Ungarn hat seine erste weib­liche Staatspräsident_in – Links-rechte Block-Oppo­si­tion vereint in Hass

Von unserem Ungarn-Korre­spon­denten Elmar Forster
 

Das unga­ri­sche Parla­ment hat gestern, am 10.3.2022, mit Zwei­drit­tel­mehr­heit (die Ex-Fidesz-Vize­prä­si­dentin und Ex-Fami­li­en­mi­nis­terin) Katalin Novák zum neuen unga­ri­schen Staats­ober­haupt gewählt. In der geheimen Abstim­mung erhielt sie 137 Stimmen, 51 Stimmen entfielen auf den Kandi­daten der Oppo­si­tion, Péter Róna, einen Wirt­schafts­wis­sen­schaftler (5 Stimmen waren ungültig). Die studierte Wirt­schafts­wis­sen­schaft­lerin Novak löst am 10. Mai den jetzigen Staats­prä­si­denten, János Áder, ab.

Friede, Familie, Gott

Katalin Novák verur­teilte den durch Russ­land ausge­lösten Krieg im Nach­bar­land Ukraine als ein „zerstö­re­ri­sches Virus“, wo „wir uns gerade von der Epidemie zu erholen begannen“, und betonte die Gleich­heit aller betrof­fenen Menschen, den Ungarn in der Karpato-Ukraine, im Mutter­land und den Flücht­lingen. Sie betonte die Sehn­sucht der Ungarn nach Frieden.

Gleich­zeitig legte sie ein Bekenntnis zu ihrem lebens­langen Ehe-Bund mit ihrem Mann ab, der als „First-Gentleman, auch das bleiben wird, was er gerade ist: Veres István“. Als eine ihrer wich­tigsten Lebens­ent­schei­dungen bezeich­nete sie die Geburt ihrer drei Kinder.

Ihr poli­ti­scher Dank galt dem ehema­ligen Außen­mi­nister János Mart­onyi, der ihr die „Kunst der klas­si­schen Diplo­matie“ beigebracht hatte. Zoltán Balog, der ehema­lige Minister für Human­res­sourcen, hatte ihr gelehrt, dass der Mensch die wich­tigste Ressource Gottes sei. Dem Minis­ter­prä­si­denten Viktor Orbán dankte sie, dass sie „Teil des Prozesses der Natio­nen­bil­dung“ sein konnte.

Katalin Novák betonte: Dass sie „in den nächsten fünf Jahren durch ihr Leben, ihre Arbeit, ihr Auftreten und ihre Taten das wirk­lich schöne Gesicht ihres Landes Ungarn zeigen“ wolle.

Sie versprach, eine Präsi­dentin für alle Ungarn zu sein – im Vertrauen auf Hilfe durch Gott: „Um dies zu tun, werde ich das Kreuz nicht von meinem Hals nehmen, sondern es an mein Herz drücken.“

Inter­na­tio­nale Unab­hän­gig­keit, Heimat Ungarn

Weiters versprach sie, Städte und Dörfer, Sied­lungen der unga­ri­schen Roma-Minder­heit aufzu­su­chen – sowie Ungarn, die jenseits der Grenze leben. Ihr erster Staats­be­such soll sie nach Warschau führen. Sie bekannte sich zu inter­na­tio­naler Unab­hän­gig­keit zwischen West und Ost – und zur Iden­tität mit der Heimat Ungarn: „Ungarn wird nie die Schweiz sein. Für uns ist der Plat­tensee unsere Riviera, der Berg Kékes ist Ungarns Spitze, Unga­risch ist unsere Geheim­sprache, die Kompo­nisten Bartók und Kodály sind unsere musi­ka­li­sche Marke, unsere Nach­barn sind gegeben. Wir gehören zu Europa, und Europa gehört zu uns und wir wollen das nicht ändern.“

Und noch einmal: Familie

Die aus der südun­ga­ri­schen Stadt Szeged Stam­mende betonte…: Ohne ihre Groß­el­tern wäre sie nicht die, die sie gerade ist. Von ihren Eltern erlernte sie Werte wie Ehre, Inte­grität und die Fähig­keit, auf beiden Füßen zu stehen. – Diese Fähig­keiten hätten ihre Eltern mit viel Wissen gestärkt. Ihr Bekenntnis gilt der mensch­li­chen Frei­heit: „Solange wir einen freien Willen haben, können wir nicht unter­jocht werden. Die Wiege der Souve­rä­nität ist die Familie. Das werde ich niemals aufgeben.“

