Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 28.07.2022

Telldenkmal mit Bronzestatue von Richard Kissling und Hintergrundbild von Hans Sandreuter in Altdorf (Kanton Uri, Schweiz) · Foto: Хрюша / Wikimedia CC 3.0

Im Inter­net­radio mitge­hört und mitge­schrieben von Wilhelm Tell
 

Ägypten – Russ­lands Außen­mi­nister Sergej Lawrow hat im Gegen­satz zu früheren Äuße­rungen erklärt, dass Russ­land den Sturz der ukrai­ni­schen Regie­rung anstrebt. „Wir helfen dem ukrai­ni­schen Volk auf jeden Fall, sich von dem absolut volks- und geschichts­feind­li­chen Regime zu befreien“, sagte Lawrow heute in Kairo. Das russi­sche und das ukrai­ni­sche Volk würden künftig zusam­men­leben. ORF.at

Arktis – Die Lebens­räume der arkti­schen Wale werden sich bis zum Ende des Jahr­hun­derts knapp 250 Kilo­meter nach Norden verschieben: Das prognos­ti­ziert ein inter­na­tio­nales Forschungs­team. Die Tiere müssen auf die stei­genden Wasser­tem­pe­ra­turen reagieren – bleiben aber auch weiter nörd­lich von mensch­li­chen Akti­vi­täten beein­träch­tigt. ORF.at

Aser­bai­dschan –  EU-Deal: Türki­sche Zustim­mung für erhöhte Gaslie­fe­rungen nötig. Klau­seln im TANAP-Abkommen zwischen Ankara und Baku räumen Türkei bei Kapa­zi­täts­er­wei­te­rungen Vorrang ein. Mit Blick auf den jüngsten Gasdeal zwischen der EU und Aser­bai­dschan muss demnach auch die Türkei einer Ände­rung der Liefer­mengen zustimmen. TRT.tr

Bulga­rien –  Klima­wandel und Waffen­in­dus­trie (für Ukraine) gefährden Rosen­öl­pro­duk­tion. EU Unter­stüt­zung wird einge­for­dert. SRF.ch

Deutsch­land – Im deut­schen Bahn-Nahver­kehr kostet ein Ticket derzeit neun Euro – für einen Monat. Das schadet vielen Busunternehmen.
●Moses als Magier und Salomon als Dämonen-Bezwinger. Erst­mals auf Deutsch erschienen: Eine jüdi­sche Legen­den­samm­lung zeigt die magi­schen Seiten des Alten Testa­ments. Ein Rabbi ersteht ein silbernes Käst­chen, in dem ein Frosch haust. Er füttert ihn so lange, bis der Frosch alles verzehrt hat, was der Rabbi besitzt. Da gewährt ihm der Frosch einen Wunsch: «Ich begehre weiter nichts von dir, bloss, dass du mich die ganze Torah lehrst.» Wären da nicht die jüdi­schen Begriffe – die Geschichte könnte glatt als Grimm’sches Märchen durch­gehen. Es ist eine der jüdi­schen Legenden, die der jüdi­sche Gelehrte Louis Ginz­berg (1873–1953) gesam­melt hat. Diese sind nun unter dem Titel «Legenden der Juden» erst­mals auf Deutsch erschienen. Darin entpuppt sich Moses als grosser Magier und Salomon als Dämo­nen­be­zwinger. Und David ist zwar immer noch uner­schro­cken, Goliath besiegt er aller­dings nur dank über­na­tür­li­cher Hilfe. Wäre das Alte Testa­ment ein Spiel­film, so wären die jüdi­schen Legenden wohl die Fanta­sy­serie dazu. Diese Legenden stellen unser Verständnis des Alten Testa­ments gehörig auf den Kopf. «Die jüdi­sche Legen­den­li­te­ratur, die Aggada, ist durchaus rebel­lisch», sagt Andreas Kilcher, Professor für Lite­ratur- und Kultur­wis­sen­schaft an der ETH Zürich. Er hat die «Legenden der Juden» gemeinsam mit Joanna Nowotny erst­mals auf Deutsch heraus­ge­geben. «Die Legen­den­li­te­ratur stellt nämlich Aspekte in den Vorder­grund, die in der Bibel entweder ausge­blendet oder sogar negativ erwähnt sind», erklärt er. «Zum Beispiel die Astro­logie – denn dies würde ja bedeuten, dass es neben Gott noch andere Mächte gibt, die unser Schicksal bestimmen.» Das andere, was die Bibel ausblendet, sei die Magie und das magi­sche Denken. In den jüdi­schen Legenden gebe es tatsäch­lich weitere solcher Mächte, erklärt Andreas Kilcher: «Gott hat eine Viel­zahl von Agenten: Engel, Sterne, Dämonen.» Sie alle hätten ihren Platz im grossen gött­li­chen Plan. Gott bleibe zwar der Chef. «Aber keiner, der nicht zulassen würde, dass in seinem Haus sehr viel passiert.» Gesam­melt hat die Legenden Louis Ginz­berg, ein jüdi­scher Gelehrter aus dem russi­schen Zaren­reich. Er ist eine Art jüdi­scher Bruder Grimm. Anders als die Gebrüder Grimm hat er die Legenden jedoch nicht münd­lich bei der Bevöl­ke­rung gesam­melt. Viel­mehr hat er akri­bisch alles zusam­men­ge­tragen, was er in Biblio­theken, Archiven und bei Gelehrten finden konnte. Aus diesen Mosa­ik­steinen hat er dann die Geschichten konstru­iert, sie neu erzählt. Dabei bewies er lite­ra­ri­sche Quali­täten. Er arbei­tete mit Motiven, Symbolik und Wieder­ho­lungen und setzte drama­tur­gisch geschickte Erzähl­bögen. Ginz­berg war offen­sicht­lich in der Lite­ratur der euro­päi­schen Volks­mär­chen bewan­dert und kannte auch die Kinder- und Haus­mär­chen der Brüder Grimm. Das ist nicht verwun­der­lich, denn Ginz­berg sprach Deutsch. Geboren wurde er 1873 im russi­schen Kowno, auf dem Gebiet des heutigen Litauen. Danach studierte er im Deut­schen Kaiser­reich. Dass aus ihm später ein jüdi­scher Talmud­ge­lehrter werden sollte, hört sich selbst fast an wie eine Legende. Ginz­berg stammte aus einer reli­giösen Familie und war mütter­li­cher­seits mit einem bedeu­tenden jüdi­schen Gelehrten verwandt, dem Gaon von Wilna. Dieser hatte das Judentum Mitte des 18. Jahr­hun­derts mit seinen Ausle­gungen geprägt. «In der Familie erzählte man sich, dass ein Nach­komme des Gaon sein Nach­folger werde», erzählt Ginz­bergs Enkel David Gould, ein 77-jähriger New Yorker. «Dieser werde strah­lend blaue Augen haben.» Solch auffal­lend blaue Augen, wie sie Ginz­berg gehabt habe, der bereits als Kind durch seine Intel­li­genz aufge­fallen sei. Sein Weg zum grossen Gelehrten verlief aller­dings nicht gerad­linig. Zwar dokto­rierte er an der Univer­sität Heidel­berg. «Doch als Jude hätte er im Deut­schen Kaiser­reich wohl kaum eine Anstel­lung an einer Univer­sität gefunden», erzählt der Enkel. Grund war der weit verbrei­tete Anti­se­mi­tismus Ende des 19. Jahr­hun­derts, mit Pogromen auf dem heutigen Gebiet Russ­lands und der Ukraine und Einschrän­kungen in deut­schen Städten. Als Louis Ginz­berg 1899 eine Einla­dung in die USA erhielt, nahm er sie sofort an. Er ging ans renom­mierte Jewish Theo­lo­gical Semi­nary in New York, der führenden Insti­tu­tion für die Ausbil­dung von Rabbi­nern in den USA. Dort wurde er zu einer der prägenden Figuren des konser­va­tiven Juden­tums. Die Legenden sammelte er seit seiner Disser­ta­tion in Heidel­berg. Damals habe er vermut­lich Feuer gefangen. «Mein Gross­vater war ein begna­deter Geschich­ten­er­zähler», erin­nert sich Enkel Gould. In den folgenden 30 Jahren schrieb der Gelehrte Hunderte von Legenden nieder. Legenden, wie jene, in der sich die Buch­staben des hebräi­schen Alpha­bets bei Gott darum bewerben, die Schöp­fungs­ge­schichte zu beginnen. Oder jene, in der Gott nicht nur einen Himmel und eine Erde erschafft, sondern gleich deren sieben. Das verleiht dem Ausspruch, sich wie im siebten Himmel zu fühlen, einen ganz neuen Sinn. Denn in ihm wohnt das Gute und Schöne, und steht Gottes Thron. «Gerade diese Legenden sind ein Beispiel dafür, wie knapp die bibli­sche Erzäh­lung von der Schöp­fung eigent­lich ist», erklärt Lite­ra­tur­wis­sen­schaftler Kilcher. «Die jüdi­sche Legen­den­li­te­ratur schmückt sie aus, entwi­ckelt eine eigene Kosmo­logie.» Die Legenden der Juden sprengen bishe­rige Vorstel­lungen. «Das Charak­te­ris­tikum dieser Legenden ist, dass sie ein Element stark machen, das die Bibel heraus­zu­halten versucht: die Magie, aber auch das Alltäg­liche, das mit der Magie verbunden ist, etwa die Heilung von Krank­heiten oder das Finden von Liebe.» Dass das Judentum dermassen magisch aufge­laden ist, über­rascht. Aller­dings nur aus heutiger Perspek­tive. «Wir haben ein modernes Bild des Juden­tums», so Kilcher. «Während der Aufklä­rung haben jüdi­sche Philo­so­phen wie Moses Mendels­sohn und andere das Judentum als ratio­nale Reli­gion posi­tio­niert.» Die modernen jüdi­schen Denker hätten die Vernunft betont und das magi­sche und mysti­sche Element aus dem Judentum gestri­chen. «Sie sagten, das sei Götzen­dienst, das sei unrein, mit dem wollen wir uns nicht iden­ti­fi­zieren.» Doch die Legenden zeigen ein völlig anderes Bild: «Dass nämlich das Magi­sche und Mysti­sche zum Judentum gehört hat und gehört.» Ginz­bergs «Legenden der Juden» bringen das Magi­sche zurück ins Judentum. Dass diese Legenden erst jetzt im deut­schen Original zu lesen sind, ist eine histo­ri­sche Pointe. In den USA, wo Ginz­berg lebte, erschienen sie bis 1930 in engli­scher Über­set­zung. Deswegen sind sie in englisch­spra­chigen jüdi­schen Fami­lien bekannt. Anders im deutsch­spra­chigen Raum: Während des Natio­nal­so­zia­lismus und des Zweiten Welt­kriegs war eine Publi­ka­tion in der Origi­nal­sprache nicht möglich. Danach hat sich niemand mehr darum geküm­mert. Bis heute. Sie mussten fast 90 Jahre warten, um wach­ge­küsst zu werden – wie der Frosch im Grimm’schen Märchen. Der Frosch in den jüdi­schen Legenden ist aller­dings kein verzau­berter Prinz, sondern entpuppt sich als Adams Sohn. Gezeugt mit Lilith, der ersten Frau Adams mit dämo­ni­schen Wurzeln. Deshalb könne er jede Gestalt annehmen, die ihm beliebt. Er ist also ein Gestalt­wandler. Und damit eine typi­sche Fanta­sy­figur. In der Welt der «Legenden der Juden» von Louis Ginz­berg hätte sich dementspre­chend wohl auch Harry Potter und Co. zu Hause gefühlt. Louis Ginz­berg: «Die Legenden der Juden». Heraus­ge­geben von Andreas Kilcher und Joanna Nowotny. Jüdi­scher Verlag im Suhr­kamp Verlag, 2022. 1’499 Seiten, €58, 978–3‑633–54312‑0. SRF.ch

