Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 24.01.2023

Im Internet mitge­hört und mitge­schrieben von Wilhelm Tell

Afgha­ni­stan – Extrem nied­rige Tempe­ra­turen haben in Afgha­ni­stan diesen Winter bereits 70 Menschen das Leben gekostet. ORF.at

China – Xi wünschte den Chinesen aller ethni­schen Gruppen ein gesundes und glück­li­ches Leben im Jahr des Hasen und drückte seine Hoff­nung aus, dass das Land Wohl­stand geniessen und die Menschen in einer sicheren und fried­li­chen Nation leben werden. Das dies­jäh­rige Früh­lings­fest 春节, das chine­si­sche Neujahr, fiel auf den 22. Januar. Gong xi fa cai! 恭喜发财! CGTN.cn

Deutsch­land – Klima­ak­ti­visten haben an mehreren Orten in Nord­rhein-West­falen ihren Protest gegen den Abbau von Braun­kohle und den Abriss von Lützerath fort­ge­setzt. Sie blockierten unter anderem Strassen und Schienen und besetzten einen Schau­fel­rad­bagger. Es kam erneut zu Zusam­men­stössen mit der Polizei. Mehrere Personen wurden vorüber­ge­hend von der Polizei fest­ge­halten, darunter die schwe­di­sche Klima­ak­ti­vistin Greta Thun­berg [ˈɡreːˌta ˈtʉːnˌ­bærj]. Sie feierte am 3. Januar ihren 20. Geburtstag.. SRF.ch
● In der Fuggerei, der ältesten Sozi­al­sied­lung der Welt, können Menschen für 88 Cent Kalt­miete pro Jahr wohnen – voraus­ge­setzt sie sind Bedürf­tige aus Augs­burg, katho­lisch und beten dreimal täglich für den Stifter Jakob Fugger und seine Familie. Das geht so seit 500 Jahren.In der Fuggerei, der ältesten Sozi­al­sied­lung der Welt ORF.at
● Rauchende Köpfe bei der NATO! Pro Tag feuert die Ukraine bis zu 10’000 Schuss Artil­le­rie­mu­ni­tion ab – der Vorrat schrumpft, aber der Westen kann selbst kaum noch Nach­schub bekommen. Am 20.1. sollen auf dem US-Stütz­punkt Ramstein Lösungen für das Problem gefunden werden. RBB.de
● Am Mitt­woch berich­tete die Süddeut­sche Zeitung, Bundes­kanzler Olaf Scholz sei bereit, die Liefe­rung von Leopard-2-Panzern nach Kiew zuzu­lassen, wenn die USA die Abrams-Panzer liefern. Die US-Regie­rung glaubt, dass die Zeit noch nicht reif ist. „Der Abrams-Panzer ist ein sehr kompli­ziertes Gerät. Er ist teuer. Es ist schwer, darauf zu trai­nieren. Er hat ein Strahl­trieb­werk.“ DW.de

Finn­land und Schweden – Beide Länder sind prak­tisch bereits in der NATO, auch ohne türki­sche und unga­ri­sche Zustim­mung“, sagte Stol­ten­berg in der Konfe­renz am 10.1. im NATO Haupt­quar­tier in Brüssel (nato.int), „dies war bisher der schnellste Beitritts­pro­zess in der modernen Geschichte der NATO. Wir müssen bedenken, dass Beitritts­pro­zesse zur NATO norma­ler­weise Jahre dauern. Finn­land und Schweden haben sich im Mai letzten Jahres beworben. Bereits im Juli beschlossen alle 30 Bünd­nis­partner, einschliess­lich Türkei und Ungarn, Finn­land und Schweden einzu­laden, Voll­mit­glieder der NATO zu werden. und alle 30 Bünd­nis­partner haben auch die Beitritts­pro­to­kolle unter­zeichnet, und bisher haben 28 von 30 Bünd­nis­part­nern rati­fi­ziert. Dies ist schneller als je zuvor in der modernen Geschichte der NATO. Die NATO hat ihre Präsenz in der Region verstärkt, und als Gäste nehmen Finn­land und Schweden nun bereits an allen NATO-Treffen teil, und Finn­land und Schweden werden mehr und mehr in die mili­tä­ri­schen Struk­turen der NATO inte­griert. Die Rati­fi­zie­rung sowohl im unga­ri­schen als auch im türki­schen Parla­ment sind Form­sache. DW.de

Frank­reich – Gross­streik gegen Renten­re­form bringt schon im Vorfeld TGV-Ausfälle zwischen Paris und der Schweiz. Alle Fran­zosen wollen Pension mit 60 statt 62 oder gar 64.
● Älteste Frau der Welt, Schwester André starb in der Nacht von Montag auf Dienstag im Kloster, berich­tete AFP mit Verweis auf den Spre­cher der als Lucile Randon gebo­renen Frau. Die Ordens­schwester wurde 118 Jahre alt, wie der Bürger­meister ihres südfran­zö­si­schen Wohn­orts Toulon, Hubert Falco bestä­tigt. Mit ihrem Tod rückt die in Spanien lebende Maria Branyas Morera, geboren in San Fran­cisco – wird am 4.3. 116 – auf den Platz des ältesten Menschen der Welt. SRF.ch

