Verfolgte Chris­tinnen: Unsicht­bare Verfolgung?

Tijana Bosnjakov/pixabay.com, gemeinfrei

In einer Gesell­schaft, in der Frauen aus dem öffent­li­chen Leben verdrängt werden, bleibt die Verfol­gung, die Chris­tinnen erleiden, oft unbe­merkt. Denn sie spielt sich in der Verbor­gen­heit der häus­li­chen Sphäre ab. 

Sexu­elle Gewalt, Zwangs­heirat und sons­tige körper­liche Gewalt sind die schlimmsten Angriffs­punkte, denen viele Chris­tinnen ausge­setzt sind – oftmals unbe­merkt von der Öffent­lich­keit. Auch dieses Jahr enthüllt der soeben erschie­nene Bericht zur geschlechts­spe­zi­fi­schen Verfol­gung 2022 diese oft unsicht­bare, aber verhee­rende Realität.

Die Geschichte von Sarah aus Nordafrika

Sie war nicht aus Über­zeu­gung Muslimin; ihr Vater war Imam und herrschte in seinem Haus mit eiserner Hand. Sarahs Abkehr vom Islam hatte drama­ti­sche Folgen. Als ihr Vater die Bibel unter ihrem Bett fand, schlug er sie und schrie sie an: »Du verdienst den Tod!« Ihre Familie jagte sie fort und verbrei­tete ein falsches und demü­ti­gendes Gerücht: Sarah habe das Eltern­haus verlassen, um außer­ehe­lich mit einem Mann zu leben. Solch eine Vorge­hens­weise gilt in ihrem Kontext als ein gängiges und ange­mes­senes Mittel, um eine rebel­li­sche Tochter zur Einsicht zu bringen. Nach der Erfah­rung unserer Experten ist Sarahs Geschichte ein typi­sches Beispiel.

In einer Ehe eingesperrt

Ihre Familie redete ihr ein, eine Heirat würde Versöh­nung bringen und dem Klatsch ein Ende setzen. »Der Mann, der dich heiratet, wird dich von all deinen Sünden rein­wa­schen und unsere Wieder­ver­ei­ni­gung ermög­li­chen.« Doch diese Ehe brachte Sarah keinen Frieden.

Ganz im Gegen­teil: Sie wird von ihrem Mann zu Hause einge­sperrt und sexuell miss­braucht, bis er sie schließ­lich vor die Türe setzt. Sarah ist einmal mehr ohne Zuhause in einer Gesell­schaft, in der es sich nicht gehört, dass eine Frau allein lebt, selbst wenn sie die Mittel dazu hat.

Die entschei­dende Frage

Open Doors unter­sucht jedes Jahr die Dynamik der geschlechts­spe­zi­fi­schen Verfol­gung, um Situa­tionen wie die von Sarah besser zu verstehen. Frauen leiden wegen ihres Glau­bens häufig im Schatten der häus­li­chen Sphäre oder ihres engen sozialen Bewe­gungs­raums. Dabei spielt Scham oft eine entschei­dende Rolle.

Diese Form der Verfol­gung zielt darauf ab, die sozialen Bezie­hungen eines Menschen zu zerstören und zwingt ihn, sich die entschei­dende Frage zu stellen: »Ist mein Glaube es wirk­lich wert, dafür so zu leiden?«

Die Antwort der heute 27-jährigen Sarah ist klar: »Ich habe einen schwie­rigen Weg gewählt, nämlich Jesus nach­zu­folgen. Ich wusste, dass es schwierig sein würde, aber ich gebe die Hoff­nung nicht auf. Ich bin mehr­mals gestürzt, aber ich bin immer wieder aufge­standen. Ich habe nicht mehr so Angst wie früher, als ich jünger war. Gott ist bei mir und wirkt in mir.«

11 Kommentare

  1. Was jeden­falls sicher ist:
    Sarah aus der Sahara wird in Deutsch­bunt­land kein Asyl bekommen, ihr prügelnder Gatte schon.

  2. Der Islam ist keine Religion!
    Der Islam ist eine Ideo­logie mit Welt­herr­schafts­an­spruch !!! – sieht man jeden Tag 

    Frauen sind im „Islam“ weniger wert als Vieh – sie haben nicht mal eine Seele.

    Und diese moham­me­da­ni­schen „Männer“ haben eine Phan­tasie schlimmer als Jauche­gruben – sonst müssten sich Mädchen und Frauen nicht verhüllen.

    13
    1
    • Korrekt, diese grau­same und mörde­ri­sche Ideo­logie wird leider von hilf­losen Poli­ti­kern zur Reli­gion erklärt. Die Zoologie der Moslem­pri­maten kennt das Problem, wo nach jahr­hun­derten der Inzucht kogni­tive Schwä­chen in der Evolu­tion durch einen anima­li­schen Geschlechts­trieb kompen­siert werden. Dann wiederum müssen die weib­li­chen Exem­plare der Herde verhüllt werden, da der Geschlechts­trieb der Männ­chen nicht kontrol­liert werden kann.

      9
      1
  3. Isla­mi­sche Repres­sion in der Ehe geht auch umge­kehrt: unser Vertreter in Nord­frank­reich war mit einer Muslima (Araberin) verhei­ratet. Offen­sicht­lich ist dieser Typ Frau für manche west­li­chen Männer attraktiv.
    Nach 2 Kindern verlangte sie von ihm, indi­gener Fran­zose, Typ Mittel­eu­ro­päer, zum Islam zu konver­tieren. Das verwei­gerte er als Christ.
    Daraufhin verletzte sie sich selbst in gröberer Form und zeigte ihn bei der Polizei an, wegen häus­li­cher Gewalt. Schliess­lich verlies er den Haus­halt und hat weiterhin Ärger mit der fran­zö­si­schen Justiz. Ein weiteres Beispiel für die Zerset­zungs­stra­tegie einer grau­samen Ideologie.

    11
    1
  4. Mt 5,10 Glück­selig sind, die um der Gerech­tig­keit willen verfolgt werden, denn ihrer ist das Reich der Himmel! 

    Joh 15,20 Gedenkt an das Wort, das ich zu euch gesagt habe: Der Knecht ist nicht größer als sein Herr. Haben sie mich verfolgt, so werden sie auch euch verfolgen; haben sie auf mein Wort [argwöh­nisch] acht­ge­habt, so werden sie auch auf das eure [argwöh­nisch] achthaben.

    Zum drüber sinnieren: fogy-wirbelwind.de
    Mt 5,12 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß im Himmel; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch gewesen sind.

    Gelobt sei der da war und der da ist,
    ~ ewiglich ~

    • alles gut und schön, und ich glaube auch an die Botschaft Jesu-Christi
      “ Herr, DEIN Wille geschehe ..“

      - aber warum soll ich Moslems (Allah ‑Jüngern) erlauben, mir mein Recht auf Leben und Frei­heit in dieser irdi­schen Welt streitig zu machen?

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein