… und natür­lich „schuld­un­fähig“

Bild: screenshot FB

Mit einer Axt schlug am Dienstag gegen 3.50 Uhr ein 29-jähriger Tune­sier in Augs­burg gegen die Front­scheibe eines Lini­en­busses in der Salomon-Idler-Straße. Dem 47-jährigen Fahrer gelang es, den Bus trotz zerbro­chener Front­scheibe vom Tatort wegzu­fahren und die Polizei zu verstän­digen.

Mit Axt auf Auto­fah­rerin – mit Machete auf Helfer

Nur wenige Minuten später hielt der Angreifer im Alten Postweg eine 50-jährige Auto­fah­rerin an, schlug erneut mit einer Axt die Front- sowie Seiten­scheibe des Fahr­zeugs ein und bedrohte die Frau. Nach Auskunft der Polizei eilte ihr ein 28-jähriger Anwohner zur Hilfe, der auf die Situa­tion aufmerksam geworden war. Er versuchte demnach, den Angreifer zu über­wäl­tigen. Dabei schlug ihm der 27-Jährige mit einer Machete gegen den Kopf.

Trotz der Verlet­zung konnte der mutige Helfer den Nord­afri­kaner über­winden und bis zum Eintreffen der Poli­zisten fest­halten. Anschlie­ßend wurde er mit mittel­schweren Kopf­ver­let­zungen in die Uniklinik Augs­burg gebracht. Der Busfahrer und die Auto­fah­rerin blieben unver­letzt.

Keine Unter­su­chungs­haft da „schuld­un­fähig“

Ein Ermitt­lungs­richter des Amts­ge­richts erließ gegen den 27-Jährigen einen soge­nannten Unter­brin­gungs­be­fehl wegen des drin­genden Verdachtes des versuchten Totschlags, der gefähr­li­chen Körper­ver­let­zung und der Sach­be­schä­di­gung. Der Macheten-Mann wurde zwangs­weise in der Psych­ia­trie unter­ge­bracht. Aufgrund der bishe­rigen Erkennt­nisse sei im Moment davon auszu­gehen, dass der Mann die Tat „im Zustand der Schuld­un­fä­hig­keit oder zumin­dest der vermin­derten Schuld­fä­hig­keit begangen hat“, so ein Poli­zei­spre­cher.
Quelle: unzensuriert.de

Anmer­kung:
Wäre der Täter ein Deut­scher und das Opfer der Tune­sier, würde man mit Sicher­heit nicht von Schuld­un­fä­hig­keit spre­chen. Da wäre dann sogar die AfD „wieder mit schuld“.

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