Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde 01.04.2022

Im Inter­net­radio mitge­hört und mitge­schrieben von Wilhelm Tell
Alge­rien – will für sein Gas und Öl nur verläss­liche Kunden und wird kein Lücken­büsser für russi­sches Gas oder Öl sein. RFI.fr

Aser­bai­dschan – gedenkt der Opfer, 31.3. – Tag des Völker­mordes: Vor 104 Jahren verübten bolsche­wis­ti­sche Milizen in Baku und anderen Städten Massaker an Aser­bai­dscha­nern. Anläss­lich des natio­nalen Gedenk­tages erin­nerte das Aussen­mi­nis­te­rium an die Opfer. TRT.tr

Belgien – Erst­mals über­haupt nahm US-Präsi­dent Joe Biden an einem EU-Gipfel teil. Der Westen müsse Einig­keit zeigen. Das seien alles andere als leere Worte, unter­stricht US-Präsi­dent Joe Biden. Am Treffen wurde die Schaf­fung eines Soli­da­ri­täts­fonds für den Wieder­aufbau einer demo­kra­ti­schen Ukraine nach dem Krieg beschlossen. Der Krieg koste die Ukraine Milli­ar­den­summen. Die EU lädt alle inter­na­tio­nalen Partner zur Unter­stüt­zung ein. So rasch wie möglich soll eine Geber­kon­fe­renz einbe­rufen werden. SRF.ch

Chile – Selten erhält ein Land die Chance, seine Ideale als Nation zu formu­lieren und sich eine neue Verfas­sung zu geben. Das geschieht derzeit in Chile: 154 Bürger schreiben eine neue Verfas­sung. SRF.ch

China –  Ange­sichts der durch geopo­li­ti­sche Konflikte ausge­lösten Turbu­lenzen auf dem Welt­markt plant China, seine Produk­tion fossiler Brenn­stoffe zu erhöhen, um die heimi­sche Ener­gie­ver­sor­gung zu stützen und zur Stabi­li­sie­rung der Brenn­stoff­preise beizu­tragen. ●China hat Steu­er­erleich­te­rungen für Eltern mit Kindern unter 3 Jahren ange­kün­digt. Ab dem 1. Januar dieses Jahres wurde das indi­vi­du­elle steu­er­pflich­tige Einkommen der Eltern um 1.000 Yuan oder 157 US-Dollar pro Monat für jedes Baby reduziert.
●China und die ASEAN-Länder werden die Bezie­hungen auf ein neues Niveau heben. Hoch­ran­gige Beamte aus Indo­ne­sien, Thai­land, den Phil­ip­pinen und Myanmar werden bald auf Einla­dung des chine­si­schen Aussen­mi­nis­ters China besuchen.
●1.4.Videokonferenz China-EU zur Ukraine. Aus chine­si­scher Sicht sind die USA der Agressor. CGNT.cn
●China arbeitet an Verbes­se­rung der Bezie­hungen zu Südkorea.
●Coro­na­aus­bruch in Shanghai. Ausgangs­sperre phasen­weise. Keine ÖV. Geschäfte geschlossen. Im Herbst Partei­kon­gress. CGNT.cn

Earendel – Das Hubble-Tele­skop entdeckt am 30.3.2022 den ältesten jemals beob­ach­teten Stern. Sein Licht reist 12,9 Milli­arden Jahre, um uns zu errei­chen. Wissen­schaftler schätzen, dass seine Masse, die mit der der grössten bekannten Sterne konkur­riert, mindes­tens das 50-fache der unserer Sonne beträgt und millio­nen­fach heller ist als sie. RFI.fr

EU – Die Union hat sich auf ein neues Gesetz geei­nigt, das die Inter­net­gi­ganten in ihrer Macht beschränken soll. Verbrau­cher sollen durch das Gesetz mehr Wahl­frei­heit bei Online-Ange­boten bekommen. Eine zweite Regu­lie­rungs­vor­lage ­– für digi­tale Dienste – soll folgen. Tech-Giganten wie Face­book und Google müssen in der Euro­päi­schen Union künftig deut­lich stren­gere Regeln einhalten. Unter­händler der EU-Staaten und des Euro­pa­par­la­ments einigten sich am späten Donners­tag­abend in Brüssel auf ein Gesetz über digi­tale Märkte (Digital Markets Act, DNA), das die Markt­macht der Inter­ne­t­riesen einhegen und für faireren Wett­be­werb sorgen soll. Konsu­men­tinnen und Konsu­menten sollen dadurch mehr Wahl­frei­heit bei Online-Ange­boten bekommen. Auch digi­tale Dienste werden gere­gelt. Der DMA ist Teil eines grossen Digi­tal­pa­kets, das die EU-Kommis­sion im Dezember 2020 vorge­stellt hat. Der zweite Teil ist das Gesetz über Dienste (Digital Services Act, DSA), über das Parla­ment und EU-Staaten noch verhan­deln. Der DSA befasst sich mit gesell­schaft­li­chen Aspekten wie Hass­rede oder gefälschten Produkten. Zuletzt hatte die EU sich Anfang des Jahr­tau­sends umfas­sende Regeln fürs Internet gegeben. Heut­zu­tage wird immer wieder beklagt, das Internet sei ein rechts­freier Raum und es sei schwierig, bestehende Regeln durch­zu­setzen. So konnte das Wett­be­werbs­recht aus der analogen Welt die schnelle Konzen­tra­tion von Nutzern und Markt­macht bei wenigen Digi­tal­kon­zernen bislang nicht verhin­dern. SRF.ch

Frank­reich – Macron kleidet sich seit Tagen wie Selenskij. Die Zustände in der Ukraine dürften Putin­freunde Le Pen und Zemmour schaden und Macron helfen. Die Wahlen finden am 10.und 24.4. statt.
●Frank­reich und Grie­chen­land und Türkei wollen Mariupol evaku­ieren, aber man weiss nicht, wie.
●Das fran­zö­si­sche Einzel­han­dels­netz­werk Auchan wird seine Arbeit auf dem Terri­to­rium Russ­lands fort­setzen, weil das Unter­nehmen im Inter­esse der Zivil­be­völ­ke­rung handelt, sagte Yves Claude, CEO von Auchan, in einem Inter­view mit der fran­zö­si­schen Wochen­zei­tung Le Journal du Dimanche. Claudes Kommen­tare folgen auf die Auffor­de­rung des ukrai­ni­schen Präsi­denten Wladimir Selen­skyj an fran­zö­si­sche Unter­nehmen, den russi­schen Markt zu verlassen.
●Le Pen kandi­diert zum letzten Mal. SRF.ch

Hong Kong – Erneuter starker Covid Ausbruch. CGTN.cn

Italien – Auch im Mittel­meer warten hunderte afri­ka­ni­sche Flücht­linge auf die Landung in Europa. 120 auf der Ocean Viking. SRF.ch

Israel –  Drei Anschläge in einer Woche. Mehrere Tote bei erneutem Anschlag in Israel. SRF.ch
●Negev­ge­spräche der Aussen­mi­nister USA, Israel, Marokko, Bahrain, VAE, Ägypten – gegen Iran gerichtet. Arab. Länder spreche vom Verrat an den Paläs­ti­nen­sern. TRT.tr

Kasach­stan – hegt Sympa­thien zur Ukraine. SRF.ch

Kongo, DR – Rebellen schiessen in Rutschuru in der DRK einen UNO-Heli­ko­pter ab. Das kongo­le­si­sche Militär macht Rebellen für den Absturz verant­wort­lich. Keine der acht Personen an Bord über­lebte. SRF.ch

Malta – wählt am 26.3. Labour dürfte wieder gewinnen. ORF-at

Russ­land – Die Verei­nigten Staaten und Europa befürchten, dass Sank­tionen gegen das russi­sche Soft­ware­un­ter­nehmen Kaspersky Lab das Risiko von Cyber­an­griffen auf west­liche Länder erhöhen würden, weshalb es in der US-Regie­rung keine Eini­gung über Beschrän­kungen gegen dieses Unter­nehmen gibt, sagte das Wall Street Journal am 30.3., unter Angabe seiner Quellen. Laut den Quellen hat der Natio­nale Sicher­heitsrat des Weissen Hauses Diskus­sionen über mögliche Sank­tionen gegen Kaspersky Lab im US-Finanz­mi­nis­te­rium verschoben. Die Federal Commu­ni­ca­tions Commis­sion der Verei­nigten Staaten hat am 1.4. Produkte des russi­schen Kaspersky Lab in ihre Liste der Geräte und Dienste aufge­nommen, die eine Sicher­heits­be­dro­hung darstellen. Im Anschluss daran sagte das Unter­nehmen, es sei enttäuscht über die Entschei­dung der Kommis­sion, die Verwen­dung von Bundes­zu­lagen zum Kauf von Kaspersky-Lab-Produkten zu verbieten, und kriti­sierte dies als poli­tisch moti­viert. Laut Kaspersky Lab ist es bereit, mit US-Regie­rungs­be­hörden zusam­men­zu­ar­beiten und alle Fragen von Regu­lie­rungs­be­hörden zu beantworten.
●Der Gaspreis in Europa stieg am Donnerstag auf über 1‘450 US-Dollar pro 1‘000 Kubik­meter, nachdem der russi­sche Präsi­dent Wladimir Putin erklärt hatte, er habe ein Dekret über die Bezah­lung von Gas durch unfreund­liche Länder in Rubel unter­zeichnet. Der Preis für Mai-Futures am TTF-Hub in den Nieder­landen stieg sprung­haft auf 1‘453 $ pro 1‘000 Kubik­meter oder 127,37 Euro pro MWh. Der russi­sche Präsi­dent Wladimir Putin hat am Donnerstag ein Dekret unter­zeichnet, das ein neues Verfahren für die Bezah­lung russi­scher Gaslie­fe­rungen durch Käufer aus unfreund­li­chen Ländern ab dem 1. April fest­legt. Dem Dekret zufolge müssen solche Käufer spezi­elle Rubel­konten bei der Gazprom­bank eröffnen, um die Liefe­rungen zu bezahlen.
●In Sotschi, im Süden des Landes, ist eine umfas­sende Umpla­nung im Gange, und die Stadt könnte ab dem 7. April zu einem neuen Flug­dreh­kreuz werden. Aero­flot kündigt Direkt­flüge nach Israel und Ägypten an. Die Idee wäre, schnell auch Kasach­stan, die Türkei, den Iran, Usbe­ki­stan, Aser­bai­dschan, Arme­nien, Kirgi­si­stan zu bedienen. Eine Möglich­keit auch, mit diesen Verbin­dungen, die im Durch­schnitt Mittel­stre­cken entspre­chen, russi­sche Flug­zeuge einzu­setzen, die nicht unter west­li­chen Sank­tionen stehen. VESTI.ru
●Ölfirmen könnten ein Konto bei der noch nicht sank­tio­nierten Gasprom­bank in Moskau eröffnen und dort US$, UK£, EU€ in Rubel wech­seln und damit ihre Ankäufe von Öl und Gas bezahlen. Der Rubel­kurs stieg daraufhin auf 1€=93₽, 1‘000₽=10,83€. SRF.ch
●Das Ziel der Spezi­al­ope­ra­tion war das Ausschalten Angriffe von den Garden in Mari­uspol, die 20‘000 Tote zur Folge hatten im Donbas. Nachdem die USA 2013/2014 die Rechts­ra­di­kalen ins Parla­ment gebracht hatten, begann eine Umsie­de­lung von ukrai­nisch­spra­chigen in rein russisch­spra­chige Gebiete. Ukrai­nisch Unter­richt wurde zum Zwang. Verkäufer dürfen nur mehr ukrai­nisch spre­chen auch in Gebieten, wo nie ukrai­nisch gespro­chen wurde. USA bildete die ukrai­ni­sche Armee aus. Waffen wurden ins Land gepumpt. ABC Waffen wurden statio­niert. Bidens Sohn soll Chef dieses Programms sein, finan­ziert von der Soros Stif­tung. Anlagen wurden unter Schulen und Spitä­lern versteckt. Unter dem grössten Einkaufs­zen­trum von Lemberg baute die Billy Graham Stif­tung ein mehr­stö­ckiges Mili­tär­la­za­rett. Billy Graham war ein Wander­pre­diger, der es in den 1960er, 70er Jahren zum Multi­mil­lionär brachte. Nach der Zerstö­rung der verbo­tenen, ille­galen US Infra­struktur könne man sich auf den Donbas konzen­trieren. VESTI.ru
●Russ­land beschlag­nahmt West-Jets im Wert von über zehn Milli­arden US$. SRF.ch

