Ukraine: Links-rechte unga­ri­sche Block-Oppo­si­tion als Kriegs­treiber – Orban als Frie­dens­ver­mittler UPDATE

Von unserem Ungarn-Korre­spon­denten Elmar Forster

UPDATE 18h33

In Trans­kar­pa­tien wird wegen even­tu­eller russi­scher Provo­ka­tionen der Schutz von unga­ri­schen und slowa­ki­schen Auslands­ver­tre­tungen sowie kultu­rellen Einrich­tungen verstärkt. (karpathir)

Während die Mehr­heit der Trans­kar­paten-Ungarn nach Ungarn flüch­tete, wurde Trans­kar­pa­tien zu einem Zufluchtsort für Ukrainer, die aus dem Osten flohen. (msn)

Der unga­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Orban hat sich zur ukrai­nisch-unga­ri­schen Grenze aufge­macht… Das unga­ri­sche Militär kündigte verstärkten Grenz­schutz an. Auch Reser­visten nehmen daran teil… (Magyar­Nemzet)

Ist möglicherweise ein Bild von 3 Personen, Personen, die stehen und Text

Russi­sches Nach­rich­ten­portal: Ukrai­ni­sche Oppo­si­tion fordert Rück­tritt der Seken­skyi-Regie­rung. (karpathir)

Unga­ri­scher Außen­mi­nister wider­legt Fake-News: „Ungarn hat Ausschluss Russ­lands aus inter­na­tio­nalem Währungs­system Swift nicht blockiert.“ (karpathir)

Unga­ri­scher Staats­prä­si­dent Ader verur­teilt russi­sche Inva­sion (Hunga­ry­Today)

1600 Flücht­linge inner­halb von 2 Tagen in Ungarn ange­kommen. Große Soli­da­rität der unga­ri­schen Bevöl­ke­rung in der Grenz­stadt Zahony (4.200 Einwohner) (Hunga­ry­Today)

Linker Block-Oppo­si­ti­ons­führer: „Schickt unga­ri­sche Soldaten in den Krieg !“

Der links-rechte Block-Oppo­si­ti­ons­kan­didat (und Anwärter für das Minis­ter­prä­si­den­tenamt für die unga­ri­schen Wahlen am 3. April 2022) Marki-Zay, träumt weiter von einer Kriegs­es­ka­la­tion und möchte Ungarn in einen mili­tä­ri­sche Ausein­an­der­set­zung zwischen der Ukraine und Russ­land involvieren.

Wieder­holt hatte er erklärt…: Dass er unga­ri­sche Truppen in die Ukraine schi­cken würde: „Nun, wenn die NATO entscheidet, auch mili­tä­ri­sche (Unter­stüt­zung)“ (Inter­view am 13. Februar in partizan)  Für die Linke Ungarns gibt es wohl nur mehr eine Option – Krieg statt Frieden: „Wenn Ungarn nicht als Putins Agent handeln möchte, dann ist es nur natür­lich, dass es als NATO-Mitglied in jeder Hinsicht der Ukraine in alle Arten Beistand leistet.“ (siehe auch Magyar­Nem­zett) Um in einem Atemzug auf  „ähnliche Missionen in Afgha­ni­stan“ hinzuweisen.

Neueste Umfrage: 77 % der Ungarn gegen Marki-Zay´s Kriegsrhetorik

95 % sind klar für alle mögli­chen Anstren­gungen zur Frie­dens­stif­tung zwischen der Ukraine und Russ­land.  (Ungarn­Heute)

Wohl unter diesem verhee­renden Eindruck seiner Äuße­rungen revi­dierte Marki-Zay ein paar Tage später seine Kriegs­rhe­torik. Um sie gleich daraufhin wieder zu rela­ti­vieren: indem er sich gleich­zeitig gegen „eine fried­liche wirt­schaft­liche und kultu­relle Zusam­men­ar­beit mit Russ­land“ aussprach: „Natür­lich muss sich Ungarn als Mitglied der NATO und der EU allen Sank­tionen gegen Russ­land anschließen. Das ist eine Frage des Prin­zips, auch wenn es uns wirt­schaft­lich schadet. Ich würde auch Waffen­lie­fe­rungen unter­stützen, wenn die NATO und die EU dies beschließen würden. Wir würden immer gemein­samen Entschei­dungen folgen. (Tages­spiegel-Inter­view 23.2.2022, siehe MagyarNemzet)

„Wir vertreten Faschisten und Kommu­nisten in unserem Wahl­bündnis.“ (Marki-Zay)

Zum x‑ten Male nämlich ist der rechts-linke Oppo­si­ti­on­s­kan­daidat mit gera­dezu grotesken State­menst und Beschimp­fungen („Orban-Wähler sind geistig behin­dert.“) in Erschei­nung getreten. Wegen seines „Faschisten-„Sagers wird Márki-Zay erhebt nun auch Tamás Róna, (Vorsit­zender des Unga­ri­schen-Jüdi­schen-Gebet­ver­bandes) den Vorwurf offenen Anti­se­mi­tismus : „Wenn man diese Worte hört, spürt man den wach­senden Anti­se­mi­tismus in West­eu­ropa, weil in 32 Jahren unga­ri­scher Demo­kratie noch nie jemand so etwas gesagt wie der linke Minis­ter­prä­si­denten-kandidat  Márki-Zay. (Ungarn­Heute)

Orban: „Nicht zulassen, dass jemand Ungarn in einen Krieg hineinzieht.“

Der unga­ri­sche Minis­ter­prä­siden Orban hat dieser Kriegs­trei­berei während seiner Teil­nahme an ein EU-Treffen der Regie­rungs­chefs eine klare Absage erteilt: „Ich werde nicht zulassen, dass jemand Ungarn in einen Krieg hinein­zieht.“ (Ungarn­Heute) – Marki-Zay´s Kriegs-eska­la­tions-Rhetorik wird auch von poli­ti­schen Analysten als „unver­ant­wort­lich und gefähr­lich“ verworfen:  „Wir brau­chen einen erfah­renen Führer, der die Inter­essen der Ungarn schützt und ruhig ist, nicht ein hastiger und konflikt­su­chender Márki-Zay“, so Dániel Deák, leitender Analyst am Institut des 21. Jahr­hun­derts. (Magyar­Nemzet)

Marki-Zay´s Rhetorik wirkt mitt­ler­weile immer grotesker: Unter­stelle er doch Orban „auf Befehl Putins nach Moskau gereist“ zu sein, um dort mit ihm über den bevor­ste­henden Ukraine-Krieg gespro­chen zu haben. Marki-Zay bezeichnet den unga­ri­schen Minis­ter­prä­si­denten  als den „größten Verräter der west­li­chen Welt“ (Hunga­ri­an­Free­Press)

Marki-Zay verrät die Lebens­in­ter­essen der unga­ri­schen Minder­heit in der Ukraine

Immer offen­sicht­li­cher wird – etwa laut Einschät­zung von Laut Zoltán Kiszelly (Direktor des Zentrums für poli­ti­sche Analyse der Száz­advég-Stif­tung) – dass „Marki-Zay Politik nicht versteht… Indem er sofort erklärte, dass er unga­ri­sche Truppen in die Ukraine schi­cken wollte… Obwohl die Ukraine nicht einmal NATO-Mitglied ist. Selbst die USA schi­cken keine Truppen in die Ukraine.“ (Magyar­Nemzet)

Übri­gens lebt in der West-Ukraine eine unga­ri­schen Minder­heit von 150.000 Menschen. Gerade junge, wehr­fä­hige Männer sind seit Ausbruch der  Krim­krise (2014) über­pro­por­tional an die Front in den pro-russi­schen Rebel­len­ge­bieten durch das ukrai­ni­sche Militär abkom­man­diert worden. Marki-Zay scheint anschei­nend wirk­lich nicht zu wissen, dass er mit seinen gedank­li­chen Kriegs­spie­le­reien gerade auc das Leben ethni­scher Ungarn verheizen würde.

Buda­pest bietet sich als Frie­dens­ver­mittler an

Unter­dessen bot der unga­ri­sche Außen­mi­nister Peter Szij­jarto Ungarn als Gast­geber für russisch-ukrai­ni­sche Frie­dens­ge­spräche an. Beide Seiten haben bereits posi­tive Prüfung signa­li­siert. (bild)

„Krieg ist das schlimmst­mög­liche Szenario und wird Leben kosten. Je früher der Krieg endet, desto weniger Menschen werden getötet.“ (Szij­jarto) Somit aber könne Buda­pest  sowohl für russi­sche als auch für ukrai­ni­sche Unter­händler als sicherer Ort dienen, nachdem sowohl Minsk als auch Warschau dafür als mögliche Verhand­lungs­orte ausge­schlossen worden waren.

„Je früher die Gespräche beginnen, desto eher wird es Frieden geben und desto weniger Menschen werden im Krieg sterben müssen“, sagte Szij­jártó. Weiters deutete er an, dass er von Brüssel nach New York reisen wird, wo er den Konflikt mit den UN-Führern bespre­chen wolle. (Magyar­Nemzet)

Flücht­lings-Hilfe statt Kriegstreiberei

Unter­dessen konzen­triert sich die unga­ri­sche Regie­rung auf die Aufnahme und Versor­gung von Flücht­lingen: Sowohl die ukrai­nisch-unga­ri­schen Grenz­über­gänge als auch die unga­ri­schen Auslands­bot­schaften sind voll ausge­lastet. Der Hohe UN-Flücht­lings­kom­missar rechnet mit bis zu vier Millionen Ukraine-Flücht­lingen. Vor allem junge, wehr­fä­hige Männer aus der unga­ri­schen Minder­heit verlassen die Ukraine, um ihr Leben vor einem Einbe­ru­fungs­be­fehl durch die ukrai­ni­sche Armee zu retten.  Die unga­ri­schen Behörden haben bereist inten­sive Kontakte zum unga­ri­schen Kultur­verein im Karpa­ten­vor­land aufge­nommen. Laut dem unga­ri­schen Außen­mi­nister Szijarto sind alle Grenz­über­gänge durch­ge­hend geöffnet. Trotzdem haben sich Grenz-Warte­schlangen von bis zu  Kilo­me­tern sowie zu 15 Stunden auf ukrai­ni­scher Seite gebildet.  Massen von Menschen, darunter Fami­lien und junge Männer, die sich nicht am Krieg betei­ligen wollen, haben die von Russ­land besetzte Ukraine verlassen. Ungarn lässt alle aus der Ukraine kommenden Personen ins Land.

Unter­dessen hat die ukrai­ni­sche Regie­rung für alle Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren die Ausreise aus der Ukraine verboten. Die unga­ri­schen Behörden haben aber klar­ge­stellt, Ange­hö­rige der unga­ri­schen Minder­heit mit unga­ri­schen Doppel­staats-Reise­pass in Ungarn Asyl halten. Auch die verein­fachte Einreise von Haus­tieren wird unter­stützt. (Ungarn­Heute)

Taxi­fahrer und Leih­ar­beits­firmen als scham­lose Krisengewinnler

Unter­dessen gibt es  Berichte, dass  Taxi­fahrer die Not von Flücht­lingen ausnutzen, indem sie Fahrten nach Buda­pest für 150.000.-HUF (ca 400.-EUR) anbieten. (karpathir) Auch unga­ri­sche Leih­ar­beits­firmen haben in den letzten Jahre die Not von Flücht­lingen schamlos ausge­nutzt, indem sie horrende Vermitt­lungs­ge­bühren verlangten.

