Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde

Im Inter­net­radio mitge­hört und mitge­schrieben von Wilhelm Tell

Afgha­ni­stan. Proteste am 6.9. in Kabul gegen Einmi­schung Paki­stans anläss­lich des Besu­ches des Chefs des paki­sta­ni­schen Geheim­dienstes. ● Über­gangs­re­gie­rung mit den Gesich­tern der 90er Jahre. Alte Garde setzt sich durch. Die Taliban haben am 7. 9. ihre neue Regie­rung vorge­stellt. Mullah Mohammad Hassan Akhund (*1960) wird zum Premier­mi­nister ernannt, Mullah Abdul Ghani Baradar (*1968) wird zu seinem Stell­ver­treter, sein zweiter Stell­ver­treter wird Mullah Abdul Salam Hanafi. Gleich­zeitig sagte Taliban-Spre­cher Zabi­hullah Mujahid, dass dies ein vorüber­ge­hendes Kabi­nett sei. Innen­mi­nister gilt in USA als Terro­rist. Es ist der gefürch­tete vom FBI gesuchte Anführer der mili­tanten Gruppe Haqqani, Sira­juddin Haqqani. Zu den weiteren Ernen­nungen gehören: Mullah Yaqoob als amtie­render Vertei­di­gungs­mi­nister. Er ist der Sohn des Taliban-Grün­ders und verstor­benen Obersten Mullah Omar. Er wurde erst­mals 2015 bekannt, als er in einer Audio­bot­schaft nach dem Tod seines Vaters zur Einheit inner­halb der mili­tanten Gruppe aufrief. Taliban-Mitbe­gründer Mullah Abdul Ghani Baradar wird einer der Stell­ver­treter des Premier­mi­nis­ters sein. Baradar war zuvor Leiter des poli­ti­schen Büros der Taliban und beauf­sich­tigte im vergan­genen Jahr die Unter­zeich­nung des US-Austritts­ab­kom­mens. Amir Khan Muttaqi ist amtie­render Aussen­mi­nister, ein hoch­ran­giger Führer, der an Verhand­lungen mit den USA über deren Rückzug teil­ge­nommen hat. SRF.ch ● Ankara spricht von mehr als 30 Minis­tern, die geplant seien, aus allen Ethnien, auch Frauen, auch isla­mi­sches Frau­en­mi­nis­te­rium ange­dacht. TRT.tr

Brasi­lien. Am Unab­hän­gig­keitstag pro-Bolso­naro Demos. In einem Jahr gibt es Präsi­dent­schafts­wahlen. Am 7.9. feiert Brasi­lien den 199. Jahrestag der Unab­hän­gig­keit des Landes in einem Kontext hoher Span­nungen mit Demons­tra­tionen, die von Präsi­dent Jair Bolso­naro und seinen Gegnern einbe­rufen wurden. Die Städte São Paulo und Brasília wurden während der Demons­tra­tionen der radi­kalen Anhänger Bolso­naros zum Schutz öffent­li­cher Gebäude mobi­li­siert. In Brasília, das von rund 5.000 Poli­zisten bewacht wird, haben sich seit 6.9. Hunderte Demons­tranten versam­melt. In den letzten Stunden entfernten die Mili­tär­po­li­zei­kräfte „auf Druck der Demons­tranten“ die Absper­rungen, die den Fahr­zeugen die Zufahrt zum Gebäude des Obersten Gerichts­hofs im Zentrum der brasi­lia­ni­schen Haupt­stadt ermög­lichten. SRF.ch

Bulga­rien verlegt wegen des befürch­teten Ansturmes 700 Soldaten an die türki­sche Grenze. TRT.tr

China. 70% geimpft. ● Neues Anti­kor­rup­ti­ons­ge­setz. CRI.cn Es gibt >300 Delfi­na­rien, was Natur­schützer beun­ru­higt, weil die Tiere dort nicht alt werden. Fang und Handel sind ein gutes Geschäft. SRF.ch

El Salvador nervös nach beson­ders heftigem Bitcoin-Absturz, weil soeben als offi­zi­elle Währung im Land einge­führt. SRF.ch

Frank­reich. Prozess in Paris gegen die fran­zö­si­sche Firma La Farge und die schweizer Holcim wegen Finan­zie­rung des Isla­mi­schen Staates in Syrien. Nieder­lage für Holcim vor Gericht in Frank­reich: Der Kassa­ti­ons­ge­richtshof hat ein Urteil des Pariser Beru­fungs­ge­richts aufge­hoben, das die Anklage wegen der Akti­vi­täten des früheren fran­zö­si­schen Zement­her­stel­lers Lafarge in Syrien fallen­ge­lassen hatte im Rahmen der Ermitt­lungen zu den Lafarge-Akti­vi­täten in Syrien bis 2014. ● Vor einem Pariser Gericht geht es ab 8.9. um die Anschlags­serie vom 13.11.2015. In einer koor­di­nierten Aktion töteten IS Terro­risten damals 130 Menschen. Der Prozess findet im Justiz­pa­last statt. In den histo­ri­schen „Saal der verlo­renen Schritte“ mit seinen hohen Gewölben wurde für mehr als 8 Mio Euro ein Saal einge­passt: „Grand procès“ – „grosser Prozess“ heisst er. 550 Personen passen hinein. Es gibt eine Sicher­heitsbox für die Ange­klagten. Für die rund 1800 Zivil­kläger stehen bis zu zehn weitere Säle mit Live-Über­tra­gung zur Verfü­gung. Das Ba-ta-Clan ist ein Pariser Vergnü­gungs­eta­blis­se­ment und Konzert­saal im XI. am Boule­vard Voltaire 50 mit orien­ta­li­sie­render Archi­tektur, nach einer Operette von Jacques Offen­bach benannt. SRF.ch

Gross­bri­tan­nien schickt Flücht­lings­boote zurück nach Frank­reich. NPO.nl

Guinea. Alpha Condé wurde von fran­ko­philen Offi­zieren gestürzt wegen seiner Annä­he­rung an China, Russ­land, Türkei.TRT.tr

Indo­ne­sien. Brand am 8.9. nachts im mehr­fach über­be­legten Tange­rang Gefängnis (1972 err.) in Jakarta, haupt­sächl. Drogen­kri­mi­nelle, 50 Häft­linge auch aus Portugal, Südafrika getötet. CRI.cn

Israel. Gilboa Prison (בית הסוהר גלבוע) ist eine Gefäng­nis­ein­rich­tung im Harod Valley, südlich der Strasse 71, am Fusse des Mount Gilboa, bei Beit She‘an (בית שאן) unweit vom See Gene­za­reth. Es ist eines der fünf Gefäng­nisse des Prison Service, die sich auf höchstem Sicher­heits­ni­veau befinden und Gefan­gene mit einem sehr hohen Gefah­ren­ni­veau unter­bringen. Der Komman­dant des Gefäng­nisses ist Deputy Gondar Freddie Ben Shitrit. Das Gefängnis erstreckt sich über eine Fläche von 2,3 ha, seine bebaute Fläche beträgt 12.000 Quadrat­meter und ist für 600 Gefan­gene bestimmt. Jeder Flügel im Gefängnis ist über eine Muffe mit der Zentral­bau­gruppe verbunden. Eine erste Unter­su­chung der Flucht von sechs paläs­ti­nen­si­schen Gefan­genen, die getun­nelt sind, zeigt, dass Über­wa­chungs­ka­meras den Moment aufge­zeichnet haben, als die Männer den Tunnel verliessen, aber keiner der Wachen im Kontroll­raum es bemerkte. Einer der Wärter des Gilboa-Gefäng­nisses, der im Wach­turm mit Blick auf die Tunnel­öff­nung Dienst hatte, ist einge­schlafen. Die Gefäng­nis­be­hörden stellten gegen 3:30 Uhr Orts­zeit fest, dass sie entkommen waren. Den Erkennt­nissen zufolge hatten die sechs Männer gegen 1.30 Uhr das Bade­zimmer ihrer Zelle betreten und einen Gegen­stand hoch­ge­hoben, der ein Loch im Boden bedeckte. Nach­ein­ander sprangen sie in das Loch und krochen zum Ende des Tunnels, wo sie ausstiegen, wenige Meter von der Gefäng­nis­mauer entfernt und direkt unter einem Wach­turm. Die Israe­li­sche Gefäng­nis­be­hörde hat bisher 90 paläs­ti­nen­si­sche Gefan­gene von insge­samt 360 evaku­iert. Das Gefängnis wird in den kommenden Tagen einer inten­siven Inspek­tion nach weiteren Tunneln unter­zogen, die mögli­cher­weise von anderen Häft­lingen gegraben wurden. Der Tunnel schien unter einer Toilette in der Zelle gegraben worden zu sein, die sich die sechs Männer teilten – vier von ihnen verbüssten lebens­lange Haft­strafen. Zu den Gefan­genen gehörten Zaka­riya Zubeidi, 46, ein ehema­liger Partei­führer der Fatah in der Stadt Jenin im nörd­li­chen West­jor­dan­land, sowie fünf Mitglieder des paläs­ti­nen­si­schen Isla­mi­schen Dschihad. Der Paläs­ti­nen­si­sche Isla­mi­sche Dschihad hat Israel davor gewarnt, den sechs Männern zu schaden. Die anderen Häft­linge wurden iden­ti­fi­ziert als: Monadel Yacoub Nafe’at, 26, Yaqoub Qassem, Yaqoub Mahmoud Qadri, 49, Ayham Nayef Kamamji, 35, und Mahmoud Abdullah Ardah, 46. Vor dem Vorfall hatte der israe­li­sche Gefäng­nis­dienst die sechs Männer als „sehr gefähr­lich“ bezeichnet. Die israe­li­sche Tages­zei­tung Haaretz berich­tete, dass die archi­tek­to­ni­sche Blau­pause für das Gilboa-Gefängnis von einer betei­ligten Firma online gestellt wurde, wodurch es für die Öffent­lich­keit zugäng­lich gemacht wurde. Die Männer sollen nach Jenin unter­wegs gewesen sein, wo ihre Fami­lien leben und wo die inter­na­tional aner­kannte Paläs­ti­nen­si­sche Auto­no­mie­be­hörde wenig Kontrolle ausübt. Einige der Männer wurden wegen Betei­li­gung an Angriffen auf Israelis während der paläs­ti­nen­si­schen Inti­fada Anfang der 2000er Jahre fest­ge­halten. Den israe­li­schen Streit­kräften wird vorge­worfen, die Fami­lien der sechs Männer „schi­ka­niert“ zu haben. SRF.ch

