Wahlen in Ungarn: Porno-Milli­ardär Gattyán versetzt links-rechte Block-Oppo­si­tion in Aufruhr

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Von unserem Ungarn-Korre­spon­denten Elmar Forster

Die mit Müh´ zusam­men­ge­kleis­terte, mit Not zusam­men­ge­hal­tene, und von vielen als Soros-Mario­nette geoutete Block­op­po­si­tion versteht die Demo­kratie nicht mehr…: Gibt es nun plötz­lich und tatsäch­lich doch noch eine plura­lis­ti­sche Oppo­si­tion außer­halb der Block-Opposition…

Plura­lis­ti­sche Oppo­si­tions-Partei „Bewe­gung: Lösung“

Der dritt­reichste Ungar und Forint-Milli­ardär (knapp 790 Mio. EUR), György Gattyán, tritt am 3. April 2022 bei den unga­ri­schen Parla­ments­wahlen (er will 106 Abge­ord­nete in jedem Wahl­kreis aufstellen) an. Und zwar – wie er meint – aus gesell­schaft­li­cher Verant­wor­tung für sein Land heraus. Was zwar viele Konser­va­tive dem 51-jährigen Betreiber einer Porno-Website nicht so recht abnehmen möchten.

Was die unga­ri­sche Krypto-DDR-Block­op­po­si­tion beson­ders verun­si­chert: Ist die noncha­lante Polit-Cool­ness und zeit­liche Lässig­keit des Neuein­stei­gers in den unga­ri­schen Polit-Zirkus: Liegt doch die Grün­dung seiner „gemä­ßigt-libe­ralen Partei“ nur etwas mehr als hals­bre­che­ri­sche drei Monate vor dem Zeit­punkt des Wahl­gangs zurück.

Links-rechte Polit-Robin-Hood´s extrem verunsichert

Eifer­süchtig-non-plura­lis­tisch lehnte der (laut Eigen­de­fi­ni­tion: liberal-konser­va­tive) Block-Führer, Péter Márki-Zay, die eigent­lich demo­kra­ti­sche Berei­che­rung strikt ab: „Parteien, die gegen die vereinte Oppo­si­tion antreten, dienen den Inter­essen der rechts­na­tio­nalen Fidesz-Partei und der Spal­tung der Wähler der Oppo­si­tion.“ (APA, puls24)

Krypto-DDR-Block-Oppo­si­tion ?

Gattyáns coole Analyse…

„Warum glaubt die Oppo­si­tion, dass der Wähler ihnen gehört? Der Wähler ist ein souve­räner Bürger, er wählt, wen er will.“ (blick)

trifft die Block-Oppo­si­tio­nelle jeden­falls an ihrer poli­ti­schen Achil­les­ferse. – Versteckte sich doch auch hinter dem Kürzel ‚DDR´ eine Orwell´sche Wirk­lich­keits­ver­dre­hung: „Es muss demo­kra­tisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben.“(Kommunistischer DDR-Zentral­ko­mitee-Vorsit­zender Walter Ulbricht, der dann die SPD und die KPD zur SED zwangsfusionierte)

Wähler­po­ten­tial: bis zu 2 Millionen

Frei­lich: Die Aufge­regt­heit der unga­ri­schen Block­par­teien-Fusio­nierten ist verständ­lich: Umfragen rechnen nämlich mit bis zu zwei Millionen Unent­schlos­senen zwischen beiden Polit­la­gern (also auch gegen­über Orbans ´Fidesz´).

Gattyáns  entpo­li­ti­siertes Partei­pro­gramm…

…dürfte vor allem junge, apoli­ti­sche Wähler anziehen: Schaf­fung eines digi­ta­li­sierten Dienst­leis­ter­staates, Lohn­er­hö­hung, Stopp der Vergeu­dung von Steu­er­gel­dern, digi­tale Trans­for­ma­tion im Gesund­heits- und im Bildungs­wesen sowie in der staat­li­chen Verwaltung.

„Ned amohl ignorieren“

Den Block-Parteien-Führer, Márki-Zay, bezeich­nete der Phil­an­throp-Milli­ardär (seine globale IT-Docler-Holding mit Sitz in Luxem­burg enga­giert sich auch kari­tativ in Ungarn) zwar als einen „viel­sei­tigen Fach­mann, mit vielen Talenten“. – Mit süffi­santem Nach­satz: Dass „es für ihn wohl schwer werden würde,  das Amt des Minis­ter­prä­si­denten auszu­üben, wenn hinter ihm keine eindeu­tige Unter­stüt­zung stünde.“ (puls24, s.o.)

