Ungarn wird nie ein Einwan­de­rungs­land sein

Foto: El Correo de España

Von Álvaro Peñas *

Bedrü­ckende Mate­ria­lien, die zuvor in unga­ri­scher Sprache von der konser­va­tiven Tages­zei­tung Magyar Nemzet und von anderen Medien veröf­fent­licht wurden:

„Ungarn wird niemals ein Einwan­de­rungs­land sein“, erlärte Staats­mi­nister Tamás Menczer bei einer Sitzung des Ausschusses für natio­nale Sicher­heit des unga­ri­schen Parlaments.

Menc­zers Äuße­rungen sind eine Reak­tion auf die „von migra­ti­ons­freund­li­chen Büro­kraten entwi­ckelte“ Mehr­fach­stra­tegie, die Migranten im Rahmen eines neuen Vorschlags, der letzte Woche von der Euro­päi­schen Kommis­sion vorge­legt wurde, Wohn­raum und Wahl­recht bietet. Der Vorschlag fordert, dass Migranten in der gesamten Euro­päi­schen Union das Recht auf „volle wirt­schaft­liche, soziale, kultu­relle und poli­ti­sche Teil­habe“ einge­räumt wird und dass migran­ten­freund­liche NGOs mehr Einfluss auf natio­nale und lokale Entschei­dungs­pro­zesse erhalten.

Menczer warnte in einem auf Face­book gepos­teten Video, dass eine rasche Zunahme der mit dem Wahl­recht ausge­stat­teten Migranten die Ungarn der Macht berauben könnte, in der Wahl­ka­bine über die Zukunft ihrer Nation zu entscheiden. „Sie werden über unsere Zukunft entscheiden, nicht wir“, sagte Menczer. „Marga­ritis Schinas, Kommis­sarin für die Förde­rung der euro­päi­schen Lebens­weise, sagte, dass Ärzte und andere über­qua­li­fi­zierte Einwan­derer in der EU auf nied­rigem Niveau arbeiten, was bedeutet, dass ihrer Meinung nach Massen von über­qua­li­fi­zierten Migranten nach Europa kommen werden, was – um es vorsichtig auszu­drü­cken – eine scham­lose Lüge ist. Ungarn wird jedoch niemals ein Einwan­de­rungs­land sein“, so Menczer in seiner Rede.

Der Fidesz-Abge­ord­nete János Halász, stell­ver­tre­tender Vorsit­zender des Ausschusses für natio­nale Sicher­heit, warnte bei dem Treffen, dass viele EU-Beamte damit beschäf­tigt sind, den Plan des milli­ar­den­schweren Finan­ziers George Soros umzu­setzen, Europa mit Migranten zu über­schwemmen. „Sie arbeiten an der Umset­zung des Soros-Plans in Brüssel. Sie werden den Plan, dessen Exis­tenz sie so vehe­ment leugnen, Punkt für Punkt umsetzen“, sagte Halász und fügte hinzu, dass die Büro­kraten in Brüssel trotz der Terror­an­schläge der vergan­genen Jahre weiterhin die Einwan­de­rung fördern.

„Brüssel will Europa zu einem Einwan­de­rer­kon­ti­nent machen“, sagte Halász. Er fügte hinzu, dass linke und einwan­de­rungs­freund­liche Kräfte aus rein poli­ti­schem Inter­esse ihre Wahl­basis durch Migra­tion vergrö­ßern wollen, da sie Migranten zusätz­lich zu den Leis­tungen und Wohn­gel­dern, die sie mit unga­ri­schem Geld bezahlen würden, auch das Wahl­recht geben würden. Der Fidesz-Vertreter erin­nerte daran, dass Soros bereits 2015, auf dem Höhe­punkt der Migra­ti­ons­krise, forderte, dass Ländern, die Einwan­de­rung ablehnen, kein Geld gegeben werden dürfe. „Auch die unga­ri­sche Linke hat von Anfang an die Partitur von Soros gespielt“, sagte Halász und bemerkte, dass die Oppo­si­tion, wenn sie an die Macht käme, Ungarn schnell zu einem Einwan­de­rungs­land machen würde. Die musli­mi­sche Demo­grafie Europas könnte sich in 30 Jahren auf 75 Millionen verdrei­fa­chen, und während in vielen west­eu­ro­päi­schen Ländern allein in dieser Migran­ten­gruppe ein massives Wachstum erwartet wird, scheint es immer noch so zu sein, dass Ungarn und andere mittel­eu­ro­päi­sche Länder wie Polen diesen demo­gra­fi­schen Wandel weit­ge­hend vermeiden können. In Ländern wie Frank­reich und Norwegen hingegen wird erwartet, dass ethni­sche Euro­päer ain diesen Ländern in den kommenden Jahr­zehnten zu Minder­heiten im eigenen Land werden.

Einige west­liche Poli­tiker haben Alarm geschlagen, wie zum Beispiel die Partei der Natio­nalen Versamm­lung (Rassem­ble­ment National, RN) von Marine Le Pen in Frank­reich, die den neuen Euro­päi­schen Pakt über Migra­tion und Asyl der EU kriti­siert hat. „Die ufer­lose Ideo­logie der unbe­grenzten und unein­ge­schränkten Aufnahme (von Einwan­de­rern) stellt das demo­gra­fi­sche, wirt­schaft­liche und soziale Gleich­ge­wicht unserer Länder in Frage“, sagte der Euro­pa­par­la­men­ta­rier Jordan Bardella, Vize­prä­si­dent und Spre­cher des RN, letzte Woche gegen­über CNews. „Der EU-Migra­ti­ons­pakt ist eine neue Etappe in diesem euro­päi­schen Unterfangen“.

Marine Le Pen selber wies darauf hin, dass der EU-Migra­ti­ons­pakt zur Einwan­de­rung von 60 bis 70 Millionen neuen Migranten auf dem euro­päi­schen Konti­nent führen wird. „Es ist ein orga­ni­sierter Plan, um Europa und die Stamm­na­tionen, aus denen es sich zusam­men­setzt, zu ertränken“, sagte Le Pen. „Es ist ein echter Pakt mit dem Teufel, der zum Selbst­mord Europas führen wird.

Menczer erklärte im unga­ri­schen Parla­ment, dass Brüssel nach den kürz­lich veröf­fent­lichten EU-Migra­ti­ons­plänen die Einwan­de­rung nicht verhin­dern, sondern orga­ni­sieren und finan­ziell unter­stützen werde. Laut Menczer setzt Brüssel ein Signal der Gleich­heit zwischen Einwan­de­rern und euro­päi­schen Bürgern und würde auch Geld für die Betei­li­gung von Migranten an poli­ti­schen Entschei­dungen geben.

Die Entschlos­sen­heit, dass Ungarn niemals ein Einwan­de­rungs­land werden möchte, stimmt mit den Aussagen des unga­ri­schen Minis­ter­prä­si­denten Viktor Orbán überein. „Die größte Bedro­hung für die natio­nale Selbst­be­stim­mung ist heute das globale Netz­werk von Fürspre­chern der offenen Gesell­schaft, die versu­chen, die natio­nalen Regie­rungen abzu­schaffen. Die Ziele des Netz­werks von George Soros mit seinen unbe­grenzten finan­zi­ellen und perso­nellen Ressourcen sind klar. Indem sie die Migra­tion beschleu­nigen, wollen sie offene, multi­eth­ni­sche Gesell­schaften schaffen, um die natio­nale Souve­rä­nität abzu­bauen und sie in die Hände der globalen Elite zu legen“, schrieb Orbán in einem langen Artikel im September dieses Jahres.

In vielen west­li­chen Ländern haben Einwan­derer mäch­tige Wahl­blöcke gebildet, die die Macht haben, natio­nale Wahlen mitzu­be­stimmen, am deut­lichsten viel­leicht in den Verei­nigten Staaten. Zum Beispiel haben sich tradi­tio­nell repu­bli­ka­ni­sche Staaten wie Georgia heute zur Demo­kra­ti­schen Partei hin bewegt; schwarze Jugend­liche sowie demo­gra­phi­sche Verän­de­rungen haben dort laut CBC zu einem deut­li­chen Anstieg der Stimmen der Demo­kra­ti­schen Partei geführt. Schon 2018 hatte die Los Angeles Times fest­ge­stellt: „Aufgrund Kali­for­niens demo­gra­fi­scher Verschie­bung wird die Repu­bli­ka­ni­sche Partei lang­fristig dem Unter­gang geweiht sein“. Es ist diese demo­gra­fi­sche Verschie­bung, die weit­ge­hend für die wach­sende Macht der Demo­kra­ti­schen Partei in ehema­ligen repu­bli­ka­ni­schen Staaten wie Kali­for­nien verant­wort­lich ist.

Soros‘ Bemü­hungen, diesen demo­gra­phi­schen Wandel sowohl in den Verei­nigten Staaten als auch in Europa zu fördern, sind wohl­be­kannt. Soros finan­ziert eine Fülle von migran­ten­freund­li­chen NGOs, die oft aktiv fordern, dass die Steu­er­zahler für ihren eigenen „Austausch“ aufkommen sollen. Zum Beispiel verlangte eine von Soros finan­zierte US-NGO während der Coro­na­virus-Krise 1.200 Dollar für jeden ille­galen Migranten, der sich während der Coro­na­virus-Krise in den Verei­nigten Staaten aufhielt. Der demo­gra­fi­sche Wandel in den Verei­nigten Staaten ist beson­ders schnell verlaufen, da die Weißen in den 1960er Jahren noch fast 90 Prozent der Bevöl­ke­rung ausmachten, heute jedoch nur mehr 60 Prozent. Die weiße Bevöl­ke­rung nimmt noch schneller als erwartet ab…

Quelle: El Correo de España


 

*) Alvaro Peñas

Leiden­schaft­li­cher Geschichts­for­scher und einge­fleischter Reisender. Er kennt die Länder des Ostens, in die er häufig reist, und ihre poli­ti­sche Situa­tion gut, dank seiner Freund­schaft mit Jour­na­listen und Poli­ti­kern der patrio­ti­schen Parteien in vielen dieser Länder.

1 Kommentar

  1. SOROS ist der „Toten­gräber Europas“ – wenn er und seine Helfer nicht im letzten Moment gestoppt werden!

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