Saudi-Arabien – Wegen der stän­digen Probleme mit Biden, erwägt man in Zukunft nicht mehr in US$, sondern in chine­si­schen Yuan zu faktu­rieren. China ist der wich­tigste Kunde und kauft bald die Hälfte des Öls. 2003 führte der Schritt des Iraks den US$ durch den Euro zu ersetzen zum Krieg mit den USA. Steigt auch Russ­land auf den Yuan um? Wird es einen Krieg gegen China auslösen?
●Explo­sion erschreckt Formel-1-Zirkus in Saudi Arabien. In der Nähe der Renn­strecke von Dschidda haben Rebellen eine Ölraf­fi­nerie angegriffen.SRF.ch

Schweiz – Diaspora-TV (diaspora-tv.ch) sendet neu auf Ukrai­nisch. Das neue Fern­seh­pro­gramm soll Ukrai­nern den Start in der Schweiz erleichtern.
●Der Bundesrat hebt die letzten Corona-Mass­nahmen auf: Am 1. April fällt die Masken­pflicht im ÖV und Infi­zierte müssen sich nicht mehr isolieren.
●Frei­willig lassen sich rund 170 Personen im neuen Gefängnis Zürich West inhaf­tieren. Auch unsere Repor­terin war dabei.
●Alle Corona-Mass­nahmen abschaffen – ist das sinn­voll? «Es ist Zeit, die Mass­nahmen zu beenden», sagt zustän­diger Bundesrat Alain Berset.
●Bis zu drei Millionen Waffen befinden sich schät­zungs­weise in Schweizer Privat­haus­halten. Damit liegt die Schweiz welt­weit auf Rang 16, was die Anzahl Schuss­waffen pro Kopf angeht. Zwei davon besitzt die 29-jährige Sabrina Schärer, welche in den Waffen und im Schiessen ihre grosse Leiden­schaft entdeckt hat. Für Sabrina ist Schiessen nichts Spezi­elles – sie sagt: «Es ist wie jedes andere Hobby, man ist glück­lich, es macht einem Spass und man will es wieder machen.» SRF.ch
●Viele Schweizer finden Sank­tionen zu hart und für die Schweiz gefährlich.
●Die Schweiz erlaubt ausdrück­lich die russi­schen Sender Sputnik, SNA und Russia Today in deut­scher Sprache, in der EU verboten.
●Am 25.3., kurz vor 14 Uhr, war die Show vorbei. Beob­achtet von Zaun­gästen, verliessen die beiden F‑35-Jets Emmen wieder. Poli­tiker, Gäste und Inter­es­sierte konnten eine Woche lang die Flug­zeuge anschauen, welche der Bundesrat kaufen möchte. Dass die Armee Emmen ausge­wählt hat für die Präsen­ta­tion, ist kein Zufall. Sollte sich die Schweiz für den Kauf des F‑35 entscheiden, würde ein Teil der Flug­zeuge auf diesem Flug­platz statio­niert und gewartet. Für die Luzerner Gemeinde ist das ein wich­tiger Entscheid.
●Schweizer Film­preis 2022. Der beste Schweizer Spiel­film «Olga» handelt vom Aufstand in der Ukraine im Jahr 2014. Der beste Doku­men­tar­film «Ostrov – Die verlo­rene Insel» erzählt derweil von einer russi­schen Fischer­fa­milie auf einer Insel im Kaspi­schen Meer. Die Fischerei ist illegal, aber es domi­niert nichts­des­to­trotz der Glaube an das mäch­tige Russland.
●Das Museum «Enter» in Solo­thurn doku­men­tiert den tech­ni­schen Wandel. Doch es hat ein Platz­pro­blem – und will umziehen.●26 Sujets: Jeder Kanton hat jetzt seine Brief­marke. ●Die Infla­tion in der Schweiz ist geringer als im Ausland – nicht zuletzt dank der Frankenstärke.
●Die Masken­pflicht im ÖV ist ein Feigenblatt.
●Die Schweiz ist nicht mehr dabei beim 100-Milli­arden-Euro schweren Forschungs­pro­gramm «Horizon EUROPE». Jetzt schlägt die Schweiz einen Neustart mit der Euro­päi­schen Union vor. Ob so die Schweizer Forschenden schnell wieder um EU-Gelder buhlen können, ist aber fraglich.
●Ist Mikro­plastik im mensch­li­chen Blut gefähr­lich? Forschung beginnt erst.
●Zürich Versi­che­rung ersetzt sein Logo „Z“ wegen russ. Bedeu­tung SRF.ch