Gross­bri­tan­nien – Aussen­mi­nister Ignazio Cassis: «Unsere Werte dürfen uns etwas kosten». Die Lugano-Konfe­renz für den Wieder­aufbau der Ukraine wird in London fort­ge­setzt. Die Schweiz wird sich finan­ziell betei­ligen. SRF.ch
● Kim Karda­shian kaufte Prin­zessin Dianas Amethyst­kreuz auf einer Auktion. Sie zahlte insge­samt 163’800 £ (187’000€) für das Kreuz, weit mehr als die Schät­zung von Sotheby’s vor dem Verkauf von 80.000 bis 120.000 £. Das Attallah-Kreuz wurde am Mitt­woch bei Sotheby’s in London im Rahmen seines Royal and Noble Sale zum Verkauf ange­boten. Vier Personen konkur­rierten in einem Bieter­krieg, BBC.uk

Iran – Fast alle Bereiche der Frei­han­dels­zone sind von der Eura­si­schen Wirt­schafts­union und dem Iran verein­bart. Ende 2021 stieg der Handels­um­satz zwischen der EAWU und dem Iran um 74 % und in den ersten zehn Monaten des Jahres 2022 um weitere 25 % vergli­chen zum glei­chen Zeit­raum des Vorjahres. BELTA.by

Italien – Flücht­linge werden angeb­lich nach Grie­chen­land einge­sperrt und ange­kettet in Schächten und defekten Toiletten abge­schoben Inves­ti­gativ. SRF.ch

Japan – Frei­spruch für ehema­lige Fuku­shima-Manager. Die drei ehema­ligen Manager der Betrei­bers Tepco sind von einem Beru­fungs­ge­richt von Atom­ka­ta­strophe frei­ge­spro­chen worden. SRF.ch

Kanada – Winnipeg, Kälte-Metro­pole in Kanada: Die Haupt­stadt der kana­di­schen Provinz Mani­toba ist im Winter eine der kältesten Städte der Welt. Von November bis März liegen die Durch­schnitts­tem­pe­ra­turen in der kana­di­schen Gross­stadt unter dem Gefrier­punkt, am kältesten ist es im Januar mit Tempe­ra­turen von bis zu ‑23 Grad. Berühmt ist die 700’000-Einwohner-Stadt denn auch für das welt­grösste Schnee­la­by­rinth auf über 240’000 Quadrat­me­tern. SRF.ch

Kasach­stan – Nach Ulaan­baatar in der Mongolei gilt Astana als zweit­käl­teste Haupt­stadt der Welt. Die nied­rigste je gemes­sene Tempe­ratur liegt bei minus 51.6 Grad Celsius. Im Sommer kann es dagegen über 35 Grad heiss werden. Die nord­si­bi­ri­sche Winde treffen im Winter wegen fehlender Barrieren fast unge­bremst auf Nord- und Zentral­ka­sach­stan. Die winter­liche Durch­schnitts­tem­pe­ratur beträgt in der kasa­chi­schen Haupt­stadt −15 Grad. SRF.ch

Katar – FIFA lobte WM als die beste aller Zeiten. SRF.ch

Mexiko – Nach Bhutan und Neusee­land will Mexic ein landes­weites Rauch­verbot einführen. SRF.ch

MongoleiUlaan­baatar ist die kälteste Haupt­stadt der Welt: Mit einer Jahres­durch­schnitts­tem­pe­ratur von ‑2 Grad gilt Ulaan­baatar als kälteste Haupt­stadt der Welt. Im Januar, dem kältesten Monat des Jahres, wird es in der Metro­pole der Mongolei bis zu ‑25 Grad kalt. Erst im Mai klet­tern die Tempe­ra­turen in den Plus­be­reich. Im Winter ist die Stadt wesent­lich bevöl­ke­rungs­rei­cher als im Sommer, weil dann die Nomaden vom Land hier­her­ziehen. SRF.ch

Neusee­land – Jacinda Ardern (42) tritt zurück. Am 19. Januar 2023 kündigte sie beim Sommer-Caucus der Labour Party an, dass sie bis zum 7. Februar als Labour-Vorsit­zende und Premier­mi­nis­terin zurück­treten und das Parla­ment bis zu den neusee­län­di­schen Parla­ments­wahlen 2023 verlassen werde. Sie zitierte den Wunsch, mehr Zeit mit ihrem Partner und ihrer Tochter zu verbringen, und die Unfä­hig­keit, sich auf weitere vier Jahre fest­zu­legen. „Ich weiss, was dieser Job erfor­dert, und ich weiss, dass ich nicht mehr genug im Tank habe, um ihm gerecht zu werden. SRF.ch

Nieder­lande – Regio-Bahn­per­sonal streikt für höhere Löhne. NPO.nl

Norwegen – Andrej Medwedew ist das erste Wagner-Mitglied, das seit Beginn des Angriffs auf die Ukraine in den Westen geflohen ist. Es wird erwartet, dass er west­li­chen Geheim­diensten wert­volle Infor­ma­tionen über die Wagner-Gruppe liefern kann. Sie wurde 2014 gegründet und ist in Syrien, Libyen, Mali und auch in der Ukraine aktiv. Schät­zungen zufolge machen Wagner-Söldner in der Ukraine bis zu 10 % der Gesamt­zahl des russi­schen Mili­tär­per­so­nals aus. Medwedew floh im hohen Norden über einen zuge­fro­renen Fluss nach Norwegen und suchte Asyl in der Haupt­stadt Oslo. NOS.nl

