27. 10. 2020
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Über tausend Menschen am Marsch für Leben und Familie. Präsi­dent Duda unter den Unter­stüt­zern der Pro-Life-Bewe­gung

Über tausend Menschen am Marsch für Leben und Familie. Präsident Duda unter den Unterstützern der Pro-Life-Bewegung
Über tausend Menschen nahmen teil am XV Marsch für Leben und Familie. Der stand unter dem Motto „Lasst uns gemeinsam die Familie vertei­digen“ und ging durch die Straßen Warschaus. Der Präsi­dent der Repu­blik Polen, Andrzej Duda, schloss sich den Teil­neh­mern des Marsches an.

Mit Gesang, mit Trans­pa­renten, die den Wert des Lebens anzeigen, sowie weiß-roten Fahnen und bunten Luft­bal­lons, begann am Mittag der Marsch für Leben und Familie am Warschauer Schloss­platz. Über tausend Menschen nahmen an der Parade teil. Menschen mit ganzen Fami­lien. Die Eltern trugen kleine Kinder und schoben Kinder­wägen. Menschen mit Behin­de­rungen gingen auch.

- Der Marsch für Leben und Familie ist jedes Jahr eine Gele­gen­heit, die Einstel­lungen für die Familie sowie unser Enga­ge­ment für die Werte für das Leben zum Ausdruck zu bringen. Aufgrund der jüngsten Vorfälle und Angriffe linker Akti­visten auf christ­liche Werte erfolgt die Demons­tra­tion in diesem Jahr auch in Form eines Aufrufs an die Behörden, die Gesetze zu ändern um die Entwei­hung und Belei­di­gung reli­giöser und natio­naler Symbole zu verhin­dern.

- sagte der Präsi­dent des Zentrums für Leben und Familie, Paweł Ozdoba.

„Wir wollen zeigen, dass die Familie ihre Vertei­diger hat“, fügte er hinzu. Er wies darauf hin, dass im 21. Jahr­hun­dert der größte Kampf, der geführt werden muss, der Kampf um die Familie ist . – Wir wollen zeigen, dass wir Abtrei­bungen nicht zustimmen, die in unserem Land in extrem großer Zahl durch­ge­führt werden – sagte Ozdoba.

Der Präsi­dent des Zentrums für Leben und Familie kündigte an, dass das Verfas­sungs­ge­richt am 22. Oktober entscheiden werde, ob die euge­ni­sche Prämisse in Polen beibe­halten werden könne. „Wir hoffen, dass das Verfas­sungs­ge­richt die rich­tige Entschei­dung treffen wird“, sagte Ozdoba.

Vor der Pries­ter­kirche schloss sich Andrzej Duda, der Präsi­dent der Repu­blik Polen, den Teil­neh­mern des Marsches an. Er ging mit gemeinsam mit zum Denkmal von Kardinal Stefan Wyszyński. Der befindet sich neben der Kirche der „sióstr wizytek“ in „Krakow­skie Przed­mieście“.

Während des Marsches wurden Frag­mente der Reden von Heiligen Vater, Johannes Paul II (als er in Kalisz) war abge­spielt. Der Papst sagte:

„Wenn eine Mutter ihr Kind töten darf, was kann dich und mich aufhalten. (…) Der einzige, der das Recht hat, Leben zu nehmen, ist derje­nige, der es erschaffen hat. Niemand sonst hat dieses Recht – weder die Mutter noch der Vater noch irgend­eine Agentur“.

Es wurden eben­falls an die Aussagen von Kardinal Stefan Wyszyński erin­nert, wo er über den Wert des mensch­li­chen Lebens und der Zeugung spricht. Auch die Aussagen von Kardinal Robert, wo er über die Familie sowie über den Wert der Ehe spricht.

Die folgenden Slogans wurden gesungen: „Das Gute beginnt dort, wo die Familie beginnt“, „Schützen wir die Familie“, „Abtrei­bung stoppen“, „Nicht für Eugenik“, „Schützen wir die Familie vor Korrup­tion“, „Poli­tiker – hört ihr? – vertei­digt die Fami­lien, schützt das Leben “ .

Menschen mit LGBT-Flaggen standen an zwei Stellen auf dem Weg. Eine in der Nähe des Tores der Univer­sität Warschau und drei in der Nähe der „Kirche des Heiligen Kreuzes“. Sie hatten keine Mega­phone und schrieen ihre Ansichten nicht laut.

Nach dem Marsch nahmen die Teil­nehmer an der Heiligen Messe teil, und zwar in der „Basi­lika des Heiligen Kreuzes“ wo der Pfarrer Dominik Chmie­liewski eine Predigt gehalten hat.

 

 

 

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