Ukraine: mehr als die Hälfte gegen Impfung

Illustratives Foto · Quelle: Pixabay / Public Domain

Mehr als die Hälfte der Ukrainer sind nicht bereit, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, selbst wenn der Impf­stoff kostenlos wäre, so die Ergeb­nisse der am Mitt­woch veröf­fent­lichten Umfrage eines Rating Centers. Auch vor einer Coro­na­virus-Infek­tion haben immer weniger Menschen Angst.

43 Prozent der Befragten erklärten sich bereit, sich impfen zu lassen, wenn es kostenlos wäre, während 52 Prozent der Befragten dazu nicht bereit sind. Im Vergleich zur Umfrage im November ist die Zahl derje­nigen, die bereit sind, sich kostenlos impfen zu lassen, gesunken (damals äußerten 55 Prozent der Ukrainer diese Bereitschaft).

39 Prozent der Befragten sind bereit, sich mit einem kosten­pflich­tigen Präparat impfen zu lassen, 56 Prozent sehen das anders. Hier ist der Anteil der Impf­wil­ligen leicht gestiegen.

Wie das Zentrum schreibt, sind die Impf­gegner relativ mehr unter den Vertre­tern der mitt­leren Alters­gruppe (30–49 Jahre), Frauen, Bewoh­nern von Klein­städten und denje­nigen, die keine Angst haben, krank zu werden.

Im Vergleich zur November-Umfrage ist der Anteil der Personen, die Angst haben, sich mit SARS-CoV‑2 zu infi­zieren, gesunken. Eine Infek­tion mit COVID-19 wird von etwa 40 Prozent der Befragten befürchtet (im Vergleich zu 57 Prozent im November). Die Entde­ckung einer Infek­tion bei einem nahe­ste­henden Menschen wird von 78 Prozent der Befragten befürchtet (87 Prozent im November).

Die Umfrage wurde am 14. und 16. Januar tele­fo­nisch unter 1.600 Befragten durchgeführt.

In der Ukraine hat die Impfung gegen COVID-19 noch nicht begonnen. Die Behörden kündigen an, dass der Prozess im Februar beginnen wird.

Am Vortag wurden im Land mehr als 4 Tausend Infek­tionen mit SARS-CoV‑2 fest­ge­stellt, 212 Infi­zierte starben. Insge­samt wurden bisher 1.172.038 Coro­na­virus-Infek­tionen im Land bestä­tigt und 21.258 Todes­fälle gemeldet.

Quelle: DoRzeczy


1 Kommentar

  1. Die alten Menschen, die ja auch viel­leicht nicht mehr so in der Lage sind alles zu durch­schauen, werden ja auch in die blanke Angst getrieben. – Sie werden als Risi­ko­gruppe per se abge­stem­pelt, selbst wenn sie viel­leicht gesünder und vitaler sind als ein jüngerer Mensch, der sich bereits durch Saufen, Rauchen, Kiffen und wer weiß was für einen äußerst unge­sunden Lebens­wandel physisch ruiniert hat.

    Da gerade die Alten auch aus Gewohn­heit und weil sie auch nunmal nicht immer mehr so flexibel sind auf die MSM fixiert sind und sich viel­fach auch nicht mehr wehren können und einfach schlu­cken, was man ihnen vorsetzt, lassen die sich natür­lich auch in die Panik treiben und wollen bei den Ersten sein, die die I. bekommen.

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