Ungarn appel­liert an die EU: „Wir sollten die Sank­tionen stoppen, sie helfen niemandem!“

Viktor Orbán · Bildquelle: Magyar Nemzet

Während sich im Westen eine Anti-Russ­land-Hysterie ausbreitet, zeigt der unga­ri­sche Minis­ter­prä­si­dent Viktor Orbán, dass es möglich ist, trotz der vermeint­li­chen Zwänge, die sich aus der Zuge­hö­rig­keit zu einem supra­na­tio­nalen Block wie der Euro­päi­schen Union ergeben, eine Politik zu verfolgen, die natio­nalen Inter­essen dient. Die jüngste Warnung aus Buda­pest, dass Sank­tionen gegen Moskau Europa mehr schaden als Russ­land zu schwä­chen, scheint den EU-Beamten immer noch nicht zu gefallen. 
 

Es ist bereits Mitte 2022, und der Krieg in der Ukraine ist noch lange nicht beendet, und die Kämpfe werden unwei­ger­lich bis zum Sommer andauern. Mit dem nahenden Winter wird jedoch selbst den eifrigsten Leug­nern in der EU klar werden, dass die Anti-Russ­land-Sank­tionen selbst­schä­di­gend sind.
Am Rande eines Gipfel­tref­fens der EU-Staats- und Regie­rungs­chefs am 23. Juni, auf dem der Ukraine der Status eines EU-Beitritts­kan­di­daten zuer­kannt wurde, sagte Balázs Orbán, ein hoch­ran­giger Berater des Minis­ter­prä­si­denten, der nicht mit ihm verwandt ist, gegen­über Reuters:

„Am Ende des Tages wird Europa aufgrund der wirt­schaft­li­chen Probleme auf der Verlie­rer­seite dieses Krieges stehen. Unsere Empfeh­lung wäre, dass wir den Sank­ti­ons­pro­zess stoppen sollten.

„Im Moment erleben wir, dass es uns umso schlechter geht, je mehr Sank­tionen wir akzep­tieren. Und die Russen? Ja, es schmerzt sie auch, aber sie über­leben. Und was noch schlimmer ist, sie machen in der Ukraine weiter“, fügte er hinzu.
Ungarn mit Balanceakt

Seit Beginn des Ukraine-Krieges hat Buda­pest eine ausge­wo­gene Haltung einge­nommen, die in erster Linie die natio­nalen Inter­essen Ungarns im Auge hatte. Buda­pest hat, soweit es die Umstände zulassen, versucht, wegen seiner Abhän­gig­keit von russi­schem Öl und Gas einen Sonder­status bei den Sank­tionen im Ener­gie­sektor zu errei­chen. Trotz der Ener­gie­ab­hän­gig­keit schmä­lert dies nicht die Souve­rä­nität, die Ungarn ausübt.

Die Warnungen Buda­pests sind jedoch nicht neu und wurden statt­dessen igno­riert, da die euro­päi­schen Staaten unter der hypno­ti­schen Wirkung russo­phober Propa­ganda und einsei­tiger Bericht­erstat­tung stehen. Es hat den Anschein, dass die Sank­tionen die Bürger der EU in glei­chem Maße treffen wie die russi­schen Bürger, wenn nicht sogar schlimmer. Die Preise für Grund­nah­rungs­mittel sind in die Höhe geschnellt, in den Super­märkten sind die Regale leer, die Gaspreise haben unge­ahnte Höhen erreicht, und es gibt Schwie­rig­keiten in den Lieferketten.

Russ­land kann Sank­tionen verkraften 

Die uner­war­tete Stabi­lität des russi­schen Währungs- und Wirt­schafts­sys­tems, aber auch des poli­ti­schen Systems, und gleich­zeitig der Erfolg der zweiten Phase der Mili­tär­ope­ra­tion in der Ukraine zeigen vielen in der EU, und nicht nur Ungarn, dass der Wirt­schafts­krieg gegen Russ­land die Neuord­nung des vom Westen domi­nierten globalen Wirt­schafts- und Finanz­sys­tems nur beschleu­nigt hat.

Es ist unmög­lich, Russ­land aus den welt­weiten Wirt­schafts- und Finanz­strömen auszu­schließen, ohne die Welt­wirt­schaft zu beein­träch­tigen, anders als beispiels­weise Nord­korea, da es die elft­größte Volks­wirt­schaft ist und unter anderem über einen großen Anteil an den welt­weiten Ener­gie­quellen, Metallen und Getreiden verfügt. Ungarn ist sich dieser Realität mehr als bewusst, und erst jetzt kommt auch der Rest der EU langsam zu dieser Erkenntnis.

BRICS als global domi­nanter Faktor

Anstatt Russ­land durch Sank­tionen von den Wirt­schafts­strömen auszu­schließen, hat der Westen den souve­ränen nicht-west­li­chen Block nur weiter gefes­tigt und mobi­li­siert, um eine neue inter­na­tio­nale wirt­schafts­po­li­ti­sche Ordnung zu insti­tu­tio­na­li­sieren, wie sie auf dem 14. BRICS-Gipfel bespro­chen wurde. Den west­li­chen Staats- und Regie­rungs­chefs muss nun klar sein, dass es ihnen nicht gelungen ist, Russ­land zu isolieren, und dass die meisten Länder der Welt, einschließ­lich China und Indien, sich nicht nur gewei­gert haben, sich den vom Westen verhängten Sank­tionen anzu­schließen, sondern in den Kriegs­mo­naten sogar ihre wirt­schaft­liche Zusam­men­ar­beit mit Russ­land ausge­baut haben. Tatsäch­lich haben diese Länder ihre Einfuhren von russi­schem Öl und Kohle erhöht.

Durch die Beschlag­nah­mung der russi­schen Devi­sen­re­serven, des Vermö­gens russi­scher Bürger und Unter­nehmen und die Verhän­gung beispiel­loser Sank­tionen hat der Westen den BRICS-Staaten (Brasi­lien, Russ­land, China, Indien und Südafrika) nur dabei geholfen, die Entdol­la­ri­sie­rung der Welt­wirt­schaft zu beschleu­nigen. Nichts­des­to­trotz ist es unmög­lich, den EU-Bürgern lang­fristig zu verheim­li­chen, dass es eine offen­sicht­liche Wirt­schafts­krise gibt, die nicht nur auf die Verhän­gung von Sank­tionen gegen Russ­land zurück­zu­führen ist, sondern auch auf die lähmende, aber bevor­zugte neoli­be­rale Ideo­logie von Brüssel.

