„Swiss Stop Isla­miz­a­tion Award“: Start einer Fund­rai­sing-Kampagne – Ziel: 6’000 Franken

Foto: MPI

Um den Personen und Vereinen, die oftmals in der allge­meinen Gleich­gül­tig­keit gegen die Isla­mi­sie­rung unseres Landes kämpfen, eine ange­mes­sene Aner­ken­nung zu zeigen, hat die poli­ti­sche Bewe­gung „Il Guas­ta­feste“ aus dem Tessin 2018 einen natio­nalen Preis ins Leben gerufen.
 

Ziel des „Swiss Stop Isla­miz­a­tion Award“ ist es, den Preis jähr­lich an drei Personen oder Vereine zu verleihen, die sich – in der französisch‑, deutsch- und italie­nisch­spra­chigen Schweiz, aber auch in den an die Schweiz angren­zenden Ländern – für ihre mutigen Akti­vi­täten gegen die Isla­mi­sie­rung und gegen isla­mi­schen Radi­ka­lismus hervor­getan haben. Die Gewinner sollen mit jeweils 2’000 Franken finan­ziell unter­stützt werden.

Die erste Ausgabe des Preises hatten Mireille Vallette, Walter Wobmann und Lorenzo Quadri gewonnen; die zweite Magdi Cris­tiano Allam, Prof.. Sami Aldeeb und Alain Jean-Mairet; die dritte von Uli Windisch, Shafique Kesha­vjee und Stefano Piazza; die vierte von der Schwei­ze­ri­schen Verei­ni­gung Vigi­lance Islam, Eros Mellini und dem Eger­kinger Komitee.

Die Preis­ver­lei­hung für die fünfte Ausgabe wird im Laufe des Früh­jahrs statt­finden. Daher wird eine neue Spen­den­kam­pagne gestartet, mit dem Ziel, dank der Beiträge zahl­rei­cher Personen 6’000 Franken zu sammeln.

Les candi­dats – Die Kandi­daten – I candidati

(in alpha­be­ti­scher Reihenfolge)

Fran­zö­si­sche Schweiz + Frankreich:

Pierre Cassen (FRANKREICH) – Er ist der sehr kämp­fe­ri­sche Gründer und ehema­lige Leiter von Riposte laïque, einer Website, die 2007 in Frank­reich von einer Gruppe von Linken und Links­ex­tremen gegründet wurde, die beschlossen hatten, dass es an der Zeit sei, sich der Isla­mi­sie­rung Frank­reichs zu wider­setzen. Die Website ist sehr inter­es­sant und mutig. Hören Sie sich die 27-minü­tige Rede an, die Pierre Cassen 2017 im Land der Ardèche (tvs24.ru/ripostelaique/embed/43/ ) gehalten hat und die von YouTube zensiert wurde. Er erklärt, dass der Islam in Frank­reich verboten und alle Moscheen geschlossen werden sollten.

Alex­andre Del Valle (FRANKREICH) – Fran­zö­si­scher Poli­to­loge, Philo­soph und Jour­na­list italie­ni­scher Abstam­mung. Er ist Spezia­list für Geopo­litik und den Nahen Osten, hat einen Doktor­titel in zeit­ge­nös­si­scher Geschichte und ist Professor für Geopo­litik des Islam in Frank­reich und Italien. Er gilt als einer der bemer­kens­wer­testen Experten für den isla­mi­schen Funda­men­ta­lismus. Er ist ein bril­lanter Redner, der häufig an Radio- und Fern­seh­dis­kus­sionen über den Islam teil­nimmt, und Autor zahl­rei­cher fundierter Essays, darunter „Le Tota­li­ta­risme isla­miste à l’as­s­autaut des démo­cra­ties“ (2002), „La Turquie dans l’Europe, un cheval de Troie isla­miste“ (2002), „La Turquie dans l’Europe, un cheval de Troie isla­miste? (2004), „Warum werden heute welt­weit Christen getötet?“ (2011), „Der West-Komplex: Eine kleine Abhand­lung zur Entschul­dung“ (2014), „Die wahren Feinde des Westens: Von der Ableh­nung Russ­lands zur Isla­mi­sie­rung der offenen Gesell­schaften“ (2016), „Die Stra­tegie der Einschüch­te­rung: Vom dschi­ha­dis­ti­schen Terro­rismus zur isla­mi­schen Korrekt­heit“ (2018). Die unvoll­stän­dige Liste ihrer Bücher zeigt deut­lich, wie wichtig diese Expertin im lebens­wich­tigen Kampf gegen die Isla­mi­sie­rung Europas und die Radi­ka­li­sie­rung von Muslimen ist.

Zineb el Rhazoui (FRANKREICH) – Die 1982 in Casa­blanca gebo­rene fran­zö­si­sche Jour­na­listin marok­ka­ni­scher Herkunft, die sich selbst als Athe­istin mit musli­mi­schem Hinter­grund bezeichnet, wurde welt­weit bekannt, weil sie am 7. Januar 2015 verse­hent­lich einem Massaker in der Redak­tion von Charlie Hebdo entging, wo sie seit 2011 als Kolum­nistin tätig war und die sie 2017 verließ, als die Redak­tion beschloss, keine Kari­ka­turen über Mohammed mehr zu veröf­fent­li­chen. Seitdem lebt die Akti­vistin für Menschen­rechte und indi­vi­du­elle Frei­heiten, die zur Vertei­di­gung musli­mi­scher Frauen Spre­cherin der femi­nis­ti­schen Verei­ni­gung „Ni putes ni soumises“ (Weder Huren noch Unter­wor­fene) gewesen war, unter Schutz, weil sie mehrere Mord­dro­hungen erhalten hat. Sie ist die am stärksten geschützte Frau in Frank­reich. Das hindert sie jedoch nicht daran, an Radio- und Fern­seh­sen­dungen teil­zu­nehmen, in denen sie es nicht versäumt, den Islam, aber auch die Intel­lek­tu­ellen und Jour­na­listen, die den Isla­misten unter­worfen sind, zu kriti­sieren. Die Drohungen gegen diese mutige anti-isla­mi­sche Akti­vistin nahmen zu, nachdem sie in einem 2018 ausge­strahlten Inter­view auf CNews erklärt hatte, dass „der Islam sich der Kritik, der Ironie und den Gesetzen der Repu­blik unter­werfen muss“, und nachdem sie im selben Jahr in einer anderen Sendung argu­men­tiert hatte, dass verschlei­erte Frauen mit ihrem Verhalten die radikal-isla­mi­sche Ideo­logie unter­stützen. 2016 veröf­fent­lichte sie ein Buch mit dem Titel „Den isla­mi­schen Faschismus zerstören“, in dem sie die Expan­si­ons­stra­tegie des isla­mi­schen Faschismus im Westen enthüllt.
Domi­nique Schwander (Wallis) – 1937 in Lausanne geboren, Autor des monu­men­talen e‑Books (621 Seiten) „L’Europe soumise et l’Islam – Isla­mi­sa­tion rampante de la Suisse“: ilguastafeste.ch/islamisation.pdf.

Hamid Zanaz (FRANKREICH) – Er wurde in einer musli­mi­schen Familie geboren und kennt den Islam aus seiner Zeit in Alge­rien, wo er an der Univer­sität Philo­so­phie unter­rich­tete. Wegen seiner säku­laren Haltung musste er 1993 während des Bürger­kriegs Alge­rien verlassen und nach Frank­reich fliehen. Als Über­setzer und unab­hän­giger Jour­na­list, Schrift­steller und freier Denker arbeitet er für verschie­dene arabi­sche und fran­zö­si­sche Publi­ka­tionen. Er ist Autor zahl­rei­cher Essays sowohl auf Arabisch als auch auf Fran­zö­sisch, die sich mit Reli­gion, Sexua­lität, Politik oder Wissen­schaft in der isla­mi­schen Welt befassen. Er hat mehrere Bücher veröf­fent­licht, darunter „Europa ange­sichts der isla­mi­schen Inva­sion: Eine Zivi­li­sa­tion in Gefahr“ (2019), das „Allen Wider­stands­kämp­fern in der Welt, die die Isla­mi­sie­rung ihrer Länder ablehnen“ gewidmet ist. In diesem Buch gibt es ein Kapitel über „Die Schweiz vor einem isla­mis­ti­schen Vulkan“, in dem der Autor fest­stellt, dass „keine Moschee in der Schweiz verschont bleibt, alle sind vom radi­kalen isla­mi­schen Funda­men­ta­lismus infi­ziert“. In seinem Buch „L’is­la­misme, vrai visage de l’islam“ (2012), in mehreren Auflagen erschienen ist, enthüllt er das doppelte Gesicht des Islam, seine Kompli­zen­schaft und seine Stra­te­gien. Der Autor zeigt, dass Isla­mismus und Isla­mismus in Wirk­lich­keit das gleiche Ziel verfolgen: das isla­mi­sche Gesetz überall auf der Welt durch­zu­setzen, der eine offen, der andere verdeckt. Dieses Buch ist, wie auf dem Cover zu lesen ist, ein Alarmruf eines mutigen Mannes: „Öffnen Sie Ihre Augen, anstatt den Kopf in den Sand zu stecken! Lernen Sie zuerst die Gefahren kennen, die der Demo­kratie, der Gewis­sens­frei­heit und der Frei­heit der Frau drohen, und erkennen Sie die Fallen und Lügen, denn gemäß der Taqìya ist es im Islam keine Sünde, zum Wohle der Reli­gion zu lügen“.

