Unga­ri­sche Links-rechts-Oppo­si­tion plant den Verfassungs-Umsturz

Ein Gast­kom­mentar von Krisz­tina Koenen

 

Während sich die unga­ri­sche Politik schon seit Monaten im Wahl­kampf­modus befindet, ist vor wenigen Tagen endlich das lange ausste­hende Programm der verei­nigten Oppo­si­tion für die Parla­ments­wahlen am 3. April erschienen. Es kündigt die Besei­ti­gung der jetzigen Verfas­sung und der bestehenden parla­men­ta­ri­schen Regeln als Ziel an.

Links-rechte Block-Oppo­si­tion

Die verei­nigte unga­ri­sche Oppo­si­tion ist ein Wahl­zu­sam­men­schluss von sechs Parteien, und wenn man sie genauer betrachtet, versteht man gleich, warum sie so lange für ein Programm gebraucht haben. Bei den vorigen Wahlen 2018 war die stärkste unter ihnen die natio­nal­kon­ser­va­tive, manche würden sagen natio­nal­so­zia­lis­ti­sche Jobbik (Die Rechten) mit 19,6 Prozent, danach kam ein Zusam­men­schluss zwischen den post­kom­mu­nis­ti­schen Sozi­al­de­mo­kraten und einer grünen Partei, Párbeszéd (Dialog), mit 11,9 Prozent, gefolgt von der LMP, einer noch grüneren Partei mit 7 Prozent, Schluss­licht war die Demo­kra­ti­sche Koali­tion (DK) des ehema­ligen sozia­lis­ti­schen Minis­ter­prä­si­denten Ferenc Gyurcsány mit 5,3 Prozent. Der sechste Teil­nehmer, die schwer defi­nier­bare aktio­nis­ti­sche Partei Momentum, schaffte es mit drei Prozent nicht ins Parla­ment. Die konser­va­tive Fidesz-Partei des amtie­renden Minis­ter­prä­si­denten Viktor Orbán gewann damals zusammen mit ihrem desi­gnierten Koali­ti­ons­partner, der Christ­lich-demo­kra­ti­schen Volks­partei KNDP, mit 49,2 Prozent der Stimmen die Wahl.

Die Zahlen zeigen schon, warum es im vorigen Jahr zu einem mühsam ausge­han­delten Bündnis der Sechs kam: Nur gemeinsam, mit gemein­samen Kandi­daten können sie sich Chancen ausrechnen, gegen die Koali­tion von Fidesz und KNDP gewinnen zu können. Dabei handelt es sich um einen gera­dezu unwahr­schein­li­chen Zusam­men­schluss. Jobbik, die inzwi­schen ein Schatten ihrer selbst ist, defi­niert sich als natio­nal­kon­ser­va­tive Partei mit starken sozia­lis­ti­schen Anleihen, die sich inzwi­schen zwar moderat gibt, in deren Dunst­kreis sich jedoch immer noch sehr unap­pe­tit­liche Anti­se­miten und Zigeuner hassende Rassisten befinden. Alle anderen, die Sozi­al­de­mo­kraten, Grünen, die DK, Momentum und Párbeszéd sind einheit­lich links und grün, ihr Führungs­per­sonal besteht je nach Ausrich­tung aus Exkom­mu­nisten oder EU-vereh­rende, inter­na­tio­na­lis­ti­sche Klima‑, Gender- und Fort­schritts­ak­ti­visten. Die einzelnen Parteien mögen zwar verschie­dene Schwer­punkte setzen, sie bewegen sich jedoch alle inner­halb dieses Spek­trums. Deshalb müsste man eigent­lich annehmen, dass sie eine Partei wie Jobbik noch mehr verab­scheuen würden als Orbán und Fidesz. Aber Not macht erfin­de­risch, und so stellten die Verei­ni­gungs­wil­ligen alsbald fest, dass es auch zu Leuten etwas Verbin­dendes besteht, die man sonst als Natio­nal­so­zia­listen bezeichnen würde, nämlich der Sozialismus.

Partei­pro­gramm eines Allmacht-Staates

Das Programm ist in neun Kapi­teln geglie­dert, die Titel haben wie „Freies Ungarn“, „Gesundes Ungarn“, „Kluges Ungarn“, „Einheit­li­ches Ungarn“ und natür­lich „Grünes Ungarn“. Wenn man sich in die Kapitel vertieft, bekommt man genau das, was zu erwarten war: Allge­mein­plätze, Bekennt­nisse, vermischt mit ins Detail gehende Einzel­re­ge­lungen (wie z.B. die Besitz­ver­hält­nisse der Tabak-Geschäfte zu regeln seien). Dem Text ist anzu­merken, dass die Autoren bemüht waren, alle Diffe­renzen zwischen den Parteien zu umschiffen, und deshalb über­wiegen wolkige, nebu­löse Formu­lie­rungen. Worauf sich aller­dings alle einigen konnten ist die Vergöt­te­rung des Staates. Der soll – endlich in den rich­tigen Händen – alles und jedes regeln, verwalten, nehmen und geben, die Guten belohnen und die Bösen bestrafen. Man sollte sich jedoch nicht von der Mono­tonie einschlä­fern lassen. Denn zwischen den Bekennt­nissen zum Guten in dieser Welt schlum­mern die harten Ziel­set­zungen, die man möglichst verbergen wollte: Anschluss an den Euro, Forde­rung des euro­päi­schen Mindest­lohns und der EU-Staats­an­walt­schaft, höhere Besteue­rung von Großunternehmen.

Noch kenn­zeich­nender ist was im Programm fehlt. Über die Familie lesen wir nur, was ihnen der gütige Staat alles zukommen lassen wird, das Thema LGBT, der woke Angriff auf die Familie erscheint über­haupt nicht, obwohl bis auf Jobbik alle anderen dessen bren­nende Unter­stützer sind. Die Migra­tion bekam ein winziges Unter­ka­pi­tel­chen mit allge­meinen Flos­keln über die Mensch­lich­keit und der Ableh­nung der „ille­galen“ Migra­tion, aber kein Wort über den Zaun oder den Grenz­schutz. Insge­samt scheint Jobbik den Kürzeren gezogen zu haben, denn nichts in diesem Programm hat mit Konser­va­ti­vismus und natio­nalen Inter­essen zu tun. Ebenso fehlt die Forde­rung nach der Grün­dung der Verei­nigten Staaten von Europa, die Lieb­lings­idee der Spit­zen­kan­di­datin der Demo­kra­ti­schen Koali­tion und Ehefrau von Ferenc Gyurcsány, Klára Dobrev. Vermut­lich hielt man das Ansinnen für nicht vermit­telbar und blieb bei Unter­wer­fungs­gesten an die Adresse der EU.

Verfas­sungs-Umsturz geplant durch Volksplebiszite

Man könnte sagen, alles wie erwartet, doch es gibt ein Kapitel, das tatsäch­lich mit voller Offen­heit die wahren Ziele dieser Oppo­si­tion enthält, und das ist das Kapitel „Verfas­sung“. Was hier in aller Ausführ­lich­keit beschrieben wird ist der Plan eines Umsturzes, der nichts mit den demo­kra­ti­schen Gepflo­gen­heiten parla­men­ta­ri­scher Macht­wechsel zu tun hat. Es ist das Programm eines Putsches, mit dem die bishe­rige Verfasst­heit des unga­ri­schen Staates zertrüm­mert und ein voll­kommen neues, der Ideo­logie der Wahl­sieger entspre­chendes neues „euro­päi­sches“ System errichtet werden soll.

Die Begrün­dung dafür ist die Fiktion, in Ungarn herr­sche in eine tota­li­täre Diktatur, in der es weder Rechts­staat­lich­keit, noch Gewal­ten­tei­lung, noch bürger­liche Frei­heiten gebe, der einen anderen Weg offen ließe. Wie die freien Wahlen, in denen die Oppo­si­tion zu gewinnen gedenkt, dazu passen, wird nicht erör­tert. Die in Ungarn vorherr­schende tota­li­täre Diktatur soll den Umsturz, die ange­kün­digte Miss­ach­tung der bestehenden Verfas­sung sowie der gesetz­lich fest­ge­legten verfas­sungs­ge­benden Prozedur legitimieren.

Da selbst die kühnsten Träumer in der Oppo­si­ti­ons­ko­ali­tion sich nicht vorstellen können, die bisher für die Verfas­sungs­än­de­rung notwen­dige Zwei­drit­tel­mehr­heit im Parla­ment zu erringen, soll die Verfas­sung nicht vom Parla­ment, sondern von einer Volks­ab­stim­mung verab­schiedet werden. Die dem Volks­willen folgende Verfas­sung soll nicht wie bisher die Grund­lagen der unga­ri­schen Staat­lich­keit enthalten, sondern Ungarn in die „euro­päi­sche und inter­na­tio­nale Gemein­schaft einglie­dern“, in ihrem Geist soll sie den „Werten der euro­päi­schen Kultur und der univer­sellen Menschen­rechte“ folgen. Sie ist eine Kapi­tu­la­tions- und Unter­wer­fungs­er­klä­rung vor der univer­sa­lis­ti­schen Ideo­logie und ihren Vertre­tern in der EU und der west­li­chen Welt. Zugleich sollen alle Bestim­mungen aus der Verfas­sung gelöscht werden, die das „gegen­wär­tige Regime ideo­lo­gisch und struk­tu­rell untermauern“.

Unter­wer­fung unter Supra­na­tio­na­lismen: EU – NATO – NGO´s

Auch wenn die Verei­nigten Staaten von Europa keinen Eingang ins Programm gefunden hat, soll in der neuen Verfas­sung die „Verpflich­tung Ungarns“ fest­ge­schrieben werden, „das immer engere Zusam­men­wachsen der Völker Europas anzu­streben, sowie die gemein­samen Werte der EU zu verwirk­li­chen. Diese Werte sind der Plura­lismus, das Diskri­mi­nie­rungs­verbot, die Tole­ranz, die Gerech­tig­keit, die Soli­da­rität, sowie eine Gesell­schaft, in der die Gleich­be­rech­ti­gung zwischen Frauen und Männern herrscht.“ Dann folgen in alle Einzel­heiten gehend die staat­li­chen und gesell­schaft­li­chen Bereiche, deren gesetz­liche Grund­lagen neu gestaltet werden sollen. Die Verpflich­tungen aus der Mitglied­schaft in der EU und in der NATO sollen eben­falls Teil der Verfas­sung werden, ganz wie einst die ewige Treue zur Sowjet­union. Nicht fehlen dürfen dabei die neuen Verfas­sungs­ga­ran­tien für das mensch­liche Glück, genannt auch Sozia­lismus: das Recht auf Arbeit, Recht auf soziale Versor­gung und soziale Sicher­heit, Recht auf Fami­li­en­un­ter­stüt­zung, Recht auf Wohn­mög­lich­keit, Recht auf eine gesunde Umwelt, auf Gesund­heits­ver­sor­gung und sonst noch einiges.

Verschwö­rungs­im­pe­rativ „Wahl­be­trug“

Um das Vorhan­den­sein einer aktu­ellen Notlage zu unter­mauern, haben vor wenigen Tagen zwanzig NGO, ausnahmslos vom ameri­ka­ni­schen Milli­ardär George Soros und der EU finan­zierte Orga­ni­sa­tionen, die OSZE aufge­for­dert, die unga­ri­schen Wahlen nach strengsten Regeln (wie sie etwa für die Ukraine oder Weiß­russ­land gelten) zu beob­achten, da Fidesz den Wahl­be­trug vorbe­reite. Sie wüssten, dass Orbán selbst dann die Macht nicht abgeben werde, wenn er verlieren sollte, er würde sich durch Wahl­be­trug weiter an der Macht halten. Beweise für ihre Behaup­tungen legten sie nicht vor.

Wahl­be­ein­flus­sung durch CIA, Brüssel, FBI ?

Wer hier Wahlen fälschen oder beein­flussen will, dazu hat sich Gábor Bruck, lang­jäh­riger Berater der Oppo­si­tion (unter anderem beriet er den desi­gnierten Frak­ti­ons­führer, den ehema­ligen sozia­lis­ti­schen Minis­ter­prä­si­denten Ferenc Gyurcsány) unlängst in einem Inter­view im links­ra­di­kalen Sender Klub Rádió verplap­pert. Er sagte, es gebe durchaus eine Wahr­schein­lich­keit, dass die Oppo­si­tion die Wahlen gewinnen werde, da die Orbán-Regie­rung „unter schwerem Beschuss aus Brüssel“ stehe, und es sei durchaus möglich, dass das FBI oder der CIA gegen die Regie­rung in die Wahlen eingreifen werde. Das sei schließ­lich nicht mehr Trumps Amerika, fuhr er fort. „In Nach­bar­län­dern haben sie das ordent­lich gemacht. Meiner Meinung nach – genau weiß ich es nicht – schauen sie jetzt zu, und wenn die Oppo­si­tion stark genug sein sollte, werden sie einschreiten. Sie werden Infor­ma­tionen veröf­fent­li­chen, die die Macht unglück­lich machen werden.“

Wahl­um­fragen zeigt Fidesz-Vorsprung 

Zunächst sieht es – wenn es mit rechten Dingen zugeht – noch nicht nach einem Sieg der Oppo­si­tion aus, die Umfragen sehen Orbán mit einem noch bequemen Vorsprung vorne. Der ideo­lo­gi­schen Klar­heit von Fidesz steht der reine Destruk­ti­ons­wille von über­wie­gend zwei­fel­haften Persön­lich­keiten gegen­über. Anführer der Oppo­si­ti­ons­gruppe ist formal der desi­gnierte Minis­ter­prä­si­dent Péter Márki-Zay, der partei­lose Bürger­meister der südost­un­ga­ri­schen Stadt Hódme­ző­vá­sá­r­hely (50.000 Einwohner), der noch am ehesten Jobbik nahe steht. Der Mann wurde bei einer Urwahl von Mitglie­dern der Oppo­si­ti­ons­par­teien im Oktober für die Aufgabe ausge­wählt. Mit seinem milde gesagt unsteten Lebens­lauf ist er das, was die Angel­sachsen einen loose cannon nennen. Mal erklärt er, dass er wüsste, wie viele Juden und Schwule es in Fidesz gibt, mal kündigt er an, dass die Mitglieder der jetzigen Regie­rung nach seiner Macht­über­nahme verhaftet werden würden, und so könne man doch die für die Verfas­sungs­ge­bung notwen­dige Zwei­drit­tel­mehr­heit im Parla­ment erreichen.

Der bindungs­lose Amateur­po­li­tiker ist die Mario­nette Ferenc Gyurcsánys von der selbst­ge­grün­deten Partei DK, einer Abspal­tung der post­kom­mu­nis­ti­schen Sozi­al­de­mo­kraten. Gyurcsány selbst kann wegen seiner Vergan­gen­heit nicht direkt nach der Macht greifen. Nach seinem Wahl­sieg mit den Sozia­listen 2006 hat er in einer Partei­kon­fe­renz offen zuge­geben, dass die Sozia­listen in ihrem Wahl­kampf morgens, abends und nachts gelogen hatten. In den darauf folgenden Stra­ßen­un­ruhen ging die Polizei mit äußerster Gewalt gegen Demons­tranten los. So verlor er die Wahl 2010 an Orbáns Fidesz, und versucht seitdem ein Come­back. Nebenbei ist er ein vermö­gender Geschäfts­mann, der sein Vermögen der Priva­ti­sie­rung unter der Regie­rung Horn zu verdanken hat.

Orban punktet mit Fami­lien- und Migra­ti­ons­po­litik – schwä­chelt mit Oligarchen-Image

Orbán kann durchaus zum vierten Mal die Wahlen gewinnen, wenn er jetzt keine großen Fehler mehr macht. Sein natio­nal­kon­ser­va­tives Programm ist immer noch mehr­heits­fähig, seine Fami­lien- und Migra­ti­ons­po­litik sind populär. Der anhal­tende wirt­schaft­liche Erfolg des Landes und auch der meisten Bürger spricht für ihn. Aber sein Beitrag zum unga­ri­schen crony capi­ta­lism, die Tatsache, dass er die maßlose Berei­che­rung seiner Partei­freunde und Unter­stützer nicht nur duldet, sondern auch fördert, erbost viele Ungarn. Gerade auf diese baut die Oppo­si­tion, indem sie bewusst den Neid schürt. Dass Orbán jetzt Wahl­ge­schenke an Rentner, Fami­lien, Junge und Alte verteilen lässt und die dadurch selbst verstärkte Infla­tion durch Preis­kon­trollen aufzu­halten versucht, wird ihm, sollte er die Wahl gewinnen, selbst noch große Probleme bereiten. Und auch psycho­lo­gisch ist das Geld­ver­teilen kontra­pro­duktiv: Den Bürgern ist durchaus bewusst, dass sie gekauft werden sollen, und der Eindruck wird erweckt, dass Fidesz und Orbán verwundbar seien, und nicht selbst­be­wusst in die Wahl gehen würden.

Der Artikel ist ursprüng­lich erschienen bei Tichys Einblick

Unser Ungarn-Korre­spon­dent Elmar Forster, seit 1992 Auslands­ös­ter­rei­cher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die west­liche Verleum­dungs­kamp­gane vertei­digt. Der amazon-Best­seller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklu­sive Post­zu­stel­lung und persön­li­cher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_​buch@​yahoo.​com>

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32 Kommentare

  1. Käme die Oppo­si­tion in Ungarn an die Macht, hätten wir in Ungarn genau die glei­chen Verhält­nisse wie in Deutsch­land und Öster­reich oder Frank­reich. Orban hat seinem Regie­rungs­an­tritt den Wohl­stand im Land konti­nu­ier­lich verbes­sert und dabei stets beide Augen auf sein Volk gerichtet. Im Unter­schied zu den meisten Regie­rungs­chefs sozia­lis­ti­scher Prägung in Europa, die abge­sehen von internen Problemen ihre Länder noch mit Migranten fluten, trifft Orban seine Entschei­dungen zugunsten des Volkes. Wenn über Korrup­tion gespro­chen wird, will ich Orban gar nicht ausschließen, was man ihm aber nicht vorwerfen kann, dass er gegen das Volk arbeitet. Leider sehen wir den Trend in den meisten euro­päi­schen Staaten, dass Regie­rungs­ver­treter abge­hoben vom Volk Entschei­dungen treffen. Davon ist Ungarn mit Orban weit entfernt. Eine Ände­rung der poli­ti­schen Verhält­nisse wäre für Ungarn ein Rückschritt.

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    • Hogy mit csinált? Vannak orszá­grészek amelyek az enyés­zete, ezek a leszakadó régiók. Aztán ott a nagy rezsics­ök­kentés. Igen, gázra, villanyra,vízre. Tessék mondani, a tűzifa, gázpa­lack, azzal mi van? Sok helyen más nincs, csak ezek, és foly­ama­tosan megy fel az áruk. 10 mázsa 46 000 Ft egy szoba fűté­sere elég talán egy hónapra, nem egy laká­sera. A nyug­díjak bérek messze az országos átlag alatt, na persze ha egyál­talán van munka­hely és nemcsak közmunka van. Közle­kedni város­okba falva­kból egyre nehe­zebb, ha nincs autó. Az autó­busz járatok egyre ritkábbak. Nincs posta max posta autó, nincs orvos, gyógys­zertár bolt. Akkor mi jót is csinált Orbán? Ja és Gyurcsá­nyból sem kérek.

      • Másképp kellene feltenni a kérdést. Mit csinál Orbán jobban, mint az összes többi kormá­nyfő Euró­pában? Rengeteg válasz jutna azonnal eszembe.

        • Über­set­zung:
          Die Frage sollte anders gestellt werden. Was macht Orban besser als alle anderen Regie­rungs­chefs in Europa? Viele Antworten kommen einem sofort in den Sinn.

  2. Wie kann man Natio­nal­SO­ZIA­LISTEN als Rechte bezeichnen? Das ist nicht schlau. Bei uns redet man von NAZI oder Faschisten, um an den Sozia­listen vorbei zu kommen.
    Der Faschismus ist keine Ideo­logie, sondern ein Verhalten, das alle Ideo­logen betreiben im Umgang mit ihren Feind- äh Gegnern.
    Ich bin natür­lich nicht ausrei­chend über den Partei­en­verhau in Ungarn infor­miert Aber jetzt paßt auf, die faschis­ti­sche Oppo­si­tion aus Links- und Rechts­ex­tremen will sogar an die große (!) Unga­ri­sche Verfas­sung. Ich hab die gelesen!
    Schaut genau auf Deutsch­land, da haben die Irren die Macht bekommen. Und über­legt, was ist, wenn Sozia­listen das Fami­lien- und das Justiz­mi­nis­te­rium bekommen. Dümmer geht es einfach nicht.

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  3. Der Autor hat klar bewiesen, dass er keine Ahnung von Ungarn hat. Ungarn hatte eine Verfas­sung, die nur mit einer 4/5 Mehr­heit voll­ständig ersetzt werden durfte. Orbán hat das mit nur 2/3 trotzdem getan. Nicht weil er nicht rechnen kann, sondern weil er den Staat voll­kommen unter Kontrolle bringen wollte. Nicht umsonst spre­chen Staats­theo­re­tiker bei Ungarn um einen post­kom­mu­nis­ti­schen Mafia­staat. Alle Macht in einer Hand ist sogar bei dem illegal erlas­senen Grund­ge­setz Orbáns verboten, sein Autor, das ist der Mann, der in Brüssel von einer schwulen Orgie flüch­tend an einer Dach­rinne gefunden wurde, hat das einfach aus der legalen Verfas­sung kopiert. Also wollend die Demo­kraten in Ungarn nur die Verfas­sung wieder­her­stellen, ich kann mir da vieles vorstellen, was ille­galer wäre. Da Orbán Ungarn in 12 Jahren zum 2. ärmsten Land Europas gemacht hat, seine Familie und Freunde zu den reichsten Leuten Ungarns, das Gesund­heits­system am Boden liegt und ein Grund­schul­lehrer nie so viel verdient wie ein Unge­lernter, der bei Aldi Waren hin und her räumt als Einstiegs­ge­halt hat, haben wir hier in Ungarn die Schnauze voll. Da kann Orbán noch so viel Reden halten, er lügt wie gedruckt. Die Mindest­rente von 80 Euro gilt wie in 2010, als Orbán gewählt wurde, die Preise sind aber explo­diert. Das Kinder­gelt hat er nie erhöht, aber wer sich einen Neuwagen kaufen kann, der kriegt mit genug Kindern den halben Wagen geschenkt. Das nennt der dann Fami­li­en­po­litik. Bezahlt wird das mit 27 % Mehr­wert­steuer, sogar auf die meisten Lebens­mittel. Weg mit korrupten Politikern!

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    • Hör auf ständig über Dein eigenen Heimat herzu­iehen. Ich habe 40 Jahre in Deutsch­land gelebt und was Du so verherr­lichst miterlebt.Danke aber es war genug.Du weißt noch nichtmal in welche tolle, vernünf­tiges Land du lebst, aber bitte ziehe doch nach Deutsch­land Du wirst es bitter bereuen.Natürlich aber wenn Dir Migra­tion, LMBTQ, menstru­ie­rende Männer, usw.gefallen dann nur zu!I Orbán ist bestimmt nicht 100% ig aber 1000% besser als Deine Links­grüne Links­fa­schis­ti­sche Haufen, die sich Oppo­si­tion nennt.Mir brauchst du keine Lügen und Agita­tionen aufti­schen, ich bin Ungarin, und sehe was hier abgeht und auch zu kommu­nis­ti­sche Zeit abging und kann sehr gut den Unter­schied feststellen!