Die neoli­be­rale Ideo­logie fordert auch den Globa­lismus, was in direktem Gegen­satz zur unga­ri­schen Politik steht, die den natio­nalen Inter­essen dient. Auf diese Weise wird sich Buda­pest weiterhin gegen selbst­schä­di­gende Sank­tionen gegen Russ­land wehren, zumal das Land seit Jahren über die Über­griffe gegen die unga­ri­sche Minder­heit in der Ukraine klagt – zum völligen Schweigen der EU.



Bitte unter­stützen Sie unseren Kampf für Frei­heit und Bürgerrechte.
Für jede Spende (PayPal oder Bank­über­wei­sung) ab € 10.- erhalten Sie als Danke­schön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „CORONA-DIKTATUR? NEIN DANKE“ porto­frei und gratis! Details hier.



28 Kommentare

  1. Wenn weber­sche Voll­idioten jetzt sogar gegen Orbán sank­tio­nieren wollen, wird nie Frieden geben.
    Alle 40.000 EU-Geld­fresser nach Hause schi­cken und das Geld für die Armen schenken, wie wäre das?
    Denn jedes Land hat Recht auf etwas Selbst­stän­dig­keit und Freiheit.

  2. Na dann mal los, für die gute Sache der 200 reichsten Fami­lien in den USA lohnt es sich doch zu sterben.

    Und wie dämlich muß man eigent­lich sein um das nicht begreifen zu wollen, denn die sollen doch ihren Krieg des Geldes wegen selber führen, mal ganz von dem abge­sehen, daß sie in wenigen Sekunden im Himmel sind, wenn sie es übertreiben.
    -
    Wie kann man denn nur den falschen Siren­klängen erliegen, die uns von morgens bis abends um die Ohren säuseln und den Frieden verkünden, während sie die letzten 75 Jahre nach alter Manier ihre Raub­züge unter­nommen haben und nun zum Endschlag ansetzen wollen und die Mehr­heit der 30 NATO-Staaten nur als Kano­nen­futter sehen !! 

    Haupt­sache es dient den eigenen Inter­esssen und wer so dumm ist, dem zu folgen, der muß eben mit allen Konse­quenzen rechnen, weil er nicht in der Lage war diese unend­liche Lüge zu durch­schauen, die uns noch Kopf und Kragen kosten kann und sich die Amis dabei nur eine Schramme ausrechnen, während Europa zum Haupt­schlacht­feld wird und am Ende nichts mehr übrig bleibt !!

  3. NTV berichtet – HIER DIE WICHTIGSTEN SÄTZE
    -
    „Inter­essen anderer Staaten müssen nicht iden­tisch mit ukrai­ni­schen sein“
    -
    Ex-US-Außen­mi­nister Kissinger warnt eindring­lich vor einer Eska­la­tion zwischen den USA und China.
    -
    Dies sei gegen­wärtig seine größte Sorge.
    -
    Deswegen plädiert er auch dafür, nach dem Ende des Ukraine-Krieges einen Umgang mit Russ­land zu finden.
    -
    Zugleich vertei­digt er seine Davos-Äuße­rungen zur Ukraine gegen falsche Interpretationen.
    -
    Der frühere US-Außen­mi­nister Henry Kissinger spricht sich für einen weiteren Dialog mit Russ­land und dessen Präsi­denten Wladimir Putin aus.
    -
    „Eines Tages wird der Krieg beendet sein. Und nach diesem Krieg wird die Bezie­hung zwischen der Ukraine und Russ­land neu defi­niert werden“, sagte er dem „Stern“. Das gelte auch für Europa.
    -
    „Sollte Russ­land als Resultat des Krieges ausein­an­der­bre­chen, würde das zu Chaos in Zentral­asien und im Mitt­leren Osten führen.“
    -
    Kissinger hält es indes für „wahr­schein­lich, dass ein Frie­dens­ver­trag mit Putin gemacht werden muss“.
    -
    Dabei warnte Kissinger davor, Russ­land zu einem Alli­ierten Chinas zu machen.
    -
    Man könne die euro­päi­sche Geschichte seit dem 17. Jahr­hun­dert nicht ohne Russ­land sehen. „Russ­land auszu­grenzen, entspricht nicht meiner Vision von Europa.
    -
    Ich füge hinzu: RUSSLAND WAR UND IST EIN TEIL DES EUROPÄISCHEN HAUSES.
    -
    Europa kann niemals ohne Russ­land auskommen, aber ohne die USA sehr wohl !!
    -
    DIE USA HABEN SEIT DEM 2. WK IN DER WELT NUR KRIEGE, TOD UND LEID GEBRACHT, EINEN SOLCHEN PARTNER BRAUCHEN WIR GANZ BESTIMMT NICHT !!!

  4. „Wir werden immer gemeinsam mit den USA handeln“ – Nein, Herr Scholz, das nicht!
    -
    opposition24.com/politik/wir-werden-immer-gemeinsam-mit-den-usa-handeln-nein-herr-scholz-das-nicht/
    -
    „Deutsch­land und die USA werden immer gemeinsam handeln, wenn es um Fragen der Sicher­heit der Ukraine geht“ – so Bundes­kanzler Scholz in Elmau (hier).
    -
    Und genau das ist abzu­lehnen, Herr Scholz!
    -
    Die USA sitzen weit weg vom Schuss, selbst ein euro­päi­scher Atom­krieg könnte ihnen nichts anhaben, sie sind Gas- und Ener­gie­ex­por­teur, jammern entsetz­lich über ihre angeb­lich hohen Benzin­preise von neuer­dings 1,30 Euro pro Liter, nehmen so gut wie keine Osteu­ropa- und sons­tigen Übersee-Flücht­linge auf, profi­tieren ohne Ende vom ständig stei­genden Waffen­ver­kauf und so weiter.
    -
    Das alles trifft für Deutsch­land nicht zu. Im Gegen­teil. Deutsch­land hat seine sicheren Ener­gie­quellen verschrottet oder verstopft, ist sogar hände­rin­gend auf – zuvor verach­tete, nun bedien­erte – Scheiche jenseits von Aden ange­wiesen, die nicht liefern können.
    -
    Über­schuldet sich, um fremde Regionen poli­tisch einzu­kaufen (z.B. Indien mit 10 Milli­arden Euro, hier), zahlt „zum Ausgleich“ seinen Alters­rent­ne­rinnen monat­lich unter 800 Euro (hier), hat keinen bezahl­baren Wohn­raum mehr und wird von den USA in eine Sack­gasse des Gasman­gels getrieben, wobei liefer­fer­tige Gaspipe­lines gehorsam ausge­sperrt werden.
    -
    Wir sollen lieber notstands­mäßig frieren und der Indus­trie den Betriebs­stoff abdrehen.
    -
    Diese Art poli­ti­scher Kasteiung zu höheren USA-Zwecken mag etwas für poli­ti­sche Schwei­ge­mönche sein, für die Bevöl­ke­rung ist sie unzumutbar
    -
    Deutsch­land muss sein eigenes Risiko taxieren und das Vabanque-Spiel unterlassen
    -
    Wieder einmal führt der türki­sche Präsi­dent vor, wie man als Mittel­macht agiert und die eigenen Inter­essen im Auge behält. …UNBEDINGT ALLES LESEN !!

    Rumpel­stilz kommentiert
    -
    Wer gemeinsam mit den USA handelt, verrät die elemen­tarsten und exis­ten­ti­ellen Inter­essen des eigenen Volkes.
    -
    Das grenzt an Hoch­verrat, Mr. Bundeskanzler-Darsteller !

    Zu ihrem Glück „herr­schen“ sie über eine weit­ge­hend unmün­dige Schaf­herde und nicht über echte, patrio­ti­sche und mündige Demo­kraten, denn ansonsten wären sie, nach allem was sie sich schon geleistet haben, die längste Zeit Kanzler-Darsteller gewesen.

    Nur damit DAS klar ist, Mr. Senilus Scholz !

    Und NOCH ETWAS: Sie haben KEIN demo­kra­ti­sches Mandat und damit auch keinerlei demo­kra­ti­sche Legi­ti­ma­tion dafür, immer und stets gemeinsam mit den USA zu handeln, denn das schä­digt nicht selten Deutsch­land und die Deutschen. 

    Alles klar Mr. Scholz ? Oder soll ich noch eine Zeich­nung dazu fertigen ?

    ES REICHT !

    Die Menschen MÜSSEN auf die Straße, in gigan­tisch großer Zahl, sonst sind wir alle geliefert !!!

  5. Unga­ri­scher Staats­se­kretär rät zu Real­po­litik: „Das ist nicht unser Krieg“
    -
    Europa stehe „keine rosige Zukunft“ bevor, warnte der unga­ri­sche Staats­se­kretär Zoltán Kovács
    -
    Bei der Sank­ti­ons­po­litik gegen Rußland müsse endlich evalu­iert werden, wie sehr sie tatsäch­lich wirksam sei. Und bei der Blitz-Aufnahme der Ukraine als EU-Beitritts­kan­didat müsse genau beob­achtet werden, inwie­weit die Ukraine die Krite­rien für eine Aufnahme erfüllen kann, meinte der Staatssekretär:
    -
    Zum Krieg Rußlands mit der Ukraine über­brachte der unga­ri­sche Spit­zen­po­li­tiker eben­falls eine klare Meinung aus Buda­pest, die derzeit im Westen noch nicht auf offene Ohren stößt:
    -
    „Das ist nicht unser Krieg. Darum wird es keine Abwei­chung von der Linie geben, keine Waffen­trans­porte über unga­ri­sches Staats­ge­biet zuzulassen.”
    -
    Es sei höchste Zeit für Verhandlungen !!!
    -
    Zum Schluß hatte der unga­ri­sche Staats­se­kretär noch eine Einsicht parat: „Rußland wird bleiben.
    -
    Es gab ja auch schon einige Kriege zuvor. Und Rußland blieb.” !!

  6. Unga­ri­scher Staats­se­kretär rät zu Real­po­litik: „Das ist nicht unser Krieg“

    Orban ist der vernünf­tigste Poli­tiker in dieser ganzen von den USA gelenkten EU.

    Den USA ist egal ob wir kaputt gehen, wie man ja sieht, Haupt­sache sie kommen zu ihrem Ziel.

    Aber dieses Ziel, Russ­land unter ihre Herr­schaft zu bringen, werden sie sowieso nie erreichen !!

  7. Nun, wer aufhört die Verpa­ckung zu bewun­dern und auf den Inhalt schaut wird wohl doch etwas stutzig werden.
    1945 haben die Alli­ierten einen funk­tio­nie­renden Staat still­ge­legt. Alle staat­li­chen Insti­tu­tionen waren in die Taten der NS-Verbre­cher verwi­ckelt, beson­ders die Berufs­gruppen der Juristen.
    Eben diese sind aktuell auch in allen Aktionen der BRD aktiv.
    1949 holte man diese ganze „Bande“ wieder aus der Versen­kung und gab den Auftrag die BRD aufzu­bauen. Ich will mich hier jetzt nicht darüber auslassen ob diese BRD ein souve­räner Staat ist oder nicht; Carlo Schmidt, einer der Gründer der BRD erklärte deut­lich sie hätten nicht den Auftrag einen Staat zu errichten oder eine Verfas­sung zu kreieren. Art.146 GG sagt es ja wohl deut­lich aus.
    Der Grund­ge­danke der EU stammt aus der Zeit der NS-Verbre­cher. Hier nannte man dieses Projekt „Groß­wirt­schafts­raum Europa“, natür­lich unter deut­scher Führung. Feder­füh­rend hierbei war WERNER DAITZ ;siehe hier: de.wikipedia.org/wiki/Werner_Daitz
    Das Projekt: de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistische_Europapl%C3%A4ne
    Wenn man sich etwas mit dieser Materie befasst, fallen die Paral­lelen doch schnell ins Auge. Natür­lich ist die BRD nicht gleich­be­deu­tend mit dem NS Reich und und dem Rassen­wahn derselben. Doch das war auch nur Maku­latur um das Volk bei der Stange zu halten, ebenso wie heute alle diese obskuren, teil­weise sogar schon pervers anmu­tenden Ziele und Aussagen der herr­schenden Parteien. Die eigent­liche deut­sche Ethik und Kultur wird restlos zerstört, man braucht dieses Volk nicht mehr. Man hat sein Mario­net­ten­theater vergrö­ßert, die „Ziele“ verän­dert. Unter dem Deck­mantel des „Umwelt­schutzes“ oder „Klima­wandel“ werden die Mario­netten der „Big Player“ an die Macht gehievt. Stipen­dien in allen Berei­chen der Wirt­schaft, Jura und sozialen Berufen sorgen für eine umfas­sende Indok­tri­na­tion. Siehe den Beitrag unser-mitteleuropa.com/hat-george-soros-auch-bei-anstehenden-wahlen-in-slowenien-finger-im-spiel/
    unser-mitteleuropa.com/soros-zoegling-als-totengraeber-der-neuen-links-liberalen-slowenischen-regierung/
    In Ungarn hat Orban Gott sei Dank die Soros-Zöglinge geschlagen, sonst wäre Ungarn aktiv im Kriege mit den Russen gegen die Ukraine.
    Man kann nur hoffen, dass der USD seine Posi­tion als Leit­wäh­rung verliert. Leider erst jetzt, wenn das bereits früher passiert wäre, hätte es viele Leben gerettet.