Somalia – Ursprüng­lich war die Mission der Afri­ka­ni­schen Union, kurz Amisom, nur für ein paar Monate vorge­sehen gewesen. Daraus sind 15 Jahre geworden. Aus den damals 8’000 Soldaten, wurden zwischen­zeit­lich 22’000, die Mission verschlang mehr als zwei Milli­arden Euro. Das Ziel blieb das gleiche: Somalia von der isla­mis­ti­schen Terror­miliz Ash-Shabaab zu befreien, die bis heute weite Teile des Landes beherrscht. Amisom habe in der Anfangs­zeit durchaus ihre Dienste getan, sagt Samira Gaid von der Denk­fa­brik Hiraal Insti­tute in Moga­di­schu. Sie machte den Job gut und sei beliebt gewesen. Beson­ders 2011 als die inter­na­tio­nalen Truppen Ash-Shabaab aus der Haupt­stadt Moga­di­schu vertrieben. Doch in den letzten Jahren habe Amisom keine grossen Erfolge mehr vorweisen können. Ash-Shabaab ist heute keine klas­si­sche Kampf­truppe mehr, sondern arbeitet mit Gueril­la­taktik. Amisom ist hingegen eine klas­si­sche, wenig mobile Kampf­truppe geblieben. Ash-Shabaab (الشباب, „Jugend“) ist eine isla­mis­ti­sche Orga­ni­sa­tion und ist auch unter den Namen Hizbush Shabaab („Jugend­partei“) und Harakat ash-Shabaab al-Muja­hi­deen (HSM) bekannt. Die Orga­ni­sa­tion wird von den Verei­nigten Staaten, Malaysia, Kanada, Austra­lien, dem Verei­nigten König­reich, den Verei­nigten Arabi­schen Emiraten, Norwegen und Schweden als terro­ris­tisch einge­stuft. Ash-Shabaab steht auf der US Terror­liste. SRF.ch

Spanien – Im Vier­tel­final-Rück­spiel der Cham­pions League zwischen Barce­lona und Real Madrid wird eine Rekord­ku­lisse erwartet. Davon träumt man in der Schweiz. «Wir schreiben Geschichte im Frau­en­fuss­ball», ist sich Barce­lona-Spie­lerin Mapi Leon sicher. Im Vier­tel­final-Rück­spiel der Cham­pions League der Frauen empfängt Barça am Mitt­woch­abend Real Madrid. Das Hinspiel gewannen die Kata­la­ninnen, bei denen auch die Schwei­zerin Ana-Maria Crno­gor­cevic unter Vertrag steht, mit 3:1. An die 85’000 Zuschauer werden erwartet. SRF.ch

Südos­se­tien – werde in naher Zukunft recht­liche Schritte unter­nehmen, um der Russi­schen Föde­ra­tion beizu­treten, sagte Präsi­dent Anatoly Bibilov (52) im Pres­se­dienst, VESTI.ru

Thai­land – ist eigent­lich ein buddhis­ti­sches Land. Doch der Glaube geht weit über den Buddhismus hinaus. Geister gehören genauso zum Alltag wie Götter. Und alle profi­tieren: Der Elite des Landes dienen sie zur Legi­ti­ma­tion ihrer Macht. Der breiten Bevöl­ke­rung helfen sie, den Alltag zu bewäl­tigen. Man sieht sie fast überall in Thai­land, vor Wohn­blö­cken, vor Einkaufs­zen­tren, vor Büro­ge­bäuden: Kleine Häus­chen mit winzigen Figuren, davor Getränke, Essen, Räucher­stäb­chen und Blumen. Es sind die Wohn­häuser der Geister. Die über­na­tür­li­chen Wesen spielen in Thai­land eine wich­tige Rolle. Manchmal helfen sie dort, wo Probleme im Alltag nicht gelöst werden können; manchmal sind sie gütig, manchmal werden sie wütend. Mehr als zwei Drittel der Thai­länder glauben nicht nur an den Buddhismus, sondern auch an Geister – und Natur­götter. Auch die Mäch­tigen im Land halten sich nicht nur mit irdi­schen Dingen auf. Sie stützen sich auf Götter, dank derer sie ihre Macht legi­ti­mieren können, suchen Rat bei Wahr­sa­gern und leisten – genauso wie die breite Bevöl­ke­rung – eine Art modernen Ablass­handel. ►Mehr im Podcast „Inter­na­tional“ auf SRF.ch

Tune­sien – Im seit Monaten schwe­lenden Macht­kampf in Tune­sien hat Präsi­dent Kais Saied die Auflö­sung des Parla­ments ange­ordnet. Er reagierte damit am Mitt­woch­abend auf eine Sitzung der Abge­ord­neten, deren Arbeit der Staats­chef bereits im vergan­genen Jahr suspen­diert hatte. Saied bezeich­nete das Treffen bei einer Sitzung des natio­nalen Sicher­heits­rates als einen «geschei­terten Putsch­ver­such» und eine «Verschwö­rung gegen die Sicher­heit des Staates». Weiter erklärte der Präsi­dent: «Ich verkünde in diesem histo­ri­schen Moment die Auflö­sung des Parla­ments, um den Staat und seine Insti­tu­tionen zu schützen.» Saied hatte im vergan­genen Juli den dama­ligen Regie­rungs­chef Hichem Mechichi abge­setzt und die Arbeit des Parla­ments einge­froren. Er hob zudem die Immu­nität aller Abge­ord­neten auf. SRF.ch

Türkei – führt 7‑Pro­zent-Hürde bei Parla­ments­wahl ein.Seit mehr als einem Monat führt Russ­land einen Angriffs­krieg gegen die Ukraine. Tausende Zivi­listen und Soldaten sind dabei umge­kommen. Den ange­rich­teten Schaden bezif­fert die ukrai­ni­sche Seite auf mehr als eine halbe Billion Dollar. Immerhin: Jetzt spre­chen Moskau und Kiew wieder mitein­ander – zuletzt am 29.3. in Istanbul. Über die spezi­elle Rolle der Türkei zwischen dem Westen und Russ­land weiss der Türkei-Spezia­list bei der Stif­tung für Wissen­schaft und Politik in Berlin, Günter Seufert, mehr. Die Türkei betreibt eine inter­es­sante und ausge­gli­chene Politik: Sie gehört zur Nato, hat sich aber den Sank­tionen gegen Russ­land nicht ange­schlossen. Zudem hat sie sich bei der Abstim­mung über den Ausschluss Russ­lands aus dem Menschen­rechtsrat enthalten. Sie ist mit beiden Seiten vernetzt und bietet sich deshalb als Gesprächsort an.
●Vier Jahre nach dem Mord. Türki­sche Staats­an­walt will Khash­oggi-Verfahren einstellen. 26 Menschen sind im Zusam­men­hang mit dem Mord an dem saudi-arabi­schen Jour­na­listen Jamal Khash­oggi (1958–2018) ange­klagt. SRF.ch
●Der E‑Bushersteller Karsan will seine Exporte auch in diesem Jahr verdop­peln. Insge­samt 330 Busse wurden bereits im vergan­genen Jahr nach Europa verkauft. Das Unter­nehmen plant sich unter den ersten fünf in Europa zu posi­tio­nieren. TRT.tr
●Von der völlig verminten Ukraine reissen sich Minen los und gefährden Schiffe in der Türkei. CGTN.cn
●Frie­dens­ge­spräche in Istanbul mit Erdoğan, Selenskij, Putin.
●Istanbul wirbt für Frau­en­mu­seum www.istanbulkadinmuzesi.org/deTRT.tr

Ukraine – Am 4. März erobert Putins Armee nach einem Feuer­ge­fecht die sechs Atom­meiler von Sapo­rischschja in der Ukraine. Begleitet werden die Soldaten von elf Rosatom-Tech­ni­kern – zur Bera­tung, so die russi­sche Seite. Rosatom ist Russ­lands Behörde für zivile Atom­energie, aber auch der Hersteller der russi­schen Atom­spreng­köpfe. Die Behörde ist auch ein Staats­kon­zern. Und als Konzern ist Rosatom welt­weit führender Liefe­rant von ange­rei­chertem Uran. Rosatom belie­fert unter anderem auch Schweizer Atom­kraft­werke. Die Axpo bezieht Brenn­stoff von Rosatom. «Wenn Sie einen bewährten Liefe­ranten haben, der die Qualität liefert, die Sie brau­chen – aus sicher­heits­tech­ni­schen und quali­täts­tech­ni­schen Gründen – dann wech­selt man nicht so einfach», sagt Willi­bald Kohl­paintner, Leiter der Divi­sion Kern­kraft der Axpo und Mitglied der Geschäfts­füh­rung, gegen­über der «Rund­schau». Die laufenden Verträge würden erfüllt. Neue Verträge hingegen will die Axpo derzeit nicht abschliessen. Die russi­sche Rosatom ist im Krieg. Der Staats­kon­zern betreut erbeu­tete ukrai­ni­sche Atom­kraft­werke. Nun gerät das Schweizer Geschäft in die Kritik. ●Nach Angaben des Flücht­lings­hilfs­werk der Vereinten Nationen sind im Ukraine-Krieg bisher knapp vier Millionen Menschen vor den Kämpfen aus dem Land geflohen – darunter fast zwei Millionen Kinder. Viele Orga­ni­sa­tionen sind alar­miert: Die Gefahr von Kinder­handel sei akut gestiegen. Saskia Kobelt berät die inter­na­tio­nale Programme des Kinder­hilfs­werks Unicef und liefert Antworten über die Gefahr von Kinder­handel im Ukraine-Krieg.
●Am 29.3. hat Russ­land ange­kün­digt, die Angriffe im Norden der Ukraine um Kiew redu­zieren zu wollen. Doch im Süden geht der Angriffs­krieg pausenlos weiter. So wurde am Dienstag das Verwal­tungs­zen­trum mitten in der Stadt von Myko­laiw mit einer Rakete ange­griffen, mindes­tens zwölf Menschen starben.
●Selen­skyj ruft Botschafter aus Geor­gien und Marokko wegen fehlender Sank­ti­ons­po­litik gegen Russ­land zurück.
●Die Hälfte der ukrai­ni­schen Ernte könnte ausfallen. SRF.ch
●Die Ukraine wird bereits als Sieger des Euro­vi­sion Song Contests (10.–14.5. im Pala Olim­pico in Turin (IT) gehan­delt. Bei den Schweizer Film­fest­spielen gewinnen ein ukrai­ni­scher und ein russi­scher Film. SRF.ch
●Ungarn protes­tiert gegen Äusse­rungen der ukrai­ni­schen Stell­ver­tre­tenden Minis­ter­prä­si­dentin. Iryna Werescht­schuk (42) hatte dem Nach­barn vorge­worfen, der Ukraine in den Rücken zu fallen, nur um die russi­schen Gaslie­fe­rungen nicht zu gefährden. Sie merkte an, im Stillen würde die Orbán-Regie­rung wohl schon von der Einnahme Trans­kar­pa­tiens träumen. Werescht­schuk hatte diese Thesen über die Sozi­al­me­dien verbreitet, woraufhin die ukrai­ni­sche Botschaft Ungarns reagierte, was die Poli­ti­kerin da kombi­niere, sei nicht nur voll­kommen falsch und unbe­gründet, sondern gera­dezu belei­di­gend. Es sei traurig, dass einmal mehr Trans­kar­pa­tien und die dort lebende unga­ri­sche Minder­heit in den Mittel­punkt von Speku­la­tionen gerückt wird. Die Botschaft zählte schliess­lich jene Fakten auf, die solche Vorwürfe entkräften sollen. So habe Ungarn seit Kriegs­aus­bruch bereits mehr als 640‘000 ukrai­ni­sche Flücht­linge aufge­nommen, welche Zahl täglich weiter steige. Dank frei­wil­liger Spenden unga­ri­scher Bürger und Leis­tungen des Staates lieferte Ungarn dem Nach­barn bislang 5‘000 t Hilfs­güter im Wert von mehreren 10 Mio. Euro. Ungarn trage alle Sank­tionen der inter­na­tio­nalen Gemein­schaft gegen den Aggressor mit und unter­stütze einen EU-Kandi­da­ten­status des Landes. Schliess­lich trage Ungarn mit Ener­gie­lie­fe­rungen dazu bei, das normale Leben in der Ukraine aufrecht­zu­er­halten. MR.hu
●Ein deut­scher Reporter, der einige Tage zuhause war, erzählt, dass er problemlos von Polen über Lemberg nach Kiew reiste – alles normal. Auch in Kiew sei alles ruhig, ausrei­chend Lebens­mittel, Stro, Gas, Brücken wieder­her­ge­stellt, Metro fährt. Nur nachts sieht man wenige beleuch­tete Fenster, weil viele geflüchtet oder im Bunker über­nachten. ●Explo­sionen in Lemberg, 80 km von Polen.
●Russi­scher Angriff auf Schiff aus Moldau mit rein russi­scher Bemannung.
●Wald­brände um Tscher­nobyl gelöscht. UNO fordert eigene Bewa­chung der Reak­tor­ruine. ●Öllager bei Lemberg gesprengt.
●Wagner­truppe von Mali in die Ukraine verlegt, zum „Picknick“.SRF.ch