Linke anti­se­mi­ti­sche Hass-Projek­tion gegen Ungarn – Öster­reich, Deutsch­land führend in anti-semi­ti­schen Hassverbrechen

„In Ungarn müssen sich die Juden wieder fürchten.“ (der öster­rei­chisch-jüdi­sche Exil-Ungar Paul Lendvai, Welt, 2009). – Solche Heuche­leien sind kaum mehr zu über­bieten: So plädierte die unga­ri­sche Holo­caust-Über­le­bende (und linke Vorzeige-Philo­so­phin), Agnes Heller, allen Ernstes für eine links-rechte Block­par­teien-Oppo­si­tion, um Orban zu stürzen (siehe Spiegel-Inter­view) – wohl­ge­merkt: unter Einbe­zie­hung der rechts­ra­di­kalen „Jobbik“ („Ungarns Rechts­ex­treme und ihr Hass gegen Juden“ (2012, Welt) – Auf diese Weise regiert in der Haupt­stadt Buda­pest (seit Herbst 2019) ein grün-libe­raler Bürger­meister, Gergely Karc­sony. – Dieser hatte sogar (zusammen mit Agnes Kunhalmi, Vize-Vorsit­zende der unga­ri­schen Sozia­listen, und Peter Jakab, Jobbik-Präsi­dent) einen Jobbik-Bürger­meister-Kandi­daten, Biro Laszlo, im Wahl­kampf unter­stützt. (888hu) – Das Brisante daran: Dieser unter­stellte der Haupt­stadt Buda­pest einst eine jüdi­schen Welt­ver­schwö­rung: Er verball­hornte die Haupt­stadt als „Juda-Pest“ und bezeich­nete jüdi­sche Touristen als „Wanzen“ (hir-tv)

In Wirk­lich­keit aber ist „Ungarn der sicherste Ort für Juden in Europa.“ (der unga­ri­sche Ober­rab­biner, S. Köves, Ungarn­Heute): 2019 gab es in Ungarn „nur“ 35 anti­se­mi­ti­sche Vorfälle (also 3,5 Fälle pro Million Einwohner), in Deutsch­land waren es 824 Fälle (Ungarn­Heute), in Öster­reich haben sich diese seit der Flücht­lings­krise 2015 auf 550 verdop­pelt. – Gerade öster­rei­chi­sche Main­stream­m­edien (ORF) verste­cken dann solche Vorfälle in Unter­ru­briken.

Unser Ungarn-Korre­spon­dent Elmar Forster, seit 1992 Auslands­ös­ter­rei­cher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die west­liche Verleum­dungs­kamp­gane vertei­digt. Der amazon-Best­seller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklu­sive Post­zu­stel­lung und persön­li­cher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_​buch@​yahoo.​com>

 

 






Für Bestel­lungen unseres neuen Aufkle­bers „Impf­zwang“ klicken Sie hier.




7 Kommentare

  1. Orban hat recht, wenn er sein Land aus dem aktiven Kriegs­ge­schehen heraus­hält. Die Aufnahme unga­risch­stäm­miger Flücht­linge ist das einzige, was Ungarn tun kann. Alles andere ist ein Spiel mit dem Feuer.

  2. Ich schaue gerade die chine­si­sche Fantasy-Serie „Prin­zess Silver“ mit dt. Unter­titel – andere Spra­chen als Unter­titel eben­falls möglich – und es zeigt, dass aller Hass dieser m. E. Sat-ANs-Bande und über­haupt aller tief­sit­zende Hass das Resultat tief verletzter Liebe in ihnen ist, wie sie proje­ziert und blind wütend alles in die Vernich­tung reißt – am Ende nur sich selbst verletzt, sich selbst vernichtet, versucht Liebe zu erzwingen mit Gewalt, aber dann erkennt, dass es auf diesem Wege niemals Liebe findet, sondern sogar die, die es zu lieben meint, seiner­seits verletzt. Ich hab‘ die Serie noch nicht ganz zu Ende geschaut, aber wenn man mit dem Herzen dieses schaut, erkennt man die tiefe Wahr­heit darin. – Die alten Weis­heiten werden immer mehr vergessen, doch sie sind wahr:

    Wer nie geliebt hat, kann auch nicht hassen. – Hass ist Liebe, die zutiefst und nach­hal­tigst durch Zurück­wei­sung, brutale Behand­lung der ersten nächsten Bezugs­per­sonen in frühester Kind­heit, Nichtakzeptanz/Nichtannahme durch diese, tiefste Krän­kung und Abwer­tung durch diese, tiefe durch diese Bezugs­per­sonen erlebte Ohnmacht, etc. verletzt wurde und zum alles zerstö­renden unre­flek­tierten Hass, blind wütendem Hass mutiert/e.
    Da diese zutiefst verletzten inneren Kinder in diesen dann erwach­senen Körpern sich nach wie vor gegen­über diesen als über­mächtig und sie absolut domi­nie­renden Bezugs­per­sonen ohnmächtig und außer­stande fühlen, sich mit diesen ausein­an­der­zu­setzen, ihre Wut, ihren Hass mit den wahren Verur­sa­chern zu klären, bleiben sie diesen gegen­über nach wie vor in unter­wer­fender höriger Haltung und proje­zieren dann die Schuld auf Unschul­dige andere, die sie stell­ver­tre­tend zu ihrem Feind erklären, um diesen dann anstelle der wahren Verur­sa­cher ihres Hasses zu vernichten. 

    Das ist ihnen aber in ihrem blind wütenden Hass nicht bewusst und da sie sich auch meis­tens dann in mäch­tige Posi­tionen bringen, wo sie die Mäch­tigen sind, drehen sie den Spieß gemäß ihrer früh­kind­li­chen Prägung um und bringen Unschul­dige in die Ohnmacht ihnen gegen­über und wie sie einst unter­worfen und kontrol­liert waren durch ihre sie verlet­zenden frühen Bezugs­per­sonen, so wollen sie jetzt Unschul­dige als Stell­ver­treter für ihre immer noch als über­mächtig erlebten frühen Bezugs­per­sonen, gegen die sie immer noch nicht ankommen, kontrol­lieren, tyran­ni­sieren, verletzen, vernichten. – Als Legi­ti­ma­tion dafür erfinden sie Untaten, die sie dem von ihnen erfun­denen „Feind“ anhängen, die Masse der Menschen damit gehirn­wa­schen und dann alles tun, um diesen vermeint­li­chen „Feind“ zu vernichten anstelle derer, die sie in Wahr­heit verletzt haben in ihrer Kind­heit und gegen die ihr inneres Kind noch immer sich ohnmächtig fühlt.

    Ohne Liebe gibt es kein Leben, denn die Liebe ist das Leben und der Atem des Lebens selbst.

    Daher können sie zwar alles in ihren Hass reißen, die Welt in die Fins­ternis ihrer hassenden Seelen, doch würde dieses sie glück­lich machen? Ich bezweifle es, denn solange die Ursache ihres Hasses nicht geheilt ist, wird er niemals enden, selbst wenn sie alles Gute vernichtet hätten.

    Da wirk­lich das ganze All das einzige leben­dige Wesen ist, das es gibt – das ALL-EINE -, ist aller Hass dessen Selbst­hass und alle Liebe dessen Selbstliebe.

    Aller Hass geht zurück auf die Ur-Bewusst­seins- und Persön­lich­keits­spal­tung des ALL-EINEN zwecks der Illu­sion, ein Gegen­über zu haben, dass es in Wahr­heit nie hatte, nicht hat und niemals haben wird. – Durch diese Urbe­wusst­seins­spal­tung geriet eine Hälfte in die Rolle des Gegen­pols und fühlte sich in ihrem eben­falls noch gerade erwachten kind­li­chen Bewusst­seins von der als Mutter­liebe empfun­denen vorhe­rigen Ganz­heit ‑der sog. Quelle- verstoßen in die Diaspora, unge­liebt, aus dem „Haus“ geworfen, alleingelassen. 

