Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde 25.01.2022

Telldenkmal mit Bronzestatue von Richard Kissling und Hintergrundbild von Hans Sandreuter in Altdorf (Kanton Uri, Schweiz) · Foto: Хрюша / Wikimedia CC 3.0

Im Inter­net­radio mitge­hört und mitge­schrieben von Wilhelm Tell
Arme­nien – Die Jugend möchte neuen Krieg gegen den Aser­bai­dschan. ORF.at

Burkina Faso – Gab es einen Putsch? SRF.ch

China – Der Passa­gier­durch­satz des neuen Beijing Daxing Inter­na­tional Airport wird während des Reise­an­sturms zum Früh­lings­fest, der am 17. Januar begann, voraus­sicht­lich 2,8 Millionen errei­chen. Der Flug­hafen wird voraus­sicht­lich einen durch­schnitt­li­chen Passa­gier­durch­satz von etwa 70.000 pro Tag verzeichnen, und es wird erwartet, dass in diesem Zeit­raum etwa 24.000 Flüge durch­ge­führt werden. Strenge Maßnahmen zur Bekämp­fung der Epidemie wurden einge­führt, als in einigen Provinzen und Städten im ganzen Land Häufungen von COVID-19-Fällen auftraten.
●Shanghai hat während der drei­tä­gigen Neujahrs­fe­rien 2022 über 5,17 Millionen Besu­cher empfangen, teilten die örtli­chen Behörden am 3. Januar mit. Die Touris­mus­aus­gaben vom 1. bis 3. Januar beliefen sich nach Angaben des Shanghai Frem­den­ver­kehrs­amtes auf rund 12,6 Mrd. CNY (ca. 2 Mrd. USD). Mehr als 170 wich­tige Touris­ten­at­trak­tionen in der Stadt verzeich­neten insge­samt 2,26 Millionen Besu­cher, 19 % mehr als in den drei­tä­gigen Neujahrs­fe­rien im letzten Jahr. CRI.cn

Däne­mark und Öster­reich planen Neuauf­lage der Alfred Wegener (1880–1930) Expe­di­tionen (1906–1930) nach Auswer­tung der alten Daten. ORF.at

Deutsch­land – Ein neuer Miss­brauchs­be­richt aus Bayern offen­bart das persön­liche Versagen des dama­ligen Erzbi­schofs Joseph Kardinal Ratz­inger und späteren Papstes Bene­dikt XVI. Und er belegt das Versagen des «Systems» römisch-katho­li­sche Kirche. Über 1000 Seiten dick ist der Bericht einer Münchner Anwalts­kanzlei. Er umfasst Miss­brauchs­fälle aus den Jahren 1945 bis 2019, die allein im großen Bistum München Frei­sing akten­kundig wurden. Insbe­son­dere nehmen die Juristen die Verant­wor­tung der Münchner Bischöfe und Kardi­näle ins Visier.
●Eber­hard August Franz Ewald „Hardy“ Krüger (* 12. April 1928 in Berlin-Wedding; † 19. Januar 2022 in Palm Springs, Kali­for­nien) war ein deut­scher Film­schau­spieler, Hörspiel­spre­cher, Synchron­spre­cher und Schrift­steller. Er war einer der erfolg­reichsten deut­schen Schau­spieler der 1950er und 1960er Jahre. Nachdem er sich in Deutsch­land als Film­star etabliert hatte, wurde er auch durch inter­na­tio­nale Film­pro­duk­tionen wie Einer kam durch, Hatari!, Der Flug des Phoenix, Barry Lyndon, Die Brücke von Arnheim und Die Wild­gänse kommen welt­be­kannt. Daneben veröf­fent­lichte Krüger über ein Dutzend Bücher und führte durch Fernsehsendungen.
●Vor 80 Jahren: Die Creme de la Creme der jungen NS trifft sich am 20.1.1942 in der NS Villa am Wannsee, um im Detail die Endlö­sung zu bespre­chen, zu einem Zeit­punkt, als das Kriegs­glück schwindet. Inter­views mit Histo­ri­kern, die Holo­caust­be­ginn schon früher ansetzen. Der Wunsch Stalins die USA mögen rasch eine West­front aufstellen wird bs 1945 hinaus­ge­zö­gert. Tatsäch­lich seien im NS-Staat so wich­tige Beschlüsse wie die Juden­ver­nich­tung nicht auf «Konfe­renzen» getroffen worden, sagt Michael Wildt (67) von der Humboldt Univer­sität Berlin. Außerdem hätten ss-Einsatz­gruppen bereits im Juni 1941 mit der syste­ma­ti­schen Ermor­dung von sowje­ti­schen Juden begonnen. Chris­tian Gerlach (Uni Bern) Krieg, Ernäh­rung, Völker­mord. Forschungen zur deut­schen Vernich­tungs­po­litik im Zweiten Welt­krieg. Zürich/München 2001, ISBN 3–930908-39–5.
●Bundes­prä­si­dent Ignazio Cassis hat sich am 20.1. mit den Aushän­ge­schil­dern der deut­schen Regie­rung getroffen.
●Es ist sein grosser Triumph – und er kommt reich­lich spät. Endlich, nach zwei erfolg­losen Versu­chen, wird Fried­rich Merz von den Dele­gierten seiner Partei zum Vorsit­zenden gewählt. Das Resultat ist mit fast 95 Prozent glän­zend und für eine noch vor kurzem tief zerstrit­tene Partei über­ra­schend geschlossen.SRF.ch