Ungarn – hat es per Gesetz verboten, bei Kindern «Werbung für Homo­se­xua­lität» zu machen. ●Meinungs­for­schungs­in­sti­tute halten den Sieg der Regie­rungs­par­teien Fidesz-KDNP bei den Parla­ments­wahlen am 3.4. für wahr­schein­lich. SRF.ch
●Auf die Webseiten von Metropol, Nemzeti Sport und 888.hu gelangten Texte wie: „Diese Webseite ist Teil der Regie­rungs­pro­pa­ganda! Wir sagen euch die Wahr­heit! Unab­hän­gige Medien an Stelle der Regie­rungs­pro­pa­ganda!“ Atta­ckiert wurden auch zur regie­rungs­nahen Medi­a­works-Gruppe gehö­rende Portale wie Mindmegette.hu, Szabad Föld, Mandiner, Figyelő und die lokalen Nach­rich­ten­por­tale. Voraus­sicht­lich wird in Verbin­dung mit diesen Hacker­an­griffen poli­zei­liche Anzeige erstattet. „Magyar Nemzet“ berich­tete, die Hacker hätten sich als Mitglieder der Anony­mous-Gruppe bekannt. Ob das tatsäch­lich der Fall ist, hat sich bislang nicht heraus­ge­stellt. Justiz­mi­nis­terin Judit Varga machte via Face­book darauf aufmerksam, was die Bürger erwartet, wenn die Linke an die Macht kommt. So sollte die OSZE – die sich ja Sorgen wegen der Fair­ness bei den anste­henden Wahlen macht –, ein Auge auf diese Ange­le­gen­heit werfen, meinte Varga. Wird dies wohl im OSZE-Bericht erscheinen? – fragte die Ministerin.
●Ungarn hat schon bislang mehr als 530.000 ukrai­ni­sche Flücht­linge aufgenommen.
●Gegen Corona-Diktatur und NATO-Soldaten in Ungarn demons­trierte am 26.3. die rechte Mi Hazánk (Unsere Heimat).
●Nur wenn Fidesz-KDNP am 3.4. gewinnen, können wir Ungarn aus dem Ukraine-Krieg heraus­halten“, erklärte Minis­ter­prä­si­dent Viktor Orbán am 28.3. auf einem Wahl­kampf­forum in Győr.
●Das Narren­schiff, der einzige Titel des Pariser Louvre von Hiero­nymus Bosch (ca. 1450 – 1516), traf am 30.3. in Buda­pest ein, um in der kommenden Ausstel­lung im Szép­mű­vés­zeti Múzeum (Museum der Schönen Künste) ausge­stellt zu werden, die eine der bedeu­tendsten sein wird in der inter­na­tio­nalen Muse­ums­welt der letzten fünfzig Jahre. MR.hu
●Peter Marki-Zay sagt selbst: «Wir haben kaum eine Chance.» Das liegt auch daran, dass die verei­nigten Orbán-Gegner hinter Marki-Zay alles andere als geeint sind. Die Umfragen gehen von einem Sieg Orbáns aus. Erst recht jetzt mit dem Krieg in der Ukraine: Viele Menschen entscheiden sich in so einer Situa­tion für Kontinuität.
●Ungarn, 1989: Soldaten schneiden die ersten Löcher in den Eisernen Vorhang. Ungarns Kommu­nisten gehen unter. Ganz Europa hoffte auf Demo­kratie. Landes­weit berühmt wird ein junger Libe­raler namens Viktor Orbán. Er hält eine pro-demo­kra­ti­sche Rede, der das ganze Land zuhört. Ganz Ungarn hört, wie Orbán die Russen auffor­dert, sein Land zu verlassen. Heute ist Viktor Orbán seit zwölf Jahren Ungarns Regie­rungs­chef, er ist länger im Amt als alle Amts­kol­legen in der Euro­päi­schen Union. Heute spricht er stolz von einer «illi­be­ralen Demo­kratie». Und es klingt ganz anders als 1989, wenn seine Gegner in Ungarn und in Europa über Orbán spre­chen. Aufge­wachsen ist Orbán in der „Stadt der Könige“ Székes­fehérvár, mit drei Brüdern und einem «arro­ganten, aggres­siven Vater». Das sagt Zsus­zanna Szelényi (55), Orbán-Anhän­gerin der ersten Stunde, Psycho­login, sie schreibt gerade ein Buch über Orbán. «Viktor Orbán wollte als Kind Fuss­ball­spieler werden, das gehörte auch zum Umfeld, in dem er aufwuchs.» Mittel­mass habe ihn nie inter­es­siert. Also studierte er in Buda­pest Jura, lernte die libe­rale Welt der Haupt­stadt kennen. Und Ende der 1980er-Jahre, Viktor Orbán war Mitte 20, wurde dann klar: Ungarn braucht Poli­tiker, denn der Kommu­nismus, die Diktatur verschwindet. Orbán grün­dete deshalb die libe­rale Partei Fidesz. «Er hatte Charisma und Humor, wir sind ihm gerne gefolgt», sagt Wegbe­glei­terin Zsus­zanna Szelényi. In den 1990ern merkte Orbán dann etwas Entschei­dendes: Libe­rale kamen nirgendwo in Europa wirk­lich an die Macht, überall regierten entweder Konser­va­tive oder Linke. Orbán rückte seinen Fidesz nach rechts. Und gekommen ist der Erfolg. 1998 wurde er zum ersten Mal Chef der unga­ri­schen Regie­rung. Und zumin­dest im wirt­schaft­li­chen Bereich gelang ihm einiges: Ungarn baute Schulden ab; es gab neue Jobs. Dann, 2002, die grosse Über­ra­schung: Die Ungaren wählten Viktor Orbán ab. Seine zweite Chance als Regie­rungs­chef Ungarns bekam er dann 2010. Er gewann so deut­lich, dass er die Verfas­sung umschreiben und Gesetze nach Belieben verab­schieden konnte. Ganz zu Beginn verän­derte er das Wahl­recht. Es funk­tio­niert so, dass es seine grosse Fidesz-Partei viel leichter hat als alle anderen Parteien, weil sie für relativ wenig Stimmen viele Sitze bekommt im Parla­ment. Wichtig für Orbáns Erfolg ist aber auch, dass es vielen Ungarn besser geht als vor Orbáns Zeit. SRF.ch
●Derzeit läuft die grösste huma­ni­täre Hilfs­ak­tion in der Geschichte Ungarns. Auch am Balaton sind die ersten Flücht­linge angekommen.
●Ungarn erhält in Kürze jene 300 Mio. Euro, die als Voraus­zah­lung des Wieder­auf­bau­fonds eigent­lich noch im vorigen Jahr eintreffen sollten.
●Soldaten aus der Türkei, Italien, Kroa­tien und den USA kommen in Kürze im Auftrag der NATO nach Ungarn. MR.hu

USA – Eklat bei Oscar-Verlei­hung. Unter­su­chung zu Will Smiths Ohrfeige soll Wochen dauern. Die Film­aka­demie ist bestürzt über das Verhalten von Will Smith (53) und kündigt ein Verfahren gegen den Schau­spieler an.SRF.ch
●Sank­tionen west­li­cher Länder gegen Russ­land könnten zu einer Frag­men­tie­rung des globalen Finanz­sys­tems führen und die Domi­nanz des US-Dollars darin verwäs­sern, warnte Gita Gopi­nath, die erste stell­ver­tre­tende Geschäfts­füh­rerin des IWF. Der Inter­na­tio­nale Währungs­fonds ist eine recht­lich, orga­ni­sa­to­risch und finan­ziell selb­stän­dige Sonder­or­ga­ni­sa­tion der Vereinten Nationen mit Sitz in Washington, D.C., USA. VESTI.ru
●Biden gibt Ölre­serven frei. Am 21.3. lag der regu­läre US-Einzel­han­dels­preis für Benzin im Durch­schnitt bei 4,24 US$ pro Gallone (3,8 Liter), und der US-Einzel­han­dels­preis für Diesel­kraft­stoff auf Auto­bahnen lag im Durch­schnitt bei 5,13 $/Gallone. Die Benzin­preise im Einzel­handel erreichten in unseren wöchent­li­chen Daten am 14.3. mit 4,32 $/Gallone den Höchst­stand, ein Anstieg um 22 % gegen­über 3,53 $ pro Gallone am 21.2. 4,06 $/Gallone bis 5,25 $/Gallone. Die Einzel­han­dels­preise für Benzin und Diesel­kraft­stoff sind noch nie prozen­tual so schnell über einen Zeit­raum von drei Wochen gestiegen. VOA.us
●Biden verspricht 100‘000 Ukrainer aufzu­nehmen in USA. SRF.ch
●ABC-Waffen: Die USA haben 336 biolo­gi­sche Labors in 30 Ländern, inkl. Ukraine.
●John Joseph Mear­s­heimer *14. Dezember 1947, ist ein ameri­ka­ni­scher Poli­tik­wis­sen­schaftler. Im September 2014 schrieb Mear­s­heimer den Artikel „Des Westens­schuld an der Ukraine Krise“, der in Foreign Affairs erschienen ist. Der Aufsatz kriti­sierte die US-Politik gegen­über Russ­land seit dem Ende des Kalten Krieges scharf. Mear­s­heimer argu­men­tierte, dass die russi­sche Inter­ven­tion auf der Krim und in der Ukraine durch das moti­viert war, was er als unver­ant­wort­liche stra­te­gi­sche Ziele der NATO in Osteu­ropa ansah. Er verglich die NATO-Osterwei­te­rung unter der Führung der NATO und die geplante Einbe­zie­hung der Ukraine mit dem hypo­the­ti­schen Szenario eines chine­si­schen Mili­tär­bünd­nisses in Nord­ame­rika: „Stellen Sie sich die ameri­ka­ni­sche Empö­rung vor, wenn China ein beein­dru­ckendes Mili­tär­bündnis aufbauen und versu­chen würde, Kanada und Mexiko einzu­be­ziehen.“ Mear­s­heimer argu­men­tierte, dass Russ­lands Anne­xion der Krim durch die Befürch­tung ange­heizt worden sei, dass es den Zugang zu seinem Mari­ne­stütz­punkt der Schwarz­meer­flotte in Sewas­topol verlieren würde, wenn sich die Ukraine weiter in Rich­tung NATO und euro­päi­scher Inte­gra­tion bewege. Mear­s­heimer kam zu dem Schluss, dass die US-Politik die Ukraine als Puffer­staat zwischen der NATO und Russ­land aner­kennen sollte, anstatt zu versu­chen, die Ukraine in die NATO aufzu­nehmen. Mear­s­hei­mers Artikel provo­zierte Michael McFaul und Stephen Sest­a­no­vich, ihre Antwort in der Ausgabe November/Dezember 2014 von Foreign Affairs zu veröf­fent­li­chen . In seinem Vortrag „Warum die Ukraine die Schuld des Westens ist“ vom 25. September 2015 erklärte Mear­s­heimer, die Politik der USA und der EU gegen­über der Ukraine sei ein erst­klas­siges Verspre­chen, dass die West­mächte die Ukraine ermu­tigen, Teil des Westens zu sein (auch wenn sie zurück­ge­wiesen werden). und die ukrai­ni­sche Regie­rung ermu­tigt, eine kompro­miss­lose Politik gegen­über Russ­land zu verfolgen, und dass „das Endergebnis darin besteht, dass die Ukraine zugrunde geht“. Im selben Vortrag erklärte Mear­s­heimer: „Wenn Sie Russ­land wirk­lich ruinieren wollen, sollten Sie es ermu­tigen, die Ukraine zu erobern. Putin ist viel zu schlau, um das zu versu­chen.“ Nach der russi­schen Inva­sion in der Ukraine im Jahr 2022 bekräf­tigte Mear­s­heimer seine Über­zeu­gung, dass die NATO und die EU mass­geb­lich für den Krieg in der Ukraine verant­wort­lich seien. In einem Inter­view mit The New Yorker erklärte Mear­s­heimer: „Ich denke, der ganze Ärger in diesem Fall begann wirk­lich im April 2008 auf dem NATO-Gipfel in Buka­rest, wo die NATO danach eine Erklä­rung abgab, dass die Ukraine und Geor­gien Teil der NATO werden würden (mit Hilfe von Regi­me­ch­anger Michael Saak‘ashvili (54) მიხეილ სააკაშვილი / Міхеіл Саакашвілі). Die Russen haben damals unmiss­ver­ständ­lich klar gemacht, dass sie dies als exis­ten­zi­elle Bedro­hung ansehen, und sie haben einen Schluss­strich gezogen, aber im Laufe der Zeit sind wir voran­ge­kommen, um die Ukraine in den Westen einzu­be­ziehen die Ukraine zu einem west­li­chen Boll­werk an Russ­lands Grenze zu machen … Die NATO-Erwei­te­rung ist das Herz­stück der Stra­tegie, aber sie beinhaltet auch die EU-Erwei­te­rung, und sie beinhaltet, die Ukraine in eine pro-ameri­ka­ni­sche libe­rale Demo­kratie zu verwan­deln, und das ist es aus russi­scher Sicht eine exis­ten­zi­elle Bedro­hung.“ Der poli­ti­sche Spiel­raum der Ukraine wird demnach davon bestimmt, wie es ihr gelingt, eine Balance zwischen west­li­cher Orien­tie­rung und Rück­sicht­nahme auf russi­sche Sicher­heits­in­ter­essen zu finden. Mear­s­heimer bestreitet Russ­lands dies­be­züg­liche Aggres­sion nicht, seine Kritik richtet sich aber gegen EU und Nato. „Ange­sichts des Geredes des Westens über eine mögliche NATO-Mitglied­schaft und Asso­zi­ie­rungs­ab­kommen mit der EU, wie sollten Poli­tiker in der Ukraine dem Appell einer even­tu­ellen Aufnahme wider­stehen? Aber wenn sie dieser Versu­chung erliegen, setzen sie sich dem Risiko des Zorns Russ­lands aus.“ The Great Delu­sion: Liberal Dreams and Inter­na­tional Reali­ties (Yale Univer­sity Press, 2018) ISBN 9780300234190 CGTN.cn ●Apples ‚CODA‘ ist der erste Film eines Strea­ming-Dienstes, der den Oscar für den besten Film gewinnt, Ohrfei­gen­skandal. SRF.ch