    27
    • Wo liegen die Ursprünge der Euro­päi­schen Union? Gab es im NS-Regime ein ähnli­ches Konstrukt in Planung, viel­eicht sogar mit identen Zielen? Wer waren die Urväter der Euro­päi­schen Wirt­schafts­ge­mein­schaft und was waren die Vorläufer der Römi­schen Verträge? Die Antworten zu diesen Fragen sind inter­es­sant. Sehr vielen EU-Bürgern sind diese Tatsa­chen nicht bekannt. Ist die EU ein faschis­ti­sches Konstrukt? Ein Konstrukt das unter den Nazis als Idee geboren wurde, das nach dem Krieg an die neuen Verhält­nisse ange­passt und im Laufe der Zeiten immer weiter modi­fi­ziert wurde? Alleine der Begriff „Euro­päi­sche Wirt­schafts­ge­mein­schaft“ wurde im Natio­nal­so­zia­lismus geboren.

      Der Ursprung der Römi­schen Verträge ist im Jahr 1938 zu finden, es war das Jahr des Staats­be­su­ches Hitlers bei Musso­lini in Rom. Zur Nazi-Dele­ga­tion gehörte der Justi­ziar der IG-Farben und „NS-Rechts­wahrer“ Walter Hall­stein. Ab 1940 wurden von Funk, Sölter und im Auftrage Görings die Pläne für eine „Euro­päi­sche Wirt­schafts­ge­mein­schaft“ entworfen, die der späteren EU sehr ähnlich waren. Hall­steins IG Farben betrieb derweil Ausch­witz. Auch entspre­chende Insti­tu­tionen wurden damals gegründet. Das System fester Wech­sel­kurse des „Neuen Europa“ und das „Euro­päi­sche Zentral­clea­ring“ waren dem System €, EZB, Target2 erstaun­lich konform. 1945 wurde es aufge­löst. Nach dem Krieg wurde es wieder­ge­boren, zum Teil sogar mit den ehema­ligen Akteuren des NS-Regimes.

      Am 25. März 1957 wurde eben dieser Walter Hall­stein, bis 1945 hoch­ran­giger NS-Funk­tionär, zu einem von zwölf „Grün­dungs­vä­tern“ – den ursprüng­li­chen Unter­zeich­nern – der „Römi­schen Verträge“ ernannt, die er mitver­fasst hatte. Am 7. Januar 1958 wurde Walter Hall­stein erster Kommis­si­ons­prä­si­dent der EWG. In seinem Buch „Euro­päi­sche Wirt­schafts­ge­mein­schaft, Berlin 1943“ hat Hall­stein seine Pläne darge­legt, die sowohl den Plänen in NS-Deutsch­land bis 1945, als auch der späteren EU ident sind. Damals galt ein beson­deres Augen­merk dem Osten, als „neuer Wirt­schafts- und Lebens­raum“ unter Führung West­eu­ropas und der Deut­schen, getarnt als großes Werk zum Wohl aller Völker von Europa.

      Zitate aus ökono­mi­schen Ideo­lo­gien im 3. Reich:

      […]
      Der Wille zur euro­päi­schen Gemein­schafts­ar­beit, so wie er jetzt unter dem harten Druck der Kriegs­ver­hält­nisse geprägt wird, muß der Leit­ge­danke der herr­schenden Wirt­schafts­ge­sin­nung auch in der Frie­dens­zeit sein. Das bedeutet ein stän­diges Bemühen, die großen Ziel­set­zungen und die kommenden Aufgaben zu verstehen und sich darauf einzustellen. 

      Das bedeutet aber auch die Bereit­schaft, die eigenen Inter­essen im gege­benen Falle denen der euro­päi­schen Gemein­schaft unter­zu­ordnen; und das ist das höchste Ziel, das wir von den euro­päi­schen Staaten verlangen, das wir erstreben. Das mag im Einzel­falle Opfer bedeuten, im Gesamt­ergebnis werden aber alle Völker davon Nutzen haben.
      […]
      (Walther Funk, NSDAP, Reichs­wirt­schafts­mi­nister und Präsi­dent der Deut­schen Reichs­bank, Rede – Berlin 1942)

      […]
      Ziele und Methoden der euro­päi­schen Wirtschaftsgemeinschaft
      Gerade auf dem euro­päi­schen Fest­land mit seinen klein­räu­migen staat­li­chen Verhält­nissen, seiner dichten Bevöl­ke­rung und der starken Indus­tria­li­sie­rung der mitt­leren und west­li­chen Teile des Fest­landes muß der Fort­be­stand der über­lie­ferten, mit den staat­li­chen Grenzen zusam­men­fal­lenden Zoll­schranken auf die Dauer uner­träg­lich erscheinen.