Öster­reich – Der Wiener Schau­spieler Florian Teicht­meister (43) wird wegen des Besitzes von Kinder­por­no­grafie ange­klagt. Der Prozess gegen ihn beginnt am 8. Februar. Laut einer anwalt­li­chen Erklä­rung sei Teicht­meister geständig, koope­riere seit 2021 mit den Behörden und werde sich «schuldig bekennen». Der bekannte Theater‑, Film- und TV-Schau­spieler hat zwischen 2008 und 2021 «zumin­dest 58‘000» Foto- und Film­da­teien von digi­talem Kindes­miss­brauch aus dem Darknet herun­ter­ge­laden und gespei­chert. Eine poli­zei­liche Anzeige von Teicht­meis­ters Ex-Lebens­ge­fährtin brachte die Ermitt­lungen ins Rollen. Das Bekannt­werden des Skan­dals schlug in Öster­reich wie eine Bombe ein. Das Burg­theater, dessen Ensem­ble­mit­glied und Star Teicht­meister war, entliess ihn noch am Freitag «mit sofor­tiger Wirkung» und setzte das Kehl­mann-Stück «Nebenan» mit Teicht­meister in der Haupt­rolle ab. Der ORF gab bekannt, keine Produk­tionen mit Teicht­meister mehr auszu­strahlen. Er spielte in Erfolgs­se­rien wie «Die Toten von Salz­burg», «SOKO Kitz­bühel» oder «Tatort». Für einen Aufschrei sorgte die Formu­lie­rung von Teicht­meis­ters Anwalt Michael Rami (54), dem Schau­spieler sei nur «ein rein digi­tales Delikt vorzu­werfen. Wie es mit Marie Kreut­zers hoch­ge­lobtem Biopic über Kaiserin Sissi mit Teicht­meister als Kaiser Franz Josef weiter­geht, ist unklar. SRF.ch

Phil­ip­pinen. Maria Ressa gilt als promi­nente Kriti­kerin des ehema­ligen phil­ip­pi­ni­schen Präsi­denten Rodrigo Duterte, der bis letzten Sommer im Amt war. Vor rund einein­halb Jahren erhielt sie den Frie­dens­no­bel­preis für ihren Kampf für Medi­en­frei­heit und Demo­kratie. 2018 hatte sie das US-Magazin Time zur Person des Jahres gekürt. Die phil­ip­pi­ni­sche Jour­na­listin Maria Ressa ist in einem Prozess frei­ge­spro­chen worden. Der 59-Jährigen wurde Steu­er­hin­ter­zie­hung vorge­worfen. Trotz des Erfolgs steht Maria Ressa weiterhin unter Druck: Derzeit laufen nämlich noch drei weitere Straf­ver­fahren gegen sie. SRF.ch