Kanada wählt Ende September. NPO.nl

Marokko. Total­ab­sturz der Regie­rungs­partei PJD vom 1. auf den 8. Platz bei den Wahlen am 8.9. (mit 50% sehr gute Betei­li­gung), wegen deren Israel­po­litik, sagt ein Marok­ko­ex­perte auf NPO.nl

Mexiko lega­li­siert Abtrei­bungen. Während in den USA seit ein paar Tagen heftig über ein restrik­tives Abtrei­bungs­verbot in Texas debat­tiert wird, geht das südliche Nach­bar­land Mexiko in die entge­gen­ge­setzte Rich­tung. In einem einstim­migen Entscheid erklärten die obersten Rich­te­rinnen und Richter Mexikos die Abtrei­bungs­ver­bote im nörd­li­chen Teil­staat Coahuila für verfas­sungs­widrig. Dort wurden Abtrei­bungen bisher mit bis zu drei Jahren Gefängnis bestraft. Mit seinem Entscheid hat das Oberste Gericht Mexikos einen Präze­denz­fall geschaffen, an dem sich fortan sämt­liche Richter und Rich­te­rinnen im Land orien­tieren müssen. Damit kann in allen 31 Teil­staaten künftig straf­frei abge­trieben werden. Bisher war dies in drei Staaten und dem Haupt­stadt­be­zirk möglich. In den letzten Monaten haben mexi­ka­ni­sche Frau­en­ver­bände vehe­ment für Straf­frei­heit im ganzen Land gekämpft. Mexiko ist das bisher bevöl­ke­rungs­reichste Land im mehr­heit­lich katho­li­schen Latein­ame­rika, das Abtrei­bungen lega­li­siert. Bisher haben diesen Schritt erst vier andere Länder des südli­chen Amerika getan – darunter Argen­ti­nien und Kuba. In zentral­ame­ri­ka­ni­schen Ländern wie Nica­ragua und El Salvador hingegen wird der vorzei­tige Schwan­ger­schafts­ab­bruch noch immer drako­nisch hart bestraft. ● Erdbeben der Stärke 7 bei Acapulco. SRF.ch

Nord­korea. Wegen der vielen Probleme feiert man den 73. Nati­nal­fei­ertag am 9.9. beschei­dener als sonst. NPO.nl

Nieder­lande. Wenn der König Schloss Het Loo im Herbst für die Jagd schliesst, soll ihm die staat­liche Suven­tion von 5 Mio entzogen werden. NPO.nl

Öster­reich, die Slowakei, Tsche­chien und Ungarn haben sich gegen die Aufnahme weiterer Flücht­linge aus Afgha­ni­stan ausge­spro­chen. Der tsche­chi­sche Regie­rungs­chef Babiš sagte nach einem Treffen mit seinen Kollegen: In Europa ist wirk­lich kein Platz mehr für sie. Statt­dessen solle die EU den Menschen helfen, in ihrer Heimat zu bleiben. Seit der Macht­über­nahme der Taliban hat die EU tausende afgha­ni­sche Flücht­linge aufge­nommen. Um eine Flücht­lings­krise abzu­wenden, setzt die EU vor allem auf die Nach­bar­staaten Afgha­ni­stans, aber auch auf Alba­nien, Brasi­lien, Deutsch­land, Italien, Kolum­bien, Luxem­burg, Nieder­lande und weitere Staaten. ● 70% durch­ge­impft. SRF.ch

Russ­land. Der russi­sche Kata­stro­phen­schutz­mi­nister Jewgeni Sinit­schew (Евгений Николаевич Зиничев) ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sinit­schew sei bei einer Übung zum Schutz der Arktis im sibi­ri­schen Norilsk gestorben, berich­teten russi­sche Nach­rich­ten­agen­turen gestern unter Beru­fung auf das Kata­stro­phen­schutz­mi­nis­te­rium in Moskau. Der 55-Jährige habe das Leben eines anderen Menschen gerettet und sei dabei selbst auf tragi­sche Weise ums Leben gekommen. ORF.at

Saudi­ara­biens König Salman hat den Direktor für öffent­liche Sicher­heit wegen Korrup­ti­ons­vor­würfen seines Amtes enthoben. Gene­ral­leut­nant Khalid bin Qarar Al-Harbi hatte öffent­liche Gelder zu seinem persön­li­chen Vorteil genommen, berich­tete die saudi­sche Pres­se­agentur. Zusammen mit 18 Mitar­bei­tern des privaten und öffent­li­chen Sektors werden ihm mehrere Verbre­chen vorge­worfen, darunter Fälschung, Bestechung und Macht­miss­brauch. Seine Dienste wurden beendet und er wird in den Ruhe­stand versetzt und zur Unter­su­chung durch die Aufsichts- und Anti­kor­rup­ti­ons­be­hörde über­wiesen. TRT.tr

Die Sowjet­union zerfällt vor 30 Jahren. Am 24. August 1991 geneh­migte der Oberste Sowjet der Ukraine die Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung der Ukraine und beschloss, ein Refe­rendum zur Unter­stüt­zung der Erklä­rung abzu­halten. Am 27. August erklärte der Oberste Sowjet von Moldau die Unab­hän­gig­keit Moldaus von der Sowjet­union, und am 30. und 31. August erklärten der Oberste Sowjet von Aser­bai­dschan und der Oberste Sowjet von Kirgi­si­stan ihre Unab­hän­gig­keit. Am 5. September verab­schie­dete der Kongress der Volks­ab­ge­ord­neten das Gesetz 32392–1 mit dem Titel „Fragen der Sowjet­mächte im Wandel“. Es geneh­migte den Obersten Sowjet der UdssR. Am 6. September erkannte der neu gebil­dete Oberste Rat die Unab­hän­gig­keit Estlands, Lett­lands und Litauens an. Am 9. September erklärte der tadschi­ki­sche Oberste Sowjet die Unab­hän­gig­keit von der Sowjet­union. Im September fand ein Refe­rendum über die Unab­hän­gig­keit Arme­niens statt. Mehr als 99 Prozent der Teil­nehmer befür­wor­teten die Unab­hän­gig­keit, und das Land erklärte am 21. September seine Souve­rä­nität und Unab­hän­gig­keit. Am 27. Oktober erklärte der Oberste Sowjet Turk­me­ni­stans seine Unab­hän­gig­keit von der Sowjet­union. Am 25. Dezember 1991 trat Gorbat­schow zurück. Alle Repu­bliken sind aus der Auflö­sung der Sowjet­union als unab­hän­gige post­so­wje­ti­sche Staaten hervor­ge­gangen. Die Russi­sche Föde­ra­tion über­nimmt ihre Rechts­per­sön­lich­keit. SNA.ru

Türkei beher­bergt bereits 2 Mio Afghanen und 4 Mio Syrer. Jetzt drohen aus dem umkämpften Gebiet um Idlib (SY) weitere 3 Mio Flücht­linge. Man sollte Flücht­linge auf die ganze Welt verteilen. Mauer zum Iran noch nicht fertig, Grenze zu Syrien >900 km lang. ● In den letzten 20 Jahren wurden im Land 600 km Tunnel errichtet. ● Türkei gehört seit 1952 zur NATO. TRT.tr

USA. Neue mu-Vari­ante in allen US Staaten ausser Nebraska. ● Wall Street klagt Boeing wegen Falsch­info über die Max Flug­zeuge. SRF.ch ●  Am 11.9.2001 war es zum schwersten und umstrit­tensten Anschlag in der Geschichte der USA gekommen, als zwei Flug­zeuge in die obersten Stock­werke des World Trade Centers in New York City rasten. Schon bald erschienen Filme, die zu beweisen suchten, dass man mit zwei Flug­zeugen so ein riesiges Gebäude nicht zum Einsturz bringen könne. Das Gebäude war asbest­ver­seucht und musste abge­rissen werden, doch dann hätte es keine 3000 Toten gegeben. Da das Ereignis in den jüdi­schen Fest­tags­monat fiel, soll kein einziger Jude umge­kommen sein. Dies wird frei­lich von jüdi­schen Orga­ni­sa­tionen als Fake News demen­tiert. Als der Saudi Millionär Obama bin Laden (1957–2011(?)) sich als Master­mind ausgab, erhielt die Geschichte eine Wendung. Er war das 17. von 57 Kindern des Baumil­li­ar­därs Muhammad Bin Awad bin Laden (1908–1967), der die heiligen Stätten in Mekka und Jeru­salem restau­riert hatte. Nachdem dieser einem Anschlag zum Opfer gefallen war, erbte Osama viele Millionen, mit denen er die afgha­ni­schen Taliban unter­stützte, eine US-Paki­sta­ni­sche Schöp­fung gegen die Sowjet­be­sat­zung (1979–1989) im Land. 1988 soll er zusammen mit anderen Isla­misten Al-Qa‘da gegründet haben, eben­falls gegen die russi­sche Besat­zung. Nach der isla­mi­schen Revo­lu­tion im Nach­bar­land Iran (1.2.1979) hatte die kommu­nis­ti­sche Regie­rung die Sowjets zu Hilfe gerufen, die prompt am 26.12.1979 mit 80000 Mann einmar­schierten. Ihr recht plötz­li­cher Abzug 1989, wo das Sowjet­im­pe­rium schon auf recht wack­ligen Beinen stand, führte zu Bürger­kriegen. Ein US Rache­feldzug begann schon bald nach dem Anschlag (7.10.2001), der ein schönes, aber armes Land, völlig verwüsten sollte. Dieser Krieg sollte 20 Jahre dauern und Billionen Dollar verschlingen. Obama wurde angeb­lich bereits 2011 in seinem Heim in Abbot­t­abad (PK) auf einem paki­sta­ni­schen Mili­tär­grund­stück von Special Forces erschossen und seine Asche im Meer verstreut, wird behauptet. Einige Monate nach dem Krieg gegen Afgha­ni­stan begann auch ein Krieg gegen den Irak (19.3.2003), der angeb­lich auch mitge­mischt hatte, was genauso unbe­wiesen blieb wie die angeb­li­chen, verbo­tenen ABC Waffen, die nirgends gefunden wurden. Trotzdem wurde auch der Irak verwüstet und wurde aus einem gut funk­tio­nie­renden, wohl­ha­benden Land ohne Krimi­na­lität und Drogen­pro­bleme ein Armen­haus und Failed State. In einem selt­samen „Gerichts­ver­fahren“ wurde der so grau­same Präsi­dent Saddam (1937–2006) zum Tode verur­teilt und hinge­richtet. Der Isla­mi­sche Staat wird in Zusam­men­hang gebracht mit der allzu hastigen Räumung der US Gefan­ge­nen­lager im Irak (2013), ihrer Brut­stätte. Die Ameri­kaner hatten ihre Rache – koste es was es wolle. Millionen Tote und Verstüm­melte, vor allem Zivi­listen, Frauen, Kinder, Aber­mil­lionen Vertrie­bene, Krebs­kranke, Fehl- und Totge­burten durch Uran­mu­ni­tion und ‑bomben. Die offi­zi­ellen Statis­tiken schweigen und unter­treiben. Ein US General sagte in Ramstein (DE) voraus, der Afgha­ni­stan­krieg werde weiter­gehen – als Bürger­krieg und Al Kaida und ISIS‑K – zwei ursprüng­lich gegen Russ­s­land gerich­tete US Schöp­fungen – würden erstarken. Es ist der ameri­ka­ni­sche Traum vom Ewigen Krieg. (Versch.Quellen)


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