China – Die USA und EU müssen den Frieden in der Ukraine fördern und Russ­land nicht als Terror­staat abstem­peln, sagt China. CGTN.cn

Frank­reich –  Die Abge­ord­nete wollen Rund­funk­ge­bühr abschaffen. Die Mehr­heit der Natio­nal­ver­samm­lung ist für die Abschaf­fung der Gebühren für öffent­liche Radio- und TV-Sender. SRF.ch

Iran – Im Iran hat es schwere Über­schwem­mungen gegeben. Dabei sind nach Angaben des Gouver­neurs der Stadt Estahban mindes­tens 17 Menschen ums Leben gekommen. Nach heftigen Regen­fällen ist ein Fluss über die Ufer getreten. Der Iran war in den vergan­genen zehn Jahren schon mehr­fach von Über­schwem­mungen betroffen. RBB.de

Groß­bri­tan­nien –  Stau am Ärmel­kanal. 20 Stunden Warte­zeit in Dover – dem «Hotspot der Feri­en­hölle» Stun­den­langes Warten an der Grenze: So stellt man sich den Feri­en­start nicht vor. Für Zehn­tau­sende wurde das Realität. SRF.ch

Israel – Kreml-Spre­cher Dmitri Peskow hatte zuletzt erklärt, das Vorgehen des Justiz­mi­nis­te­riums gegen die Orga­ni­sa­tion hänge mit Verstößen gegen russi­sche Gesetze zusammen. Er wies Speku­la­tionen zurück, dass Moskau damit verhin­dern wolle, dass noch mehr „kluge Köpfe“ aus Russ­land nach Israel abwan­dern. Nach Angaben des israe­li­schen Inte­gra­ti­ons­mi­nis­te­riums haben heuer knapp 17.000 Menschen Russ­land in Rich­tung Israel verlassen – mehr als doppelt so viele wie im vergan­genen Jahr. In Israel ist man indes davon über­zeugt, dass Moskau mit dem Verbot der Jewish Agency for Israel das Land für dessen Haltung im Ukraine-Krieg bestrafen will. Die israe­li­sche Regie­rung hat den Angriff Russ­lands verur­teilt und seine Soli­da­rität mit der Ukraine erklärt. ORF.at

Japan – Die Entsor­gung von nuklear konta­mi­niertem Wasser in Fuku­shima könnte die globale Meeres­um­welt und die öffent­liche Gesund­heit der pazi­fi­schen Anrai­ner­staaten beein­träch­tigen. Es ist keines­wegs eine Privat­an­ge­le­gen­heit für Japan. Die chine­si­sche Seite fordert die japa­ni­sche Seite erneut drin­gend auf, ihre fälligen inter­na­tio­nalen Verpflich­tungen ernst­haft zu erfüllen, das nuklear konta­mi­nierte Wasser auf wissen­schaft­lich fundierte, offene, trans­pa­rente und sichere Weise zu entsorgen und den Plan zur Einlei­tung des Wassers in den Ozean nicht mehr durch­zu­setzen. „, sagte er. „Wenn Japan darauf besteht, seine eigenen Inter­essen über das öffent­liche Inter­esse der inter­na­tio­nalen Gemein­schaft zu stellen, und darauf besteht, den gefähr­li­chen Schritt zu unter­nehmen, wird es sicher­lich den Preis für sein unver­ant­wort­li­ches Verhalten zahlen und einen Fleck in der Geschichte hinter­lassen“, sagte er. Als Reak­tion auf die offi­zi­elle Geneh­mi­gung des Plans durch die Aufsichts­be­hörde berief die südko­rea­ni­sche Regie­rung eine Sonder­sit­zung ein und erklärte, sie werde „intern und extern die best­mög­li­chen Maßnahmen ergreifen“ unter dem Grund­satz, dass die Gesund­heit und Sicher­heit der Menschen von größter Bedeu­tung sind trotz sengender Hitze auf den Straßen, um gegen die Geneh­mi­gung zu protes­tieren Einige Demons­tranten benutzten Mega­phone, um ihre Unzu­frie­den­heit auszu­drü­cken, während andere Trans­pa­rente mit der Warnung vor Radioa hoch­hielten Akti­vität im Werk. Das Kraft­werk Fuku­shima wurde durch das schwere Erdbeben und den Tsunami im Jahr 2011 beschä­digt, die Kern­schmelzen in mehreren Kern­re­ak­toren verur­sachten. Wasser, das konta­mi­niert wurde, nachdem es hinein­ge­pumpt wurde, um den geschmol­zenen Brenn­stoff kühl zu halten, hat sich in dem Komplex ange­sam­melt und sich auch mit Regen­wasser und Grund­wasser am Standort vermischt. CGTN.cn

Kanada –  Miss­hand­lung indi­gener Kinder. Papst in Kanada: Eine Entschul­di­gung ist nicht genug. In Kanada wurden Indi­gene miss­han­delt, Papst Fran­ziskus will sich entschul­digen. Vielen Urein­woh­nern reicht das nicht. SRF.ch

Kuba – Der kuba­ni­sche Präsi­dent hat von seinen Lands­leuten ange­sichts der aktu­ellen Wirt­schafts­pro­bleme „Geduld“ einge­for­dert. Es gebe keine „sofor­tige“ Lösung für die derzei­tigen Probleme, sagte Diaz-Canel gestern bei einer Sonder­sit­zung des Parla­ments in Havanna. In mehreren Ortschaften hatte es zuletzt Demons­tra­tionen wegen wieder­holter Strom­aus­fälle gegeben. Die Situa­tion werde von einigen Mitbür­gern und Mitbür­ge­rinnen genutzt, um „die Revo­lu­tion anzu­greifen“, sagte Diaz-Canel. Andere betei­ligten sich an „Vanda­lismus“, würden Steine werfen und Fenster einschlagen. Wer so handle, entspreche den Erwar­tungen der Verfechter „der Gegen­re­vo­lu­tion und der Blockade“, sagte der Präsi­dent. Damit bezog er sich auf die von den USA verhängte Blockade. ORF.at

Nieder­lande – Der Aldi-Super­markt im House Modernes – an der Kreu­zung Lange Viestraat und Oude­gracht in Utrecht – wird am 27.7. eröffnet. Nicht irgendein Super­markt, dieser Aldi ist der erste komplett kassen­lose Super­markt. Beim Betreten und Verlassen des Ladens muss ein QR-Code gescannt werden und mittels sehr vielen Kameras und Sensoren wird regis­triert, was Kunden in ihre Tasche stecken. Jan Oost­vo­gels, CEO von Aldi in den Nieder­landen, sagt, dass die Eröff­nung des Geschäfts die nächste Phase in der Entwick­lung des Systems sei. „Kassen­loses Einkaufen ist hundert­fach erprobt und die Kinder­krank­heiten sollten weg sein. Jetzt, da Kunden in den Laden kommen, wird das dazu beitragen, das System noch weiter zu verbes­sern.“ Das System arbeite auf Basis künst­li­cher Intel­li­genz. Die Privat­sphäre der Kunden hat höchste Prio­rität. Sobald der Kunde auscheckt, wird nichts von den Daten gespei­chert. Der Daten­schutz musste vor der Eröff­nung wirk­lich zu 100 Prozent gere­gelt werden.“ Alles im Super­markt funk­tio­niert auto­ma­tisch, bis auf die Alters­prü­fung beim Alko­hol­kauf. Diese Produkte werden in einer sepa­raten Abtei­lung plat­ziert. Bevor ein Kunde dort hinein­geht, führt ein Mitar­beiter eine Alters­prü­fung durch. Kunden, die beim kassen­losen Aldi einkaufen wollen, müssen eine App herun­ter­laden. Diese App fragt nach Ihrer E‑Mail-Adresse und Kredit­kar­ten­in­for­ma­tionen und zeigt dann einen QR-Code an. Sie scannen es, wenn Sie den Laden betreten, woraufhin sich ein Tor öffnet. Das System gibt Ihnen eine digi­tale Nummer und verfolgt dann Ihre Bewe­gungen. Insge­samt sind 475 Kameras im Laden, die regis­trieren, welche Produkte ein Kunde mitnimmt. Alle Produkte stehen in den Regalen auf einer Waage, die auch regis­triert, was abge­nommen wird. Diese doppelte Über­prü­fung sollte Fehler verhin­dern. Beim Verlassen des Ladens scannen die Kunden den QR-Code erneut vor einem Tor. Die mitge­führten Produkte werden dann auto­ma­tisch von Ihrer Kredit­karte abge­bucht. Die Quit­tung für Ihren Einkauf wird Ihnen per E‑Mail zuge­sendet. Die Tatsache, dass Sie nicht mehr an der Kasse vorbei­gehen, bedeutet nicht, dass kein Personal mehr im Laden ist. Regale werden aufge­füllt und Brot wird frisch geba­cken. Flächen­mäßig ist der Markt etwa ein Drittel so groß wie ein durch­schnitt­li­cher Aldi. Indem die Produkte weniger breit präsen­tiert werden, ist das Angebot fast genauso groß. Derzeit sind keine Non-Food-Produkte erhält­lich. Der Pfandau­tomat ist an das System ange­schlossen. ●Ein paar neuge­bo­rene Spit­zen­haie wurden letzte Woche in der Nähe von Terschel­ling und Ameland gefunden. Das Watten­meer ist ein Nähr­boden für diese Art. Der Hai mit seiner spitzen Schnauze kann bis zu zwei Meter lang werden und frisst haupt­säch­lich Fisch und Hummer. Die Art steht welt­weit unter erheb­li­chem Druck. NPO.nl

Nord­ir­land – trotz wirt­schaft­li­chem Erfolg staut sich die Wut. Beim Brexit war allen klar, um den Frieden in Nord­ir­land nicht zu gefährden, darf zwischen Nord­ir­land und Irland keine harte Grenze entstehen. Nord­ir­land blieb deshalb im EU-Binnen­markt. Diese Entschei­dung lässt jetzt aber die Emotionen hoch­gehen, insbe­son­dere bei den protes­tan­ti­schen Unio­nisten. Beide Seiten haben sich einver­nehm­lich darauf geei­nigt, die Regie­rung von Boris Johnson in London und die Euro­päi­sche Union: Nord­ir­land bleibt im EU-Binnen­markt. Das hat den Vorteil, dass sich Menschen und Güter weiterhin völlig unge­hin­dert zwischen dem Norden der Insel und der Repu­blik Irland hin und her bewegen können. Es hat aber den Nach­teil, dass es jetzt in der Irischen See eine Zoll­grenze gibt, die Nord­ir­land vom briti­schen Mutter­land trennt. Die protes­tan­ti­schen Unio­nisten fühlen sich deshalb verraten und sehen ihre briti­sche Iden­tität in Gefahr. Immer wieder führt die Frus­tra­tion zu Protesten, wieder­holt schon zu Gewalt. Busse und Autos brannten. Steine und Flaschen flogen. Die Emotionen gehen hoch, obwohl die Unter­nehmen in Nord­ir­land zufrieden sind mit der neuen Lösung. Seit dem Brexit floriert das Geschäft nämlich in beide Rich­tungen, zum Süden der Insel hin und – trotz der neuen Zoll­grenze in der Irischen See – zum Mutter­land auf der anderen Seite. Warum sind Fragen der Iden­tität wich­tiger als der wirt­schaft­liche Erfolg? Diese Frage steht im Mittel­punkt der Repor­tage aus Nord­ir­land. „Inter­na­tional“ SRF.ch