    Nach seinem Erwa­chen aus dem sog. Pleroma war das ganze noch unge­teilte ALL-EINE im kind­li­chen Bewusst­sein oder eher Unbe­wusst­sein eines Neuge­bo­renen, eines Klein­kindes, dass sich plötz­lich ALL-EIN im sog. NICHTS fand – nichts außer ihm selbst nahm es wahr und es war und ist nach wie vor nichts außer ihm selbst da. – Doch dieses war und ist sein Urtrauma und dieses Urtrauma ließ es in seine Urkrank­heit seiner Bewusst­seins- und Persön­lich­keits­spal­tung geraten, wodurch ein Teil von ihm im Bewusst­sein von der als Urliebe empfun­denen Ganz­heit und deren Gebor­gen­heit abge­spalten wurde im Bewusst­sein – nicht tatsäch­lich – als vermeint­li­cher Gegenpol zwecks der Illu­sion, ein Gegen­über zu haben, das es nie hatte und nie haben wird – ES steht sich selbst in allem selbst gegen­über, inter­agiert nur mit sich selbst, tut sich alles selbst an im Guten wie im Schlechten – nur weiß es das nicht, ist ihm durch diese Bewusst­seins­spal­tung unbe­wusst ist, weil es wurde wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde und sich in seinem Wahn verloren hat – gegen Wind­mühlen kämpft wie Don Quichotte, der in seinem Wahn in den Wind­mühlen seine vermeint­li­chen Feinde sah:

    Doch es gibt auch sehr viele ebenso tief verletzte Teil­wesen des ALL-EINEN, die jedoch trotzdem sich für Liebe statt für Hass entschieden haben, die trotzdem oder gerade zu guten Menschen/Wesen wurden und ihre verletzte Liebe in sich heilen konnten oder zumin­dest damit in Frieden leben können/konnten ohne in hassenden proje­zie­renden zerstö­re­ri­schen Wahn­sinn zu verfallen. Das zeigt, dass jedes Teil­wesen immer selbst die Entschei­dung hat, welchen Weg es wählt und welchen es auch wählt – er ist am Ende immer entweder zu seinem eigenen Guten oder zu seinem eigenen Schaden. Hass erzeugt immer nur neuen Hass – nur durch Über­win­dung dessen kann die verletzte Liebe geheilt werden und das ALL-EINE in Frieden und Harmonie mit sich selbst durch diese Erkenntnis, Bewusst­wer­dung, kommen und damit das GANZE ALL-EINE.

    Woher weiß ich das? – Es hat sich mir offen­bart – ich wusste es eines Morgens direkt nach dem Aufwachen. 

    Meine Mutter war ein sog. „Biest“, das all ihren Hass auf mich proje­zierte, mich zum Sünden­bock erklärte für alles, was andere ihr angetan hatten, von denen sie jedoch abhängig war, sich abhängig fühlte. – Doch in einer Rück­füh­rung, als ich in ihrem Bauch war, sah ich für einen kurzen Moment ihre tiefe Liebe, die Urliebe, die alles ist, was je war, ist und sein wird und heulte Rotz und Wasser.

    Alles ist diese Urliebe und Hass ist nur die durch die Urbe­wusst­seins- und Persön­lich­keits­spal­tung zutiefst verletzte und dadurch zum Hass mutierte Urliebe des ALL-EINEN in all seinen im Bewusst­sein von der Urliebe abge­spal­tenen Teil­wesen in seinem ganzen Sein im ganzen sog. ALL.

    Ich bin hier, um das alles zu schreiben, zu sagen, aus Liebe, um diese vermeint­lich Verlo­renen in die Urliebe im Bewusst­sein zurück­zu­holen, von der sie in Wahr­heit niemals abge­spalten waren. – Es gibt keine Schuld für dieses Urtrauma und auch nicht für die daraus folgende Urbe­wusst­seins- und Persön­lich­keits­spal­tung – das sollten sich alle in ihrem Hass Verlo­renen bewusst machen – es war und ist die Urkrank­heit, die es zu heilen gilt.

    Doch für die Heilung braucht es auch die Bereit­schaft sich heilen zu lassen – die Heilung anzunehmen.

    An die in ihrem Hass Verlo­renen: Ihr wart nie unge­liebt und nie abge­spalten – es ist alles eine einzige Illu­sion, die Illu­sion des ALL-EINEN in seinem Rollen­spiel mit sich selbst in seinem illu­sio­nären Welt­theater. – Deshalb heilt bitte Euren Hass in dieser Selbst­er­kenntnis, dieser Bewusst­wer­dung und beendet Eure Projek­tionen, Euer blindes Wüten. – Das Teil­wesen Sat-AN ist eben­falls das Resultat dieser Urspal­tungs­krank­heit – beendet all Euren Hass in dieser Erkenntnis, die ich Euch hier offenbare.