Vatikan – Der Papst macht sich wegen seiner Einmi­schung in Russ­land unbe­liebt, weil Russ­land nicht katho­lisch, aber orthodox ist und darüber hinaus die Ukraine eine eigene ortho­doxe Kirche einge­rich­tete hat. SRF.ch

 


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3 Kommentare

  1. Chile mit der neuen Verfas­sung auf stramm sozia­lis­ti­schem Kurs, im Schlepptau der Eliten der zukünf­tigen Weltregierung.
    Wer diesen Punkt als Hoff­nung postet, hat von der Lage dort keinen Schimmer!

  2. Wie immer interessant!

    Senf dazu (solange er noch bezahlbar ist!):

    * „Kaspersky Lab“: Klar daß man im Westen nichts mehr von deren Soft­ware hält – könnten schließ­lich die falschen Geheim­dienste drinsitzen

    * „Frei­willig lassen sich rund 170 Personen im neuen Gefängnis Zürich West inhaftieren“:
    Hört sich verdächtig nach „Long Coro­noia“ an, ob das die Leute sind die mit dem Ende der viralen Gänge­lung uznufrieden sind?

    * „Ungarn hat schon bislang mehr als 530.000 ukrai­ni­sche Flücht­linge aufgenommen.“:
    Umge­rechnet auf den Bevöl­ke­rungs­an­teil wäre das wie wenn Deutsch­land 4 Millionen aufnimmt. Daß der magya­ri­sche Buhmann derart entge­gen­kom­mend für sein Nach­bar­land ist wird in den Lücken­me­dien weit­ge­hend unter den Tisch gekehrt.
    Statt­dessen will man trotz der dazu­ge­hö­rigen Belas­tungen weiterhin daß Land mit den EU-Strafen sank­tio­nieren – so sind sie, die brüs­se­lierten Gutmenschen!

  3. wo bleibt bitte die good swiss news??

    die schweiz hat mit ende monat alle
    coro­na­mass­nahmen aufgehoben.…

    ich weiss diese news kommt bei den
    deutsch/oesterreichischen amistiefel
    leckern nicht gut an)))

    aber keine angst eure impf­pflicht wird
    durchgezogen…ihr koennt beruhigt
    weiterschlafen.

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