      Das neue wirt­schaft­liche Europa wird in diesen Jahren des Krieges gleichsam als eine Schick­sals­ge­mein­schaft geboren, ähnlich wie heute über alle über­lie­ferten Ressen­ti­ments hinweg sich eine neue poli­ti­sche Soli­da­rität der euro­päi­schen Mächte im Kampf gegen den Bolsche­wismus anbahnt. Ande­rer­seits steht es schon heute fest, daß es, insbe­son­dere nach Erschlie­ßung der bisher auch noch nicht annä­hernd ausge­nutzten Rohstoff- und Nahrungs­quellen des euro­päi­schen Ostens, möglich sein wird, Europa im wesent­li­chen mit allen lebens­wich­tigen Dingen selbst zu versorgen.
      […]
      (Prof. Dr. Horst Jecht aus: Walther Funk, NSDAP: Die Euro­päi­sche Wirt­schafts­ge­mein­schaft – Berlin 1943)

      Auffal­lend ähnliche Formu­lie­rungen finden sich im Narrativ der Nach­kriegs-EWG-EU wieder. Die Ziele dahinter sind ähnlich den dama­ligen Bestre­bungen gehalten, es wech­selten nur die poli­ti­schen und finan­zi­ellen Hinter­gründe. Wie bei vielen anderen „Erfin­dungen“ der Nazis haben die Trans­at­lan­tiker auch hier den Nutzen erkannt und ihren Einfluss geltend gemacht. Die Pläne für die Euro­päi­sche Wirt­schafts­ge­mein­schaft wurden jedoch um das Jahr 1939/1940 von Reichs­wirt­schafts­füh­rern um die IG-Farben (die auch Ausch­witz-Birkenau betrieben hat) – Walther Funk, Walter Hall­stein, Sölter, Horst Jecht, Joseph Goeb­bels etc. – entworfen.

      • Das war ja das schlimme dass nach dem Krieg sofort Akteure de NS-Regiems wieder in führenden Posi­tionen und der Regie­rung saßen und darauf wurde nun in den Jahr­zehnten weiter aufgebaut.
        Leider inter­es­sieren sich viel zu wenig deut­sche Bürger für die Machen­schaften der Eliten und vor allem mit unserer Geschichte und machen sich keine eigenen Gedanken, lassen sich belügen und betrügen

        11
        • @Jennerwein

          Wenn die Deut­schen etwas über ihre Geschichte 1939–1945 wissen wollen, finden sie ein Schwarzes Loch. Nicht ganz: Die Arbeiter im Ruhr­ge­biet konnten sich sehr wohl erin­nern und beson­ders aus DDR sind auch gute Bücher erhalten. Aber heute: Alles entstellt, verfälscht, verleugnet.

          Kriege sind rentabel. Kriege bedeuten eine gigan­ti­sche irre­gu­läre Umver­tei­lung hin zu denen, die sich auskennen und die Mittel haben, vieler anderer Leute beschei­dene Reich­tümer an sich bringen zu können. Deshalb anbei Mate­rial auf Englisch über ange­klagte Haupt­kriegs­ver­bre­cher, Nürn­berger Prozesse über I.G. Farben, Ausch­witz. In England hat man sich in Zusam­men­hang mit dem Brexit sehr mit Hitlers „Neuen Europa“ beschäf­tigt und das Mate­rial digital aufbe­reitet. Die Nazi­ma­nager haben einen Krieg und persön­lich alles verloren und waren Betei­ligte an einem der mons­trö­sesten Verbre­chen der Welt­ge­schichte. Was ist denen passiert? Lesen Sie!!!

          The Disgraced Mana­gers of IG Farben:

          Fritz ter Meer (1884–1967)
          1948 found guilty of „plun­de­ring“ and „enslave­ment“ and condemned to seven years detention.
          Released 1952.
          1956–1964 chairman of the board of Bayer, chairman of the board of Th. Gold­schmidt AG, deputy chairman of the board of Commerz­bank, Bank-Asso­cia­tion AG, board member of the Waggon­fa­brik Uerdingen, the Dues­sel­dorfer waggon­fa­brik AG, the bank asso­cia­tion West Germany AG and the United Indus­trial enter­prises AG (VIAG)

          Otto Ambros (1901–1990)
          1948 found guilty of „enslave­ment“ condemned to eight years detention.
          Released 1952.
          Star­ting in 1954 chairman, deputy chairmen and member of the boards of: Chemie Grünen­thal, Pintsch Bamag AG, Knoll AG, Feld­mühle Papier- und Zell­stoff­werke, Tele­funken GmbH, Grün­zweig & Hart­mann, Inter­na­tio­nale Gala­li­th­ge­sell­schaft, Berliner Handels­ge­sell­schaft, Süddeut­sche Kalk­stick­stoff­werke, Verei­nigte Indus­trie­un­ter­neh­mungen (VIAG) with its subsi­dia­ries Scholven-Chemie and Phenol-Chemie as an advisor to F. K. Flick and of the US Indus­tria­list J.P. Grace is entan­gled in the early eigh­ties in the „Flick scandal“

          Hermann Schmitz (1881–1960)
          At Nurem­berg , found „not guil­tily“ for all charges
          1949 mana­ging director, 1952 chairman of the board of Dyna­mite Nobel AG
          1953 Distin­guished Service Cross of the Federal Repu­blic of Germany

          Hein­rich Buete­fisch (1894–1969)
          1948 found guilty of „enslave­ment“ condemned to six years detention.
          Released 1951.
          1952 super­vi­sory board member of Ruhr-Chemie and Kohle-Öl-Chemie among others.
          1964 Distin­guished Service Cross of the Federal Repu­blic of Germany.

          Fried­rich Jaehne (1879–1965)
          1948 found guilty of „plun­de­ring“ condemned to 18 months detention
          Super­vi­sory board chairman of the Alfred Messer GmbH (later Messer Gries­heim), super­vi­sory board member with Linde
          1959 Dr. Ing. E.h. of TH Munich, 1962 Bava­rian service medal, hono­rary senator of TH Munich, Distin­guished Service Cross of the Federal Repu­blic of Germany

          Carl Krauch (1887–1968)
          1948 found guilty of „enslave­ment“ and condemned to six years in prison.
          Released 1950.
          1955 board member of Huels GmbH.
          In 1956 in the Frank­furt Ausch­witz court case is quoted as saying: „they were usually anti-social elements, so called poli­tical priso­ners“ (describing the priso­ners of Auschwitz-Monowitz)

          Carl Wurster (1900–1974)
          At Nurem­berg , found „not guil­tily“ of all charges
          1952 chairman of the board of the „new“ BASF, chairman of the board for Duis­burger Kupfer­hu­ette and Robert Bosch AG, board member of Augusts Viktoria, Buna-Werke Huels GmbH, Süddeut­sche Bank, Deut­sche Bank, Verei­nigte Glanz­stoff, BBC, Allianz, Degussa

  8. Μit Vernunft ist bei der Trottel EU nichts anzu­fangen. Lieber lassen sie, die Voelker verarmen. Wie trot­zige Kinder handeln Sie. VdL, Baer­bock, Scholz, Habeck, Macron, Draghi, Johnson, die bellen den Polen und Balten. Das sind alles Verbre­cher wie der Nazi aus der Ukraine, der Schau­spieler. Ueber Ungarn kann mann nur den Hut ziehen.

    23
  9. Viktor Orbán wird im Westen viel kriti­siert, dadurch entsteht bei der west­li­chen Bevöl­ke­rung eine Meinungs­bil­dung, wie sie des Öfteren in west­li­chen Medien wieder­ge­geben wird. Was aber Viktor Orbán in seinem Land leistet wird in den west­li­chen Medien mit keinem Wort erwähnt. Orbán Viktor ist ein Poli­tiker mit Herz und hohem Sach­ver­stand. Er macht nicht nur in Ungarn eine sehr gute Politik, er versucht auch in der EU sein bestes zu geben und immer wieder zu vermit­teln wo immer es, seiner Meinung nach sein muss. Dies zeichnet einen guten Poli­tiker aus. Wir in Ungarn können uns glück­lich schätzen, solch einen Poli­tiker als Minis­ter­prä­si­dent zu haben. Der EU würde es auch gut anstehen, des öfteren seinen Einwand und Gedan­ken­gang einge­henden zu prüfen.

    43
    1
    • Das ist alles richtig, so lange man nicht darauf ange­wiesen ist, im Gesund­heits­wesen seine Bröt­chen zu verdienen – denn dort gibt es den Impf­zwang bereits.
      Ebenso darf man sich glück­lich schätzen, wenn man nicht ausge­rechnet in einem Gebiet leben muß, in dem gerade 5G flächen­de­ckend instal­liert wird.
      Also Augen auf bei der Berufs­wahl, und Augen auf bei der Wahl seines Domizils.
      Wie lange eine relativ kleine Währung wie der Forint gede­ckelte bzw. subven­tio­nierte Preise aushält, wird sich zeigen – so nett es auch ist, für umge­rechnet 1,35 Euro zu tanken.
      Der ganze Spaß kann sehr schnell vorbei sein.
      In vielen Punkten darf man sich über Orbáns Politik sicher freuen, allzu viele Dinge auszu­blenden ist aber auch nicht immer zielführend.
      Euphorie-Trun­ken­heit mag ein ange­nehmer Zustand sein, doch wieder nüch­tern zu werden, ist oftmals mit Kopfweh verbunden.
      Nix für ungut.

      9
      13
        • Meiner Kenntnis nach leider nicht korrekt – das Gesund­heits­per­sonal unter­liegt diesem Zwang, Pflege teils ebenso.
          Unter­nehmen können das eben­falls so entscheiden. Wer nicht mitmacht, kann gehen. Bitte gege­be­nen­falls um veri­fi­zier­bare Korrektur.
          (ob es bei Lehrern wieder aufge­hoben wurde, müßte ich erfragen – das ist als Gast hier im Land aber nicht gerade mein „Lieb­lings­thema“)

          Das ändert nichts an meiner derzeit sehr posi­tiven Beur­tei­lung des Gesamt­pa­ketes der Orbán’schen Entscheidungen.
          Müßte ich hier im Lande einer Erwerbs­ar­beit nach­gehen, sähe das aller­dings wohl etwas anders aus. 

          Nichts auf der Welt ist ausnahmslos gut, nur weil ich es so will. Das Leben ist eine Frage von Abwä­gungen, kein Wunschkonzert.

        • Na dann klären wir das doch mal verifizierbar: 

          www.youtube.com/watch?v=zK2DkOmom4M

          Es gibt also sehr wohl den besagten IMPFZWANG !!!

          Auch wenn die falsche Behaup­tung, es gäbe diesen Zwang nicht, so manchem besser ins Narrativ paßt, wird sie dadurch nicht zur Wahrheit. 

          Die Über­prü­fung der Aussage dauerte übri­gens keine zwei Minuten.
          (nur mal so als Empfeh­lung – aber ich weiß ja, Daumen hoch oder Daumen runter geht schneller. Reicht aber nicht, wenn man wirk­lich etwas wissen will)

    • Vor allem macht er den Mund auf und lässt sich nicht von den anderen sagen was er zu tun und zu lassen hat. Wenn man unsere Softies ansieht, schon bei Merkel und Co. dann kann einem nur Angst werden.
      Wir lassen uns von den Medien mani­pu­lieren, glauben alles was die uns sagen bzw. was sie sagen dürfen und wenn man Auslands­be­richte, selbst von Amerika und beson­ders von der Schweiz liest dann sieht man erst welche Schurken bei uns regieren und wenn wir dann noch Kriegs­treiber wie Baer­bock haben, die zwar scheinbar sehr dumm ist aber hetzen kann dann sagt das alles. Wie es dem Volk geht ist denen doch völlig egal.

      • @Jennerwein

        Wovon Sie berichten hat bereits vor einiger Zeit begonnen und zwar mit Merkel.

        Passend dazu, ein Zitat aus der Vergangenheit:

        „Aber genau deshalb bin ich auch zutiefst davon über­zeugt, dass es richtig ist, dass wir eine reprä­sen­ta­tive Demo­kratie und keine plebis­zi­täre Demo­kratie haben und dass uns die reprä­sen­ta­tive Demo­kratie für bestimmte Zeit­ab­schnitte die Möglich­keit gibt, Entschei­dungen zu fällen, dann inner­halb dieser Zeit­ab­schnitte auch für diese Entschei­dungen zu werben und damit Meinungen zu verändern. 

        Wir können im Rück­blick auf die Geschichte der Bundes­re­pu­blik sagen, dass all die großen Entschei­dungen keine demo­sko­pi­sche Mehr­heit hatten, als sie gefällt wurden. Die Einfüh­rung der Sozialen Markt­wirt­schaft, die Wieder­be­waff­nung, die Ostver­träge, der Nato-Doppel­be­schluss, das Fest­halten an der Einheit, die Einfüh­rung des Euro und auch die zuneh­mende Über­nahme von Verant­wor­tung durch die Bundes­wehr in der Welt – fast alle diese Entschei­dungen sind gegen die Mehr­heit der Deut­schen erfolgt. 

