Tausende marschieren via „Balkan­route“ nach Italien

Fotos: VoxNews

… und die Linke demons­triert, um sie reinzulassen

„Die blutige Politik Europas in Sachen Grenz­schutz öffent­lich anzu­pran­gern.“ Unter diesem Motto versam­melten sich gestern Abend fast hundert Akti­visten vor dem kroa­ti­schen Konsulat auf der Piazza Goldoni in Triest, wie es in dem von den Orga­ni­sa­toren unter­zeich­neten Flug­blatt heißt, nämlich der „Assem­blea No CPR No Fron­tiere FVG“ zusammen mit den Orga­ni­sa­tionen „Linea d’Ombra odv“ und „Strada Si.Cura“.

Die Demons­tra­tion fand vor dem Konsulat Kroa­tiens statt, da dies der erste Staat im Schengen-Raum für ille­gale Einwan­derer ist, die über die „Balkan­route“ ankommen. An Kroa­tiens Grenze zu Bonien-Herze­go­wina befand sich das Lager „Lipa“, das kürz­lich von denselben ille­galen Einwan­de­rern in Brand gesetzt wurde. In diesem Gebiet sammeln sich in der Regel mosle­mi­sche Migranten (die meisten davon aus Paki­stan und Afgha­ni­stan), die versu­chen, via Kroa­tien und Slowe­nien die Grenze nach Italien zu überqueren.

Laut den Akti­visten ist die huma­ni­täre Krise entlang der Balkan­route „eine Situa­tion syste­mi­scher Gewalt, zusätz­lich zu der uner­träg­li­chen Kälte dieser Tage an der bosni­schen Grenze“. Die schwie­rigen Lebens­be­din­gungen in den großen bosni­schen Lagern stehen nach Ansicht der Demons­tranten im Zusam­men­hang mit „der syste­ma­ti­schen Gewalt der kroa­ti­schen Polizei, der Kette von Zurück­wei­sungen, die bis nach Triest reicht, sowie dem Rassismus außer­halb und inner­halb der Grenzen der Euro­päi­schen Union“.

Quelle: VoxNews


Sie verwan­delm die Wälder in Müllhalden

Nach Angaben von Frontex ist die Zahl der Ankünfte von ille­galen Einwan­de­rern aus dem West­balkan im Jahr 2020 „um mehr als drei Viertel gestiegen und erreicht etwa 27.000“. Damit wird die von unserer italie­ni­schen Part­ner­seite VoxNews in den letzten Monaten veröf­fent­lichte Vorher­sage von 25 Tausend ille­galen Einwan­de­rern sogar noch übertroffen.

Die zuneh­mende Zahl ille­galer Einwan­derer aus dem Balkan hat die Wälder an der Grenze zwischen Friaul-Julisch Vene­tien, Slowe­nien und Kroa­tien in eine Müll­halde unter freiem Himmel verwan­delt, so dass eine außer­or­dent­liche Umwelt­sa­nie­rungs­ak­tion notwendig ist.

Der Regio­nalrat für Sicher­heit, Pier­paolo Roberti, hat 150.000 Euro für Aufräum­ar­beiten bereit­ge­stellt: „Es ist nicht hinnehmbar, dass Gebiete von unschätz­barem Wert wie das Natur­schutz­ge­biet Val Rosandra in Depo­nien von Müll verwan­delt werden, den von ille­galen Einwan­derer auf der Durch­reise zurück­lassen. Wir als Region sind für die Säube­rung des Waldes verant­wort­lich, aber jetzt muss Rom handeln“.

Roberti weiters: „Dieje­nigen, die die Grenze heim­lich über­queren, lassen sogar ihre Klei­dung zurück, um alle Spuren ihrer Passage durch Slowe­nien zu verwi­schen und um eine Rück­über­nahme zu vermeiden: So werden ganze Gebiete zu Freiluftdeponien“.

„Heute nehmen wir diese Last auf uns, aber wir verlangen, dass Rom ein Lebens­zei­chen gibt und dass klar wird, dass Friaul-Julisch-Vene­tien nicht nur die sozialen und gesund­heit­li­chen, sondern auch die ökolo­gi­schen Kosten der Balkan­route über­nimmt. Wir fordern, dass unser Terri­to­rium in jeder Hinsicht geschützt wird und dass endlich ein Bewusst­sein für das Problem der ille­galen Einwan­de­rung geschaffen wird. Es ist legitim, dass die Regie­rung in der Frage der Aufnahme von Flücht­lingen andere Visionen hat als die Regio­nal­ver­wal­tung, aber die Kosten für diese Visionen können nicht Friaul-Julisch Vene­tien alleine aufge­lastet werden“.

Zwischen Januar und Mitte November 2020 hat die Grenz­po­lizei von Triest und Görz 1240 ille­gale Einwan­derer nach Slowe­nien „rück­über­stellt“ (+420% im Vergleich zu 2019), während über fünf­tau­send offi­ziell „will­kommen geheißen“ wurden. Der Rest wird unge­stört passiert und unter­ge­taucht sein.

Quelle: VoxNews


4 Kommentare

  1. Weiter so und es kommt der Tag wo freie Bürger diese Horden von Ille­galen Einwan­derer auf unsanfte Art wieder aus unseren Länder wirft. Das kann nicht so weiter gehen, die Gefahr von Gewalt und Krimi­na­lität wird zum Risiko der heimi­schen Bevöl­ke­rung. Zurück müssen diesen jungen Männern in ihre ange­stammten Heimat­länder um sie wieder aufzu­bauen und nicht in den Schoss der Sozi­al­in­dus­trie von West­eu­ropa einwandern.

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  2. Was passiert, wenn die sich alle irgend­wann bewaffnen?
    Ich denke, dann kann sie niemand mehr aufhalten!
    Macht weiter so!

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    • Wer bewaffnet kommt, kommt als Feind. Wenn der Staat mit seinem Gewalt­mo­nopol das Eindringen von Feinden an den Grenzen nicht verhin­dert, werden sie das tun, was Feinde immer tun und wir haben kein Fluchtland.

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