Russ­land-Sank­tionen stossen in G7 Staaten auf keine Gegen­liebe. Nur jede 12. Firma hält sie ein, meist nur dann, wenn es nicht gut läuft. Inves­ti­tionen dieser Länder in China seien achtmal so hoch. SWR.de
● Oimjakon, der Kältepol Asiens: Das Dorf Oimjakon (Өймөкөөн) in Jaku­tien gilt als der kälteste Ort der Welt, in dem dauer­haft Menschen leben. Mit einer Tiefst­tem­pe­ratur von minus 67.8 Grad gilt die Ortschaft mit weniger als 500 Einwoh­nern zusammen mit dem Ort Wercho­jansk als Kältepol Asiens. Im Sommer dagegen klet­tern die Tempe­ra­turen gerne auch mal auf über 30 Grad. Jakutsk, die kälteste Gross­stadt der Welt: Rund 680 Kilo­meter südwest­lich von Oimjakon liegt die sibi­ri­sche Gross­stadt Jakutsk, die auf Perma­frost erbaut wurde. Sie gilt als kälteste Gross­stadt der Welt – die Tempe­ra­turen fallen im Winter nicht selten auf minus 45 Grad. Derzeit ist es in der Haupt­stadt der russi­schen Repu­blik Jaku­tien oder Sakha (Саха Сирэ) mit Tempe­ra­turen unter ‑50 Grad beson­ders eisig. In der 350’000-Einwohner-Stadt dauert der Winter von Oktober bis April. In dieser Zeit werden Auto­mo­toren nicht abge­schaltet, da sie sonst nicht wieder anspringen. SRF.ch
● Der Chef der russi­schen Privat­armee Wagner, Jewgeni Prigo­schin, hat Mitar­bei­tern aus dem Umfeld von Kreml-Chef Wladimir Putin in der Präsi­di­al­ver­wal­tung Verrat vorge­worfen. Sie täten so, als seien sie auf Putins Kurs, störten aber in Wahr­heit den Kriegs­ver­lauf und warteten auf ein rasches Ende, um sich bei einer Nieder­lage Russ­lands den USA anzu­dienen, behaup­tete Prigo­schin einer heute veröf­fent­lichten Mittei­lung zufolge. ORF.at
● Am 18. Januar 1944 begannen die Nazis nach über zwei Jahren ihre Bela­ge­rung Lenin­grads, heute St. Peters­burg, aufzu­heben. Das wird in Russ­land gefeiert. Auch Wladimir Putin nimmt teil. Putin fände es wichtig die Ukraine vom Ungeist von Stepan Bandera (1909–1959) zu befreien, der mit ethni­schen Säube­rungen in Gali­zien während des Zweiten Welt­kriegs in Verbin­dung gebracht wird und der am 1.1. bis heute als Held der Ukraine gross gefeiert wird. Von den Gegnern des ukrai­ni­schen Natio­na­lismus wird er aller­dings als Nazi-Kolla­bo­ra­teur einge­stuft. (Wer war Stepan Bandera (Степан Бандера)? Er wurde am 1. Januar 1909 in Stary Ugryniv (Старий Угринів; Uhrynów Stary) bei Kalusz im König­reich Gali­zien und Lodo­me­rien geboren und wurde ein Führer der ukrai­ni­schen Natio­na­listen während des Zweiten Welt­kriegs. Bandera wurde in der ukrai­ni­schen Pfad­fin­der­be­we­gung Plast (Пласт Національна Скаутська Організація України) aktiv, die aufgrund natio­na­lis­ti­scher Umtriebe verboten wurde. Er landete bei der verbo­tenen Orga­ni­sa­tion Ukrai­ni­scher Natio­na­listen (Організація українських націоналістів (ОУН)). 1934 wurde Bandera wegen eines Plans zur Ermor­dung des polni­schen Innen­mi­nis­ters Bronisław Pieracki (1895–1934) zum Tode verur­teilt. Das Urteil wurde jedoch revi­diert und in lebens­lange Haft umge­wan­delt. Nach dem Einmarsch Nazi­deutsch­lands in Polen 1939 wurde Bandera aus dem Lemberger Gefängnis entlassen. Nach dem Über­fall der Nazis auf die Sowjet­union im Juni 1941 wurde der unab­hän­gige ukrai­ni­sche Staat ausge­rufen. Bandera wurde ins Kabi­nett gewählt. Diese Prokla­ma­tion wurde jedoch von den Nazis nicht unter­stützt und nach nur wenigen Tagen wurde die Bewe­gung demon­tiert. Bandera wurde in das KZ Sach­sen­hausen gebracht. Dort war er zusammen mit dem ehema­ligen fran­zö­si­schen Minis­ter­prä­si­denten Léon Blum (1872–1950) und dem öster­rei­chi­schen Ex-Kanzler Kurt Schu­sch­nigg (1897–1977). Nach seiner Frei­las­sung im Oktober 1944 wurde er Anführer der Ukrai­ni­schen Aufstän­di­schen Armee (Українська повстанська армія УПА). Diese kämpfte gegen die Nazis, die Rote Armee, russi­sche Parti­sanen und die polni­sche Unter­grund­armee. Für kurze Zeit bildete sie ein Bündnis mit den Nazis gegen die Russen. Bis in die frühen 1950er Jahre kämpfte Bandera weiter gegen die polni­schen Kommu­nisten und die Sowjet­union. Am 15. Oktober 1959 wurde Bandera in München in der Kreittmayr­strasse mehr tot als lebend aufge­funden. Er starb noch am selben Tag, und die Unter­su­chung der Über­reste ergab, dass er mit Zyanidgas getötet worden war. Zwei Jahre später gaben die deut­schen Behörden bekannt, dass der Mörder Bohdan Stasch­inski war. Stasch­inski lief 1961 in den Westen über. Er verbüsste eine Gefäng­nis­strafe bis 1966, danach setzte er sein Leben in Südafrika unter einer neuen Iden­tität fort. In der West­ukraine gilt Bandera als Frei­heits­kämpfer. 2006 kündigte der Stadtrat von Lemberg die Verle­gung der Gräber von Bandera, Andri Melnyk und anderen wich­tigen ОУН und УПА-Führern in den Lychakivsky-Friedhof («Лича́ківський цви́нтар») an. Im Oktober 2007 errich­tete Lemberg eine Statue, die Bandera als Anführer von ОУН und УПА gewidmet ist. Zwei vorhe­rige Statuen waren von Unbe­kannten gesprengt worden. Die aktu­elle Statue wird ständig von einer eigenen Miliz bewacht. Am 18. Oktober 2007 führte Lemberg einen Stepan Bandera Preis ein. Am 1. Januar 2009 wurde Banderas 100. Geburtstag gefeiert und ihm zu Ehren eine Brief­marke heraus­ge­geben. Kurz vor Ende seiner Amts­zeit verlieh Präsi­dent Viktor Juscht­schenko (68) Bandera den Titel „Held der Ukraine“. Dies wurde wenige Wochen später 2011 unter seinem Nach­folger Viktor Janu­ko­witsch (72) rück­gängig gemacht. Im November 2013 beschloss Viktor Janu­ko­witsch den Dialog mit Moskau wieder aufzu­nehmen. Dies führte zu Demons­tra­tionen in Kiew. Am 22. Februar 2014 erklärt der Präsi­dent in einer letzten Fern­seh­an­sprache, dass er sich weigere, zurück­zu­treten, indem er eine Paral­lele zwischen Bandera und Hitler zog. Wenige Stunden später stimmte das Parla­ment mit 328 von 450 Stimmen für seine Abset­zung. Das Parla­ment legte den 25. Mai 2014 für die nächsten Präsi­dent­schafts­wahlen fest. Olek­sandr Turchynov (58) über­nahm das Amt des Inte­rims­prä­si­denten. Nach seinem Verschwinden am 22. Februar tauchte Janu­ko­witsch am 28. Februar in Rostow am Don in Russ­land wieder auf, wo er eine Rede hielt, in der er Mitglieder der ukrai­ni­schen Regie­rung als „Faschisten“ bezeich­nete und seine Entlas­sung als illegal bezeich­nete. Er sei der legi­time Präsi­dent der Ukraine im Exil.) VESTI.ru

