung der Schweiz auf bis zu 130 Milli­arden Franken und wird sich somit dem Höchst­stand der Schweizer Staats­ver­schul­dung aus dem Jahr 2005 annä­hern. Es ist absehbar, dass die arbei­tende Bevöl­ke­rung, der Mittel­stand, doppelt für die Corona-Politik des Bundes­rates wird bezahlen müssen: Jetzt für die finan­zi­ellen Ausfälle sowie für die krank machenden Einschrän­kungen und später mit höheren Steuern.

Quelle: SVP / UDC


3 Kommentare

  1. Es ist unglaub­lich wie sich das immer hinge­bogen wird.
    Das macht verzwei­felt und wütend. In Deutsch­land ist es noch schlimmer. Hier regiert der Wahn­sinn mit dem Teufel in einer Person.

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