Frank­reich – Diskos öffnen am 16.1. SRF.ch

Ghana – LKW bringt Spreng­stoff zu einer kanaa­di­schen Gold­mine in Westghana, als er in Bogoso mit einem Motorrad zusam­men­stößt. Der explo­die­rende LKW tötet zig Menschen und zerstört 500 Häuser. SRF.ch

Grie­chen­land – Diese Woche sind die ersten sechs von insge­samt 24 fran­zö­si­schen Rafale-Kampf­jets in Athen ange­kommen. Die Regie­rung beschafft sich die Flieger als Teil eines insge­samt zehn Milli­arden Euro schweren Rüstungs­pro­gramms, bestehend aus Kampf­flug­zeugen, Heli­ko­ptern und – eben­falls fran­zö­si­schen – Kriegs­schiffen. Es geht um die Gasvor­kommen in der Ägäis. SRF.ch

Honduras – „Nur weg von hier“ – der Exodus aus Honduras. Es ist eines der ärmsten Länder der Welt. Jedes Jahr verlassen Hundert­tau­sende den zentral­ame­ri­ka­ni­schen Staat Rich­tung USA. Die Repor­tage aus Honduras beleuchtet die Gründe für den Exodus: die Armut, die allge­gen­wär­tige Gewalt, Natur­ka­ta­stro­phen oder der korrupte, weit­ge­hend abwe­sende Staat. US-ameri­ka­ni­sche Behörden hielten an der Südgrenze allein im letzten Jahr über 1,9 Millionen Flücht­linge und Migranten fest – ein neuer Rekord. Beson­ders viele kommen aus Honduras. Laut offi­zi­ellen US-Statis­tiken rund 20’000 pro Monat. Die meisten stellen an der Grenze einen Asyl­an­trag. Doch die US-Behörden lassen viele umge­hend wieder in ihre Heimat zurück­schaffen. Das länd­liche und weit­ge­hend gebir­gige Honduras liegt zwischen Mexiko und dem Panama-Kanal. Es expor­tiert vor allem land­wirt­schaft­liche Produkte wie Kaffee oder Bananen. Und in soge­nannten «Maquilas» fertigen schlecht­be­zahlte Arbei­te­rinnen Texti­lien für den US-Markt. Die Mehr­heit arbeitet im soge­nannt infor­mellen Sektor – das heißt ohne festen Lohn und ohne Vertrag. Die Situa­tion dieser Leute hat sich in der Pandemie stark verschlech­tert. Über 70% der Bevöl­ke­rung leben in Armut. Neben der Armut ist die Gewalt einer der wich­tigsten Gründe für die Flucht Rich­tung Norden. Wobei die Gewalt nicht nur von krimi­nellen Banden sondern oft auch von korrupten staat­li­chen Behörden ausgeht. In den letzten Jahren haben zudem Wirbel­stürme schwere Schäden hinter­lassen – was noch mehr Leute in die Flucht treibt. „Inter­na­tional“ SRF.ch

