Ungarn-Irland: unga­ri­sches Publikum pfeift irische Spieler aus, die für Black­Live­s­Matter auf die Knie gingen

Bildquelle: Twitter Screenshot

Letztes Jahr begannen die Spieler vor jedem Premier-League-Spiel zu „knien“, um die „Black Lives Matter“-Bewegung zu unter­stützen. Die Geste war eine Botschaft gegen die vermeint­liche Rassen­dis­kri­mi­nie­rung und wurde von den Spie­lern der Premier League allge­mein begrüßt.

Das Knien entwi­ckelte sich in leeren Stadien, und es gab Befürch­tungen, wie die Zuschauer auf die Geste reagieren würden, wenn sie endlich auf die Tribünen zurück­kehren. Die öffent­liche Unter­stüt­zung war jedoch alles andere als erwartet: in den letzten beiden Premier-League-Spielen wurde die pein­liche Geste von Minder­heiten ausgebuht.

Das heutige Spiel zwischen Ungarn und Irland war jedoch anders, denn es war eines der ersten Spiele seit März, das vor vollem Haus statt­fand. Das Buda­pester Stadion mit einem Fassungs­ver­mögen von fast 15.000 Zuschauern war beim Freund­schafts­spiel rappel­voll, und die Fans machten ihren Unmut deut­lich, als die irische Mann­schaft kurz vor dem Anpfiff einen Knie­fall machte.

Die Laut­stärke der Buhrufe war ziem­lich deut­lich, doch das irische Team gefiel sich in der Pose der Büßer.

7 Kommentare

  1. BLM ist kein Zeichen gegen Rassismus, sondern selbst Rassismus. Hier wird nur eine Haut­farbe gegen eine andere ausgetauscht.
    Aber wer vor einem ameri­ka­ni­schen Krimi­nellen auf die Knie geht, kann ja nicht alle Latten am Zaun haben.

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  2. Ergän­zung: diese m. E. von Hoss und Roche getrie­bene Idiötie muss man sich auch mal über­legen. Sollen dann Misch­linge ihren woißen Eltern­teil, die woißen Groß­el­tern und sons­tigen woißen Fami­li­en­an­ge­hö­rigen hossen und womög­lich tüten?

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    • Denn wer sich selbst erhöht, der soll ernied­rigt werden; und wer sich selbst ernied­rigt, der soll erhöht werden. (Lukas 14,11 )
      Das ist aber in diesem Falle der poli­tisch korrekten Spieler natür­lich nicht so gemeint. Gemeint ist hier, dass man sich nicht über andere Menschen stellen soll. (z.B. Poli­tiker gegen­über den Wählern)

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