Tamás Menczer: Die V4 ist heute das stärkste Bündnis in der Euro­päi­schen Union

Staatssekretär Tamás Menczer spricht zum 30-jährigen Bestehen der Visegrad-Gruppe · Foto: MTI/Noémi Bruzák

Die Visegrád-Gruppe (V4) sei heute das stärkste Bündnis in der Euro­päi­schen Union, nicht nur poli­tisch, sondern zuneh­mend auch wirt­schaft­lich, sagte Tamás Menczer, Staats­se­kretär für Infor­ma­tion und inter­na­tio­nale Öffent­lich­keits­ar­beit im Minis­te­rium für Auswär­tige Ange­le­gen­heiten und Handel des unga­ri­schen Außen­mi­nis­te­riums, am Mitt­woch in Budapest.
 

Er betonte, dass die Visegrád-Frak­tion heute vor allem für gesunden Menschen­ver­stand, Einig­keit und Stärke sowie für einen Neuan­fang in Europa nach der Seuchen­si­tua­tion steht. Der gesunde Menschen­ver­stand zeigte sich am deut­lichsten bei der Steue­rung der Migra­tion, als die V4 sagten, dass sie keine gemischten Gesell­schaften wollen und auf die Gefahren des Terro­rismus und die Gesund­heits­be­dro­hungen durch die Migra­tion hinwiesen.

„Wir wollen ein Europa, in dem die Zusam­men­ar­beit auf gegen­sei­tigem Respekt und starken Natio­nal­staaten basiert.“

- sagte der Staats­mi­nister bei der Einwei­hung des Wand­ge­mäldes in der Klauzál-Straße anläss­lich des 30. Jahres­tages der Grün­dung der V4, bestehend aus Ungarn, der Tsche­chi­schen Repu­blik, Polen und der Slowakei.

Ungarn hat eine der erfolg­reichsten Bekämp­fungs­maß­nahmen in Europa fort­ge­setzt, bei der es auch mit den V4 zusam­men­ge­ar­beitet hat, um den Kampf gegen die Epidemie wieder in Gang zu bringen. Dadurch konnte das Land früher mit dem Neustart des Lebens und der Wirt­schaft beginnen“, sagte Tamás Menczer.

Heute ist der letzte Tag der polni­schen Präsi­dent­schaft der Visegrád-Gruppe, und am Donnerstag beginnt die unga­ri­sche Präsi­dent­schaft, sagte der polni­sche Botschafter in Ungarn Jerzy Snopek bei der Enthül­lung des Wandbildes:

Polen hat eine erfolg­reiche, aber schwie­rige Präsi­dent­schaft hinter sich und Ungarn kann hoffent­lich die V4 in einer güns­ti­geren epide­mio­lo­gi­schen Situa­tion führen.

Der Diplomat sagte, dass die Zusam­men­ar­beit der V4 auf Zusam­men­halt und Synergie, Inte­gra­tion und Souve­rä­nität basiert. Die Länder der Gruppe sollten nicht nur durch Inter­essen mitein­ander verbunden sein, sondern auch durch die Notwen­dig­keit, gemein­same Werte zu bewahren, mahnte der Botschafter:

Die V4 strebt nach wie vor keinen Visegrad-Super­staat an, sondern einen Zusam­men­schluss gleich­be­rech­tigter und souve­räner Staaten.

Péter Fekete, Staats­se­kretär für Kultur, sagte, dass die V4 während der unga­ri­schen Rats­prä­si­dent­schaft die kultu­rellen Inno­va­tionen, die durch die Epidemie entstanden sind, auf einer gemein­samen Konfe­renz im unga­ri­schen Natio­nal­mu­seum bespre­chen werden.

Quelle: Magyar Nemzet


2 Kommentare

  1. Letzend­lich wissen die V4 noch sehr gut was poli­ti­sche Unter­drü­ckung (und mehr) bedeutet denn sie haben siebzig Jahren Erfah­rung „bekommen“.
    Und V4 sieht sehr deut­lich, die eu geht in die Wieder­ho­lung aber jetzt für West und Ost Europa!

    Für uns jetzt? Am beste wäre es für uns mit den Menschen lokal endlich die unga­ri­sche Sprache zu lernen um so besser verstehen zu können was nun auch wieder Frei­heit bedeutet und ist.

  2. Die V4 müssen keine 30% an Besat­zungs­tribut bezahlen. Krea­tive Forde­rungen gewisser Seiten werden igno­riert, und eine Para­si­ten­zu­wan­de­rung wird NOCH unter­bunden. All das sorgt für eine gut gefüllte Kriegs­kasse und vor allem für sozialen Frieden. Wenn das so bleiben soll, dann müssen die V4 zusammen stehen!

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