Hong Kong – Da viele Tiere Corona über­tragen, sollen alle Hamster in der ehema­ligen Kron­ko­lonie getötet werden, viel­leicht auch noch andere Tiere. BBC.uk

Iran – Teheran über­reichte Moskau nach Gesprä­chen zwischen Wladimir Putin und dem irani­schen Präsi­denten Ebrahim Raïsi den Entwurf eines 20-jährigen stra­te­gi­schen Koope­ra­ti­ons­ab­kom­mens. Der russi­sche Staats­chef wies darauf hin, dass Russ­land und der Iran in vielen Berei­chen eng zusam­men­ar­beiten, darunter auch im Kampf gegen den Terro­rismus. Darüber hinaus hat der Handel zwischen den beiden Ländern in den letzten Jahren zuge­nommen. Nach Ansicht von Experten, die von Isvestia befragt wurden, könnte der Druck aus dem Westen, den beide Staaten erfahren, Moskau und Teheran zu einer engeren Zusam­men­ar­beit drängen, auch im Sicher­heits­be­reich. Putin hob den wach­senden Handel zwischen den Ländern hervor und wies darauf hin, dass er im Jahr 2021 3,3 Milli­arden US-Dollar über­schritten habe. Die weitere Entwick­lung der bila­te­ralen Bezie­hungen kann durch den Abschluss eines umfas­senden Abkom­mens über die stra­te­gi­sche Part­ner­schaft erleich­tert werden. Der Iraner ermu­tigte den Russen, sich vor dem Hinter­grund des Sank­ti­ons­drucks von Washington und seinen Verbün­deten zu vereinen. IRIB.ir

Irland – Ryanair rechnet mit einer starken Erho­lung des Flug­ver­kehrs von der Coro­na­krise. «Sobald die Beschrän­kungen an den Flug­zielen aufge­hoben werden, werden wir eine Rück­kehr des Reisens erleben», sagte der Chef der Haupt­marke Ryanair, Eddie Wilson, am 20.1. im Gespräch mit der Nach­rich­ten­agentur Bloom­berg. Der Manager erwartet in diesem Zuge auch einen Anstieg der Ticket­preise. So dürfte das Sitz­platz­an­gebot euro­päi­scher Airlines nach seiner Einschät­zung etwa um 10 bis 15 % kleiner ausfallen als vor der Pandemie. Ryanair will das eigene Angebot hingegen ausbauen und für den Sommer sogar mehr Tickets anbieten als im Vorkrisen-Sommer 2019. SRF.ch

Israel – Extreme Kälte­welle auch in Jorda­nien, Syrien, Libanon. In vielen Häusern nur geringe Heiz­mög­lich­keiten. Vor allem im Libanon fehlt es an allem. Bericht von Susanne Brunner. SRF.ch

Italien – Wahl­begin am 24.1. ohne Berlus­coni (*1936). SRF.ch

Jemen – Saudi Arabien führt seit 2015 eine Koali­tion arabi­scher Staaten im Krieg an. Millionen wurden vertrieben und ein Groß­teil der Bevöl­ke­rung steht am Rande einer Hungersnot. Bei einem Luft­an­griff der von Saudi-Arabien geführten Koali­tion auf ein Haft­zen­trum im Jemen sind mindes­tens 100 Menschen getötet worden. Der Vorfall ereig­nete sich, als am 21. Januar eine Einrich­tung in Saada, einer Hoch­burg der Huthi-Rebel­len­be­we­gung, getroffen wurde. Es folgten Nächte inten­siver Bomben­an­griffe im Gefolge eines tödli­chen Huthi-Angriffs auf die VAE, ein saudi­scher Verbün­deter. Zivi­listen, darunter Hunderte von Kindern, wurden als direkte Folge der Kämpfe getötet oder verkrüp­pelt. Stunden nach dem Luft­an­griff zogen Rettungs­kräfte immer noch Leichen aus den Trüm­mern. Saudi-Arabien sagte, die Koali­tion habe Luft­an­griffe in Hudaydah durch­ge­führt, aber den Angriff in Saada nicht erwähnt. BBC.uk

Nieder­lande – Schuld an allem ist ein Bläss­huhn-Männ­chen mit einem Kunst­stoff­be­cher im Schnabel. Auke-Florian Hiem­stra entdeckte das Tier auf einer seiner wöchent­li­chen Plas­tik­sam­mel­touren durch die beschau­li­chen Grachten in der nieder­län­di­schen Klein­stadt Leiden. «Der tut das gleiche wie ich», ging dem 29-jährigen Biologen durch den Kopf. «Der sammelt auch Plastik.» Hiem­stra beob­ach­tete, wie der Wasser­vogel tage­lang auf den Grachten trei­bende Kunst­stof­fu­ten­si­lien einsam­melte und damit ein Nest baute. Das heißt, das Männ­chen über­nahm den schwim­menden Part, während das Weib­chen mit dem erbeu­teten Abfall das Nest deko­rierte: «Sie ist die Inte­ri­eur­de­si­gnerin», erklärt der Wissen­schaftler. Der junge Nieder­länder war so faszi­niert von diesem Schau­spiel, dass er beschloss, eine Doktor­ar­beit über dieses Thema zu schreiben. Er will heraus­finden, was Plastik auf die «Taucherli» für einen Effekt hat.
●70t Kokain 2021 in Rotterdam beschlag­nahmt. SRF.ch

Öster­reich – Zur Zwangs­imp­fung gibt es im Natio­nalrat deut­liche Mehr­heit. Nur die FPÖ kriti­siert. Bisher weit­rei­chendste Rege­lung in der EU. Der Bundesrat, (Länder­kammer), muss dem Gesetz am 3.2. noch zustimmen. In der Öffent­lich­keit wird das neue Gesetz kontro­vers disku­tiert. In der Begut­ach­tungs­phase erreichten mehr als 100’000 oft kriti­sche Stel­lung­nahmen das Parla­ment. Zehn­tau­sende demons­trieren in Öster­reich regel­mäßig gegen die Corona-Maßnahmen. Bei Verstößen gegen die Impf­pflicht drohen einkom­mens­ab­hän­gige Strafen von bis zu 3600 Euro.
●Impf­pflicht in Öster­reich wird mit Lotterie versüßt. Nur in Mikro­ne­sien, Turk­me­ni­stan, Kirgi­sien gibt es noch Impf­zwang, in weiteren Ländern ab 50 oder 60.
●Der Engländer Dave Ryding (35) gewinnt am 22.1. den Slalom in Kitz­bühel, gefolgt von zwei Norwe­gern. SRF.ch
● Gedenk­feiern zum 150. Todestag des Natio­nal­dich­ters Grill­parzer (*1791) am 21.1.. ORF.at

Paki­stan – Shanghai Electric ist eine Part­ner­schaft mit dem Konfu­zius-Institut an der Univer­sität von Karachi (CIUK) einge­gangen, um im Rahmen einer gemein­samen Initia­tive zur Förde­rung des paki­sta­ni­schen Perso­nals des Thar Block‑1 Inte­grated Coal Mine and Power Project und der umlie­genden Gemeinden eine neue Bildungs­res­source zu starten Fähig­keiten der Projekt­mit­ar­beiter verbes­sern und den Studenten aus der südli­chen Provinz Sindh in Paki­stan bessere Berufs­aus­sichten eröffnen. Die Initia­tive bietet paki­sta­ni­schen Mitar­bei­tern der Projekte und Schü­lern aus Islamkot und nahe gele­genen Städten und Dörfern, die kosten­lose Lehr­bü­cher und andere Sprach­lern­res­sourcen erhalten, die von den Lehr­kräften des CIUK bereit­ge­stellt werden, kosten­losen Zugang zu Chine­sisch Unter­richt. Bisher sind 40 Arbeiter und 60 Studenten in der ersten Klasse einge­schrieben. WCRW.us

Russ­land – Die russi­sche, irani­sche und chine­si­sche Marine werden Seema­növer abhalten, berich­tete die russi­sche Pazi­fik­flotte am 18.1. Der große Seetanker Boris Butoma liegt im Hafen von Chabahar in der Isla­mi­schen Repu­blik vor Anker, wo die offi­zi­elle Dele­ga­tion der russi­schen Marine an einer Planungs­kon­fe­renz zur Durch­füh­rung gemein­samer Mari­ne­übungen teil­nehmen. Die russi­schen Mari­ne­schiffe werden im Hafen auch Lebens­mittel, Frisch­wasser und Treib­stoff­vor­räte auffüllen. Die Marine-Task Force der Pazi­fik­flotte verließ Wladi­wostok und begann einige Tage vor dem Jahres­wechsel mit ihrem Lang­stre­cken­ein­satz. Während ihres Lang­zeit­ein­satzes sollen die russi­schen Mari­ne­schiffe Häfen mehrerer Staaten, einschließ­lich der Seychellen anlaufen. Der Hafen­an­lauf markiert 105 Jahre seit dem Anlauf des gepan­zerten Deck­kreu­zers Warjag der kaiser­li­chen russi­schen Marine in Port Victoria auf den Seychellen. Die Manöver werden u.a. im Pazifik, Atlantik, Mittel­meer, Indi­scher Ozean, Ostsee statt­finden. IRIB.ir
●Die Zentral­bank strebt ein Verbot von Krypto Währungen an. VESTI.ru US Ameri­kaner sollen nicht mehr nach Russ­land reisen. SRF.ch

Schweiz – Die Schweiz will bei der Sicher­heit im Welt­raum eine zentrale Rolle spielen», sagte Thomas Greminger, der Direktor des Genfer Zentrums für Sicher­heit GCSP, auf einem Webseminar zum Thema. Dass sich gerade die Schweiz hier enga­giert, ist plau­sibel. Sie ist zwar keine Welt­macht, aber eine Welt­raum­macht. Sie gehört zu den Grün­dungs­mit­glie­dern der Euro­päi­schen Raum­fahrt­agentur und hat den Vorsitz in einer UNO-Kommis­sion für die fried­liche Nutzung des Weltraums.
●Gratis Bus und Tram fahren. Das ist in gewissen Städten im Ausland bereits möglich. Zum Beispiel in Luxem­burg oder in der estni­schen Haupt­stadt Tallinn. In der Stadt Bern wollte dies die Initia­tive «Gratis ÖV». Wollte, denn daraus wird vorerst nichts: Die Berner Stadt­re­gie­rung hat die Initia­tive für ungültig erklärt.
●Abstim­mung Stadt Luzern. Fast 20 Millionen für eine Velo­sta­tion? Die Luzerner Stadt­re­gie­rung will unter der Bahn­hofstrasse eine Velo­sta­tion bauen. Der hohe Preis sorgt für Widerstand.
●Der Eidge­nös­si­sche Daten­schutz­be­auf­tragte gab seine Empfeh­lung nun im Rahmen eines Schlich­tungs­ver­fah­rens ab, das der Rechts­an­walt ange­strengt hatte. Die CH-Media-Zeitungen hatten zuerst darüber berichtet. Der Rechts­an­walt wollte vom BAG unter anderem wissen, was die Impf­stoffe bisher gekostet haben und wie viel Geld für die Zukunft dafür budge­tiert ist. Er beruft sich dafür auf das Öffent­lich­keits­ge­setz. Laut der Empfeh­lung des Daten­schutz­be­auf­tragten sei das BAG ange­halten, bei der Veröf­fent­li­chung das Verhält­nis­mäs­sig­keits­prinzip zu beachten. Das BAG verwei­gerte die Veröf­fent­li­chung bislang mit dem Hinweis, wonach die Impf­stoff-Beschaf­fung noch nicht abge­schlossen sei. Die verlangte Offen­le­gung würde laut BAG die Inter­essen der Schweiz für laufende und künf­tige Verhand­lungen schwächen.
●Lawrow wird am 21. Januar Gespräche mit Blinken in Genf führen.
●Das Refe­rendum «gegen die Finan­zie­rung der Grenz­schutz­agentur Frontex» hat gute Chancen, zustande zu kommen: Über 62’000 Unter­schriften sind nach Angaben des Komi­tees gesam­melt und bei der Bundes­kanzlei einge­reicht worden. Am 19.1.hat die Orga­ni­sa­tion Soli­da­rité sans fron­tières noch von über 55’000 Unter­schriften gespro­chen. Das Komitee No Frontex kriti­siert die euro­päi­sche Migra­ti­ons­po­litik und argu­men­tiert, dass die Schweiz diese nicht mehr mitfi­nan­zieren soll.
●Die Credit Suisse verrechnet vielen Kunden 30 Franken für «physi­sche Bank­do­ku­mente». Doch diese gab es gar nicht.
●Bundesrat Ueli Maurer kriti­siert die Bericht­erstat­tung der Medien während der Pandemie. Der Druck aus den Medien habe in der Schweiz dazu geführt, dass Maßnahmen in einem viel­leicht unnö­tigen Ausmaß verschärft wurden, sagte er in einem Inter­view mit der «Aargauer Zeitung». So sei auch beim Bundesrat ein «Verschär­fungs­hype» entstanden.
●Das Geschäft blüht, immer mehr Impfungen und Medi­ka­mente verspre­chen ihre Wirkung gegen Omikron: in der Schweiz zuge­lassen: Sotro­vimab, Dexa­me­thason, Toci­li­sumab, Bari­ci­tinib, Remde­sivir (gegen Ebola entwi­ckelt), Paxlovid, Molnu­pi­ravir, Evus­held (noch keine Zulas­sung); weniger wirksam: Casi­riv­imab, Imde­vimab, Etese­vimab und Bamla­ni­vimab. Auslauf­model: Ronapreve.
●Wegen Corona fehlen den Behin­derten-Fahr­diensten die Chauf­feure. Fahrer gehen in Pension und ziehen sich aus gesund­heit­li­chen Gründen zurück. Ein Problem für die Fahrdienste.
●Pensi­ons­kasse vor Ruin. Vorsor­ge­de­bakel auf Kosten der Versicherten.
●Rund 800’000 Erwach­sene in der Schweiz können nicht richtig lesen und schreiben. ●Hoch­an­ste­ckende Seuche. Newcastle-Krank­heit in Zürcher Geflü­gel­be­trieb nach­ge­wiesen. Weil die Seuche sehr anste­ckend ist, müssen die Tiere des betrof­fenen Bestandes in Nieder­glatt (ZH) getötet werden.
●Am 24.1.1992 rief Chris­toph Blocher (*1940, SVP) auf Albis­güet­li­ta­gung bei Zürich auf, dem EWR und der EG nicht beizu­treten. SRF.ch

Serbien stor­niert nach massiven Umwelt­pro­testen die Verträge mit der kana­di­schen Berg­bau­firma Rio Tinto betref­fend den Abbau von Lithium in Serbien. SRF.ch

Tonga verlangt kontakt­freie Über­gabe der Hilfs­güter, um weiterhin coro­nafrei zu bleiben. SRF.ch

Türkei – Manplant, ihren inter­na­tio­nalen Namen von Turkey auf Turkiye zu ändern, indem sie ihn in den kommenden Wochen bei den UN regis­trieren lässt. TRT.tr

Ukraine erhält von den USA 90t Waffen um 200 Milli­arden US$, weiters von England, Lett­land, Litauen, nicht von Deutsch­land. US Bürger sollen Kiew verlassen. NATO Schiffe sind unter­wegs, SRF.ch

USA – US-Präsi­dent Joe Biden hat sich zu einem mögli­chen russi­schen Einmarsch in die Ukraine geäu­ßert. Der US-Demo­krat schien bei einer Pres­se­kon­fe­renz im Weißen Haus am Mitt­woch anzu­deuten, dass ange­drohte Sank­tionen der Nato vom Ausmaß eines poten­zi­ellen russi­schen Einmarschs abhängen könnten. „Es ist eine Sache, wenn es sich um ein gering­fü­giges Eindringen handelt“, sagte Biden. „Aber wenn sie tatsäch­lich das tun, wozu sie mit den an der Grenze zusam­men­ge­zo­genen Streit­kräften in der Lage sind, dann wird das für Russ­land eine Kata­strophe werden.“ Der US-Sender CNN zitierte einen unge­nannten ukrai­ni­schen Regie­rungs­ver­treter mit den Worten, er sei „scho­ckiert, dass US-Präsi­dent Biden zwischen Eindringen und Einmarsch unter­scheidet“. Das gebe dem russi­schen Präsi­denten Wladimir Putin „grünes Licht, nach Belieben in die Ukraine einzudringen“.
●Gerade noch 42 % der Ameri­ka­ne­rinnen und Ameri­kaner sind mit der Amts­füh­rung von Joe Biden zufrieden. Der Beliebt­heits­knick erfolgte letzten Sommer, als die US-Truppen Afgha­ni­stan verließen und die Delta-Vari­ante des Coro­na­virus sich ausbrei­tete. Seither verharren die Zahlen auf tiefem Niveau.
●Weniger Neukunden als erwartet. Netflix-Aktie verliert bis zum einem Fünftel an Wert. Der Strea­ming­dienst wird an der Börse für die düsteren Aussichten für das Jahr 2022 abge­straft. ●US Streit­kräfte rüsten kräftig auf gegen Russ­land. SRF.ch

Vatikan ‑Via della Conci­lia­zione Nummer 5: Diese Adresse kennen nur die wenigsten. Hier befindet sich das vati­ka­ni­sche Kultur­mi­nis­te­rium. In einem Raum auf der dritten Etage dieses unschein­baren Gebäudes zwischen Engels­burg und Petersdom ist die so genannte «Audio­teca Papa Fran­cesco» unter­ge­bracht: die Audio­thek von Papst Fran­ziskus. Im Unter­schied zum deut­schen scheint der argen­ti­ni­sche Papst einen ziem­lich breiten Musik­ge­schmack zu haben. Die CDs und Schall­platten der Audio­thek bieten auch reli­giöse Musik der ortho­doxen und arme­ni­schen Kirche. Aber auch Chan­sons von Edith Piaf, US-ameri­ka­ni­sche Gospel­musik, zeit­ge­nös­si­sche Kompo­si­tionen und sogar eine CD mit Rap-Musik gehören zur ziem­lich eklek­ti­schen Samm­lung. Und dann gibt es noch Aufnahmen ritu­eller Musik aus Afrika und von anderen Konti­nenten. SRF.ch

VAE. – Zwei weitere Huthi Raketen schlagen in Abu Dhabi ein. SRF.ch

Vietnam. – Der Zen-Meister Thich Nhat Hanh ist im Alter von 95 Jahren gestorben, in seinem Haus im Tu-Hieu-Tempel in Hue. Martin Luther King Jr. hatte ihn 1967 für den Frie­dens­no­bel­preis vorge­schlagen. SRF.ch





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