Polit-Mario­netten-Streit

Steckt also hinter dem Vorwurf  von „Orbans Mario­nette“ nur Selbst­pro­jek­tion der rechts-linken Block-Polit­funk­tio­näre ? „Ich habe es nicht nötig, nach mehr als zehn Jahren mit inter­na­tio­nale Erfah­rungen und ange­sichts des Aufbaus meiner Unter­nehmen, als Mario­nette von wem auch immer aufzu­treten. Ich lasse mich weder erpressen noch bestechen.“ (puls24)

Vieles spricht nämlich für Schlechtes-Gewissen-Selbst­pro­jek­tion des Soros-Polit-Bünd­nisses: „Márki-Zay vertei­digt Soros mit absurder Plakat­kam­pagne.“ (origo, news-tvs) – Was jeden­falls der Soros-Blog ‚Open Demo­cracy´ umge­hend hono­rierte: Indem er „den Kandi­daten der Linken verherr­licht: Lernen Sie den Konser­va­tiven kennen, der Viktor Orbán aus dem Sattel schlagen kann.‚“ (pest­is­racok,  blog­star)

Poten­ti­elle Zusam­men­ar­beit mit Orbans Fidesz ?

Immerhin könnte in Gattyáns Welt­an­schauung bereits der Keim für eine poten­ti­elle Zusam­men­ar­beit mit Fidesz gelegt sein: „Bezeichnet er sich doch selbst als stolzer Euro­päer, und betont zugleich die Wich­tig­keit der Souve­rä­nität des Landes und der Stär­kung des natio­nalen Selbst­be­wusst­seins. (puls24)

Und auch stra­te­gisch hat Orban eine Zusam­men­ar­beit mit Gattyán nicht ausge­schlossen, indem er dazu (von seiner olym­pi­schen Posi­tion als Regie­rungs­chef) einfach bisher gar nicht Stel­lung bezog. – Inso­fern war das aber wieder ein weiterer Fehler des links-rechten Block-Fusio­närs Márki-Zay: Mit diesem nämlich will Gattyán nämlich erst gar nicht mehr verhan­deln… Wozu auch ? „Gibt es doch nichts zu bespre­chen, weil sie (die Block-Parteien: Anmer­kung) gesagt haben, dass sie nicht mit mir reden wollen.“ (blikk, s.o.)

Unde­mo­kra­ti­sche Opposition

„Die Tatsache, dass sich die Oppo­si­ti­ons­ko­ali­tion quasi enteignet hat, weil sie glaubt, dass sie die Oppo­si­tion sei, und dass jeder andere, der nicht recht­zeitig da war, dies nicht mehr sein könne, zeigt, von was für einer zivilen Demo­kratie jene spre­chen.“ (Gattyán, in blikk)

Unser Ungarn-Korre­spon­dent Elmar Forster, seit 1992 Auslands­ös­ter­rei­cher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben mit derselben Inten­tion. Der amazon-Best­seller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklu­sive Post­zu­stel­lung und persön­li­cher Widmung) beim Autor bestellbar unter <ungarn_​buch@​yahoo.​com>

Hier der Klap­pen­text des Buches

Auf drei Dingen beruht die Welt: Auf Wahr­heit, Gerech­tig­keit und Liebe.“ (Talmud)

Die links-nihi­lis­ti­schen EU-Eliten hassen das Ungarn unter Orban, weil es um seine Selbst­be­stim­mung, für seine Frei­heit kämpft: „Am Ende haben immer wir gesiegt. Wir haben den Sultan mit seinen Jani­tscharen nach Hause geschickt, den habs­bur­gi­schen Kaiser mit seinen Soldaten, die Sowjets mit ihren Genossen, und jetzt schi­cken wir auch Soros mit seinem Netz­werk nach Hause.“ (Orban)

Ungarns Kampf für die Wahr­heit betrifft nicht nur das Frie­dens­diktat von Trianon: „Der Westen hat die 1000 Jahre alten Grenzen und die Geschichte Mittel­eu­ropas verge­wal­tigt… Mittel­eu­ropa wurde ohne mora­li­sche Bedenken neu gezeichnet. Genauso wie die Grenzen von Afrika und des Mitt­leren Ostens.“ (Orbán)

Sondern: Durch Ungarns Kampf beschleu­nigt sich der Unter­gang der heil­losen, west­li­chen Alt-68er-Dystopie: „Ich glaube an die einfa­chen Dinge. An die Arbeit, an die Familie und an die Heimat… Wir vertei­digen unsere unga­ri­sche und christ­liche Kultur.” (Orbán)

So aber wird die verlo­gene links-nihi­lis­ti­sche Rhetorik als neo-orwell’scher Tota­li­ta­rismus enttarnt: „Wer das Denk­system der poli­ti­schen Korrekt­heit in Frage stellt, kann ihnen zufolge kein Demo­krat sein. Aber so wird die Gedanken- und Meinungs­frei­heit verletzt. Ich dagegen, als Il-libe­raler, vertei­dige die Frei­heit des Wortes.“ (Orban)

Längst auch hat sich Ungarns Abschot­tungs­po­litik gegen einen zügel­losen Multi-Kulti-Erlö­sungs­wahn durch­ge­setzt: „Der Westen fällt, während Europa nicht einmal bemerkt, dass es besetzt wird… In West­eu­ropa sind die alten, großen euro­päi­schen Nationen zu Einwan­de­rungs­län­dern geworden.“ (Orban)




12 Kommentare

  1. Übri­gens der Soros nutzt doch auch die Leute aus und tut sie zu Mario­netten umfunk­tio­nieren, warum sollte das Orban, der durch ihn studiert hat, nicht auch machen ?? Weil der ihn scheinbar gut kennen­ge­lernt hat, ist er lieber umge­schwenkt und schützt sein Volk vor Migranten und vor der nach­fol­genden Verar­mung, denn wo soll das Geld herkommen, wenn da Einlass für jeden folgen soll. Wir in Deutsch­land haben genug davon und uns geht es finan­ziell immer schlechter das ist doch Fakt. Den Ungarn ist es jedoch in den letzten Jahren Stück für Stück ein klein biss­chen besser gegangen. Und warum zieht es gerade so viele Deut­sche im Moment nach Ungarn ? Die nied­rigsten Ener­gie­kosten und auch die ganzen Lebens­um­stände sind da zum Aushalten, im Gegen­satz zu uns.

    • Mein Foto zeigt Orbán nicht als Studenten. Der war mit Soros noch ganz lange dick befreundet. Vor Verar­mung schützen? Na, da kennen Sie Ungarn schlecht! Seit 2008 (Banken Crash in USA) geht es bergab. Unter Orbán geht es schlechter als in der Slowakei, inzwi­schen sogar als in Rumä­nien. Rumä­nien! Nur die Bulgaren sind noch ärmer in der EU. Ener­gie­preise sind nur für Strom und Gas billig, die Preise sind staat­lich regu­liert und Verluste werden mit unseren Steuern bezahlt. Was für eine Ersparnis, wenn man ans Finanzamt zahlt und nicht ans E‑Werk. Wer so arm ist keine Gashei­zung zu haben zahlt ans Finanzamt plus total über­teu­ertes Brenn­holz, nass aber teurer als in Deutsch­land. Und auch Diesel kostet hier unge­fähr so viel wie in Deutsch­land, manchmal mehr als in Öster­reich. Warum Deut­sche nach Ungarn gehen? Weil es hier ganz billige Häuser gibt. Stehen oft leer, niemand will es haben, weil es auf Dörfern keine Arbeit gibt. Die Jungen gehen in die Stadt oder ins Ausland. Oma tot, Haus leer. Oft kein Bad, fast immer keine Heizung. Klar dass deut­sche Rentner kommen, mit einer deut­schen Rente und ohne Miete kann man hier richtig gut leben.

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      • Was Sie hier erzählen, ist der größte Schwindel, den ich in letzter Zeit gelesen habe. Scheinbar machen Sie es sich wo anders gemüt­lich und waren lange Zeit nicht in Ungarn. Wir fahren jedes Jahr nach Ungarn und können nur bestä­tigen, dass es den Menschen von Jahr zu Jahr etwas besser geht und ich möchte wetten, dass es, wenn es bei uns und denen so bleibt wie bisher, sie uns in einigen Jahren über­holen. Denn die geben die Milli­arden, die wir für die Migranten benö­tigen, für das Volk aus.

