Verwal­tungs­ge­richt lehnt Asyl­antrag eines syri­schen Deser­teurs ab

Foto: Fdesouche

Ein deut­sches Gericht hat die Klage eines syri­schen Asyl­be­wer­bers abge­wiesen, dem der Flücht­lings­status zuer­kannt wurde, nachdem er geflohen war, um dem Mili­tär­dienst zu entgehen. Das Gericht sagte, der syri­sche Staat bestrafe Wehr­dienst­ver­wei­gerer nicht mehr.

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt (OVG) Nord­rhein-West­falen hat diese Woche entschieden, dass die Flucht vor dem Mili­tär­dienst in Syrien kein Grund ist, den Flücht­lings­status zu erhalten.

Der Fall betraf einen syri­schen Asyl­be­werber, der seinen Mili­tär­dienst in Syrien geleistet hatte, aber befürch­tete, ein zweites Mal einge­zogen zu werden. Im Jahr 2015 floh er nach Deutsch­land, wo ihm das Bundesamt für Migra­tion und Flücht­linge (BAMF) subsi­diären Schutz gewährte. Ein Gericht in Köln sprach ihm später den Flücht­lings­status zu.

Am Montag war das OVG mit der früheren Entschei­dung nicht einver­standen und lehnte den Antrag des Syrers ab. Das Gericht sagte, dass sich die mili­tä­ri­sche Situa­tion in Syrien geän­dert habe und dass Aufstän­di­sche, insbe­son­dere solche, die einfach versucht hätten, sich dem Mili­tär­dienst durch Flucht zu entziehen, nicht mehr syste­ma­tisch bestraft würden. Sie fügte hinzu, dass sie nicht als poli­ti­sche Gegner des Staates betrachtet werden. […]

Quelle: infomigrants.net


3 Kommentare

  1. Das würde mich aber wundern, wenn auf das Urteil Taten (Abschie­bung) folgen würden.
    Da müsse man ja „Hundert­tau­sende“ oder viel­eicht sogar über einer Million soge­nannter Flücht­lingen (Wehr­dienst­ver­wei­ge­rern) den Flücht­lings­status entziehen und ausweisen.
    Wer das glaubt, dem ist in nicht mehr zu helfen in der links-grün radi­kalen Merkel-Diktatur!

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