Eric Zemmour (FRANKREICH) – Geboren 1958 in Montreuil als Sohn einer Familie alge­risch-jüdi­scher Herkunft mit fran­zö­si­scher Staats­bür­ger­schaft, die während des Alge­ri­en­kriegs nach Frank­reich kam. Der poli­ti­sche Jour­na­list, Schrift­steller, Essayist und Pole­miker hat sich in den letzten Jahren zu einem der unbeug­samsten und bekann­testen Gegner der Einwan­de­rung und der Isla­mi­sie­rung Frank­reichs entwi­ckelt. Er vertritt die Ansicht, dass der Islam nicht mit der Repu­blik vereinbar ist. Er ist Autor mehrerer kontro­verser Bücher, darunter „Le Suicide fran­çais“ (2014) und „La France n’a pas dit son dernier mot“ (2021). Zemmour ist einer der meist­ge­hassten und meist­ge­liebten Männer Frank­reichs. Seine Auftritte im Fern­sehen und in Radio­sen­dungen sind gleich­be­deu­tend mit Quoten­re­korden. Ab 2019 nimmt er auf CNews an der Sendung „Face à l’info“ teil, die dank seiner Präsenz ein großer Erfolg ist. Mit Mut und Entschlos­sen­heit äußert er öffent­lich Meinungen, die ihm die Sympa­thie sehr vieler Fran­zosen einbringen, aber auch Belei­di­gungen, Drohungen und Beschwerden, die darauf abzielen, ihn zum Schweigen zu bringen. In den Jahren 2011, 2018 und 2020 verur­teilte ihn die fran­zö­si­sche Justiz wegen Aufsta­che­lung zu Rassen­dis­kri­mi­nie­rung und Hass gegen Muslime und ihre Reli­gion. Er erklärt, „dass man die isla­mis­ti­sche Offen­sive nicht mehr kriti­sieren kann, ohne als Rassist beschimpft zu werden“. Er wurde unter anderem wegen folgender Aussagen verur­teilt: „Die meisten Drogen­händler sind schwarz und arabisch“. „Alle Muslime, ob sie es nun sagen oder nicht, betrachten die Dschi­ha­disten als gute Muslime“. „Frank­reich erlebt seit 30 Jahren eine Inva­sion“. „In den unzäh­ligen fran­zö­si­schen Vorstädten, in denen viele junge Mädchen verschleiert sind, wird ein Kampf um die Isla­mi­sie­rung eines Terri­to­riums, ein Dschihad, ausge­tragen“. „Muslime sind ehema­lige Kolo­ni­sierte, die zu Kolo­ni­sa­toren geworden sind“. „Der isla­mi­sche Schleier und die Djel­laba sind die Uniform einer Besat­zungs­armee“. Zemmour hat ange­kün­digt, dass er bei den Präsi­dent­schafts­wahlen im April 2022 kandi­dieren wird, und Umfragen zufolge hat er gute Chancen, sich für die zweite Runde gegen Macron zu quali­fi­zieren. Der Haupt­punkt seines Programms besteht darin, die Einwan­de­rung (insbe­son­dere die isla­mi­sche Einwan­de­rung) zu stoppen, krimi­nelle Migranten abzu­schieben und dieje­nigen, die Frank­reich feind­lich gesinnt sind und sich nicht assi­mi­lieren wollen, auszuweisen.

Alain Wagner (FRANKREICH) – Immer häufiger lesen und hören wir von der „Scharia“, aber wie viele Menschen wissen, was sie wirk­lich bedeutet und welche Auswir­kungen ihre Anwen­dung in Europa hat? Ein großer Experte auf diesem Gebiet ist der Fran­zose Alain Wagner, der seit einigen Jahren sehr inter­es­sante Vorträge hält, um den Menschen zu erklären, wie das auf der Scharia basie­rende isla­mi­sche System funk­tio­niert und wie die isla­mi­schen Insti­tu­tionen die Kolo­ni­sie­rung Europas orga­ni­siert haben. Jeder, insbe­son­dere Jour­na­listen und Poli­tiker, sollte sich eine Stunde und 13 Minuten Zeit nehmen, um sich die Vorle­sung mit dem Titel „Die isla­mi­sche Kolo­ni­sie­rung Europas“ anzu­hören, die Wagner am 2. September 2018 in Paris gehalten hat (hier das voll­stän­dige Video; und hier eine schrift­liche Zusam­men­fas­sung: Die isla­mi­sche Kolo­ni­sie­rung Europas – CLILCEA). Die Kolo­ni­sie­rung, die Gegen­stand des Vortrags war, ist dieje­nige, die von der OIC (der Orga­ni­sa­tion für Isla­mi­sche Zusam­men­ar­beit, der alle 57 isla­mi­schen Länder ange­hören), der ISESCO (der 1982 gegrün­deten Isla­mi­schen Orga­ni­sa­tion für Bildung, Wissen­schaft und Kultur) sowie den euro­päi­schen isla­mi­schen Kultur­ver­einen und ‑zentren betrieben wird. In diesem Vortrag, der laut seinem Autor keine Meinungen, sondern echte, nach­prüf­bare Fakten präsen­tiert, erklärt Wagner, warum es uns dazu verur­teilt, nicht zu verstehen, was auf unserem Konti­nent vor sich geht, wenn wir über den Islam spre­chen, ohne die Merk­male der Scharia zu kennen. Den Islam nur als Reli­gion zu begreifen und nicht zu verstehen, dass die Isla­mi­sie­rung ein poli­ti­scher Prozess ist, hindert unsere west­liche Gesell­schaft daran, sich zu vertei­digen und die notwen­dige Desis­la­mi­sie­rung des Westens einzu­leiten. Der fran­zö­si­sche Experte erklärt, wie die Stra­tegie zur Isla­mi­sie­rung Europas mit der Erpres­sung von Öl während des Jom-Kippur-Kriegs (1973) begann. Der Refe­rent stellt klar, dass er, wenn er von „Feinden“ und einem „isla­mi­schen theo­kra­ti­schen Block“ spricht, nicht die Gesamt­heit der in Europa lebenden Muslime meint, sondern die Regie­rungen, Poli­tiker, Orga­ni­sa­tionen und Einzel­per­sonen (Muslime und Nicht­mus­lime), die bewusst die Scharia propa­gieren und eine Viel­zahl von Muslimen ausbeuten und betrügen. In demselben Vortrag geht Wagner auch (ab Minute 47) auf ein 15-seitiges brisantes Doku­ment mit dem Titel „Stra­tegie der kultu­rellen isla­mi­schen Aktion außer­halb der isla­mi­schen Welt“ ein, in dem nicht nur Richt­li­nien für die Schaf­fung isla­mi­scher Gemein­schaften, die nach den Regeln der Scharia funk­tio­nieren, heraus­ge­geben werden, sondern auch erklärt wird, wie man musli­mi­sche Kinder im Westen gegen die „Inva­sion“ „immu­ni­sieren“ kann.

Tessin + Italien :

Boris Bignasca (Lugano) – Abge­ord­neter im Grossen Rat und Verant­wort­li­cher von „Matti­non­line“, einer Nach­rich­ten­web­site der Lega dei Tici­nesi, die ihre Spalten weit­ge­hend für sehr kriti­sche Artikel über den Islam und die musli­mi­sche Einwan­de­rung öffnet.

Iris Cano­nica (Bidogno) – Iris Cano­nica war Mitglied des Komi­tees, das 2011 die „Anti-Burka-Initia­tive“ im Tessin lancierte, die dann 2013 von 65,4 % der Wähler ange­nommen wurde und damit in der Schweiz Schule machte. Sie war auch Mitglied des Komi­tees der eidge­nös­si­schen Volks­in­itia­tive, die ein schweiz­weites Verbot des Verber­gens des Gesichts in der Öffent­lich­keit forderte und am 7. März 2021 von Volk und Ständen ange­nommen wurde. Diese kämp­fe­ri­sche und hart­nä­ckige Bürgerin vertei­digte die beiden Initia­tiven mit großem Nach­druck, indem sie mehrere Zeitungs­ar­tikel schrieb und an verschie­denen Radio- und Fern­seh­de­batten teil­nahm, in denen sie sich durch ihr dialek­ti­sches Geschick auszeich­nete, indem sie mit Bravour gegen jene rot-grünen Femi­nis­tinnen antrat, die, indem sie frau­en­feind­li­chen Isla­misten in die Hände spielten, die angeb­liche „Frei­heit“ musli­mi­scher Frauen vertei­digten, den Ganz­kör­per­schleier zu tragen. Seit Jahren schreibt Iris Cano­nica regel­mäßig für die Wochen­zei­tung „Il Mattino della dome­nica“ und zeichnet sich als eine der wenigen Frauen im Tessin aus, die den Mut haben, öffent­lich und kompe­tent die Unver­ein­bar­keit des poli­ti­schen Islam und der Scharia mit unserer west­li­chen Gesell­schaft, die nega­tiven Auswir­kungen der unkon­trol­lierten Einwan­de­rung auf die Sicher­heit und den sozialen Frieden sowie die uner­träg­liche Unter­wer­fung und Unter­drü­ckung der Frauen in der isla­mi­schen Welt, auch in Europa, zu kritisieren.

Piero Marchesi (Tresa) – Dieser junge und bril­lante Poli­tiker wurde 1981 geboren und hat eine steile Karriere hinge­legt. Von 2012 bis 2021 war er Bürger­meister von Mont­e­ggio (und wurde 2021 Bürger­meister der neuen Gemeinde Tresa), und seit 2016 ist er Präsi­dent der Tessiner Sektion der SVP. Er wurde 2019 in den Grossen Rat gewählt und trat dann nach einigen Monaten von seinem Amt zurück, als er in den Natio­nalrat gewählt wurde. Als Mitglied des natio­nalen Parla­ments profi­lierte er sich sofort an der Anti-Islam-Front mit mehreren Aktionen, wie der parla­men­ta­ri­schen Initia­tive „Verbot des Isla­mi­schen Zentral­rats der Schweiz und der Verei­ni­gung musli­mi­scher Gelehrter“ oder rund um die Frage­stel­lung „Das Schwei­ze­ri­sche Zentrum für Islam und Gesell­schaft in Frei­burg: Chance oder Bedro­hung für die Radi­ka­li­sie­rung?“. Diese Frage wurde im Dezember 2020 auf der Grund­lage der Broschüre „Ist das CSIS wirk­lich für die Inte­gra­tion von Muslimen da?“ gestellt. (www.vigilanceislam.com/images/Broch_CSIS_MV_avril2020.pdf), in der die Genfer Jour­na­listin und Islam­wis­sen­schaft­lerin Mireille Vallette zahl­reiche Zweifel an den Akti­vi­täten des Zentrums geäu­ßert hatte, da dieses die Isla­mi­sie­rung der Schweiz und die Radi­ka­li­sie­rung von Muslimen fördere, anstatt sich für die Inte­gra­tion von Muslimen in unsere demo­kra­ti­sche und säku­lare Gesell­schaft einzu­setzen. Marchesi reichte daraufhin ein Postulat ein, in dem er den Bundesrat auffor­derte, einen Bericht über die Akti­vi­täten des Zentrums zu erstellen, in dem die verschie­denen genannten kriti­schen Aspekte einge­hend analy­siert werden, um zu beur­teilen, ob die Bundes­fi­nan­zie­rung gestri­chen werden sollte. Am 18. August 2021 schlug der Bundesrat dem Parla­ment vor, das Postulat anzu­nehmen. Marchesi war auch Mitglied des Tessiner Unter­stüt­zungs­ko­mi­tees für die eidge­nös­si­sche „Anti-Burka“-Initiative (die am 7. März 2021 von Volk und Ständen ange­nommen wurde) und nahm an mehreren Fern­seh­de­batten zugunsten der Initia­tive teil. Nach der Abstim­mung reichte er die Inter­pel­la­tion mit dem Titel „Burka­verbot. Rachid Nekkaz muss daran gehin­dert werden, weiterhin zu Verfas­sungs- und Geset­zes­ver­stößen aufzu­rufen“, in der er den Bundesrat fragte, was er in Bezug auf den fran­zö­sisch-alge­ri­schen Millionär zu tun gedenke, der sich bereit erklärt hatte, Geld­strafen an Frauen zu zahlen, die sich nicht an das verfas­sungs­recht­liche Verbot der Gesichts­ver­hül­lung halten.

Souad Sbai (ITALIEN) – Die Jour­na­listin und Schrift­stel­lerin wurde in Marokko geboren und ist seit 1981 italie­ni­sche Staats­bür­gerin. Sie studierte Lite­ra­tur­wis­sen­schaft an der Univer­sität La Sapi­enza in Rom und promo­vierte in isla­mi­schem Recht. Sie ist außerdem Chef­re­dak­teurin von Al Maghre­biya Italien, einem Portal in arabi­scher und italie­ni­scher Sprache, das den arabi­schen Gemein­schaften in Italien gewidmet ist. Seit 1997 ist sie Vorsit­zende der Marok­ka­ni­schen Frau­en­ver­ei­ni­gung in Italien. Seit zwanzig Jahren kämpft sie gegen Extre­mismus, für Menschen­rechte und für die Befreiung musli­mi­scher Frauen in Italien von der Segre­ga­tion. Als Abge­ord­nete legte sie 2009 einen Gesetz­ent­wurf vor, der die Voll­ver­schleie­rung (Burka und Niqab) verbieten sollte. Dieser Vorschlag wurde heftig bekämpft und schei­terte. Souad Sbai arbeitet für mehrere italie­ni­sche Zeitungen und hat mehrere Bücher veröf­fent­licht, darunter „Ostaggi dell’­in­te­gra­lismo“ (2014), „L’in­ganno: vittime del multi­cul­tu­ra­lismo“ (2010) und „I Fratelli Musul­mani e la conquista dell’Oc­ci­dente“ (2018). In diesem Buch behan­delt sie Radi­ka­lismus und Dschi­ha­dismus anhand eines wich­tigen Doku­ments mit dem Titel „Das Projekt“, das 2001 im Haus eines in Campione d’Italia lebenden Muslims, der früher eine Bank in Lugano leitete, gefunden wurde. Das Projekt zeichnet die Stra­tegie nach, die die Muslim­bru­der­schaft angeb­lich verfolgt, um den Westen zu erobern.

Deutsch­spra­chige Schweiz + Deutschland:

Hamed Abdel-Samad (DEUTSCHLAND) – Geboren in Ägypten, Histo­riker und Poli­to­loge. Er ist der Sohn eines sunni­ti­schen Iimam und ehema­liges Mitglied der Muslim­bru­der­schaft. Er arbeitet am Jüdi­schen Institut für Geschichte und Kultur der Univer­sität München und lebt unter Perso­nen­schutz. In seinem Buch „Der isla­mi­sche Faschismus: Eine Analyse“ (2017) vertieft er seine histo­ri­sche Analyse der Ähnlich­keiten zwischen dem Isla­mismus und den Ideo­lo­gien von Hitler und Musso­lini; er beschreibt die faschis­ti­schen Tendenzen des heutigen isla­mi­schen Extremismus.

Stif­tung Zukunft CH/ Fonda­tion Futur CH (Engel­berg /Winterthur) – Zukunft CH (Futur CH) ist eine gemein­nüt­zige Stif­tung mit Rechts­sitz in Engel­berg (Kanton Obwalden) und orga­ni­sa­to­ri­schem Sitz in Winter­thur, 2007 vom Pfarrer der refor­mierten Kirche Hans­jürg Stückel­berger (geb. 1930) gegründet, der sich seit Jahr­zehnten für die Unter­stüt­zung von Menschen einsetzt, die wegen ihres Glau­bens verfolgt werden, insbe­son­dere von Christen, die in einigen musli­mi­schen Ländern einer schreck­li­chen Unter­drü­ckung ausge­setzt sind. Die Stif­tung, die derzeit von Pfarrer Michael Frei­burg­haus präsi­diert und von Frau Beatrice Gall geleitet wird, ist somit eine Reak­tion auf die Ausbrei­tung des Islams in der Welt und insbe­son­dere in Europa und der Schweiz. Futur CH kämpft gegen die Einfüh­rung der Scharia und für die Vertei­di­gung der schwei­ze­ri­schen Iden­tität und der christ­li­chen Werte, die ihr zugrunde liegen und die auch die Allge­meine Erklä­rung der Menschen­rechte inspi­riert haben. Einer der von der Stif­tung vertei­digten Pfeiler der Schweizer Iden­tität ist die Reli­gions- und Kultur­frei­heit. In diesem Zusam­men­hang kriti­sieren die Verant­wort­li­chen von Futur CH immer wieder Poli­tiker und Kirchen­ver­treter für die Naivität, mit der sie die isla­mi­sche Lehre betrachten, und werfen ihnen vor, die Öffent­lich­keit damit beru­higen zu wollen, dass der auf der Scharia basie­rende Islam keine Bedro­hung für die Demo­kratie darstelle. In ihrer Präsen­ta­tion schreiben sie: „Man will nicht sehen, dass die Scharia über dem natio­nalen und inter­na­tio­nalen Recht und auch über den Menschen­rechten steht, und gleich­zeitig wird die Tatsache verschwiegen, dass jeder gute Muslim die Pflicht hat, den heiligen Krieg zu führen, um die ganze Welt Allah zu unter­werfen“, z. B. durch Migra­tion, Demo­grafie oder Terror. Die Stif­tung gibt alle zwei Monate ein Magazin heraus (jede Ausgabe enthält Artikel über den Islam), das für einen Betrag von mindes­tens 35 Franken abon­niert werden kann. Der Islam spielt in den Akti­vi­täten der Stif­tung eine wich­tige Rolle: Auf der Website der Stif­tung (zukunft-ch.ch, www.futur-ch.ch) findet sich eine Liste inter­es­santer Broschüren und leicht lesbarer News­letter, die gegen eine geringe Gebühr bezogen werden können (z.B. „Sind die Gebote des Islam mit unseren Gesetzen vereinbar? “) und kurze Texte, die kostenlos herun­ter­ge­laden werden können (z. B. „Burka“, „Taqiya“, „Was ist die Scharia“, „Kampf­auf­rufe im Islam“, „Erlaubt der Islam den Hand­schlag?“). Die Stif­tung orga­ni­siert auch gele­gent­liche Video­kon­fe­renzen (z. B. 2021: „Kann der Islam in unsere Demo­kra­tien inte­griert werden?“), die gegen eine geringe Gebühr besucht werden können. In Zusam­men­ar­beit mit einem Reli­gi­ons­wis­sen­schaftler wird die Stif­tung eine neue Broschüre heraus­geben, um möglichst viele Menschen über den Islam und die Gefahren der Einwan­de­rung aus Afgha­ni­stan zu informieren.