Schweiz. Künst­liche Intel­li­genz – kurz KI – ist am World Economic Forum (WEF) in Davos eines der grossen Themen neben den geopo­li­ti­schen Span­nungen und der globalen Wirt­schafts­lage. An einer Reihe von Veran­stal­tungen disku­tieren Top-Führungs­kräfte und Mitglieder der Politik das Poten­zial der Tech­no­logie. Experten sind sich einig, dass KI-Systeme die Zukunft grund­le­gend verän­dern werden. Wann und wie genau das passiert, ist jedoch nicht klar. «Die Tech­no­logie befindet sich immer noch in den Kinder­schuhen», sagt der japa­ni­sche Infor­ma­tiker Hiroaki Kitano. Er leitet die KI-Forschung des Tech­no­lo­gie­kon­zerns Sony und sprach am WEF über die neusten Entwicklungen.
● Die Schweiz hat bereits 1.5 Mrd. Franken für Flücht­linge aus der Ukraine ausgegeben.
● Die Eidge­nös­si­sche Volks­in­itia­tive «Leben in Würde – Für ein finan­zier­bares bedin­gungs­loses Grund­ein­kommen» ist geschei­tert. Die Initi­anten bestä­tigen gegen­über SRF, dass sie es als «unmög­lich» erachten, die erfor­der­li­chen 100’000 Unter­schriften bis Ende Februar zu errei­chen. Bereits 2016 war eine Eidge­nös­si­sche Volks­in­itia­tive für ein bedin­gungs­loses Grund­ein­kommen an der Urne deut­lich verworfen worden.
● Schweizer Grenz­wache gefor­dert. Die Anzahl rechts­wid­riger Aufent­halte in der Schweiz hat sich im vergan­genen Jahr fast verdrei­facht. Über 52’000 Fälle regis­trierte das Bundesamt für Zoll und Grenz­si­cher­heit (BAZG) zwischen Januar und Dezember 2022 – rund 33’000 Fälle mehr als im Jahr davor. Haupt­säch­li­cher Grund für die gestie­gene Zahl sind afgha­ni­sche und marok­ka­ni­sche Migranten, heisst es vom BAZG. Viele von ihnen reisten von Öster­reich oder von Italien her irre­gulär in die Schweiz ein.
● Bunt, fruchtig, diskret, voller Nikotin, elek­tro­ni­sche Einweg­zi­ga­retten liegen voll im Trend der Jugend. Eine Geissel, die in die Schweiz über­ge­griffen hat. Einweg-E-Ziga­retten oder Puffriegel sind vor allem in Zürich sehr beliebt. Die „Puffs“, elek­tro­ni­sche Wegwerf­zi­ga­retten, sind mit Reiz­stoffen voll­ge­stopft. Proble­ma­tisch ist auch die Menge an Flüs­sig­keit in diesen Produkten. Während ein „Puff“ nicht mehr als zwei Milli­liter Flüs­sig­keit enthalten sollte, enthalten einige mehr als das Doppelte. „Wer mehr Flüs­sig­keit in einer Ziga­rette hat, hat auch mehr Nikotin. Und Nikotin allein ist eine giftige Substanz. Wenn Sie sich vorstellen, dass ein Kind die Flüs­sig­keit in den Mund nimmt und herun­ter­schluckt, können die Folgen kata­stro­phal sein“.
Milli­arden aus der Wüste: Saudi-Arabien und andere Golf­staaten sind an Schweizer Firmen betei­ligt. Genaueres Hinsehen ist nötig. Das jüngste Beispiel heisst Credit Suisse. Die Saudi National Bank stieg Ende letzten Jahres mit 1.5 Milli­arden Franken bei der Schweizer Gross­bank ein. Zusammen mit dem Konglo­merat Olayan (eben­falls saudi­schen Ursprungs) und dem kata­ri­schen Staats­fonds sind mehr als 20 % der Bank in den Händen von Golf­staaten. Beispiele für Schweizer Unter­nehmen mit Inves­toren aus Golf-Staaten: (Unter­nehmen-Branche-Investor-Anteil in %): Acino-Pharma-ADQ (Verei­nigte Arabi­sche Emirate)-100,0%; Clariant-Pharma-Sabic (Saudi-Arabien)-31,5%; Credit Suisse-Finanz-Saudi National Bank (Saudi-Arabien)-9,9%; Credit Suisse-Finanz-Qatar Holding (Katar)-5,0%; Credit Suisse-Finanz-Olayan (Saudi-Arabien)-4,9%; Glen­core-Rohstoffe-Qatar Holding (Katar)-8,1%.
● US-Finanz­mi­nis­terin Janet Yellen und der chine­si­sche Vize­pre­mier­mi­nister Liu He haben sich in Zürich zu Gesprä­chen getroffen. Sie suchen den Dialog in Wirtschaftsfragen.
● Gelangten Poli­zei­daten ins Darknet? Eine aben­teu­er­liche Geschichte sorgt im Wallis für Schlag­zeilen. Ein Infor­ma­tiker drohte offenbar, sensible Daten von Poli­zei­stellen im Darknet zu verbreiten. Etwa Einzel­heiten von Poli­zei­ein­sätzen mit Namen von Opfern und Tätern, Tather­gang sowie Details zu Ermitt­lungen. Im Dezember 2022 klickten die Hand­schellen: Wie die Walliser Staats­an­walt­schaft am Diens­tag­abend mitteilte, sitzt der Infor­ma­tiker in Unter­su­chungs­haft. Dies, weil die Behörden glaubten, dass er seine Drohungen unmit­telbar wahr­ma­chen könnte. Gegen ihn laufen Verfahren wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden, Erpres­sung und Nötigung.