Norwegen –  Die Stim­mung auf Spitz­bergen war auch schon besser. Das von Norwegen verwal­tete Spitz­bergen gerät zuneh­mend in den Strudel des russi­schen Angriffs­kriegs auf die Ukraine. Nicht nur in der Vergan­gen­heit geschlos­sene Verträge werden infrage gestellt, auch die dort lebenden Menschen geraten unter Druck. Gut 3000 Menschen leben in Spitz­bergen auf einer Fläche von über 60’000 Quadrat­ki­lo­me­tern. Sie kommen aus über hundert verschie­denen Staaten. Heute domi­nieren die Forschung und der Tourismus das Leben im nörd­lichsten von Menschen bewohnten Gebiet der Welt. Von der Sowjet­union, die sich 1991 auflöste, bleibt auf Spitz­bergen bis heute die Berg­bau­stadt Barents­burg, die haupt­säch­lich aus ukrai­ni­schen Mineuren und ihren Fami­lien sowie russi­schen Verwal­tungs­an­ge­stellten besteht. Insge­samt sind es gut 500 Menschen. «Wir haben über die Jahre hier auf der Insel enge Bezie­hungen zwischen den Sied­lungen aufge­baut», sagt Vigdis Jensen, die seit zehn Jahren auf Spitz­bergen lebt. Sie orga­ni­siert jedes Früh­jahr das grosse Sonnen­fest, das nach der fast vier Monate dauernden Polar­nacht gefeiert wird. Im Nachzug zum russi­schen Angriff auf die Ukraine sind nun aber die tradi­tio­nell engen Bezie­hungen zwischen den russi­schen und norwe­gi­schen Sied­lungen weit­ge­hend einge­froren worden. Norwegen hat die Grenz­kon­trollen bei der Ein- und Ausreise von und nach Spitz­bergen über den einzigen inter­na­tio­nalen Flug­hafen in Longye­ar­byen verstärkt. Russ­land seiner­seits stellt ein wich­tiges Grenz­ab­kommen mit Norwegen in der Barentssee infrage. Dazu gehört der Trans­port von Nahrungs­mit­teln und anderen Versor­gungs­gü­tern aus Russ­land nach Barents­burg. Statt diese direkt per Schiff in die Hoch­arktis zu bringen, schickte Moskau Anfang Juli mehrere Sattel­schlepper in Rich­tung Norwegen, um auf diesem Weg das auch von Norwegen verhängte Sank­ti­ons­re­gime heraus­zu­for­dern. Prompt blieben die Waren am Zoll in Nord­nor­wegen stecken, worauf Russ­land dies als Bruch des Spitz­bergen-Abkom­mens bezeich­nete. Erst der direkte Hilferuf der zuneh­mend isolierten Menschen in Barents­burg bewegte nun die russi­sche Regie­rung dazu, ein Versor­gungs­schiff zu diesem Aussen­posten zu schi­cken. Wie es nun mit den Bezie­hungen zwischen Norwegen und Russ­land in der Hoch­arktis weiter­geht, ist laut Ronny Brun­voll, Leiter der lokalen Touris­mus­be­hörde Visit Sval­bard, völlig unklar: «Unser beson­derer inter­na­tio­naler Status als neutrales und demi­li­ta­ri­siertes Terri­to­rium nützt uns im Moment wenig.» Tatsäch­lich ziehen jetzt noch mehr dunkle Wolken über dem Archipel unter dem Nordpol auf. So wird in der russi­schen Duma gegen­wärtig ein Vorstoss disku­tiert, der auf eine Kündi­gung des soge­nannten «Grenz­li­ni­en­ab­kommen» abzielt. Dieses wurde im Jahre 2010 nach über 40 Jahre dauernden Verhand­lungen zwischen Moskau und Oslo geschlossen und regelt die Wirt­schafts­zonen zwischen den Nach­bar­staaten zwischen Nord­kapp und Nordpol. Für Europa und die Arktis sind dies alles schlechte Nach­richten: Russ­lands Krieg in der Ukraine zieht immer weitere Kreise. SRF.ch

Öster­reich – 7’000 offene Stellen in Salz­burger Gastronomie.
●20 Jahre Euro: Ausstel­lung in Nationalbank.
●Die Schrift­stel­lerin Lotte Ingrisch ist tot. Die Witwe Gott­fried von Einems ist am Sonn­tag­abend in der Klinik Donau­stadt wenige Tage nach einem Sturz gestorben. Ingrisch schrieb unter anderem Thea­ter­stücke und Romane und war für ihren Hang zum Über­sinn­li­chen bekannt. Sie starb 4 Tage nach ihrem 92. Geburtstag. ORF.at

Schweiz – Die WHO hatte bereits im Juni wegen der Häufung der Affen­po­cken-Fälle in Ländern, in denen die Infek­ti­ons­krank­heit bislang prak­tisch unbe­kannt war, einen Notfall-Ausschuss einge­richtet. Dieser setzt sich aus 16 Fach­leuten zusammen, die sich mit der Krank­heit auskennen. In den USA sind inzwi­schen mehr als 2800 Affen­po­cken-Fälle bestä­tigt. Diese Woche sind laut Gesund­heits­be­hörde CDC auch zwei Fälle von Affen­po­cken bei Kindern nach­ge­wiesen worden. In der Schweiz müssen Anste­ckungen mit Affen­po­cken seit dem 20. Juli dem Bundesamt für Gesund­heit (BAG) gemeldet werden. Wie das BAG schreibt, sollen so Erkennt­nisse über den Über­tra­gungsweg von Affen­po­cken gewonnen werden. In der Schweiz sind bislang 229 Affen­po­cken-Fälle nach­ge­wiesen (Stand 22. Juli), der erste Fall trat am 21. Mai auf. Derzeit geht das BAG von einer «mässigen Gefahr» für die Bevöl­ke­rung aus, wie das Bundesamt auf seiner Website schreibt. Man werde die weitere Entwick­lung genau beob­achten und die Risi­ko­be­ur­tei­lung den neusten Erkennt­nissen anpassen. Auch den Ausbruch des Coro­na­virus Sars-CoV‑2 hatte die WHO am 30. Januar 2020 als «Notlage» dekla­riert. Das bedeutet aber nicht, dass die Menschen sich nun bei Affen­po­cken auf dieselben Mass­nahmen wie bei der Corona-Pandemie einstellen müssen. Denn die Krank­heiten lassen sich nicht mitein­ander verglei­chen. Während sich das Coro­na­virus durch Aero­sole mit Viren­par­ti­keln verbreitet, die Infi­zierte beim Atmen, Spre­chen oder Husten ausstossen, erfolgen Infek­tionen mit Affen­po­cken nach derzei­tigem Wissens­stand in der Regel durch engen Körper­kon­takt. «Wir haben einen Ausbruch, der sich durch neue Über­tra­gungs­wege schnell auf der ganzen Welt ausge­breitet hat. Wir wissen zu wenig darüber, aber er erfüllt die Krite­rien für eine inter­na­tio­nale Notlage», erklärte WHO-Gene­ral­di­rektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Sams­tag­nach­mittag an einer Pres­se­kon­fe­renz in Genf. Mitt­ler­weile seien über 16’000 Affen­po­cken-Fälle in 75 Ländern bestä­tigt, darunter fünf Todes­fälle. Das Risiko, sich anzu­ste­cken, besteht laut WHO derzeit vor allem in Europa. «Das Virus wird haupt­säch­lich beim Sex unter Männern verbreitet. Das bedeutet, dass dieser Ausbruch gestoppt werden kann – mit den rich­tigen Stra­te­gien in der rich­tigen Gruppe», sagte Tedros. Wegen Affen­po­cken-Nach­weisen in mehr als 70 Ländern ruft die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion (WHO) eine «Notlage von inter­na­tio­naler Trag­weite» aus. In der Schweiz sind bislang 229 Affen­po­cken-Fälle nach­ge­wiesen (Stand 22. Juli).
●Im Zoo Zürich stirbt ein dritter Elefant. Die fünf­jäh­rige Elefan­tenkuh Ruwani ist im Zoo Zürich an einem Herpes-Virus gestorben.
●Es ist wohl eines der belieb­testen Foto­sujets der Touris­tinnen und Touristen, die nach Luzern reisen: die Kapell­brücke mit dem Wasser­turm inmitten der Reuss. Im Jahr 2019 – dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie – zählte die Stadt Luzern über eine Million Logier­nächte, dazu kamen die Tages­tou­risten. Sie alle liefen wohl mindes­tens einmal über die Kapell­brücke und verwen­deten dabei Ausdrücke wie «beau­tiful» oder «merveil­leux». Doch was heute die grosse Touris­ten­at­trak­tion ist, war gestern nicht sehr beliebt. Dies sagt Valentin Groebner. Er ist Histo­riker mit Spezi­al­ge­biet Mittel­alter und Tourismus und Professor an der Uni Luzern: «Die frühen Reisenden beschreiben Luzern als eng, traurig und menschen­leer. Die Brücken seien impo­sant, aus der Ferne, aber aus der Nähe düster, eng und stin­kend.» Die berühmte Holz­brücke wurde um 1360 gebaut. Sie ist also zirka 660 Jahre alt. Mit einer Länge von 205 Metern ist sie die zweit­längste über­dachte Holz­brücke in Europa.
●Der Kanton Zürich rüstet in Sachen Cyber­si­cher­heit auf. Mit einem neuen Zentrum für Cyber­si­cher­heit will die kanto­nale Verwal­tung für die Zukunft gewappnet sein.
●Das Maler- und Gipser­ge­werbe zeigt: Auch auf der Baustelle funk­tio­niert Teil­zeit. Diese Pensums­re­duk­tion ist erwünscht.
●Unfall am Vier­wald­stät­tersee. Auto stürzt von Axen­strasse 50 Meter in die Tiefe. In Brunnen (SZ) ist ein Auto in den Vier­wald­stät­tersee gestürzt. Die Polizei sucht nach vermissten Personen.
●Es blüht derzeit am Wegrand, auf den Feldern oder im Garten – und ähnelt der Kamille: das Einjäh­rige Beruf­kraut. Trotz ihrer schönen weissen Blüte ist die Blume aber nicht will­kommen. Denn sie gilt als ein inva­siver Neophyt – also eine nicht-einhei­mi­sche Pflanze, die sich auf Kosten einhei­mi­scher Arten schnell ausbreitet. SRF.ch

Tsche­chien – Nora Frid­ri­chovas Stimme kennen in Tsche­chien fast alle. Sie mode­riert im Fern­sehen jede Woche die Nach­rich­ten­sen­dung «168 Stunden». Und jetzt nimmt sie uns mit ihrer Handy­ka­mera mit in ihre «Garde­robe» in Prag. «Satnik» heisst die Halle in Prags altem Markt, wo gerade ein Mann volle Plas­tik­tüten ablädt. Täglich geben Menschen hier Kleider, Kosmetik, Essen ab. Täglich bieten hier Tsche­chinnen und Tsche­chen Nach­hilfe an für Kinder oder Massagen für Mütter und Väter. Frid­ri­chova hat das Hilfs­werk vor einem Jahr gegründet. In Tsche­chien gebe es viele wohl­ha­bende Menschen, die Kleider spen­deten. «Auf der anderen Seite gibt es aber Mütter, die sich keine Schuhe leisten können für ihre Kinder.» Das Hilfs­werk «Satnik» ist da für Allein­er­zie­hende. Es ist jetzt beson­ders gefragt, da in Tsche­chien schnell alles teurer wird. Frid­ri­chovas Kamera fängt eine junge Frau ein, die einem kleinen Mädchen hinter­her­rennt. Es ist Marie Stul­pova, sie zieht ihre beiden Töchter allein gross. Sie arbeitet für Satnik, aber ihr Lohn ist jeden Tag weniger wert. Oft sei der tatsäch­liche Preis an der Kasse höher als der, der auf dem Etikett stehe. Eigent­lich unter­stützt der tsche­chi­sche Staat Ärmere gross­zügig, aber Stul­povas Kinder sind gerade heraus­ge­wachsen aus dem Alter, in dem es Klein­kinder-Zuschüsse gibt. Eigent­lich haben die meisten Menschen in Tsche­chien ihre eigene Wohnung, aber Marie Stul­pova kann sich das nicht leisten und wohnt zur Miete. Ihre Vermie­terin habe ihr nun mitge­teilt, dass sie ihr die Miete werde erhöhen müssen. Hilfs­werks­grün­derin Frid­ri­chova sagt, in diesen Zeiten der hohen Infla­tion sparten ärmere Menschen vor allem beim Essen. «Fleisch, Früchte und Gemüse kaufen die armen Fami­lien nicht mehr, das ist alles sehr teuer geworden.» Die Kinder bekämen statt­dessen billige, unge­sunde Fertig-Nudel­suppen. Etwa 400 Menschen stellen sich bei «Satnik» an. Es sind derzeit jeden Tag einige mehr. Sie holen Kleider, helfen beim Sortieren und nehmen dafür Essen mit nach Hause. Doch, so sagt Frid­ri­chova, langsam werde es schwierig, Spender zu finden. Alle sparten, wo es nur gehe. «So etwas hat es in Tsche­chien noch nie gegeben. Die Suppen­kü­chen für Arme haben inzwi­schen kein Essen mehr, weil so viele Leute dort Schlange stehen», so Frid­ri­chova. Der Allein­er­zie­henden Marie Stul­pova macht aller­dings das Morgen noch mehr Sorgen als das Heute: «Dieser Winter wird schlimm. Heizen wird so teuer. Und wir müssen ja auch noch wohnen und essen.» SRF.ch

Tune­sien – Erfolg für Präsi­dent قيس سعيد Qais Saied (64). Neue tune­si­sche Verfas­sung gemäss Nach­wahl­be­fra­gung ange­nommen. Bei der Abstim­mung über eine neue Verfas­sung in Tune­sien lag die Wahl­be­tei­li­gung bei knapp 28 Prozent. SRF.ch

Ungarn – Zum Ukraine-Krieg merkte Orbán an: „Uns wollen Länder, die weit weg sind, erzählen, wir würden uns nicht ausrei­chend für die Ukrainer enga­gieren. Dabei geben sie besten­falls Waffen.“ In Anspie­lung auf bislang 86 gefal­lene Soldaten und zivile Opfer der unga­ri­schen Minder­heit Trans­kar­pa­tiens sagte Orbán: „Wir Ungarn geben unser Blut, die uns kriti­sieren, tun dies nicht.“ Deshalb habe Ungarn als Nach­bar­land das Recht, den Frieden als einzige Lösung zu bezeichnen, um Menschen­leben zu bewahren. MR.hu

USA – Werk in Alabama. Kinder­ar­beit bei Toch­ter­firma von Hyundai in den USA. Die Kinder, die in dem Metall­stanz­werk gear­beitet haben, waren zwölf, knapp 14 und 15 Jahre alt. SRF.ch
●US Poli­ti­kerin und Trump-Gegnerin Pelosi (82) fordert für Taiwan Raketen, die die Dämme in der VRC zerstören könnten, was rieige Über­schwem­mungen mit 100‘000-en Toten auslösen könnte. CGTN.cn



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1 Kommentar

  1. Sehr inter­es­sant der Bericht über Spitzbergen.

    Der Eintrag: „Im deut­schen Bahn-Nahver­kehr kostet ein Ticket derzeit neun Euro – für einen Monat. Das schadet vielen Busun­ter­nehmen.“ wirft hingegen Fragen auf: Schließ­lich gilt die Billigst­pau­schal­fahr­karte auch in Bussen, und dürfte über die Fahr­gast­zahl entspre­chend inkl. aller fetten Subven­tionen (da sitzen die Milli­arden locker) auch auf die Busun­ter­nehmen die ÖPNV-Vertrags­partner sind verteilt werden. Diese leiden jedoch immer noch unter dem immens gesun­kenen Fahr­gast­auf­kommen der letzten beiden Jahre.
    Reise­bus­un­ter­nehmen die nicht den ÖPNV beschi­cken sind da schlechter dran: Erst fielen dank der Coro­noia viele Reisen aus, und nun fehlt vielen der poten­ti­ellen meist ohnehin eher finan­ziell knappen Busrei­se­gästen das Geld fürs Reisen. Zumal viele Fahr­gäste den miefigen Bus nun durch andere Verkehrs­mittel oder Camping mit PKW & Caravan ersetzt haben.

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