Thilo Sarrazin (DEUTSCHLAND) – Thilo Sarrazin, 1945 in Gera (D) geboren, ist einer der umstrit­tensten Autoren Deutsch­lands und einer der einfluss­reichsten Intel­lek­tu­ellen. Seine Thesen zu den Themen Einwan­de­rung, Isla­mi­sie­rung und Finanz­po­litik führen zu heftigen Debatten. Thilo Sarrazin, Doktor der Rechts- und Poli­tik­wis­sen­schaften, arbei­tete von 2002 bis 2009 als Staats­se­kretär im Finanz­mi­nis­te­rium, bei der Deut­schen Bahn und als Finanz­se­nator in Berlin. Er war außerdem Mitglied des Vorstands der Deut­schen Bundes­bank. Im Jahr 2010 verlor er jedoch seinen Job nach der Veröf­fent­li­chung seines Best­sel­lers „Deutsch­land schafft sich ab“, in dem er auf der Grund­lage mathe­ma­ti­scher und statis­ti­scher Daten erklärt, warum die deut­sche Bevöl­ke­rung in den nächsten 100 Jahren aussterben und durch Menschen aus anderen Kulturen (insbe­son­dere aus dem isla­mi­schen Kultur­kreis) ersetzt werden wird. Anfang der 1970er Jahre war er in die SPD einge­treten, aus der er jedoch 2020 ausge­schlossen wurde, nachdem 2018 sein anderes Buch „Feind­liche Über­nahme“ veröf­fent­licht worden war, das als poli­tisch inkor­rekt galt, da Thilo Sarrazin darin eine allge­meine Kritik am Islam äußerte und gleich­zeitig die Isla­mi­sie­rung Europas anpran­gerte. Im Juli 2021 veröf­fent­lichte er ein neues Buch mit dem Titel „Wir schaffen das! (Wir schaffen das!) ironisch den berühmten Satz von Angela Merkel vom 31. August 2015 aufgreift, als sie ihre Entschei­dung bekannt gab, die Tore für eine Million Einwan­derer zu öffnen. In einem Inter­view mit Gabri­elle Cluzel, das am 16. Oktober 2021 auf der fran­zö­si­schen Website Boule­vard Voltaire veröf­fent­licht wurde, erklärte Thilo Sarrazin, dass diese Entschei­dung, die von der Bundes­kanz­lerin einseitig getroffen wurde, ohne das Volk zu fragen, nega­tive Auswir­kungen auf die Deut­schen für Jahr­zehnte und sogar Jahr­hun­derte haben werde. „Die Kosten für diese Sozi­al­leis­tungen belaufen sich auf 50 Milli­arden Euro pro Jahr, und die Migran­ten­be­völ­ke­rung wächst aufgrund des Fami­li­en­nach­zugs und der damit verbun­denen hohen Gebur­ten­raten stetig an.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei LES OBSERVATEURS, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.



5 Kommentare

  1. Dieses öffent­liche und ekel­hafte Arsch-hoch dieser Typen ist eine Zumu­tung – reichen die massen­haften Moscheen nicht mehr aus, um die Ärsche zu beher­bergen?? Wieso wird das nicht als „Erre­gung öffent­li­chen Ärger­nisses“ gesehen (mindes­tens 10 Schläge auf jeden Arsch…), weshalb ja auch unsere Polizei schüt­zend vor dem Pack stehen?

  2. Ich verstehe es nicht. Moslems als Kandi­daten für einen Preis gegen Isla­mi­sie­rung? Da scheint etwas schief gelaufen zu sein.

    • Insi­der­wissen? Oder anders ausge­drückt: Ehema­lige Raucher sind oftmals die mili­tan­testen Nichtraucher.

      Auch im Bereich allge­meiner Zuwan­de­rung stammen einige der kritischsten Stimmen von länger anwe­senden Einwan­de­rern – die mithin am deut­lichsten erkennen was heut­zu­tage anders und falsch läuft, und mit zu den ersten Verlie­rern der heutigen „Tole­ranz“ und „Welt­of­fen­heit“ zählen.

      Prak­ti­scher Neben­ef­fekt: Ein derar­tiger Hinter­grund erschwert auch die übli­chen stan­dard­po­le­mi­schen Vorwürfe der pauschalen Fremden- oder Islamfeindlichkeit.

      • „Auch im Bereich allge­meiner Zuwan­de­rung stammen einige der kritischsten Stimmen von länger anwe­senden Einwanderern“

        „Verständ­lich“, wollen sie sich doch nicht die Butter vom Brot nehmen lassen – die leben bestens versorgt bei uns, besser als wir Einhei­mi­schen, die wir z.B. unsere Miete selber erwirt­schaften müssen, um nebenbei noch die Mieten für Migranten und Flücht­linge mit unseren hart erar­bei­teten Steu­er­gel­dern zu finan­zie­renen. Nicht vergessen: Die Kopf­tuch­weiber sind nicht berufs­tätig, das verhin­dert der Koran, die tauchen daher vermehrt in Kinder­gärten und Schulen auf, wo sie ehren­amt­lich (so ganz nebenbei) unsere Kinder indok­tri­nieren, die natür­lich fragen, was es mit dem Kopf­schmuck auf sich hat, und schwupps, kann man die Kinder für den Isla­mismus zumin­dest inter­es­sieren… Ich seh sie täglich auf dem Schulhof oder als Beglei­tung bei Ausflügen.
        Also sind die Isla­misten nicht daran inter­es­siert, dass noch mehr von ihnen an den von uns erwirt­schaf­teten Gütern teil­haben… Aber da machen ihnen – zu unserem Leid­wesen – unsere Polit­ga­noven einen gehö­rigen Strich durch die Rechnung.

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