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      • Wie konnte ein buda­pester Stadt­werks­chef eine Villa für 2 Mrd. Ft. kaufen?
        Was hat Gyurcsány, Dobrev und Co. einen Vermögen, waren sie auch nicht Politiker?
        Sie müßten bei Gerö, Apró und Anderen einen sehr guten Job gehabt haben und nie vom Kommu­nisten ermordet, vertrieben zu sein, bestimmt nicht!
        Haben sie Ahnung, wie viele Korrup­tion in D. und im Westen gibt? Nein.
        Wenn ein Ober­haupt für Familie, Chris­tentum, Vater, Mutter, Kind ist, kann doch nicht so schlecht sein, wählen den Gyurcsany-Ziehsohn.

  2. Natür­lich, wenn einem Porno­mil­li­ardär die Steu­er­schulden erlassen werden und der ganz plötz­lich auf der poli­ti­schen Bühne auftaucht, dann muss das ja Demo­kratie sein. Laut erster Umfragen würden ihn nur 5 % sicher oder viel­leicht wählen. Jedes „viel­leicht“ in eine Stimme umzu­setzen klappt natür­lich nicht und die 5 % Hürde wird also nicht genommen. Die 2 Millionen Wähler sind die Selbst­über­schät­zung Gattyáns, die hat nur er genannt. Wäre also gar nicht schlimm, wenn Ungarn ein demo­kra­ti­sches Wahl­recht hätte. Dann würde die Zahl der Stimmen für Split­ter­par­teien ohne Abge­ord­nete eben höher sein. Nur hat FIDESZ selbst bei dem hohen Stim­men­an­teil 2018 (5 Punkte mehr als 2014) sehr viele der 106 Wahl­kreise mit weniger als 50 % der Stimmen „gewonnen.“ Da waren 38,1 % schon mal genug. Da das in Ungarn nicht ausge­gli­chen wird sind bis zu 61,9 % der Wähler eines Wahl­kreises halt nicht im Parla­ment vertreten. Dass „linke“ Wahl­kreise viel größer sind als „rechte“ und manche „linke“ zerschlagen und den Nach­bar­wahl­kreisen zuge­schlagen wurden verstärkt das Problem der gerechten Vertre­tung. Alles sehr demo­kra­tisch! Dass die Oppo­si­tion vor 4 Jahren 50 der nach Verhält­nis­wahl­recht gewählten 93 Listen­plätze bekommen hat zeigt die tatsäch­liche demo­kra­ti­sche Entschei­dung unseres Volkes. In Orbáns selbst­ge­strickten Wahl­system ist jede Stimme, die von den wirk­li­chen Alter­na­tiven umge­leitet werden können, sehr prak­tisch. Dass es sich bei Orbán nicht um einen stink­nor­malen Poli­tiker handelt, sondern um ihn herum ein gera­dezu irrwit­ziger Perso­nen­kult bebas­telt wurde, beweist schon dass der Autor dieses Arti­kels keinen Abstand zu den Macht­ha­bern hält, wie es einem Beob­achter gut zu Gesicht stünde. Und alle Heils­bringer haben eine gläu­bige Masse hinter sich versam­melt und das ist kaum zu verän­dern, auch Stalin hat heute noch seine devoten Anhänger. Gegen eine Staats­partei mit fast voll­stän­diger Medi­en­be­herr­schung, einem irrwit­zigen Wahl­system und einem gläu­bigen Anhang gegen ein auf den Macht­haber zuge­schnit­tenen Staats­ap­parat zu gewinnen ist sicher nicht einfach. Nachdem Orbán es nicht mehr schafft Mitte und Mitte-Links gegen extrem Rechts auszu­spielen, seitdem er selbst nach extrem Rechts gewan­dert ist, sieht er sich plötz­lich einer geschlos­senen demo­kra­ti­schen Heraus­for­de­rung entgegen. Als Feig­ling, der er ist, wünscht er sich nichts mehr als eine dritte Kraft, die das Bündnis der Demo­kraten schwächt. Und aus dem Nichts kommt jemand daher, der in jedem Wahl­kreis Kandi­daten aufstellen will. Das ist nicht nur eine poli­ti­sche Konkur­renz, das stinkt verdächtig!

    Und apropos Soros: Die gesamte Partei­elite des FIDESZ inclu­sive Orbán selbst sind Soros Stipen­diaten. Ein offi­zi­elles Foto aus Orbáns 2. Amts­zeit: cdn.nwmgroups.hu/s/img/i/1010/20101029orbanvikt8.jpg

    • Sie leben nicht im Westen und haben keine Ahnung, was die Kanaken täglich in West­eu­ropa Menschen­leben gefährden, unsere Iden­tität und Kultur verschan­deln, Frauen verge­wal­tigen und die z.B. deut­sche Sozi­al­sys­teme mit jähr­lich 45 Mrd. € ++ belasten.
      Von Wegnahme der noch übrig­ge­blie­benen Arbeits­plätze nicht zu reden.
      Sie ruinieren unsere 2000 Jahre christ­lich-jüdi­sches Europa und für immer.
      Wir haben weder Frei­heit noch Demo­kratie und in D. wird alles, was nicht in diese Diktatur paßt, abge­hört, über­wacht und verfolgt.
      Machen sie nicht ihre angeb­li­cher Heimat schlechter, als die ist, halten sie sich zurück, weil jede Medaille hat auch eine andere Seite.
      Ich wünsche Ihnen mit vollen Herzen das, was viele Millionen durch die Roten erleben mußten und wählen Sie einfach Genosse Gyurcsány.
      Denken Sie auch, das Soros kein Geld und Macht will?

      • Da haben Sie aber ein komi­sches Bild von Ungarn! Wissen Sie nur, dass Orbán nur keine Flücht­linge rein lässt? Alle anderen Migranten bekommen eine Arbeits­ge­neh­mi­gung (die jungen Ungarn laufen alle weg, mein Sohn ist auch schon lange in Deutsch­land) und wer genug Geld bezahlt bekommt auch eine Aufent­halts­ge­neh­mi­gung – egal wer! Da ist ein Regie­rungs­mit­glied Assads, Mitglieder der russi­schen Mafia (für 2 Waffen­händler haben die USA die Auslie­fe­rung bean­tragt, die saßen dann ganz schnell im Flug­zeug – nach Moskau in Sicher­heit) oder sogar ein inzwi­schen Verstor­bener Terror­fi­nan­zierer. Weit über 55 000 haben so nach Ungarn gedurft. Die Gebühren (rund 60 000 € je Antrag) haben dann Partei­bonzen und deren Freunde und Familie kassiert. Und die Oppo­si­tion will das zum Beispiel abschaffen. Ist eine tolle Idee! Den Grenz­zaun abbauen will nur die Partei des zwei­schwän­zigen Hundes, die heißt wirk­lich so und ist eine Split­ter­partei und gehört nicht zur demo­kra­ti­schen Oppo­si­tion. Gyurcsány hat eine grau­en­hafte Politik gemacht, aber Orbán macht es noch viel schlechter und ist außerdem noch endlos korrupt. Márki-Zay hat seine Stadt Hódme­ző­vá­sá­r­hely mit hohen Schulden vom FIDESZ über­nommen, mit der Korrup­tion aufge­räumt, ange­fangen die Stadt zu erneuern und sogar die Hälfte der Schulden zurück­be­zahlt. Er benimmt sich wie ein Bauer, aber ist intel­li­gent und vor allem macht er was für seine Bürger, nicht für sich selbst. Finde ich eine gute Lösung für Ungarn. Übri­gens: Im Gegen­satz zu Orbán hat sich der nie durch Soros finan­zieren lassen. Wenn sich ein Mann, der nie etwas gear­beitet hat, nicht geerbt hat, sein ganzes Leben nur als Abge­ord­neter und Minis­ter­prä­si­dent Geld bekommen hat, privat aus einem Habs­burger Landgut einen 6000 qm großen Alters­sitz (Wohn­fläche, Grund­stück sehr viel größer) bauen kann, dann frage ich mich wo Orbán das Geld her hat! Legal verdient geht nicht, er verdient nur rund 2000 € im Monat, seine Frau und die jüngsten 2 Töchter muss er auch noch unter­halten. Orbán verhält sich wie ein arabi­scher Diktator mit seinem Luxus­wahn. Sie sollten sich freuen, dass Ihre Sozi­al­kassen belastet werden können, hier ist die Mindest­rente umge­rechnet rund 79 € im Monat, durch­schnitt­lich für 40 Jahre Voll­zeit 417 €. Lebens­mittel kosten hier nicht weniger als in Deutsch­land. Meine private Rente ist von Orbán verstaat­licht worden und komplett weg. Naja, er hat sich von den privaten Renten ein schönes Stadion vor die Haustür gebaut (und vieles mehr,) passen 3500 rein, im Dorf wohnen 1700. Ich kann also hin und mir meine Rente angu­cken. Von außen, sonst muss ich Eintritt bezahlen. Das Gesund­heits­system ist noch schlimmer dran, Arbeits­lose bekommen 3 Monate maximal rund 185 €, danach noch 63 €, wenn über­haupt etwas. Ganz toll ist jetzt aber das Mittel gegen Infla­tion, 6 Produkte wie Hühner­kar­kassen, Zucker und Sonnen­blub­enöl müssen die Geschäfte zu Preisen wie am 15. Oktober abgeben, die Mehr­wert­steuer aber beleibt bei 27 %. Orbán hat als Jugend­par­tei­se­kretär noch Kommu­nist gelernt und das merkt man. Sie hatten doch gerade Wahlen und Merkels Nach­folger gewählt. Und jede Stimme war gleich viel wert. Hier nicht, hier hat Orbán mit 44 % schon mal 2/3 im Parla­ment gehabt. Über­wach­tung schreiben Sie? Na, dann mal Spaß mit Ungarns Pegasus Skandal! Übri­gens: Ungarn ist nicht schlecht, Orbán hat es schlecht gemacht!

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        • Vieles ist wahr, aber sie dürfen nicht vergessen mit wieviel Schulden (16 Mrd. $) hat Orban den Amt über­nommen, aber konnte Gold kaufen, wie geht denn das?
          Ungarn ist kein reiches Land, nur seine klugen Bürger sind in Gehirn reich und das ist viel wichtiger.
          In Westen zahlt Klug­heit nicht mehr, nur Geld.
          Wenn sie Migrant in D. sind, bekommen sie Arbeit, einge­rich­tetes Haus, Wohn­geld, Heizung, Führer­schein, Fahr­schein und weitere Ermä­ßi­gungen, was einen Deut­schen nicht gilt.
          Was wäre aus Ungarn, wenn sie die tägli­chen Hunderten von Migranten auch noch ernähren müßten? Aufstand.
          Denn die Behaup­tung, sie bleiben nicht dort ist falsch, Ungarn muß für sie weiter zahlen, sogar vielen zurücknehmen.
          Und so abge­hört und einge­schränkt, wie in D. leben sie doch nicht, also.
          Freie Fahrt mit den Straßenbahn——

        • Herr István, wenn sie so sicher sind, warum schreiben sie nicht, wo dieses Landgut ist. Und warum sind sie mit so guten Deutsch nicht ausgewandert?
          In Ungarn lieg der Durch­schnitts­lohn um die 260.000 Ft. ca 800 €, also Orbáns Lohn wäre nur um die 2000 € liegen, stimmt nicht.
          Wissen sie auch, wie viele Menschen in D. gehen unter 1000 € Lohn nach Hause, schauen sie mal nach den Lebens­mit­tel­preisen und Ener­gie­preisen nach, Miete unter 400 € netto gibt es gar nicht, doch ohne Wasser und Bad! Also genießen sie die schöne Heimat und seien sie fried­lich, so lange sie noch gesund sind. Sie können auch vom Soros Gelder bekommen.

        • István te egy komcsi vagy. Mühe dich nicht ab Orbán schlecht zu machen, der war und ist für U. der beste was bisher nach Euere links­li­be­rale Räuber­po­litik geben könnte.Schän Dich dass Du über Dein Heimat so redest, Schande ist das, mir brauchst keine Lügen aufzu­ti­schen ich bin Ungarin znd lebe selbst in Ungarn, Orbán ist nicht 100 % aber 1000% IG besser als alle Deine Links­li­be­rale Brüssel Stie­fel­le­ckende, Schwab und Soros Mario­netten zusammen.

  3. Das ist ein Schlag ins Kontor, da wird Marki-Zay und vor allem Soros gar nicht glück­lich sein. Ist aber ein guter Schachzug!!! Weiter so gegen Soros, den der hat nichts Gutes für die Ungarn und vor allem für Orban im Sinn. Auch Frau von der Leyen und die EU erden nicht zufrieden sein, das passt !!!

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