Reak­tion der links-rechten Block­op­po­si­tion: Hass und Revi­sion der Verfassung

Während die frisch Gewählte ein Gelöbnis, Präsi­dentin für alle Ungarn zu sein, abgab, und der unter­le­gene Gegen­kan­didat ihr zur Wahl gratu­lierte, über­boten sich die verschie­denen Kandi­daten der links-rechten Block-Block­op­po­si­tion in heuch­le­ri­schen Hass-Kund-Tuungen: Indem sie „Katalin Novák als Kandi­datin der korrupten, Putin-freund­li­chen Orbán-Macht“ verleum­deten und unter­stellten, „sie würde niemals Präsi­dentin aller Ungarn sein“. Diesen Gipfel der Heuchelei leis­tete sich die linke Oppo­si­ti­ons­partei „Demo­kra­ti­sche Koali­tion“ – wohl verges­send, dass ihr eigener Vorsit­zender, der Lügen-Minis­ter­prä­si­dent Ferenc Gyurc­sany selbst zu den reichsten unga­ri­schen Olig­ar­chen gehört (und 2006 durch sein vulgäres Lügen­be­kenntnis, die dama­ligen Wähler belogen gehabt zu haben, die größten Massen­un­ruhen seit der Revo­lu­tion 1956 mit brutalsten Poli­zei­staats­me­thoden nieder­knüp­peln ließ). – Die links-libe­rale-grüne unga­ri­sche EU-Parla­men­ta­rierin, Anna Donath, forderte sogar eine Verfas­sungs­än­de­rung, nämlich die Direkt­wahl des Präsi­denten durch das Volk, nicht mehr durch das Parla­ment… (Index, Ungarn­Heute, 24hu) Wohl verges­send, dass erst kürz­lich etwa das deut­sche Parla­ment ihren Präsi­denten durch die Parla­men­ta­rier vorge­nommen hatte, den Sozia­listen Steinmeier.

Novak´s kühle Reaktion

„Dieje­nigen, die mich als Mario­nette bezeichnen, unter­schätzen die Frauen“

Sexis­ti­sche Linke

Der Kandidat der links-rechten Block-Oppo­si­tion, Marki-Zay, reagierte mit heillos sexis­ti­schen Ressen­ti­ments…: Novak Katalin wäre für dass Präsi­denten-Amt „völlig unge­eignet“ (msn)

Unser Ungarn-Korre­spon­dent Elmar Forster, seit 1992 Auslands­ös­ter­rei­cher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die west­liche Verleum­dungs­kam­pagne vertei­digt. Der amazon-Best­seller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklu­sive Post­zu­stel­lung und persön­li­cher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_​buch@​yahoo.​com>


 

 




15 Kommentare

  1. Es mag für Ungarn das klei­nere Übel sein, daß Frau Novak zu Präsi­dentin gekürt wurde. Jeden­falls besser, als wenn eine Figur aus dem Links-Rechten Mist­haufen obsiegt hätte. Dessen aber unge­achtet, wäre es aber m.E. fraglos besser gewesen. ein Mann hätte dieses wich­tige Amt weiterhin bekleidet.
    Die Ratio ist bei Frauen i.d.R. schwä­cher ausge­bildet als beim Mann. Frauen haben, seit sie in der Politik “mitmi­schen“ dürfen sicher­lich vieles Verän­dert, aber nur sehr, sehr wenig verbessert.

    • Es wäre ein großer Fehler, Katalin Novák mit den verbies­terten, unbe­frie­digten und demago­gisch versi­fften Weiber zu verglei­chen, die man aus dem Polit-Theater des fort­schritt­li­chen EU-Westens kennt.
      Sie ist auf jeden Fall MEINE würdige Präsidentin.

  2. Herz­li­chen Glück­wunsch der neuen Staats­prä­si­dentin in Ungarn. Das ist eine gute Wahl. Ungarn hat im Übrigen hervor­ra­gende weib­liche Poli­ti­ke­rinnen, die sich als das bezeichnen, was sie tatsäch­lich sind, Frauen, und zwar bestens ausge­bildet, beruf­lich erfolg­reich und meist noch mit ein paar Kindern gesegnet, bevor sie eine verant­wor­tungs­volle Posi­tion in der Politik über­nommen haben. Das sind wahr­lich echte Vorbilder für deut­sche und öster­rei­chi­sche „Möchtegern“-Politikerinnen, die einer Analpha­beta Bärbock zeigen, wie man Politik macht.

  3. Warum machen einige EU-Länder uns immer vor, wie man ein Staat führen soll.
    Nur die Rote Ochsen machen dort noch bis zum 4. April Ärger und gefährden die Einheit und Frieden in Ungarn.
    Heute warnt Biden wegen III. WK.
    Hat er nicht Mitschuld an diesen Krieg? Aber voll mit der immer weiteren nato­er­wei­te­rung, bis der russ. Bär satt hatte.
    Er könnte mal Erfah­rungen mit Bär in Sibi­rien machen, ob er dann aufwacht?????

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    • Klaus Schwab und Soros jammerten bereits, daß ohne die Ukraine die von ihnen geplante und mitfi­nan­zierte tota­li­täre und menschen­ver­ach­tende „Neue Welt­ord­nung“ gefährdet sei.
      Dazu kann ich nur sagen: Danke Putin!

  4. Sie ist nicht trans­se­xuell, noch nicht einmal lesbisch, und dazu auch noch weiß, unbe­hin­dert und sogar christ­lich – jetzt wird es aber Zeit für Sank­tionen aus Brüssel! Kein echter Euro­päer darf ruhen, bevor nicht eine ahnen­geis­ter­ver­eh­rende einbei­nige Lesbe aus dem Kamerun über Ungarn präsi­diert! Eben genau so eine Frau wie Steinmeier!
    Disc­laimer: Kann Spuren von Sarkasmus enthalten.

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  5. Vorher wird immer viel versprochen.…no woman, no cry. Wo der Teufel nicht kann, schickt er ein Weib. Wenn sie´s einer Frau anbieten, wollte es kein Mann.

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  6. Herr Stein­meier wurde nicht vom Parla­ment gewählt.
    Er wurde von ausge­wählten, hand­ver­le­senen Leuten völlig undemokratisch
    im Amt bestätigt.

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    • Ist doch völlig wurscht. Was anderes als “ausge­wählte, hand­ver­le­sene Leute“ sind denn die soge­nannten Abge­ord­neten der Block­par­teien, die jeden Tag die Bevöl­ke­rung, die sie angeb­lich reprä­sen­tieren und deren Inter­essen sie gegen­über der Exeku­tive wahr­zu­nehmen haben, nach Strich und Faden verar­schen. Zum Dank dafür haben Michel und seine Miche­line diese Schma­rotzer auch noch fürst­lich bis ans Lebens­ende zu alimentieren.

  7. Den Ungarn meinen herz­li­chen Glück­wunsch zum konser­va­tiven Staatsoberhaupt
    Katalin Novák.
    Diese Mensch­lich­keit ist der Gegen­ent­wurf zur Menschen­ver­ach­tung, zu Hass, Hetze und Zynismus der Sozialisten.
    Kann Stein­meier zu irgend etwas nutzen ?
    In Austra­lien gibt es das Proverb : jeder ist zu irgendwas nutze, und wenn er nur als schlechtes Beispiel dient.
    In this case again nugget of wisdom

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    • Ist viel­leicht nur eine Vorsichts­maß­nahme. Es soll ja Männer geben, die (bei Wett­kämpfen?, in der Nähe von Umklei­de­ka­binen für Frauen? in der Deut­schen Regie­rung…) beschließen, für einige Zeit einmal eine Frau zu sein.
      Gott sei Dank darf auch ich (1m58) mich als Mann fühlen, z.B. wenn ich das Bedürfnis verspüre, in praller Sommer­sonne lieber eine Straße neu zu asphal­tieren oder am Steil­hang Bäume zu fällen statt mit Freun­dinnen gackernd bei einem Glas Prosecco die Hand­ta­schen­mo­delle / Schuh­marken / Lippen­stift­farben / Nagel­lack­qua­lität (keine Ironie!) zu disku­tieren bzw. ohne jegliche Kenntnis, dafür aber unter enorm hoher Produk­tion von warmer Luft, durch Gelaber das Klima und die ganze Welt zu retten.

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