● Wach­sende Ungleich­heit, Klima­krise, Krieg, Ener­gie­krise, Infla­tion: Vor all diesen Problemen stehe die Welt zurzeit. Das hat UNO-Gene­ral­se­kretär António Guterres bei seiner Ansprache am Welt­wirt­schafts­forum (WEF) in Davos gesagt. Die Welt schaut nach Einschät­zung von António Guterres «einem Hurrikan der Kate­gorie 5 ins Auge». «Unsere Welt wird an einer Reihe von Fronten von einem perfekten Sturm heim­ge­sucht», sagte der UNO-Gene­ral­se­kretär. Die Welt befinde sich in einem «trau­rigen Zustand» aufgrund unzäh­liger mitein­ander verbun­dener Heraus­for­de­rungen, darunter der Klima­wandel und der Krieg in der Ukraine.
● Eine Frau will nach dem Tod ihres Mannes mit einer Handy­nummer zu anderem Betreiber wech­seln. Die Swisscom will dafür 1500 Franken.
● Saudi-Arabien wird den Handel mit anderen Währungen als dem US-Dollar in Betracht ziehen, sagte der Finanz­mi­nister des Landes am Dienstag beim WEF in Davos.
● Der Möbel­riese XXXLutz breitet sich in der Schweiz aus. Die Öster­rei­cher waren erst im September 2018 mit einem eigenen Möbel­haus in den Schweizer Markt einge­treten. Erster Standort war ein 15’000 Quadrat­meter grosses Geschäft im aargaui­schen Rothrist. Nach der Über­nahme von Möbel Pfister im Jahr 2019 kaufte XXXLutz 2020 sechs Interio-Filialen von der Migros und baute sie zu Mömax-Filialen um. Vor einem Jahr weitete das Unter­nehmen seine Schweizer Präsenz mit der Über­nahme von Lipo weiter aus. Dan Mamane hatte Conforama am 31. Juli 2020 von der südafri­ka­ni­schen Stein­hoff-Gruppe erworben. Im Dezember 2021 hatte er – wie nun bekannt wurde – einen Teil des Akti­en­ka­pi­tals an eine zur XXXLutz-Gruppe gehö­rende Gesell­schaft abge­treten. Conforama betreibt aktuell 20 Filialen in der Deutsch­schweiz, der Romandie und dem Tessin und beschäf­tigt 1200 Mitar­bei­tende. Über den Verkauf hatte zuerst das Wirt­schafts­ma­gazin «Bilan» berichtet.
● Das Unter­schriften sammeln ist schwie­riger geworden. Der Poli­tik­wis­sen­schaftler Marc Bühl­mann von der Univer­sität Bern beob­achtet das Zustan­de­kommen und Schei­tern von Initia­tiven. Über die Jahre gesehen schafft es etwa ein Drittel der Initia­tiven nicht, wie er ausge­rechnet hat. Im Moment werden für 26 Initia­tiven Unter­schriften gesam­melt, fast ein Rekord­wert. Das heisst, dass acht bis zehn Initia­tiven in der Sammel­phase schei­tern könnten.
WEF 2023 Davos. Ist die Globa­li­sie­rung am Ende? Experten sind sich uneins, ob in einer gespal­tenen Welt die Globa­li­sie­rung weiter­gehen kann.
● Nach der Bitte um eine Schwei­ge­mi­nute spricht Präsi­dent Selenski am WEF per Video: Schickt mehr Waffen und 300+ Panzer, aber schnell! Die meisten der 96 teil­neh­menden Länder werden von einem oder mehreren Minis­tern vertreten, es gibt einige Präsi­denten und Gouver­neure, einige wenige Bankiers und gekrönte Häupter, wie den König und die Königin von Belgien, die Königin der Nieder­lande, die Prinzen von Liech­ten­stein und Monako. 42 Teil­nehmer vertreten Inter­na­tio­nale Orga­ni­sa­tionen wie UNO, NATO und IWF. Die meisten EU Länder sind vertreten, die EU selbst schickte 15 Vertreter. Die meisten Balkan­staaten sind vertreten. Auch Moldau. Belarus wird vertreten von Frau Svia­tlana Tsikha­nous­kaya, die Türkei von Ali Babacan, der 2020 die DEVA Partei grün­dete. Aus Asien kamen 26 Länder, die Phil­ip­pinen und Indien mit je 11 Minis­tern, aus Afrika 17 Länder. 20 Poli­tiker aus USA. Und weitere 11 Länder aus Amerika. Neusee­land vertritt den pazi­fi­schen Raum. Aus der Ukraine der Bürger­meister von Kiew, als Gast Frau Selenska, ihr Mann auf Video. SRF.ch

