Viktor Orbán hat recht: die Zeit ist reif für eine neue euro­päi­sche Rechte

Goran Andrijanić · Foto: Twitter

Die einzigen Ziele der Euro­päi­schen Volks­partei sind die weitere Zentra­li­sie­rung der EU und ideo­lo­gi­scher LGBT-Tota­li­ta­rismus, schreibt Goran Andri­janić auf dem polni­schen Internet-Portal wPolityce.pl.

Es ist schon offen­sicht­lich, dass das Euro­päi­sche Parla­ment diese Woche eine Reso­lu­tion verab­schieden wird, die die Euro­päi­sche Union zu einer „LGBTIQ-Frei­heits­zone“ erklären soll.

Dies ist ein Doku­ment, das bis zum Rand mit LGBT-ideo­lo­gi­schen Agenda­punkten gefüllt ist, die Polen für „Diskri­mi­nie­rung“ kriti­sieren, aber nicht angeben, um welche Art von Diskri­mi­nie­rung es sich dabei handelt. Der Inhalt der Erklä­rung wird von Demagogie und breiten Aussagen domi­niert, die eigent­lich nichts bedeuten. Sie spricht von LGBT-freien Zonen, was eine Lüge ist, die schon tausende Male demen­tiert wurde, aber ohne Erfolg.

Das Doku­ment setzt alle Haupt­punkte der LGBT-Ideo­logie durch, einschließ­lich der Lega­li­sie­rung von homo­se­xu­ellen „Ehen“, der Adop­tion von Kindern durch homo­se­xu­elle Paare und andere ähnliche Ziele. Hier geht es um die Aufer­le­gung einer bestimmten Welt­an­schauung als die einzig wahre Vision. Das heißt, ein bestimmtes links­li­be­rales Para­digma von Menschen­rechten wird anderen als absolut aufgezwungen.

Die Insti­tu­tion der Euro­päi­schen Union wird als Waffe in den Händen derje­nigen benutzt, die einen ideo­lo­gi­schen Tota­li­ta­rismus einführen wollen.

Inter­es­sant ist die Posi­tion der Euro­päi­schen Volks­partei (EVP), die immer noch als christ­de­mo­kra­ti­sche Partei ange­sehen wird, aber hinter der aktu­ellen Erklä­rung steht und vor einigen Monaten eine weitere Erklä­rung unter­zeichnet hat, in der sie die Lega­li­sie­rung der Abtrei­bung auf Verlangen in Europa fordert. Somit unter­stützen die euro­päi­schen Christ­de­mo­kraten den Mord an unge­bo­renen Kindern und die LGBT-Ideo­logie, die sie fälsch­li­cher­weise als Menschen­rechte ausgibt.

Außerdem ist die Politik der EVP völlig unver­einbar mit einem sehr wich­tigen Element der Sozi­al­lehre der Kirche – der Regel der Subsi­dia­rität. Dies ist eine der wich­tigsten Regeln in der katho­li­schen Sozi­al­lehre, die anordnet, dass höhere Instanzen nur die Aufgaben erfüllen sollen, die nicht von nied­ri­geren Instanzen ausge­führt werden können.

Die Begründer der euro­päi­schen Inte­gra­tion, die vor allem Christ­de­mo­kraten wie Robert Schuman oder Konrad Adenauer waren, bestanden auf der Einhal­tung dieser Regel bei der Orga­ni­sa­tion der gemein­samen Insti­tu­tionen eines vereinten Europas. Sie wollten die Parti­ku­la­rität und kultu­relle Iden­tität der Mitglieds­staaten bewahren.

Alles, was die EVP in letzter Zeit getan hat, dient dem Ziel, die EU zu zentra­li­sieren und ideo­lo­gi­schen Tota­li­ta­rismus und Unifor­mität zu schaffen. Das alles steht im Gegen­satz zur Regel der Subsi­dia­rität. Die EVP hat sich unglaub­lich weit von der Art der christ­li­chen Demo­kratie entfernt, die einst die EU ausmachte.

Viktor Orbán hat recht. Die Zeit ist gekommen, eine neue euro­päi­sche demo­kra­ti­sche Rechte aufzubauen!


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