        Erst im Nach­hinein hat sich in vielen Fällen die Haltung der Deut­schen verändert.“

        (Angela Merkel, Rede, 3.3.2010 – Quelle: bundesregierung.de)

  10. Die zitierte Aussage ist von Balázs Orbán.
    (steht auch so im Text)
    Auch wenn das Bild einen anderen Eindruck vermit­teln mag…

    1
    2
  11. Zitat Text:
    „Im Moment erleben wir, dass es uns umso schlechter geht, je mehr Sank­tionen wir akzep­tieren. Und die Russen? Ja, es schmerzt sie auch, aber sie über­leben. Und was noch schlimmer ist, sie machen in der Ukraine weiter“
    Lektion nicht gelernt? Warum sollte der Russe an der Neiße sein „Arrangement„45 aufgeben?
    Der Zauberlehrling:
    „Wehe! wehe!
    Beide Teile
    Stehn in Eile,
    Schon als Knechte
    völlig fertig in die Höhe!
    Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!
    und sie laufen! Naß und nässer
    wirds im Saal und auf den Stufen;
    Welch entsetz­li­ches Gewässer!
    Herr und Meister, hör mich rufen! –
    Ach, da kommt der Meister!
    …Herr, die Not ist groß!
    Die ich rief, die Geister
    werd ich nun nicht los. (Der Meister)
    „In die Ecke,
    Besen! Besen!
    Seids gewesen.
    Denn als Geister
    Ruft euch nur zu seinem Zwecke,
    Erst hervor der alte Meister.“:-)

    20
    • Putin weiß genau was er kann und wie weit er gehen kann, denn er dürfte von dieser ganzen Sipp­schaft noch der intel­li­gen­teste sein im Gegen­satz zu unseren Dumm­köpfen die in der Horde stark sind und sich nur in der Masse behaupten können.

  12. Köszönöm Viktor!
    Der einzige Staats­führer, der die Inter­essen seines Volkes und Landes vertritt in Europa.
    Krieg, Rußland, Winter…
    Nach Napo­leon und Adolf will die EU-Mafia die gleiche verhee­rende Erfah­rung machen…

    39
    • Werden Sie, Russ­land beendet jeden Krieg als sicher. Die Trans­gen­der­ar­meen des Westen, sind reine Atrappe. Der Schmink­spiegel muss auf der rich­tigen Seite sein. Armselig diese EU und wir koennen frieren und Hungern, fuer kranke Ideologie

      15
  13. Den Aussagen des Viktor Orbán kann man unein­ge­schränkt beipflichten. 

    Die Ideo­logie, die Politik, die Elite – sollen wir diese ehren­werte Gesell­schaft so weiter agieren lassen? Enst­haft? Wir stecken den Kopf in den Sand und freuen uns dann auch noch darüber, dass wir vor lauter Sand in den Augen nichts mehr erkennen können?

    Gute Bezie­hungen der EU zu Russ­land werden von den USA, sowie von dessen Verbün­deten, aus geostra­te­gi­schen und wirt­schaft­li­chen Gründen torpe­diert. Die Sank­tionen gegen Russ­land haben absolut keine Grund­lage und von den Medien des Westens werden gerne Fakten verdreht bzw. verschwiegen. Fakt sind viel­mehr folgende, nicht zu leug­nende Tatsa­chen: Die Inter­essen der EU mit Russ­land werden vom (angeb­lich) besten Freund der Euro­päer, den USA, massiv unter­graben und gestört, weil es ihnen wirt­schaft­lich und mili­tä­risch absolut nicht in den Kram passt. Die EU-Bürger werden auch sehr gut und falsch infor­miert von den west­li­chen Leitmedien.

    Die EU-Politik entspricht doch bereits voll und ganz der Politik des Hegemon USA: Für Ideen wird bei den US-Zivi­li­sa­ti­ons­o­ri­gi­nellen schon lange niemand mehr gewählt. Man leiert „wahl­kämp­fend“ allerlei rühr­se­ligen Pathos unter das Volk, während die übrigen 70% an Energie im Wahl­kampf mit dem Eintreiben von Kampa­gnen­spenden ausge­bucht sind. Für die Groß­spender, von denen man auf diesem Weg durch­lob­by­iert und durch­ge­schmiert ist, intri­giert man dann via Senat, Reprä­sen­tan­ten­haus oder Oval Office in dieser parteien­armen, aggres­siven Konzern­junta eine Politik, mit welcher die edlen Spender mehr als zufrieden sein können. „Politik“ ist dort eine voll­pri­va­ti­sierte, Realität gewor­dene Dystopie, an extremer Korrupt­heit nicht zu über­bieten. Selbst hart­nä­ckig noto­ri­sche Skan­dal­kon­kur­renten halten sich sehr weit abge­schlagen hinter den USA stets auf respekt­vollem Abstand.

    Und das Verhältnis Deutsch­lands zu Russ­land? Kann es sein, dass Russ­land als Haupt­feind Deutsch­lands betrachtet wird, nicht obwohl die Sowjet­union damals zur Besie­gung Hitler-Deutsch­lands die meisten Opfer zu verzeichnen hatte, sondern gerade weil die Russen damals die deut­sche Wehr­macht besiegt haben? Kann es sein, dass die Deut­schen die Nieder­lagen in Stalin­grad und Kursk – im kollek­tiven Unter­be­wusst­sein – nicht wirk­lich verdaut haben? Wird mehr und mehr verdrängt, dass es damals um Nazi-Deutsch­land ging?

    Warum eigent­lich will Deutsch­land so eng mit den USA alli­iert sein? Oder konkreter gefragt: Warum lässt sich Deutsch­land von den USA nach­ge­rade als mili­tä­ri­sche Kolonie behan­deln? Und warum betrachtet Deutsch­land, warum betrachtet insbe­son­dere auch die NATO Russ­land heute als Haupt­feind, obwohl Russ­land sich 1994 voll­ständig aus Ostdeutsch­land zurück­ge­zogen hat – die in der DDR gela­gerten Nuklear-Waffen sogar schon 1991? Diese unbe­ant­wor­tete Frage beschäf­tigt Russ­land bis heute – heute wieder mehr als auch schon, denn gerade in den letzten Monaten ist die deut­sche Politik wieder massiv anti-russisch geworden.

    Das Problem ist nur, dass die elitären Kreise die Massen nieder halten. Ihre Stimmen sind lauter, die schrillen Medien gehören ihnen, sie verachten den Pöbel und wollen ihn margi­na­li­sieren, aus der Politik drängen, über­wa­chen und entrechten. Und je mehr der Durch­schnitts­mensch mit den exis­ten­zi­ellen Kämpfen beschäf­tigt ist und mit Mehr­ar­beit versorgt wird, desto weniger Raum bleibt ihm für Kritik oder Rebel­lion. Wir sollten die Werte unserer Gesell­schaft hinter­fragen und die Privilegien/Macht unserer Führungs­eliten ernst­haft einschränken. Demo­kratie ist das nicht wirk­lich. Das sind die Vorboten einer Zuspit­zung zu einem Weltkonflikt.

    Und die Ukraine dient den USA als Stell­ver­treter in einem Krieg gegen Russ­land. Die Krim und der Donbass waren schon immer mehr­heit­lich russisch. Die Krim war seit 1783 ein Teil von Russ­land, bis ein ZK-Vorsit­zender der UdSSR die Krim im Jahr 1954 seiner Heimat schenkte. Chruscht­schow, ein Ukrainer, hat die Krim damals der ukrai­ni­schen SSR zur Verwal­tung über­geben. Russisch war sie davor und russisch ist sie nun wieder. Mit einer über­wäl­ti­genden Zustim­mung der mehr­heit­lich russi­schen Bevöl­ke­rung auf der Krim. Die Über­nahme der Krim war keine Anne­xion durch Russ­land, sondern ein Wieder­an­schluss nach einem demo­kra­ti­schen Refe­rendum. Was seit Jahren im Donbass vorgeht, nämlich die Unter­drü­ckung der russisch spre­chenden Bevöl­ke­rung, ist eine wider­wär­tige Schweinerei.

    Darüber hinaus ist es unfassbar, dass man wegen der faschis­to­iden Vorgänge in der Ukraine nun einen Krieg gegen Russ­land beginnt. Es wird mit dem Völker­recht argu­men­tiert und dass es notwendig sei, die Ukrainer gegen eine mögliche russi­sche Inva­sion in den Donbass­ge­bieten zu beschützen. Damit wird in der EU die Unter­stüt­zung für die Sank­tionen gegen Russ­land gerecht­fer­tigt. Wenn der EU das Völker­recht wirk­lich etwas wert wäre, dann müsste man schon lange gegen die USA und gegen einige west­liche Staaten Sank­tionen verhängen. Hier endet scheinbar das Völker­recht und die vom Westen so hoch gehal­tenen Menschen­rechte sind offenbar eben­falls hier nicht gültig.

    28
    1
    • Haben Sie sich schon mal mit der „BRD-Okku­pa­tions-Verwal­tung“ beschäf­tigt? Wer die ins „Amt“ setzt und wer die Steuert? Die Deut­schen sind es nicht. Jetzt können wir noch einen Schritt weiter gehen.
      Wie konnte ein Öster­rei­cher zum Diktator von D werden? D war seit 1918 ein Besetztes Land, warum haben die „Sieger­mächte“ es zuge­lassen das die Braun­hemden so eine Kriegs­ma­schi­nerie aufbauen konnten? Wem hat das genutzt? Und wen Presst man seit 104 Jahren wie eine Zitrone aus? im Zeichen der „Ewigen“ Schuld.

      25
      2
      • Man ahnt, dass der Umgang mit Wahr­heit und Lüge unter dem „öster­rei­chi­schen Gefreiten“ und seinen Holz­köpfen, sowie 30 Jahre später während des Viet­nam­krieges nicht anders war, als heute ange­sichts der großen Lüge um die Ukraine. Dass dem „Personal der Mäch­tigen“ heute nichts anderes einfällt als damals, ist eine wenig ermu­ti­gende Beobachtung. 

        Es entsteht viel­leicht ein globaler Feudal­staat, mit einer kleinen Zahl reicher Herr­scher-Fami­lien die früher oder später anfangen werden, sich gegen­seitig zu bekriegen und mit einer riesigen Manö­vrier­masse entmün­digter Leib­ei­gener ohne Eigentum, ohne Bildung, ohne Rechte, die nichts weiter dürfen als schuften und für die dynas­ti­schen Inter­essen ihrer jewei­ligen Herr­scher­fa­milie in Kriege ziehen.
        Kultur und Zivi­li­sa­tion dürften im Verlauf weniger Genera­tionen durch die unver­meid­liche Dege­ne­ra­tion der Menschen in einer solchen Skla­verei verschwinden. Die Regie dazu liefert der trans­at­lan­ti­sche Hegemon.

        Lange Zeit mochte man rätseln, warum sich die pluto­kra­ti­schen Draht­zieher einen Greis im fort­ge­schrit­tenen Stadium der Seni­lität als präsi­diale Gali­ons­figur auser­koren haben. Bidens Appelle an die Vasallen, sich als Hilfs­she­riffs kompli­zen­haft am groß­an­ge­legten Manöver zur „Bekämp­fung des bösen Russen“ zu betei­ligen, legen nun eine plau­sible Antwort auf dieses Rätsel nahe: der Mann ist eine für alles brauch­bare Mario­nette, an den Fäden des tiefen Staates hängend.

        Ja, man glaubt sich zurück versetzt in eine Vergan­gen­heit von vor 100 Jahren. Die EU versucht es unter trans­at­lan­ti­scher Anlei­tung, die Staaten von Europa zu brechen. Zudem ist die EU quasi eine Totge­burt und sie ist bereits seit geraumer Zeit ein direktes Instru­ment des Pentagon. Viel Freude in der über­re­gu­lierten US-NGO-Diktatur in der dieje­nigen das Sagen haben, die NICHT von den Völkern gewählt werden und Deutsch­land darf nur mehr fragen: „Wie hoch?“, wenn der Hegemon sagt: „Spring!“.

        17
        • „… und Deutsch­land darf nur mehr fragen: „Wie hoch?“, wenn der Hegemon sagt: „Spring!“.
          Oder: wie tief! Das erscheint mir plausibler.

    • Da wir kein eigen­stän­diges Land sind sondern im Prinzip den Amis gehören müssen wir machen was die von uns verlangen. Merkel hat in den 90iger Jahren die Möglich­keit der Ände­rung nicht wahr­ge­nommen denn da wäre es möglich gewesen nach den Verträgen ein souve­räner eigener Staat zu werden, warum wohl? so war es leichter Deutsch­land kaputt zu machen und den von ihr verhassten Kapi­ta­lismus zu zerstören. Sie hat doch nie eine Schuld bei sich gesehen sondern immer andere dafür verant­wort­lich gemacht.
      Das war der Grund­stock für unser heutiges Übel

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein