Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 26.11.2022

Im Inter­net­radio mitge­hört und mitge­schrieben von Wilhelm Tell
Aser­bai­dschan – kauft Gas in Russ­land und verkauft es teurer nach Europa. SRF.ch
● Vertreter des Obersten Haupt­quar­tiers der NATO Europa besu­chen im Rahmen der NATO-Tage eine Mili­tär­ein­heit in Baku. AZTR.az

Brasi­lien – In Brasi­lien haben der abge­wählte Präsi­dent Bolso­naro und seine Partei Beschwerde gegen das Wahl­er­gebnis einge­legt. Die Partei reichte beim Obersten Gericht einen entspre­chenden Antrag ein. Sie verlangt, dass etli­chen Stimmen für ungültig erklärt werden, die an elek­tro­ni­schen Wahl­ge­räten abge­geben wurden. Dabei verweist sie auf einen Soft­ware­fehler. SRF.ch

China – Chinas Null-Covid-Politik. Arbeiter protes­tieren vor grösster iPhone-Fabrik in Zheng­zhou. Videos auf Weibo zeigen hunderte Arbeiter, die an der Fabrik des Apple-Zulie­fe­rers Foxconn demons­trieren. Foxconn (富士康) ist ein Marken­name des taiwa­ne­si­schen Herstel­lers Hon Hai Precision Industry Co (鴻海科技集團). Es ist der welt­weit grösste Hersteller von Compu­ter­kom­po­nenten und produ­ziert den Mac mini und das iPhone für Apple Inc. Das Unter­nehmen stellt auch Teile für Dell, Sony, Nokia und viele andere Marken her. Auf Chine­sisch ist Foxconn unter dem Handels­namen Fu Shi Kang (符石炕) bekannt. Das Unter­nehmen hat haupt­säch­lich Fabriken in China, aber auch in Indien, Tsche­chien, der Slowakei, Polen, Mexiko und Brasilien.SRF.ch
● Peking macht Schotten dicht. SP.ru

Deutsch­land – Nach mehr als zwei Jahren dürfen seit dem späten Abend wieder Autos durch die Berliner Fried­rich­strasse fahren. Damit folgen der Senat und das Bezirksamt Mitte einem Gerichts­be­schluss, mit dem die Sper­rung für rechts­widrig erklärt wurde. Die Grüne Verkehrs­se­na­torin Bettina Jarasch (54) will aber an ihren Plänen fest­halten, die Fried­richs­strasse dauer­haft zu einer Fuss­gän­ger­zone zu machen.
● Trotz der Ener­gie­krise ist der Berliner Kurfürs­ten­damm in der Advents- und Weih­nachts­zeit wieder fest­lich beleuchtet. Seit heute Abend strahlen zehn­tau­sende Lichter in den Bäumen an der Strecke – und an Skulp­turen nahe der Gedächt­nis­kirche. Es sind moderne LED-Lämp­chen, die vergleichs­weise wenig Strom verbrau­chen. RBB.de
● Der umstrit­tene Botschafter der Ukraine in Deutsch­land Andrei Mel’nik (Андрей Ярославович Мельник, (47) hat viel diplo­ma­ti­sches Porzellan in Berlin zerschlagen. Seine Demis­sion stellte sich jedoch bald als Beför­de­rung heraus: Der Verehrer des Parti­sa­nen­füh­rers Stepan Bandera (1909–1959) wurde nun in Kiew zum stell­ver­tre­tenden Aussen­mi­nister ernannt und macht damit einen Karrie­re­sprung. RT.ru
● Es war eine drama­ti­sche Nacht im sonst eher beschau­li­chen Manching: Am 22.11. um 1.17 Uhr wurden in einem Vertei­ler­zen­trum der Telekom die Glas­fa­ser­kabel durch­trennt. Der Poli­zei­alarm funk­tio­nierte nicht mehr. Um 1.26 Uhr wurde im nahe­ge­legen Kelten-Römer-Museum eine Fluchttür ausge­he­belt, zwei Panzer­glas-Vitrinen wurden aufge­bro­chen – und nur sieben Minuten später verschwand ein zwei Jahr­tau­sende alter Gold­schatz. Bemerkt wurde der Verlust erst am Morgen um 9.45 Uhr. Insge­samt wurden 483 Gold­münzen gestohlen, dazu aus der zweiten Vitrine drei weitere, deut­lich grös­sere Münzen. Alle Münzen stammen aus der Zeit um 100 vor Christus und wiegen zusammen rund vier Kilo­gramm. Der reine Mate­ri­al­wert der Gold­münzen liegt aktuell bei etwa 250.000 Euro, der Handels­wert bei 1,6 Millionen Euro – doch tatsäch­lich geht es um viel mehr. Der 1999 gefun­dene Gold­schatz ist das Herz­stück des Museums. In jedem Fall stammen die Münzen aus der Blüte­zeit der eins­tigen Kelten­stadt vor dem heutigen Manching. Die Täter können die Gold­münzen kaum verkaufen und werden sie wohl einschmelzen – ein Albtraum für den Muse­ums­di­rektor. BR.de

Frank­reich – Die Regie­rung will das System der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung ändern. Am Dienstag hat sie die Details präsen­tiert: Ist die Arbeits­lo­sig­keit hoch, werden Arbeits­lo­sen­gelder weiterhin gleich lange ausge­zahlt wie heute. Das heisst im Normal­fall höchs­tens zwei Jahre, für über 55-jährige Arbeits­lose drei Jahre lang. Läuft hingegen die Wirt­schaft gut, dann wird die Bezugs­dauer um ein Viertel gekürzt.
● Die euro­päi­sche Raum­fahrt­be­hörde ESA in Paris stellt die neuen Astro­nauten des Jahr­gangs 2022 vor. Zudem wurde das Budget und der inhalt­liche Fahr­plan für die kommenden drei Jahre fest­ge­legt. Unter anderem fordert die ESA mehr als 18 Milli­arden Euro von ihren 22 Mitglieds­staaten. Die Suche nach den neuen Astro­nauten hatte die ESA 2021 begonnen. Dafür waren mehr als 22’500 Bewer­bungen einge­gangen. Es war die erste Rekru­tie­rung seit 2008. Die Euro­päi­sche Raum­fahrt­be­hörde ESA bildet den Schweizer Arzt Marco Sieber für Missionen im Weltall aus. – Claude Nicol­lier (78) war bisher der erste und einzige Schweizer, der den Welt­raum besuchte. Durch einen Auto­un­fall an Ostern 1969 schien seine Karriere als Miliz­pilot bei der Flie­ger­staffel 5 der Schweizer Luft­waffe ein Ende gefunden zu haben. Als Nicol­lier im Fern­sehen die erste Mond­lan­dung vom 21. Juli 1969 sah, setzte er alles daran, wieder fliegen zu können. Ein Jahr später sass er wieder im Cockpit, studierte in Lausanne Physik und schloss 1970 mit einem Lizen­tiat ab. Danach folgte noch ein Nach­di­plom­stu­dium der Astro­physik in Genf, welches er 1975 abschloss. Danach liess er sich zum Lini­en­pi­loten ausbilden. Nach Abschluss dieser Ausbil­dung flog er ab 1974 eine DC‑9 der Swis­sair. Ab 1976 arbei­tete er als Wissen­schaftler bei der ESA in Noor­dwijk (NL), wo er sich als Raum­fahrer bewarb und im Dezember 1977 für die erste ESA-Astro­nau­ten­gruppe ausge­wählt wurde. Der Aste­roid (14826) Nicol­lier ist nach ihm benannt. SRF.ch Die 1988 in Klagen­furt gebo­rene öster­rei­chi­sche Medi­zi­nerin Carmen Possnig wird Ersatz­as­tro­nautin der Euro­päi­schen Raum­fahrt­agentur. ESA will sich von NASA und Roskosmos eman­zi­pieren. ORF.at

Gross­bri­tan­nien – GB ratio­niert Eierverkauf.
● Briti­schen Firmen können die Straf­mass­nahmen des Landes gegen Moskau mithilfe eines Schlupf­lochs einfach umgehen. Die Öllie­fe­rungen russi­schen Ursprungs im Wert von rund 200 Millionen Pfund (250 Millionen US-Dollar) werden nach Umla­dungen von Schiff zu Schiff in die briti­schen Häfen ange­lie­fert. Dies sei demnach eine weit verbrei­tete Vorge­hens­weise, bei der grosse Tanker, die aufgrund ihrer Grösse nicht anlegen können, ihre Ladung auf klei­nere Schiffe umladen. Nach den Erkennt­nissen der Sunday Times gibt diese Praxis den Reede­reien die Möglich­keit, ihre Ladung zu regis­trieren, ohne die tatsäch­liche Herkunft der Sendung anzu­geben. Statt­dessen wird das Verla­de­land als Herkunftsort der Liefe­rung genannt. RT.ru
● Ein Musical über Italiens vier­ma­ligen Premier Silvio Berlus­coni kommt im März in London auf die Bühne. Produ­ziert wird die Show von der Thea­ter­pro­du­zentin Fran­cesca Moody. Die Karten für das Musical sind seit heute im Vorver­kauf. ORF.at

Indien – In Brasi­lien scheinen viele Menschen gerade eine neue Alter­na­tive zu Twitter auszu­pro­bieren: eine Art Twitter-Kopie aus Indien mit dem Namen Koo (कू) und einem gelben Vogel als Logo statt eines blauen. Koo führte eine portu­gie­si­sche Version ein und wurde nach eigenen Angaben inner­halb von 48 Stunden mehr als eine Million Mal in Brasi­lien herun­ter­ge­laden. ORF.at

Indo­ne­sien – Ein Erdbeben der Stärke 5,6 hat am 21.11. den west­li­chen Teil der Insel Java erschüt­tert. Das Epizen­trum lag in der Nähe der Stadt Tschi­andschur (Cianjur, 180’000 Ew.), in Kedscha­matan, an der Route von Jakarta nach Bandung. In Rich­tung Westen steigt das Land an zum 20 Kilo­meter entfernten Vulkan Gunung Gedé ( 3’000 m), am Rand des Natio­nal­parks Gunung Gedé-Pangrango. Nach Angaben der örtli­chen Behörden wurden 270 Todes­opfer gezählt. Auch Hunderte wurden verletzt. Das Erdbeben zwang auch mehr als 7’000 Menschen, ihre Häuser zu verlassen. Berichten zufolge wurden rund 2’000 Häuser rund um das Epizen­trum zerstört. Die Regie­rung hat 3’000 Notun­ter­künfte einge­richtet. Nach Angaben der Natio­nalen Rettungs­agentur Basarnas sind die meisten Todes­opfer Kinder. Das Erdbeben ereig­nete sich mitten am Tag und tötete viele Kinder in der Schule. Die schlechte Bauqua­lität könnte eine Rolle bei der hohen Opfer­zahl gespielt haben. Ein Gross­teil der betrof­fenen Region ist aufgrund von Erdrut­schen immer noch unzu­gäng­lich. NPO.nl

Iran – Der Iran hat in seiner Atom­an­lage Fordo (فردو) mit der Produk­tion von auf 60 Prozent ange­rei­chertem Uran begonnen. „Wir hatten gesagt, dass der Iran auf jede Reso­lu­tion und jeden poli­ti­schen Druck ernst­haft reagieren würde“, zitierten amtliche Medien heute den Chef des irani­schen Atom­pro­gramms, Mohammad Eslami. „Deshalb hat der Iran am Montag am Standort Fordo mit der Anrei­che­rung von Uran auf 60 Prozent Rein­heit begonnen.“ Für Kern­waffen ist eine sehr hohe Anrei­che­rung erfor­der­lich (mindes­tens 85 %). Die Atom­an­lage Fordo ist südlich von Teheran etwa 30 km nörd­lich von Qom (قم) gelegen. Sie befindet sich in einem 60 Meter unter der Erde verlau­fenden Tunnel­system auf einem früheren Mili­tär­ge­lände. Ihre Exis­tenz wurde von der irani­schen Regie­rung Ende 2009 öffent­lich einge­räumt. VOIRI.ir

Israel – Anschläge auf Busse in Israel. Der Terror ist zurück in Jeru­salem SRF.ch

Italien – Schwere Unwetter haben heute Italien heim­ge­sucht. Wegen Hoch­wasser in Venedig wurde das Damm­system MOSE akti­viert, um die Lagu­nen­stadt vor einer Flut zu schützen. Zwischen 10.30 und 10.40 Uhr erreichte die Flut ein Rekord­hoch von 204 Zenti­me­tern am Eingang von Malam­occo, einer der drei Einfahrten zum Hafen der Stadt im Meer. Damit war die Flut zum ersten Mal höher als zwei Meter. Die Flut­welle wurde vermut­lich von den Wind­stössen, die auch durch den „Rück­spül­ef­fekt“ der geschlos­senen Barrieren beein­flusst wurden, noch mehr gestärkt, meinten Fach­leute. Die Flut­schutz­tore sind an drei Einfahrten zum Hafen der Stadt im Meer errichtet worden. ORF.at
● Die neue italie­ni­sche Regie­rung hat ihren ersten Haus­halt beschlossen. Das Kabi­nett von Minis­ter­prä­si­dentin Meloni will vor allem Fami­lien und Unter­nehmen unter­stützen, die unter den hohen Gas- und Strom­kosten leiden. Der Etat hat einen Umfang von 35 Milli­arden Euro, vor allem durch neue Schulden finan­ziert. Das erst vor drei Jahren einge­führte Bürger­geld wird dagegen wieder abge­schafft. Auch die Mass­nahmen zur Senkung der Sprit­preise werden ab Dezember zurück­ge­fahren. RBB.de
● Die Regie­rung Meloni führt Draghis Finanz­po­litik weiter. SRF.ch

Kasach­stan – Der Gesandte für Syrien, Alex­ander Lavren­tiev, sagte am 23.11. in Astana (KZ): „Was israe­li­sche Luft­an­griffe betrifft, sind wir entschieden gegen solche Aktionen, obwohl sie immer noch sagen, dass dies ihr gesetz­li­ches Recht ist. Aber wir sehen, dass Menschen sterben und nicht nur Infra­struktur zerstört wird. und all dies geschieht auf dem Terri­to­rium eines souve­ränen Staates. Solche Aktionen sind illegal und entspre­chen keinen inter­na­tio­nalen Normen und Gesetzen. Wir rufen nicht nur auf, wir fordern, dass Israel diese Luft­an­griffe einstellen“. VESTI.ru

Katar – Sensa­tion perfekt: Argen­ti­nien blamiert sich gegen Saudi-Arabien. Argen­ti­nien verliert sein Start­spiel an der WM 2022 in Katar gegen Saudi-Arabien sensa­tio­nell mit 1:2. SRF.ch
● Fans aus aller Welt können Bier, Wein und Spiri­tuosen in Hotels in ganz Doha mit Lizenzen und exor­bi­tanten Aufpreisen kaufen. (Die 12,36 $ für einen Schluck Budweiser bei Brewski’s sind tatsäch­lich billiger als die meisten Orte). Aber die vom Gast­ge­ber­land und seinen FIFA-Ermög­li­chern verbrei­tete Meinung, dass Alkohol nicht schwer zu finden sei und es daher keine Rolle spielen sollte, ob er in Stadien verkauft wird, ist kaum mehr als eine unge­schickte, absicht­liche Falsch­dar­stel­lung. Budweiser, das Berichten zufolge 75 Millionen US-Dollar für seine Spon­so­ren­rechte bezahlte, erfuhr am Tag zuvor erst­mals von dem neuen Plan. Am Dienstag bemerkte Tariq Panja von der New York Times, dass Mitar­beiter mit gelben Sicher­heits­westen Bier­zelte mit Budweiser-Logo wegrollten. Diese WM wäre, zumin­dest für gele­gent­liche Stadi­on­be­su­cher, alko­hol­frei. Mögen sie Budweiser Zero bis zum Ende ihrer Tage trinken. Am Schwarz­markt gibt es „real beer“ in Cola-Dosen ab $ 30.- FOX.us
● Fuss­ball­su­per­star Cris­tiano Ronaldo (37) und Manchester United gehen getrennte Wege. BBC.uk
● Offi­zi­elle Hotel­höchst­preise in Katar 2022: 5 Sterne-Hotels: 2’000 Riyal (520 €); 4‑Sterne-Hotels: 550 Riyal (150 €); 3‑Sterne-Hotels: 450 Riyal (120 €); 2‑Sterne-Hotels: 300 Riyal (80 €); 1‑Sterne-Hotels: 200 Riyal (50 €). Geplant sei zudem, dass Kreuz­fahrt­schiffe im Hafen anlegen und während der WM als Unter­kunft verwendet werden. JAZEERA.qa
● Deutsch­land muss sich Japan in der Gruppe E 1:2 geschlagen geben. Japan beschert Deutsch­land WM-Fehlstart.
● Die Iberer lassen Costa Rica keine Chance und stellen bei ihrem 1. Auftritt an der WM in Katar einen neuen Rekord auf: 7:0 SRF.ch

Kosovo – Tatsäch­lich waren es die Serben, die die Kosovo-Regie­rung in den vergan­genen zwei Jahren durch ihre Zustim­mung zu Gesprä­chen mit Pris­tina legi­ti­miert haben. Das Kosovo ist also nicht allein für die derzei­tigen Span­nungen verant­wort­lich, denn es sind die Serben, die eine solche Situa­tion geschaffen haben, und die Albaner haben sie nur ausge­nutzt und üben nun weiterhin Druck auf Belgrad aus. VESTI.ru Serbi­sche Auto­num­mern bleiben legal. ORF.at

Krim – Die Stadt Sewas­topol ist am 22.11. von ukrai­ni­schen Drohnen ange­griffen worden. Sie hätten ein Strom- und Heiz­kraft­werk im Stadt­teil Bala­k­lawa angreifen sollen. Stadt­chef Michail Raswo­schajew teilte mit, die Flug­ab­wehr sei im Einsatz, zwei Drohnen seien abge­schossen worden. Schäden habe es nicht gegeben. Über dem Meer nahe der Hafen­stadt habe die Schwarz­meer­flotte drei weitere Drohnen abge­fangen. Die Ukro­nazis (Укронацисты) versuchten erneut, das Wärme­kraft­werk (ТЭС) Bala­klava anzu­greifen. Wahr­schein­lich wollten sie den Angriff mit ihrem Terrorakt zeit­lich abstimmen, den sie vor 7 Jahren begangen haben, als sie am 22. November eine Strom­lei­tung in der Region Cherson in die Luft jagten und es auf der Krim und in Sewas­topol zu einem voll­stän­digen Strom­aus­fall kam. VESTI.ru

Moldaus – Ortho­doxe lehnen Loslö­sung von Moskau ab.
● Ereig­nisse in der Ukraine führen zu Gas- und Strom­aus­fällen. ORF.at

Ostafrika – Auch die 5. Regen­zeit dürfte in Somalia, Kenia, Äthio­pien ausfallen. In der Trocken­heit verenden die Tiere, wovon die Menschen leben. Schon über 700 Kinder sind verhun­gert. Kriege und Klima­wandel sind schuld. SRF.ch

Öster­reich – Der Master­stu­di­en­gang Human­me­dizin, den die Wiener Sigmund Freud Privat­uni­ver­sität (SFU) seit 2015 anbietet, steht vor dem Aus, wegen Qualitätsmängeln.
● Das Postamt Christ­kindl in Steyr (Ober­ös­ter­reich) öffnet am Freitag wieder seine Pforten. Nach der feier­li­chen Eröff­nung um 10.00 Uhr können bis 6. Jänner Fest­tags­grüsse mit dem Stempel aus dem „himm­li­schen Amt“ versehen in alle Welt verschickt werden. ORF.at

Panama – Panamas-Arten­schutz­kon­fe­renz. Zier­fi­sche aus dem Meer sind ein Millio­nen­ge­schäft. Doch weil sie in freier Wild­bahn – vor allem in Koral­len­riffen – gefangen werden, gibt es auch eine proble­ma­ti­sche Seite. Man weiss nicht, welche Auswir­kungen die Entnahme von Millionen Fischen für die Koral­len­riffe hat. 80 Prozent der Fische über­leben den Trans­port an die Endver­kaufs­stellen in aller Welt nicht. Insge­samt kennt man rund 4’000 Koral­len­fisch­arten. Von etwa vier Fünf­teln weiss man nicht, welcher ihr Schutz­status ist «Beim Banggai-Kardi­nal­barsch kommt es vor, dass kein einziges Tier lebend an seinem Verkaufsort ankommt. Seine Popu­la­tion ist inzwi­schen um 90 Prozent zurück­ge­gangen. Die Fische vermehren sich in Gefan­gen­schaft nicht. Das grosse Geld machen nicht die Fischer vor Ort, sondern die Händler. Es ist im Inter­esse der Fischer, dass die Tiere geschützt werden. SRF.ch

Polen – Wie gross soll die polni­sche Armee werden? 300’000 Ange­hö­rige soll die Armee haben, Polen hätte damit – Stand heute – die grösste Armee der Euro­päi­schen Union. Ein Teil wären Laien­ver­bände, die soge­nannte Terri­to­ri­al­ver­tei­di­gung – da melden sich sehr viele Leute, seit der Krieg in der Ukraine begonnen hat. Der grösste Teil aber wären Berufs­sol­daten. Die Armee macht gerade in vielen Städten Polens Werbung. Das ist auch nötig, denn im Moment hat die Armee erst 115’000 Ange­hö­rige. SRF.ch

Rumä­nien – Das Land verfügt über die grössten Gold­vor­kommen in Europa. Das kana­di­sche Unter­nehmen Gabriel versuchte seit 15 Jahren, eine Erlaubnis für die Ausbeu­tung von Gold und Silber in Rosia Montana in Sieben­bürgen zu bekommen. Eine Schweizer Anwältin stellte sich vor die Bevöl­ke­rung, die vertrieben werden sollte und gewann den Kampf. Flüsse der Region wären mit Cyanid vergiftet worden. Gabriel wirft der rumä­ni­schen Regie­rung vor, dass die Blockade des Projekts zum Verlust aller schon geleis­teten Inves­ti­tionen in Milli­ar­den­höhe geführt habe. Gabriel will die voll­stän­dige Summe erstattet bekommen. Auch am Amazonas zerstören kana­di­sche Gold­gräber die Natur. SRF.ch

Russ­land – Während die Bezie­hungen Russ­lands zu vielen Ländern auf Eis liegen, wird dem sozia­lis­ti­schen Karibik-Staat Kuba in Moskau eine beson­dere Ehre zuteil. Kreml-Chef Wladimir Putin enthüllte im Beisein von Kubas Präsi­dent Miguel Diaz-Canel ein drei Meter hohes Bron­ze­denkmal für den kuba­ni­schen Revo­lu­ti­ons­führer Fidel Castro. VESTI.ru Russ­land ist ein Land von Teetrin­kern. In den Städten entwi­ckelt sich eine Kaffee­haus­kultur. Der Kaffee kommt vorallem aus Vietnam und Brasi­lien und unter­liegt nicht den Sank­tionen. SP.ru

Saudi­ara­bien – National Bank darf bei Credit Suisse mit 4 Mrd. Franken einsteigen.
● Der saudi­sche König Salman hat nach dem über­wäl­ti­genden WM-Sieg der Fuss­ball­mann­schaft am 22.11. über Argen­ti­nien einen Natio­nal­fei­ertag ausge­rufen. Der 86-jährige Monarch „ordnet an, dass der 23.11 ein Feiertag für alle Ange­stellten im öffent­li­chen und privaten Sektor sowie für alle Studenten ist SRF.ch

Schott­land – Rund die Hälfte der Schotten will die Unab­hän­gig­keit und dann in die EU. Erlaubt das Gericht Schott­land ein neues Refe­rendum? Erst in 30 Jahren. SRF.ch

Schweiz – Die Armee startet grösste Mili­tär­übung seit 1989, zum Test der Boden­ver­tei­di­gung: Pilum 22; in mehreren Kantonen muss die Bevöl­ke­rung mit Verkehrs­be­hin­de­rungen und Lärm rechnen. Der Krieg kommt näher, man muss gerüstet sein. Das Pilum war ein Wurf­speer und die typi­sche Fern­waffe des Legio­närs der römi­schen Armee.
● Strom­kon­zern Axpo will Solar­energie massiv ausbauen. Die Axpo will Solar­an­lagen in den Alpen und im Mittel­land bauen. Auch Konkur­renz­pro­jekte sind geplant.
● ’Ndran­gheta in der Schweiz. «Die Mafia steuert von der Schweiz aus Aktionen in Italien» Der oberste Mafia­be­kämpfer Italiens ist erst­mals nach Bern gereist – man wolle enger koope­rieren. Dies sei nötig.
● Erotik, Konto­num­mern und Steu­er­erklä­rung auf Occa­sion-Laptops. Wer seinen Laptop verkaufen will, muss aufpassen: Mit wenig Aufwand lassen sich höchst private Daten wieder herstellen.
● Credit Suisse erwartet 1.5 Milli­arden Franken Quar­tals­ver­lust und holt sich 4 Mrd. aus Saudiarabien.
● Matthäus Schiner (* um 1465 in Mühle­bach bei Ernen; † 1. 12. 1522 in Rom) war Bischof von Sitten, Kardinal, Papa­bile und Mitver­fasser des Wormser Edikts. Er erwarb für die Schweiz grosse Teile des heutigen Tessin, war Berater Kaiser Karls V. und der Archi­tekt des beson­deren päpst­lich-schwei­ze­ri­schen Bünd­nisses, aus dem die Schwei­zer­garde hervorging.
● Mögliche Einschrän­kungen bei einer Strom­man­gel­lage. Strom­spar­plan des Bundes: Die Mass­nahmen werden schritt­weise gestei­gert wenn nötig. Erster Schritt: Eine maxi­male Tempe­ratur von 40 Grad für Wasch­ma­schinen in Privat­haus­halten. Eine Ober­grenze von 20 Grad für Häuser mit Elek­tro­hei­zungen oder Wärme­pumpen. Private elek­tri­sche Saunas würden verboten. Zweiter Schritt: Weih­nachts­be­leuch­tungen würden verboten. Warm­wasser-Boiler müssten auf höchs­tens 60 Grad beschränkt werden. Roll­treppen müssten ausge­schaltet werden. Dritter Schritt: Schwimm­bäder würden nicht mehr beheizt. Auto­wasch­an­lagen würden abge­schaltet. Strea­ming-Dienste oder DVD-Geräte würden verboten. Laden­öff­nungs­zeiten würden um 1–2 Stunden pro Tag redu­ziert. Reichen genannte Schritte nicht, kommt es zu einer Kontin­gen­tie­rung von strom­in­ten­siven Firmen. Das heisst: Diese Unter­nehmen hätten nur noch eine gewisse Menge Strom pro Monat zur Verfü­gung. Erst danach würden in einem vierten Schritt Sport­an­lagen wie Skiliften, aber auch Kinos oder Konzerten der Stecker gezogen. Die aller­letzte Mass­nahme wären Netz­ab­schal­tungen, dabei würden einzelne Teil­ge­biete des Strom­netzes abwech­selnd abge­schaltet. Falls der schlimmste Fall eintritt, dürfen Heizungen mit Strom nur bis 18 Grad aufge­dreht werden. Gashei­zungen aber auf 20 Grad. Falls Mass­nahmen in Kraft gesetzt würden, gebe es Stich­proben. SRF.ch

Südkorea – Das Parla­ment will sich mit der tödli­chen Massen­panik während Hallo­ween-Feiern in Seoul vor fast vier Wochen befassen. Bei der Kata­strophe in dem Vergnü­gungs­viertel Itaewon (이태원) kamen Ende Oktober 158 Menschen ums Leben. ORF.at

Tsche­chien – Zehn­tau­sende ukrai­ni­sche Kinder sind mit ihren Fami­lien vor dem russi­schen Angriff ins EU-Land Tsche­chien geflohen. An den Kinder­gärten und Schulen liegt ihr Anteil bereits bei knapp drei Prozent. Zudem sind an den Hoch­schulen mehr als 4’000 ukrai­ni­sche Bürger zum Studium einge­schrieben. Mit der Aner­ken­nung von Abschlüssen soll sicher­ge­stellt werden, dass die Kriegs­ge­flüch­teten nach einer Rück­kehr reibungslos arbeiten oder ihre Ausbil­dung fort­setzen können. RP.cz

Türkei – Nach diplo­ma­ti­schen Bemü­hungen Ankaras sind insge­samt 88 Mescheten aus der ukrai­ni­schen Kriegs­re­gion Cherson in der Türkei ange­kommen. Beim Empfang in der Provinz Artvin zeigten sie sich erleich­tert. Das ist eine türkisch­spra­chige Volks­gruppe, die bis zu ihrer Zwangs­um­sied­lung 1944 in Südge­or­gien (Samsche-Dscha­wa­sche­tien), nahe der türki­schen Grenze, wohn­haft war. Heute wird welt­weit von bis zu 600.000 Mescheten ausge­gangen, die insbe­son­dere in den Nach­fol­ge­staaten der ehema­ligen Sowjet­union leben, aber auch in der Türkei und den Verei­nigten Staaten. Ursprüng­lich umfasste der Name „Meschete“ alle Bewohner der Region Mesche­tien und Samsche-Dscha­wa­sche­tien), ganz gleich ob sie nun geor­gi­scher, türki­scher, russi­scher oder arme­ni­scher Sprache waren.
● Im Nord­westen der Türkei hat ein starkes Erdbeben in der Nacht zahl­reiche Schäden verur­sacht. Betroffen vom Beben ist die Provinz Düzce östlich der Millio­nen­stadt Istanbul. Nach Auswer­tungen türki­scher Behörden erreichte das Beben Magni­tude 5.9. Das Epizen­trum lag nur wenige Kilo­meter von der gleich­na­migen Provinz­haupt­stadt entfernt. Zudem wurde die Herd­tiefe mit nur sieben Kilo­me­tern ange­geben. Entspre­chend stark waren die Erschüt­te­rungen rund ums Epizen­trum. Ausläufer erfassten auch Istanbul, Izmir, Ankara sowie Teile von Rumä­nien, Bulga­rien und die Südspitze der Krim. TRT.tr

Turk­me­ni­stan – Die deut­sche Botschaft in Asch­gabat stellt ab sofort Schen­gen­visa aus für 90 Tage für EU und Schweiz. DW.de

Ukraine Die Ukraine habe bisher bereits 52,5 Millionen m3 russi­sches Gas nicht weiter­ge­leitet, das eigent­lich für die Nach­bar­re­pu­blik Molda­wien bestimmt gewesen war, teilte Gasprom mit. Sollte sich daran nichts ändern, werde der Transit, von dem auch EU-Länder profi­tieren, ab Montag um die täglich einbe­hal­tene Menge gekürzt. ORF.at
● Am 22. November erhielt die Ukraine die zweite Tranche in Höhe von 2,5 Mrd. € im Rahmen des laufenden achten Sonder­pro­gramms der Makro­fi­nanz­hilfe (MFA) der EU. Die geplante Gesamt­fi­nan­zie­rung im Rahmen dieses Programms beträgt 5 Mrd. €.
● Die Ukraine errichtet Befes­ti­gungs­an­lagen und errichtet einen Stahl­be­ton­zaun an der Grenze zu Weiss­russ­land. 3 von 1’000 km sind geschafft. UR.ua
● Die Ukraine igno­riert seit jeher ihre rumä­ni­schen, russi­schen, türki­schen, unga­ri­schen, usw. Minder­heiten. Wenn Russ­land seine Minder­heit unter­stützt, wird es von Europa bestraft. Ist das nicht ein Miss­ver­ständnis? SP.ru
● Mehr als 4’000 Wärme­stuben in Schulen und Verwal­tungs­ge­bäuden seien landes­weit bereits vorbe­reitet. Weitere sollen folgen. Alle grund­le­genden Dienst­leis­tungen werden dort gratis rund um die Uhr bereit­ge­stellt: Strom, Mobi­lität, Internet, Wärme, Wasser, Erste Hilfe. SRF.ch
● Der ukrai­ni­sche Sicher­heits­dienst über­fiel das Kiewer H,öhlenloster, weil es russi­sche Sabo­tage vermu­tete. Das Kiewer Kloster ist ein ukrai­ni­scher Kultur­schatz. Russ­lands ortho­doxe Kirche verur­teilt den „Akt der Einschüch­te­rung“. Zwei weitere Klöster in der West­ukraine wurden eben­falls durch­sucht. Das weit­läu­fige Kiewer Höhlen­kloster ist ein ukrai­ni­scher Kultur­schatz und das Haupt­quar­tier des von Russ­land unter­stützten Flügels der Ukrai­nisch-Ortho­doxen Kirche, die unter das Moskauer Patri­ar­chat fällt. Die Russisch-Ortho­doxe Kirche, deren Ober­haupt Patri­arch Kirill Moskaus Mili­tär­ak­tionen in der Ukraine stark unter­stützt hat, verur­teilte die Razzia am Dienstag. Das Konzept der „russi­schen Welt“ steht im Mittel­punkt der neuen aussen­po­li­ti­schen Doktrin von Präsi­dent Wladimir Putin, die darauf abzielt, Russ­lands Sprache, Kultur und Reli­gion zu schützen. VESTI.ru

Ungarn – Orbán sorgt mit „Gros­sun­garn-Schal“ für Aufsehen Auf dem Schal sind die Grenzen des früheren König­reichs Ungarn zu sehen, das unter anderem Gebiete des heutigen Öster­reichs, der Slowakei, Rumä­niens, Kroa­tiens, Slowe­niens, Serbiens und der Ukraine umfasste. Orbán hatte sich beim Spiel Ungarn gegen Grie­chen­land mit dem Schal gezeigt. Ein Foto davon postete er dann auch selbst auf Instagram.
● „Keine Sank­tionen können unsere Ener­gie­ver­sor­gung einschränken, weil Ungarn allein über seinen Energie-Mix entscheidet“, stellte Aussen­mi­nister Péter Szij­jártó am Montag auf der Atom­expo im russi­schen Sotschi klar. Die Ener­gie­stra­tegie des Landes lasse sich von vier Grund­prin­zi­pien leiten, führte der Minister aus. An erster Stelle stehe der Ener­giemix, dessen Zusam­men­set­zung in natio­naler Befugnis entschieden werde. Deshalb habe die Orbán-Regie­rung weder das Ölem­bargo der EU noch die Gaspreis­de­cke­lung mitge­tragen. Zwei­tens müssen Inves­ti­tionen ermög­licht werden, die unver­zichtbar sind, um die Versor­gungs­si­cher­heit zu garan­tieren. Das rohstoff­arme Ungarn setzt hier mangels Alter­na­tiven auf die Auswei­tung seiner Nukle­ar­energie. Bei der Diver­si­fi­zie­rung der Ener­gie­quellen gebe es derzeit einen Streit um die Inter­pre­ta­tion. Ungarn möchte nämlich alle erreich­baren Quellen ausnutzen und keine Quellen ausschliessen. Klima­neu­tra­lität müsste eigent­lich vom Umwelt­schutz handeln, wurde aber von poli­ti­schen Bewe­gungen verein­nahmt, die sich der Frage nicht prag­ma­tisch, sondern ideo­lo­gisch nähern. Szij­jártó sprach sich wenig über­ra­schend erneut für das AKW Paks 2 aus, weil es keine „zuver­läs­si­gere, preis­wer­tere und umwelt­freund­li­chere“ Methode zur Ener­gie­er­zeu­gung als die Nutzung der Kern­kraft gibt. Allein mit dem AKW Paks 2 könnte Ungarn jähr­lich 17 Mio. t Kohlen­di­oxid­emis­sionen und 4 Mrd. m3 Erdgas einsparen. Oben­drein handle es sich bei dem Projekt in Paks um die histo­risch grösste Inves­ti­tion auf der grünen Wiese in Ungarn, die bei einem Volumen von über 12 Mrd. Euro rund 10.000 Arbeits­plätze generiere.
● Es war bemer­kens­wert, dass Viktor Orbán in aller Öffent­lich­keit klar­stellte, dass nicht etwa eine persön­liche Skepsis gegen­über der AfD der Grund für seine bishe­rige Distanz zu uns gewesen ist, sondern die Befürch­tung, ande­ren­falls die zwischen­staat­li­chen Bezie­hungen zur Bundes­re­pu­blik Deutsch­land zu gefährden. Dafür gebührt ihm Respekt. Zumal dies zeigt, dass Herr Orbán die AfD – poli­tisch gesehen – durchaus als poten­ti­ellen Verbün­deten in Europa betrachtet. Die Been­di­gung seiner Zusam­men­ar­beit mit der CDU und der EVP erfolgte inso­fern völlig zu Recht. In der Euro­päi­schen Union wird sich seine Partei zukünftig umori­en­tieren und neue Bünd­nis­partner suchen müssen, wenn sie die schritt­weise Entmach­tung der Natio­nal­staaten und die lang­fris­tige Etablie­rung eines EU-Bundes­staats verhin­dern möchte.KR.hu

USA – Cicero heisst die KI, die ein Team des US-Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­mens Meta entwi­ckelt hat. Sie schlug sich beim bekannten Spiel „Diplo­macy“ wacker. Bei 40 anonymen Blitz­spielen einer Online­va­ri­ante mit einer Liga von 82 (mensch­li­chen) Mitspie­lenden war die KI im Schnitt doppelt so erfolg­reich wie die Menschen – und es gab auch keine Hinweise, dass diese sie als KI erkannten. Diplo­macy ist ein ameri­ka­ni­sches stra­te­gi­sches Brett­spiel, das 1954 von Allan B. Calhamer entwi­ckelt und 1959 in den Verei­nigten Staaten kommer­ziell veröf­fent­licht wurde. Die Haupt­un­ter­schiede zu den meisten Brett­spielen sind die Verhand­lungs­phasen – Spieler verbringen einen Gross­teil ihrer Zeit damit, Alli­anzen mit anderen Spie­lern zu bilden und zu verraten und nütz­liche Stra­te­gien zu entwi­ckeln. ORF.at
● Entlas­sungen bei HP in Palo Alto im Silicon Valley. Sie werden wegen des starken Rück­gangs der Compu­ter­ver­käufe in drei Jahren bis zu 6’000 Stellen abbauen. Die Note­book-Umsätze gingen im vierten Quartal um 23 % zurück. Bis 2025 will HP jähr­liche Brut­to­ein­spa­rungen von 1,4 Milli­arden US-Dollar erzielen. CNN.us
● Schütze eröffnet Feuer in Super­markt in Virginia – 6 Todes­opfer. SRF.ch

Vatikan – Papst Fran­ziskus hat über­ra­schend die gesamte Leitung des Welt-Caritas-Dach­ver­bands Caritas inter­na­tio­nalis mit sofor­tiger Wirkung abbe­rufen. Gleich­zeitig ernannte er heute per Dekret den Orga­ni­sa­ti­ons­be­rater Pier Fran­cesco Pinelli zum ausser­or­dent­li­chen Kommissar der Orga­ni­sa­tion. ORF.at


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