Südafrika. Zyanid im Kaffee: der mörde­ri­sche Kampf um Südafrikas Strom. Drei Jahre lang versuchte André de Ruyter, dem maroden Ener­gie­kon­zern Eskom die Korrup­tion auszu­treiben – jetzt über­lebte er knapp einen Mord­an­schlag. Immer mehr Strom­aus­fälle und nur stun­den­weiser Strom führen zu Wirt­schafts­krise. Präsi­dent Cyril Rama­phosa (70) fährt deshalb nicht zum WEF in Davos. Südafrika setzt weiter auf Kohle. SRF.ch

Tschechien/Slowakei Am 1. Januar 1993, drei Jahre nach der Samtenen Revo­lu­tion, die 1989 beinahe 42 Jahre kommu­nis­ti­sche Herr­schaft in der Tsche­cho­slo­wakei been­dete, trennten sich die beiden Völker dieses Staates, der im Oktober 1918 gegründet und im April 1945 wieder­errichtet wurde, einver­nehm­lich auf Initia­tive der Slowakei, deren Parla­ment unter dem Impuls von Vladimír Mečiar (80) am 17. Juli 1992 eine Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung verab­schiedet hatte. 30 Jahre später muss man fest­stellen, dass es eine erfolg­reiche Schei­dung war, und sei es nur, weil diese beiden kultu­rell sehr ähnli­chen Länder, die sich nicht immer gut verstanden, als sie in der Tsche­cho­slo­wakei zusam­men­lebten, schliess­lich zu Nach­barn mit den best­mög­li­chen Bezie­hungen geworden sind. RŽ.cz

Ukraine. Schweizer Scharf­schütze kämpft im Ukraine-Krieg. Ein Schaff­hauser kämpft für die ukrai­ni­sche Armee. Deshalb drohen ihm in der Schweiz drei Jahre Gefängnis. SRF.ch
● Beim Absturz eines Hubschrau­bers in der Nähe eines Kinder­gar­tens im Osten Kiews sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten sind drei Kinder, der stell­ver­tre­tende Innen­mi­nister und ein Staats­se­kretär. Das Flug­zeug war ein in Frank­reich herge­stellter Super Puma. Dieses Modell wird unter anderem von der ukrai­ni­schen Polizei verwendet. NOS.nl
Wer ist Selenski? – Selenski wurde am 25.1.1978 in einer russisch­spra­chigen jüdi­schen Familie in Kryvy Rih, im Oblast Dnepro­pe­trovsk, jetzt Dnipro, in der Südost­ukraine geboren. Sein Vater war Professor an der Fakultät für Kyber­netik und Compu­ter­stu­dien an der Wirt­schaftsuni dort­selbst, seine Mutter Inge­nieurin. Als Kind lebte er vier Jahre mit seinen Eltern in der Mongolei. Nach seiner Rück­kehr absol­vierte er das Abitur und ein Jura­stu­dium. Während seiner gesamten Schul­zeit inter­es­sierte er sich fürs Theater. 1997 star­tete er die Kaba­rett­gruppe Kvartal (Wohn­block) 95. Mit seinen Kaba­rett­kol­legen grün­dete er eine Produk­ti­ons­firma, die seine Filme, Kaba­rett­auf­füh­rungen und Fern­seh­se­rien in 21 Länder verkaufte. Dies machte ihn zum mehr­fa­chen Millionär. Selenski spielte dann 2015 die Rolle eines schlauen Präsi­denten in der Fern­seh­serie „Diener des Volkes (Слуга народу)“, Nach dem Erfolg der Serie wurde im März 2018 vom Rechts­an­walt von Kvartal 95, dem Produ­zenten der Serie, eine gleich­na­mige poli­ti­sche Partei gegründet. Sechs Monate vor den Präsi­dent­schafts­wahlen 2019 kündigte Selenski seine Kandi­datur für diese Partei an. Seine Wahl wurde vom Olig­ar­chen Ihor Kolo­mo­jski (И́горь Вале́рьевич Коломо́йский, 60) dem ehema­ligen Gouver­neur des Gebiets Dnipro­pe­trowsk, Unter­nehmer, Medi­en­mogul, Milli­ardär, Phil­an­throp, Olig­arch, Staats­bürger Israels und Zyperns und damit EU-Bürger, Haupt­ge­sell­schafter der ukrai­ni­schen Privat-Bank und der Privat-Gruppe, unter­stützt. Ab dem 31. Dezember 2018 führte Selenski eine virtu­elle Präsi­dent­schafts­kam­pagne gegen den amtie­renden Präsi­denten der Ukraine, Petro Poro­schenko (57). Selenski hat sowohl den ersten Wahl­gang am 31. März als auch die Stich­wahl am 21. April 2019 klar gewonnen. Er schlug Poro­schenko mit 73,22 % der Stimmen. Am 20. Mai 2019 wurde er als Präsi­dent verei­digt. Seine erste Amts­hand­lung war die Ausru­fung von Neuwahlen am 21. Juli 2019. Seine Partei „Diener des Volkes“ errang die abso­lute Mehr­heit. Zwei Jahre später, Ende 2021, wurde er nur noch von 25 % der Bevöl­ke­rung unter­stützt. Die Bevöl­ke­rung war unzu­frieden mit der Wirt­schaft und der verspro­chenen Korrup­ti­ons­be­kämp­fung. Was nicht half, war, dass sein Name in den Pandora-Papieren auftauchte. Diese ergaben, dass er und seine rechte Hand und Leiter der Staats­si­cher­heit der Ukraine Ivan Bakanov (47) ein Netz­werk von Offshore-Unter­nehmen auf den Jung­fern­in­seln, Zypern und Belize betrieben. VESTI.ru

In den USA hat die Regie­rung am Donnerstag die staat­liche Schul­den­grenze von 31,4 Billionen Dollar (29 Billionen Euro) erreicht. Finanz­mi­nis­terin Yellen leitete umge­hend Notfall-Mass­nahmen ein, um eine Zahlungs­un­fä­hig­keit zu vermeiden und den Spiel­raum der Regie­rung Joe Biden zu erhalten. Würde eine Billion-Dollar-Münze Zeit verschaffen, um die Schul­den­ober­grenze aufzu­lösen WJCT.us ● Minnea­polis, kalte Gross­stadt im Mitt­leren Westen: Die jähr­liche Durch­schnitts­tem­pe­ratur der Region Minnea­polis-St. Paul von 7 Grad ist die nied­rigste aller Metro­pol­re­gionen inner­halb der USA. Von November bis März herr­schen in der Gross­stadt meist Minus­grade. Die Bewohner machen das Beste daraus: Berühmt ist die Stadt etwa für ihren Winter­kar­neval und das grösste Winter-Bier-Festival im Mitt­leren Westen.
● Die Google-Mutter Alphabet hat in einem Mitar­beiter-Brief den Abbau von welt­weit 12’000 Stellen ange­kün­digt. Ende September 2022 beschäf­tigte Alphabet eigenen Angaben zufolge knapp 187’000 Personen. Zum Konzern gehören neben der Internet-Such­ma­schine Google auch die Video­platt­form Youtube. Ausserdem bietet Alphabet das Smart­phone-Betriebs­system Android an.
● David van Cort­landt Crosby, geboren am 14. August 1941 in Los Angeles, ist gestorben am 18. Januar 2023. Er war ein US-Gitar­rist und Singer-Song­writer. Er war von 1965 bis 1968 Teil der Folk-Rock-Gruppe The Byrds und grün­dete dann mit Stephen Stills (von Buffalo Spring­field) und Graham Nash (von The Hollies) die Super­gruppe Crosby, Stills & Nash. Neil Young (eben­falls aus Buffalo Spring­field) schloss sich ihnen an, als sie beim Wood­stock-Festival auftraten. SRF.ch
● Micro­soft streicht 10’000 Jobs.
● Der Tech-Konzern Amazon wird in den USA, Kanada und Costa Rica mehr als 18’000 Stellen strei­chen. Laut CEO Andy Jassy ist die Entlas­sungs­runde wegen „der unsi­cheren Wirt­schaft“ notwendig. Amazon hatte Ende 2022 welt­weit 1,54 Millionen Mitar­beiter. ORF.at

Vietnams Präsi­dent Nguyen Xuan Phuc ist zurück­ge­treten, weil er während seiner Amts­zeit als Premier­mi­nister zu wenig gegen das Fehl­ver­halten von Minis­tern unter­nommen haben soll. Phuc ist seit 2021 Präsi­dent des kommu­nis­ti­schen Landes, davor war er fünf Jahre Premier­mi­nister. NOS.nl


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1 Kommentar

  1. Der geflohen Söldner kann wert­volle Hinweise geben, worüber denn warum er bei Wagner wahr bzw weswegen er im Knast gewesen ist. Man wird ihn aufhor­chen und dann seh zu wo du bleibst. Ich bezweifle, daß er glück­lich wird. Er sollte nach Deutsch­land flüchten und sich als Ukrainer ausgeben. Seinen Pass haben ihn die Russen abge­nommen und schon hat er ein Konto.

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