      • Ich mache meine eigene Heimat nicht schlecht, ich berichte nur, wie schlecht Orbán sie gemacht hat. Ist schon ein kleiner Unter­schied! Und welcher Fakt war denn verkehrt? Wenn ich einen Fehler mache, dann korri­giere ich den gerne. Wer hat Orbán daran gehin­dert eine gute Politik zu machen? Niemand! Ich habe auch in Deutsch­land gelebt, mein Sohn ist heute noch da. Die Probleme von da haben wir auch – immer mehr Ausländer, nur eben aus Russ­land, China und Ukraine. Und was für Schwer­kri­mi­nellen hat Orbán nicht eine Aufent­halts­ge­neh­mi­gung verkauft! Russen­mafia, Assad­re­gime, Terror­fi­nan­zierer, alles dabei! Ein Schwuler bleibt schwul egal ob Orbán über Schein­fragen abstimmen lässt oder nicht. Einfach einmal eine normale Regie­rung, die sich nicht hemmungslos berei­chert, die Demo­kratie nicht zerstört, das wäre ein guter Anfang!

    • De a magyarok egy része hülye, hogy még mindig Orbán kell nekik. Egyéb­ként a normá­lisan gondol­kodók egyik oldalbol sem kérnek

      • A magyarok eddig okosabban visel­kedtek, mint Európa többi része. A Fidesz ellen fognak szavazni azok a bolondok, akik a brüss­zeli törvé­nyek alapján eurót és tömeges migrá­ciót akarnak. Okos emberek tudják, hogy jobban járnak Orbánnal.

        • Über­set­zung:
          Die Ungarn waren bisher klüger als der Rest Europas. Dieje­nigen Dumm­köpfe, die Euro und Massen­ein­wan­de­rung auf der Grund­lage von Brüss­zeli Törvé­nyek wollen, werden gegen Fidesz stimmen. Kluge Leute wissen, dass sie mit Orban besser dran sind.

  4. Das Fern­sehen in Ungarn brauch Blom­berg Deutsch­lands Politik berichten und wie die Genossen und Grünen , die Poli­zisten auf Anders­den­kende hetzt, von den Stadt­teilen oder Stra­ßen­zügen wo die Polizei nur mit dem SEK sich hintraut und wo sogar Feuer­weund Sani­täter um ihre Gesund­heit fürchten müssen. Genau über Städte wo keine Frau im Dunkeln sich sicher fühlen kann.

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  5. Orbán ist leider auch ein Zögling des Welt­wirt­schafts­fo­rums von Klaus Schwab und somit ein Teil des „Great Reset“
    Bis vor einigen Monaten habe ich die Politik des Fidesz aktiv unter­stützt, doch leider begann Orbán zu viele Fehler zu machen. Dann stieß ich auf doku­men­tierte Infor­ma­tionen, dass er Teil des „Great Reset“ ist, damit war es aus mit meiner Sympa­thie für ihn.
    Da die „vereinte Oppo­si­tion“ auch keine Alter­na­tive ist, bleibt für mich nur noch Mi Hazánk als Partei, die sich für Ungarn und seine Lands­leute einsetzt.

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    • Orban hat es jeden­falls fertig gebracht, dass es den Ungarn von Jahr zu Jahr besser gegangen ist und das ist ja für die Bevöl­ke­rung das Entschei­dende. Was nützt es, wenn Ungarn nach der Wahl der Oppo­si­tion von Migranten über­schwemmt wird. Da ist der Lebens­stan­dard nicht mehr zu halten. Wir sehen es ja an uns. Uns würde es ohne Migranten auch sehr viel besser gehen, wenn das Geld für die d e u t s c h e Bevöl­ke­rung einge­setzt würde.

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    • Stellen sie bitte mal nur das vor, wenn der Zaun nicht wär, wie viele Migranten hätten die z.T. 30 % ärmere Bevöl­ke­rung und Steu­er­zahler dort zusätz­lich ernähren müssen?
      Mi Hazánk ist gut und kann nur mit den Christ­de­mo­kraten zusammen kommen, bitte aber vor der Wahl noch.
      Die Roten dürfen nicht siegen.

    • Das ist ein abso­luter Schmarrn. Er betreibt genau das Gegen­teil, Ungarn zuerst.
      Er Steht für Ehe, Familie, ist ein Kinder­schützer und begüns­tigt Privateigentum.

      Alsö war er für Schwab und seinen Haufen der totale Fehlgriff. 

      Sie kommen mir vor wie die vielen Wähler, die auf Grün und sozial herein fallen.

      Tut mir leid, ich bin als 13-Jähriger 1956, was war da? – Nieder­schla­gung des Ungarn­auf­standes, Anti-Sowjet geworden. vom KommSoz hatte ich noch keine Ahnung.

      • Tényleg? És a sok szegény? Ők mind Orbán miatt szegé­nyek. Tudja egyál­talán mennyi a fizetés a nyugdíj a néme­thez képest? Az árak viszont magas­abbak, mint Németországban.

        • Magyaror­szágot nem lehet össze­ha­son­lí­tani Néme­tor­szággal, ahol 70 éve szabad piac­ga­z­daság van. Még 30 év után is külön­bségek vannak a nyug­díjak és a jöve­delmek között Nyugat- és Kelet-Néme­tor­szág között. Orbán sok mindent megtett már, ami engem egy magyar gazda­sági csodára emlékeztet.

          • Über­set­zung:
            Ungarn kann nicht mit Deutsch­land vergli­chen werden, das seit 70 Jahren eine freie Markt­wirt­schaft hat. Auch nach 30 Jahren gibt es noch Unter­schiede bei den Renten und Einkommen zwischen West- und Ostdeutsch­land. Orban hat bereits vieles getan, was mich an ein unga­ri­sches Wirt­schafts­wunder erinnert.

    • Wenn Du es nicht besser weißt dann halte Dich zurück mit solchen Schwachsinn.Er war bei Schwab, Putin auch, und viele junge aufstre­bende Männer und Frauen, die aber zeitig abge­sprungen sind,und eine ganz andere Kurs einge­schlagen haben als der Globa­lis­ti­sche Wahn­vor­stel­lung eines Schwabe. Wie gut das man das immer wieder gegen Orbán aufti­schen kann, wenn schon nichts anders vorhanden ist!!!?Bitte melde Dich wenn Du erfährst dass Orbàn an dem jähr­li­chen WEF Treffen dabei ist.()

  6. Die Ungarn würden mir leid tun, sollten sie in Zukunft von solchen diversen Indi­vi­duen regiert werden. Da hat sich Soros viel Mühe gemacht, die alle (erst mal) unter einen Hut zu bringen. Ein Zukunfts­pro­jekt würde das aber sicher nicht ! Ich garan­tiere, die über­stehen keine Wahl­pe­riode, nur nützen würde das der Fidesz nicht. Also liebe Ungarn macht es richtig, nicht Soros wählen, lieber Orban !

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    • Wichtig ist nicht ob es der Fidesz nützen würde.
      Hier geht es um Ungarn und deren Menschen. Nebenbei auch allen anderen Menschen in Europa.
      Orban ist mit seiner Fidesz eine Art Fels in der (mehr als heftigen) Brandung.
      Möge Gott den Ungarn die Kraft und Einsicht geben ihr Kreuz dort zu setzen, von wo ihnen eine weitere gute und erfolg­reiche Zukunft bevor­steht, anstatt sich diese leicht­fertig zu zerstören.
      Ihr Ungarn, schaut nach Europa, schaut nach Deutsch­land, mit offenen Augen, und ihr könnt sehen worum es geht.
      Wählt demgemäß und lasst euch die Wahl nicht fälschen!

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    • Hat nicht Orbán als Einziger die ausl. Soldaten-Statio­nie­rung verboten.
      Das wäre schon wichtig, ihn zu wählen.
      Natür­lich hat Orbán auch Fehler gemacht, aber die Waage kippt für ihn mehr ab.

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