  3. „Die unga­ri­schen Behörden haben aber klar­ge­stellt, Ange­hö­rige der unga­ri­schen Minder­heit mit unga­ri­schen Doppel­staats-Reise­pass in Ungarn Asyl halten.“
    Dieser Satz ist sprach­lich etwas aus dem Ruder gelaufen und inhalt­lich nicht klar. Wieso stellt sich für Besitzer eines unga­ri­schen Passes über­haupt die Frage nach Asyl in Ungarn? Oder was für eine selt­same juris­ti­sche Konstruk­tion ist das?

    • Da ist alles aus dem Ruder gelaufen! Die Auslandsun­garn mit unga­ri­schem Pass haben natür­lich dieselben Rechte in Ungarn, wie die in Ungarn gebo­renen oder die unga­ri­schen Migranten, die in Deutsch­land, Öster­reich oder anderswo leben.

      Genauso wie Propaganalügen der Partei­presse hier als „Beweis“ zu zitieren aus dem Ruder gelaufen ist. Staats­fi­nan­ziert und Orbán-diri­giert, Propa­ganda der untersten Schub­lade sind kein Beweis. Da spielt es eben keine Rolle, wer was wann gesagt hat. Wer es selbst nach­prüft wird fest­stellen, dass es nicht stimmt. Dass Márki-Zay am 13.02. zusagt NATO Beschlüsse zu achten muss wirk­lich schlimm sein. Und ja, Ungarn hat im Rahmen des NATO Einsatzes auch Truppen in Afgha­ni­stan gehabt. Darf man das nicht mehr sagen? Aber wieso hat Putin seine Mario­nette Orbán nicht nach Moskau bestellt? Er muss uns doch Russ­lands Inter­essen auslie­fern! Beson­ders witzig finde ich es aller­dings, dass wenn der Außen­mi­nister sagt was er getan habe – oder nicht – ein Beweis sei. Ein Minister kann nicht lügen? Soll ich jetzt lachen oder weinen?

      Fakt ist aller­dings, dass Orbán Faschisten und Kommu­nisten vertritt, diese Tatsache wurde auch wieder­holt SO! geäu­ßert. Ein einzelner Verspre­cher ist schlimm, aber eben nur ein Verspre­cher. Munká­s­párt und die Neugrün­dung Mi Házank sind enge Verbün­dete Orbáns. FIDESZ Akti­visten mit haben sogar ganz offen am benach­barten Stand für die Kandi­daten der Nazis unter­schrieben. Die Juden­hasser von Jobbik findet man jetzt bei MH. Der Fami­li­en­name des Jobbik Vorsit­zenden klingt übri­gens nicht nur zufällig Jüdisch. Und diese Woche sind die Kandi­da­ten­listen einge­reicht worden. Incl. einem Rom für Jobbik. Rechts ja, radikal nein.

      Sind Orbán Wähler geistig behin­dert? Nicht ganz korrekt zitiert, es waren nicht die Wähler, sondern seine Propa­gan­da­jour­na­listen. Stimmt das wenigs­tens? Nein, ganz offen­sicht­lich könnten sie Fakten berichten, haben sich aber dagegen entschieden. Charak­terlos ohne Zweifel, aber nicht geistig behindert.

      Zu behaupten, dass Orbán der „größte Verräter der west­li­chen Welt“ sei halte ich auch für gewagt. Orbán als „Halbasiate“ (so hat er sich selbst bezeichnet) fühlt sich viel mehr östli­chen Poten­taten zuge­hörig als west­li­chen Demo­kra­tien. Als Ungar darf ich sagen, dass er im Wett­be­werb als größtem Verräter Ungarns gute Chancen hat. Da stimmt es wieder.

      Was auch stimmt ist, dass der Taxi­preis zu teuer ist, je nachdem wohin in Buda­pest ist der amtliche fest­ge­legte Preis für Taxis von der Grenze aus irgendwo zwischen 90 und 100 000 Ft, nicht bei 150 000 Ft. Eben viel aus dem Ruder gelaufen.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein