Wie Amerika Selbst­mord begeht

Kind mit LGBT-Flaggen-Gesichtsbemalung, die ein Stück über Gender-Indoktrination in Schulen illustriert . Bildquelle: 23 estudio / Shutterstock.com / spectator.org

Die verhee­renden Auswir­kungen der „Woke“-Bewegung an ameri­ka­ni­schen Schulen

Von Michèle Tribalat

Michèle Tribalat bespricht die Arbeit von Keri D. Ingraham. Sie ist Fellow am Disco­very Insti­tute und Direk­torin des American Center for Trans­forming Educa­tion des Insti­tuts. In einem Dossier mit dem Titel „Educa­tion gone Wild“ hat The American Spec­tator soeben drei ihrer Texte über die rasante Implan­tie­rung der radi­kalen Ideo­lo­gien des Augen­blicks über Geschlecht, Geschichte und Rasse in den Schulen veröf­fent­licht, von der Grund­schule bis zur High School und manchmal auch schon vorher. Diese Radi­ka­li­sie­rung wirkt sich auf Schul­po­litik, Methoden und Lehr­pläne aus. Sie bedroht die Erzie­hung der Kinder und darüber hinaus die Gestal­tung der ameri­ka­ni­schen Nation.

Geschlecht

Viele US-Schulen haben die Idee ange­nommen – und in einigen Fällen geför­dert -, dass Kinder ihr Geschlecht von einem frühen Alter an hinter­fragen können.

Der Einhorn-Test

Pädago­gi­sche Hilfs­mittel wie der Gender-Einhorn-Test, der unter unicorn.mrtino.eu/ zu finden ist, stellen Kindern Fragen und helfen ihnen, ihr Geschlecht zu bestimmen. Es ist in Kanada weit verbreitet und gehört zu den von der Asso­cia­tion for Super­vi­sion and Curri­culum Deve­lo­p­ment (ASCD) in den Verei­nigten Staaten empfoh­lenen Lehrmitteln.

In der fran­zö­si­schen Version „Fais ta licorne“ werden die Kinder gebeten, mit dem Cursor ihre „Geschlechts­iden­tität“ (weiblich/mädchenhaft, männlich/jungenhaft, andere(s) Geschlecht(e)), ihren „Geschlechts­aus­druck“ (weib­lich, männ­lich, andere), ihr „bei der Geburt zuge­wie­senes Geschlecht“ (weib­lich, männ­lich, andere/intersexuell), ihre sexu­elle Anzie­hung, die offen­sicht­lich in inklu­siver Schrift ange­boten wird (körper­lich ange­zogen durch Frauen, Männer oder andere(s) Geschlecht(er) (sic)) und schließ­lich ihre emotio­nale Anzie­hung (gleiche Items) zu markieren. Kinder werden so, manchmal schon im Kinder­garten, dazu ange­halten, sich Fragen zu stellen, die ihrem Alter kaum ange­messen sind, ohne dass ihre Eltern richtig infor­miert werden. In Oregon wurde einer Mutter, die besorgt darüber war, dass ihr Kind in der zweiten Klasse einen solchen Test ablegen musste, vom Schul­di­rektor erklärt, dass die ameri­ka­ni­sche Gesell­schaft in der Geschlech­ter­frage histo­risch versagt habe, dass es ein Fort­schritt sei, den Kindern dies beizu­bringen, und dass dies während ihrer gesamten Schul­zeit und in allen Fächern der Fall sein werde.

Die Frage der Toiletten und Umkleideräume

Schul­kinder und Studenten aller Alters­gruppen werden ermu­tigt, die Toilette ihrer Wahl zu wählen, und immer mehr Bezirke verbieten Lehrern und anderen Mitar­bei­tern das Betreten der Toilette, um ein Verhalten zu verhin­dern, das sie selber als inak­zep­tabel ansehen würden. Ein Junge kann also in die Mädchen­toi­lette gehen, sich dort aufhalten, solange er will, und tun, was er will, ohne Angst zu haben, dass ein Erwach­sener herein­kommt. Das Gleiche gilt für die Umklei­de­räume, die Schüler und Studenten unab­hängig von ihrem Geschlecht betreten können.

Sport

Jungen, die sich als Trans­gender iden­ti­fi­zieren, dürfen zuneh­mend in Mädchen­mann­schaften spielen, was es für Mädchen unmög­lich macht, in den meisten Sport­arten zu gewinnen. In den Verei­nigten Staaten haben sich nur 12 Staaten dagegen ausge­spro­chen, neun haben keine Richt­li­nien zu diesem Thema und 10 erlauben es, voraus­ge­setzt der Sportler hat sich einer medi­zi­ni­schen Behand­lung unter­zogen. Aber neun­zehn Staaten erlauben es ohne jegliche Kontrolle über den Testo­ste­ron­spiegel. CNN-Reporter Devan Cole ging so weit zu behaupten, dass es unmög­lich ist, die Geschlechts­iden­tität bei der Geburt zu kennen und dass es keinen Konsens über die Krite­rien für die Zuwei­sung eines Geschlechts bei der Geburt gibt. Diese Aussage zwang CNN, einen Rück­zieher zu machen. Wenn das Gleich­stel­lungs­ge­setz verab­schiedet wird, sind alle Schulen verpflichtet, die Wünsche derje­nigen zu erfüllen, die sich als Trans­gender dekla­rieren. Letz­teren werden damit nahezu abso­lute Privi­le­gien einge­räumt. Die Eltern haben dabei kein Mitspracherecht.

Elter­liche Zustim­mung und Schulvertuschung

Es ist nicht unüb­lich, dass Schulen ihre Gender-Inno­va­tionen vor den Eltern verbergen. Ein Leit­faden zu diesem Thema – Schools in Tran­si­tion: A Guide for suppor­ting Trans­gender Students in K‑12 Schools – wurde in Zusam­men­ar­beit mit der American Civil Liber­ties Union (ACLU), der Human Rights Campaign, Gender Spec­trum, dem National Center for Lesbian Rights und der National Educa­tion Asso­cia­tion (NEA) entwi­ckelt. Sie fordert, dass jeder Junge, der sich als Mädchen iden­ti­fi­ziert, auch als solches behan­delt wird, unab­hängig von Alter und Reife. Wir haben also vier Akti­vis­ten­gruppen, die sich mit der größten Lehrer­ge­werk­schaft abge­spro­chen haben, um diese Lehrer dazu zu bringen, ihre Ideo­logie in ihre Praxis einzu­bauen. Der Leit­faden bittet sie, Fami­lien, die diesen Vorgaben gegen­über feind­lich gesinnt sind, fern­zu­halten und den Über­gang, den ihr Kind durch­läuft, zu verbergen, indem sie dafür sorgen, dass bei Inter­ak­tionen mit den Eltern nichts auffällt. Dies verstößt gegen die durch den 14. Verfas­sungs­zu­satz garan­tierten Rechte auf glei­chen Schutz und Fami­li­en­rechte, welche auch durch den Family Educa­tional Rights and Privacy Act garan­tiert werden. Es hat sich Wider­stand formiert, der bereits in Form von Zivil­klagen zum Ausdruck kommt. Weitere werden folgen.

Geschlechts­dys­phorie

Die Jour­na­listin Abigail Shrier fragte sich, warum die Zahl der Trans­gender-Personen in letzter Zeit so stark zuge­nommen hat (2 % der High­school-Schüler heute, meist Mädchen, im Vergleich zu 0,01 % vor 2012, meist Jungen). Lisa Littman, eine Gesund­heits­for­scherin an der Brown Univer­sity, unter­suchte dies und fand heraus, dass der Einfluss von Gleich­alt­rigen und sozialen Medien eine große Rolle bei dieser Entwick­lung gespielt hat. In einigen Staaten kann ein minder­jäh­riger Teen­ager ein Rezept für Puber­täts­blo­cker oder Hormon­er­satz­the­rapie ohne elter­liche Erlaubnis erhalten. Schweden war das erste Land, das solche Verschrei­bungen für Kinder unter 16 Jahren verboten hat.

Die Frage der Pronomen

Laut der Website von Trans Student Educa­tional Resources (TSER) sind Pronomen geschlechts­neu­tral und können nach Belieben verwendet werden. Die Schüler werden jedoch ermu­tigt, Plural­pro­nomen (they/them/theirs) oder erfun­dene Pronomen wie ze/zir/zirs zu verwenden. TSER fügt hinzu, dass es eine unend­liche Anzahl von Pronomen zu erfinden gibt!

Wie Keri D. Ingraham schreibt, ist es nicht nur verfas­sungs­widrig, die Rechte der meisten Kinder zu beein­träch­tigen, die sich in ihrem Geburts­ge­schlecht wohl­fühlen, um Verwir­rung über die Geschlechts­iden­tität anderer zu stiften, ohne die Eltern zu infor­mieren. Es ist eine Form von Missbrauch.


Die Kata­strophe im Staats­bür­ger­kunde- und Geschichtsunterricht

Sechs ehema­lige Bildungs­mi­nister, die unter demo­kra­ti­schen und repu­bli­ka­ni­schen Präsi­denten gedient haben, schrieben am 1. März 2021 einen Kommentar im Wall Street Journal [1], in dem sie ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck brachten, was aus dem Staats­bür­ger­kunde- und Geschichts­un­ter­richt geworden ist. Sie sahen darin die Quelle der poli­ti­schen Pola­ri­sie­rung, die in den letzten Monaten mit Ausschrei­tungen und dem Einmarsch ins Kapitol Gestalt ange­nommen hat.

Das Verschwinden der Staatsbürgerkunde

Die meisten US-Schulen bieten heute keinen Staats­bür­ger­kun­de­un­ter­richt mehr an, und in 42 der 50 Bundes­staaten ist Staats­bür­ger­kunde nicht mehr Voraus­set­zung für den Schul­ab­schluss. Viele Ameri­kaner sind unwis­send geworden, wie eine Demo­kratie funk­tio­nieren sollte, und im letzten Jahr hat das Gesetz der Straße in Amerikas größten Städten gesiegt. Die Schulen haben die zukünf­tigen Bürger nicht darauf vorbe­reitet, sich auf der Grund­lage einer Analyse der Fakten eine eigene Meinung zu bilden. Während schwarze Leben offen­sicht­lich wichtig sind, ist Black Lives Matter dennoch eine marxis­tisch inspi­rierte Bewe­gung, nach dem Einge­ständnis von Patrisse Cullors, der Mitbe­grün­derin der Bewe­gung. Der Mangel an staats­bür­ger­li­cher Bildung macht die Bürger anfäl­liger für radi­kale poli­ti­sche Philo­so­phien und Projekte und damit poli­tisch formbarer.

Das 1619-Projekt

Das Projekt von Nikole Hannah-Jones, das im August 2019 im Magazin der New York Times veröf­fent­licht wurde, zielt darauf ab, Amerikas Geschichte rund um die Folgen der Skla­verei und die Beiträge der Schwarzen neu zu gestalten. Laut dem Princeton-Histo­riker Sean Wilentz ist es ein Netz aus Lügen, Verzer­rungen und großen Auslas­sungen. Die Website des 1619-Projekts[2] ermu­tigt Lehrer, die Inhalte im Unter­richt zu verwenden und stellt kosten­lose Lehr­mittel zur Verfü­gung. Die öffent­li­chen Schulen in Chicago nahmen es schnell offi­ziell in ihren Lehr­plan auf. Drei Staaten planen, es zu verbieten (Arkansas, Iowa und Missis­sippi), aber die Biden-Admi­nis­tra­tion unter­stützt das Projekt und hat es zu einer Prio­rität erklärt. Diese Preis­gabe von Fakten zugunsten von Indok­tri­na­tion hat eine Bewe­gung für ein Gesetz namens 1776 Unites[3] ausge­löst. Dieses Projekt leugnet nicht die Exis­tenz von Diskri­mi­nie­rung und die Notwen­dig­keit, sie zu besei­tigen, aber auf andere Weise, als das Land zu dämo­ni­sieren und zu demo­ra­li­sieren und die Ameri­kaner durch gefälschte Geschichte und Iden­ti­täts­po­litik gegen­ein­ander auszuspielen.

Lehrer­ge­werk­schaften

Die Gewerk­schaften spielen eine wich­tige Rolle bei der Indok­tri­na­tion der Schulen und insbe­son­dere bei der Umset­zung des Projekts 1619. Dies war auch der Fall, als es um die Wieder­eröff­nung von Schulen während der Pandemie ging. Im vergan­genen Juli erklärte sich die Lehrer­ge­werk­schaft des 35.000 Mitglieder zählenden Los Angeles Unified School District bereit, die Schulen nur dann wieder zu öffnen, wenn folgende Forde­rungen erfüllt werden: ein Mora­to­rium für Charter-Schulen, ein Ende der Finan­zie­rung der Polizei, höhere Steuern für die Wohl­ha­benden, die Einfüh­rung von Medi­care-for-All und die Verab­schie­dung des von den Demo­kraten einge­führten HEROES-Act durch den Senat und Donald Trump, um die staat­liche Bildungs­fi­nan­zie­rung um 116 Milli­arden Dollar zu erhöhen. Darüber hinaus hat die American Foun­da­tion of Teachers (AFT), der 1,7 Millionen Lehrer ange­hören, ihre Unter­stüt­zung hinter den Green New Deal geworfen, einschließ­lich seiner radi­kalsten Aspekte, die die Kinder glauben lassen, dass das Leben auf der Erde in unmit­tel­barer Gefahr ist.


Das Erwa­chen und die Rasse

Lehrerin im Klas­sen­zimmer, Illus­tra­tion einer Arbeit über kriti­sche Rassen­theorie in K‑12 Schulen · Bild­quelle: ESB Profes­sional / Shutterstock.com / spectator.org

Ameri­ka­ni­sche Gesetze und Insti­tu­tionen sind angeb­lich von Natur aus rassis­tisch und ihr einziger Zweck ist es, das „weiße Privileg“ aufrecht­zu­er­halten. Diese giftige Ideo­logie hat sich in den Bundes­be­hörden ausge­breitet, bis hin zum FBI. Um dem ein Ende zu setzen, unter­zeich­nete Donald Trump am 22. September 2020 eine Durch­füh­rungs­ver­ord­nung, die die Verwen­dung von tren­nenden Begriffen über Rasse und Geschlecht in der Ausbil­dung von Bundes­an­ge­stellten verbietet. Es wurde durch ein Schreiben des Direk­tors des White House Office of Manage­ment and Budget ergänzt, das die Bundes­fi­nan­zie­rung von Schu­lungen verbietet, die sich auf die kriti­sche Rassen­theorie, das weiße Privileg und anti­ame­ri­ka­ni­sche Propa­ganda stützen. All dies wurde am ersten Tag der Biden-Präsi­dent­schaft weggefegt.

Kriti­sche Rassen­theorie in der Lehrerausbildung

Es war die Lehrer­aus­bil­dung, die die kriti­sche Rassen­theorie und die „Woke Educa­tion“ ins Klas­sen­zimmer brachte. Weißen Menschen, ob Lehrern oder Schü­lern, wird unter­stellt, dass sie rassis­tisch sind, und es wird erwartet, dass sie sich zu ihrer weißen Vorherr­schaft bekennen. Im August 2020 veran­stal­tete der Bezirk Fairfax in Virginia Schu­lungen zur Förde­rung der kriti­schen Rassen­theorie, einschließ­lich eines einstün­digen Vortrags des hoch­be­zahlten (20.000 Dollar) Akti­visten Ibram Kendi. Der Bezirk nutzte die Gele­gen­heit, seine Bücher für 24.000 Dollar zu kaufen. Kendi behauptet, dass nicht jede Diskri­mi­nie­rung von Natur aus rassis­tisch ist, mit Ausnahme der Diskri­mi­nie­rung von Weißen gegen Schwarze. Er schlug vor, eine Verfas­sungs­än­de­rung einzu­führen, die alle Rassen­un­ter­schiede unter der Aufsicht einer Abtei­lung für Anti­ras­sismus verbieten würde. Die Senate Bill 5044 des Staates Washington, die sowohl den Senat als auch das Reprä­sen­tan­ten­haus passiert hat, sollte die kriti­sche Rassen­theorie in der Lehrer­aus­bil­dung vorschreiben.

Inspi­riert von einem „Rassismus der geringen Erwar­tung“, wie Ayaan Hirsi Ali es ausdrückt, kommt diese Indok­tri­na­tion der Schulen, die schwarzen Kindern beibringt, dass sie Opfer des Rassismus der Weißen sind und dass sie wenig Kontrolle über ihr eigenes Schicksal haben, in Wirk­lich­keit einer Diskri­mi­nie­rung gegen sie gleich. Während die über­wie­gende Mehr­heit der Staaten dazu neigt, der Einfüh­rung der kriti­schen Rassen­theorie in die Lehrer­aus­bil­dung zuzu­stimmen, haben einige Staaten darauf reagiert. In Idaho zum Beispiel hat die stell­ver­tre­tende Gouver­neurin Janice McGe­achin die Bildung einer Arbeits­gruppe ange­kün­digt, die Indok­tri­na­tion in öffent­li­chen Schulen iden­ti­fi­zieren und angehen soll. So auch in Florida, dessen Gouver­neur Ron DeSantis die kriti­sche Rassen­theorie aus der öffent­li­chen Bildung verbannt hat. Sieben weitere Staaten wollen dasselbe tun: Tennessee, Texas, Georgia, Arkansas, South Dakota, Arizona und North Carolina.

Indok­tri­nie­rung von Schü­lern auf Kosten ihrer Bildung

Die „wachen“ Lehrer zögern nicht, vom offi­zi­ellen Lehr­plan abzu­wei­chen. Dies war im Januar in den öffent­li­chen Schulen von Seattle der Fall. Lehrer erhielten per E‑Mail Doku­mente, die die Ausschrei­tungen recht­fer­tigten, bei denen an einem einzigen Wochen­ende im Juli 2020 60 Poli­zisten verletzt wurden, und die darauf abzielten, Schüler dazu zu bringen, die Bewe­gung „Abschaf­fung der Polizei“ zu unter­stützen. Mia Cathell, eine Jour­na­lismus-Studentin in Boston, berichtet, dass 2020 Fünft­klässler an einer öffent­li­chen Schule in Phil­adel­phia einge­laden wurden, den „schwarzen Kommu­nismus“ zu feiern, und sich an einem Schein­pro­test betei­ligten, der die Frei­las­sung von Angela Davis forderte (die 1970 unter dem Vorwurf der Teil­nahme an einer Geisel­nahme verhaftet wurde, die mit der Ermor­dung eines Rich­ters endete). Die Kinder trugen Schilder mit der Aufschrift „Black Power“, „Trump im Gefängnis“, „Free Angela“ [4]. Dieser Akti­vismus lässt wenig Raum zum Lernen. Nach Angaben des New Yorker Bildungs­mi­nis­te­riums haben Fünft­klässler in den öffent­li­chen Schulen des Bezirks Buffalo, in dem radi­kale Mili­tanz gras­siert, ein sehr schlechtes Verständnis von Englisch und Mathematik.

Shake­speare, Hemingway und Dickens, die angeb­lich das „weiße Privileg“ fördern, werden ersetzt durch „Latinx-Bücher“ [5], „schwarze Bücher“, „LGBTQ+-Bücher“, z. B. The Hate U Give, inspi­riert von der Black Lives Matter-Bewegung.

Die mehr oder weniger dumpfe Rebel­lion von Eltern und Lehrern

Einige Lehrer und Eltern beschweren sich anonym. Als Reak­tion auf das sich verän­dernde pädago­gi­sche Umfeld an der ange­se­henen, aber teuren Dalton School an der New Yorker Upper East Side schrieb beispiels­weise eine Gruppe von Eltern einen anonymen offenen Brief, in dem sie die Beses­sen­heit mit Rasse, weißer Vorherr­schaft und Iden­tität im Klas­sen­zimmer anpran­gerten, die ihnen während der Schlie­ßung bewusst wurde. Das im Dezember 2020 veröf­fent­lichte anti­ras­sis­ti­sche Mani­fest der Schule trug nicht zur Beru­hi­gung besorgter Eltern bei. Sie empfahl zum Beispiel die Einstel­lung von 12 Diver­sity-Leadern, eine Über­ar­bei­tung des Lehr­plans mit Beto­nung auf sozialer Gerech­tig­keit und die Abschaf­fung von Honors-Kursen im Jahr 2023, wenn schwarze Studenten bis dahin nicht die Punkt­zahlen weißer Studenten errei­chen [7]. Nicole Niely versteckt sich nicht. Sie grün­dete eine gemein­nüt­zige Orga­ni­sa­tion – Parents Defen­ding Educa­tion – deren Aufgabe es ist, Indok­tri­na­tion aufzu­de­cken und Eltern dabei zu helfen, sich dagegen zu enga­gieren [8].

Auch die mathe­ma­ti­sche Bildung ist betroffen

Die Grund­lagen der Mathe­matik sind aus diesem mili­tanten Angriff auf die Schule nicht unbe­schadet hervor­ge­gangen. Es gibt auch „wache“ Mathe­lehrer. Das ist der Fall bei Laurie Rubel vom Brooklyn College, die findet, dass 2+2=4 „nach weißem Supre­mismus stinkt“. Das Bildungs­mi­nis­te­rium von Oregon hat damit begonnen, Lehrer in „Ethno­ma­the­matik“ auszu­bilden und dabei ein Lehr­buch zu verwenden, das die „Dekon­struk­tion des Rassismus in der Mathe­matik“ und den „Abbau der weißen Vorherr­schaft“ propa­giert. Dies würde im Unter­richt zum Ausdruck kommen, wenn das Ziel der Übungen darin besteht, die rich­tige Antwort zu finden, und wenn der Lehrer von den Schü­lern verlangt, ihm ihre Arbeit zu zeigen. All das, um farbige Studenten zu benachteiligen.

Die Jour­na­listin Denyse O’Leary sieht darin eine Vernach­läs­si­gung der am meisten benach­tei­ligten Kinder, die auf die öffent­liche Schule ange­wiesen sind, um die Sprache zu beherr­schen und rechnen zu lernen. Die kriti­sche Rassen­theorie unter­gräbt durch die Rela­ti­vie­rung von Wissen den Wert, den die Gesell­schaft dem Erwerb von Fähig­keiten beimisst. Sie unter­gräbt nicht nur die Zukunft der am meisten benach­tei­ligten Kinder, sondern auch die ameri­ka­ni­sche Gesell­schaft und ihre wissen­schaft­liche und tech­ni­sche Zukunft.

In der Tat, wie Keri D. Ingraham schreibt, was würde mit Flug­zeugen und Brücken passieren, wenn sie mit Hilfe von Mathe­matik gebaut würden, deren Antworten auf Fragen subjektiv sind? Sie fordert ihre Mitbürger auf, mutig und orga­ni­siert zu sein, um den „Woke“-Trend umzu­kehren und sich ener­gisch zu wehren [9]. Sie schlägt vor, dass die Bildungs­fi­nan­zie­rung auf die Schüler und nicht auf die Schulen ausge­richtet werden sollte, um den Eltern die Möglich­keit zu geben, die Ausbil­dung zu wählen, die sie für ihre Kinder wünschen.

Quelle: www.causeur.fr/comment-lamerique-se-suicide-203655

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Blog der fran­zö­si­schen Demo­grafin Michèle Tribalat.


Anmer­kungen:

[1] www.wsj.com/articles/america-needs-history-and-civics-education-to-promote-unity-11614641530

[2] Jahr der Landung der ersten Afri­kaner in Virginia.

[3] Nimmt das Datum der Unab­hän­gig­keits­er­klä­rung wieder auf.

[4] thepostmillennial.com/fifth-graders-in-philadelphia-forced-to-celebrate-black-communism-simulate-black-power-rally-to-free-angela-davis-from-prison.

[5] x soll die Wahl zwischen dem Masku­linum (o) und Femi­ninum (a) vermeiden.

[6] nypost.com/2021/01/30/dalton-school-parents-fight-anti-racism-agenda-in-open-letter/.

[7] nypost.com/2020/12/19/faculty-at-nycs-dalton-school-issues-8-page-anti-racism-manifesto/.

[8] Der Will­kom­mens­slogan auf der Website lautet: Empower. Expose. Engage. defendinged.org.

[9] Was Eltern in Douglas County, Colo­rado, taten, als sie zu einer Gleich­stel­lungs­po­litik gezwungen wurden. www.frontpagemag.com/fpm/2021/06/how-unwoke-your-school-board-joy-overbeck/.


7 Kommentare

  1. The five degenerations?
    When the human lifespan is less than a hundred years, people are not recep­tive to the Dharma teachings because of:
    (1) dege­ne­ra­tion of lifespan – when lives pass ever faster,
    (2) dege­ne­ra­tion of distur­bing emotions – when these are rampant even among monks and nuns,
    (3) dege­ne­ra­tion of outlook – when espe­cially among house­hol­ders there is little respect in anything constructive,
    (4) dege­ne­ra­tion of beings – when people become less fit or capable of physi­cally taking care of them­selves, and
    (5) dege­ne­ra­tion of the times – when natural resources run out and the envi­ron­ment degrades.
    (Tibetan sayings: སྙིགས་མ་ལྔ། snyigs-ma lnga)

    Affec­ting not only America like USA? The mono­theism hier­archy since 5000 years is under­going a para­digm change!

  2. Das Christ­liche Amerika Wächst, Blüht und Gedeiht!

    Und was kaum jemand weiß, daß die Land­be­völ­ke­rung in Mittel­eu­ropa bis 1960 ganz im Sinne der Hutterer lebte!

    Ich kenne Hutterer und weiß, daß man sie, poli­tisch korrekt, aus der EU fern­halten will!

    HALBWAHRER TEXT mit Quelle: www.welt.de/reise/Fern/article194729339/Kanada-Ein-Besuch-in-der-abgeschotteten-Welt-der-Hutterer.html

    Benannt nach dem Täufer Jakob Hutter leben in den USA und Kanada die Anhänger der Glau­bens­ge­mein­schaft der Hutterer. Streng gläubig und in abso­luter Zurück­ge­zo­gen­heit verbringen sie ihre Zeit keusch, arbeitsam und mit Sinn für moderne Tech­niken in der Landwirtschaft.

    Ein Tag in der abge­schot­teten Welt der Hutterer
    Die Täufer­be­we­gung der Hutterer in Kanada lebt ähnlich isoliert wie die Amish. Fremde sind in ihren Kolo­nien norma­ler­weise nicht gern gesehen. Unser Autor durfte sie – unter Auflagen – aber besuchen.
    Veröf­fent­licht am 28.08.2020 | Lese­dauer: 4 Minuten
    Von Oliver Gerhard

    Wo sind die Hutterer? „Wenn ihr auf der Schot­ter­piste immer gera­deaus fahrt, landet ihr direkt bei uns auf dem Hof“, hatte Mike Wurtz am Telefon gesagt, der Manager der Clear Spring Hutterite Colony.

    Doch jetzt stehen wir zwischen einer Schwei­ne­mast­an­lage, Acker­gerät und silbern glän­zenden Silos, kein Mensch weit und breit. Bis zum Hori­zont erstre­cken sich Mais­felder – die Provinz Saskat­chewan ist die Korn­kammer Kanadas.

    Erst auf den zweiten Blick sehen wir die Wohn­an­lage: zwei Reihen iden­ti­scher Häuser­blocks, jede Einheit mit der glei­chen Wäsche­spinne, dem glei­chen Hand­karren, dem glei­chen Reisig­besen neben der Tür. „Alles selbst gebaut“, sagt Mike Wurtz, als wir ihm in seinem Wohn­zimmer gegen­über­sitzen. Ein kahler Raum, keine Bilder, keine Teppiche, kein Nippes. Nur eine tickende Uhr an der Wand.

    In einem schwer verständ­li­chen deut­schen Dialekt hatte uns Mike – kariertes Hemd, Hosen­träger, grauer Backen­bart – begrüßt, um dann gleich ins Engli­sche zu wech­seln: Die Täufer­be­we­gung der Hutterer stammt aus Deutsch­land, den Nieder­landen und der Schweiz. Seit dem 16. Jahr­hun­dert verfolgt, landete sie in Nord­ame­rika. Im Gegen­satz zu den Amish, die moderne Technik ablehnen, setzen die Hutterer sie mit großem Erfolg ein.

    Urlaub, Fern­sehen und Internet sind kein Thema
    „Kommt mit, ich zeige euch alles“, sagt Mike und setzt sich einen Hut auf. Die Farm wirkt wie ausge­storben, nur hin und wieder huschen ein oder zwei Frauen in dunkel­blauen Klei­dern und gepunk­teten Kopf­tü­chern vorbei.

    Die Klei­der­ord­nung verpflichtet sie, den Kopf zu bede­cken – so steht es in der Bibel. „Und die verhei­ra­teten Männer müssen Bart tragen“, erklärt Mike. „Von wem diese Regel stammt, weiß ich aber nicht.“

    In der Fahr­zeug­halle steht der neueste Mähdre­scher, compu­ter­ge­steuert und klima­ti­siert: „Wir haben fünf davon“, sagt Mike. „Jeder zu einer halben Million Dollar“.

    Die Gemeinde ist reicher als jedes Dorf in der Gegend, die Mitglieder bauen Weizen, Raps, Linsen und Gerste an, haben Milch­kühe und eine Hühner­farm, züchten Gänse und Schweine. Es gibt eine Tisch­lerei, Klär­an­lage, Feuer­wehr, Kraftwerk.

    „Wir machen das alles für den ‚Split‘“, erklärt der Manager. „Sobald wir mehr als 130 Mitglieder haben, gründen wir eine Schwes­ter­ge­meinde.“ Außer einem Taschen­geld verdienen die Fami­lien kein Geld – die Hutterer leben in Gütergemeinschaft.

    Alle arbeiten für das Kollektiv, jede Familie bekommt ein komplett ausge­stat­tetes Haus und alles, was sie zum Leben braucht. Urlaub ist kein Thema, Fern­sehen, Radio und Internet sind tabu.

    Kanadas Hutterer leben abge­schottet in Kolonien
    Immer wieder müssen wir inner­lich schlu­cken: Dies ist eine andere Welt. Gleich­zeitig ist es ein Privileg, einmal hier zu sein – in den beson­ders konser­va­tiven Kolo­nien wie Clear Spring sind Fremde sonst ungern gesehen.

    Warum er uns trotzdem alles zeigt, verrät Mike nicht. Bis zum Abend lässt er auch offen, ob wir über Nacht bleiben können. Und er wird der einzige Mensch bleiben, mit dem wir uns hier unter­halten dürfen – so seine Regeln.

    Wir werfen einen Blick in die Schule: leere, makellos saubere Räume. Kein Spiel­zeug auf dem Boden, kein Kinder­bild an der Wand – nur eine Uhr in jedem Raum. Morgens um halb acht beginnt der Tag hier mit Bibelun­ter­richt auf Deutsch, dann über­nimmt die staat­liche Englischlehrerin.

    „Unser Gesetz lautet, dass die Schul­zeit nach der achten Klasse endet“, sagt Mike. „Wir brau­chen keine Uni – es gibt genug Arbeit für alle.“ Die 15-jährigen Schul­ab­gänger bekommen einen Arbeits­platz zuge­wiesen, je nachdem, in welchem Bereich gerade jemand fehlt. Wer trotzdem studieren möchte, muss die Kolonie verlassen.

    Wir stoppen an der Kirche; auch sie ein schlichter Raum – mit Uhr an der Wand. Zwei Seel­sorger halten hier jeden Abend und am Sonntag die Messe. Hier werden auch alle wich­tigen Entschei­dungen getroffen. Die sieben „Ältesten“ der Kolonie machen einen Vorschlag, stimm­be­rech­tigt sind alle getauften Männer.

    Dann hören wir zum ersten Mal Lachen. Endlich! Junge Frauen, die Haare unter den Kopf­tü­chern zum Mittel­scheitel gekämmt, pflü­cken gerade reife Saskatoon-Beeren, große Eimer sind schon mit den saftigen roten Früchten gefüllt. „Greift zu“, lädt der Gärtner uns ein. Schüch­tern drehen die Frauen ihre Köpfe weg oder flüchten auf die andere Seite der Büsche.

    Am nächsten Morgen – wir durften tatsäch­lich bleiben – lassen wir Clear Spring wieder hinter uns. Spre­chen noch lange über die vergan­genen 24 Stunden.

    „Wenn du hier nicht rein­ge­boren bist, schaffst du es nicht“, hatte Mike gesagt. Rund 70 Prozent der jungen Männer verlassen die Kolonie, meinte er – nach ein paar Jahren kehrten viele von ihnen jedoch zurück. Die meisten Frauen bleiben.

    • LÜGE: Fern­sehen, Radio und Internet

      Wenn der Autor behauptet, daß Fern­sehen, Radio und Internet für Hutterer Tabu sind, dann hat er nie eine Hutte­r­er­ge­meinde von Innen gesehen. Dort benutzt man nämlich das Internet rund um die Uhr, um sich mit den befreun­deten Gemeinden auszu­tau­schen. Davon konnte ich mich persön­lich überzeugen.

      Das Anglo­ame­ri­ka­ni­sche Amerika fürchtet die Hutterer wie der Teufel das Weih­wasser: Keine Arbeits­losen, keine Alten­heime, keine Gewohn­heits­kri­mi­na­lität, keine Schulden, keine Neger und Zigeuner, keine Drogen, kein Glücks­spiel und keine „Dumm-Drein­redner“ — Dafür flei­ßige Menschen, die noch mehr flei­ßige Kinder gebären. Und Frauen, die ganz ohne eine sata­ni­sche Schön­heits­in­dus­trie, in der Gemeinde Aner­ken­nung als Ehefrau und Mutter erhalten. — Daß Hutte­rer­frauen sich vor Männern verste­cken, ist eine weitere Lüge des Autors; denn gerade die Frauen verkaufen ihre Bauern­pro­dukte öffent­lich in den umlie­genden Gemeinden, zum Beispiel auf Wochenmärkten.

      Bis vor wenigen Jahren besuchten die Hutte­rer­kinder nur ihre Gemein­de­schulen und spra­chen ihr „Hutter­er­deutsch“ Mit verlo­genen Argu­menten und Trick­se­reien gelang es dem Staat Canada schließ­lich, die Hutterer dazu zu bewegen, daß Hutte­rer­kinder, öffent­liche englisch­spre­chende Schulen zu besu­chen müssen. (Und vor allem dort die Sünde erlernen!)

      Warum eigent­lich knien sich unsere Geld­fuß­baller nicht vor den Hutte­rern, sondern vor Krimi­nellen nieder?

    • NÖÖÖÖÖ

      „Das Christ­liche Amerika Wächst, Blüht und Gedeiht!“

      Die Hutterer (und andere, wie diese), sind eine winzige Minder­heit. Sobald die Marxisten (NWO) über­nommen haben, was glauben Sie wie lange man die in Ruhe läßt? 

      Allein die Mann­stärke zeigt, wer auto­ma­tisch verloren hat, mal davon abge­sehen, daß ich Hutterer, Mormonen, Amisch, … nicht gerade als Soldaten kenne oder das die Berge an Waffen / Muni­tion lagern würden. 

      Marxisten dulden niemals solche Abtrün­nige, denn sie zeigen dem Rest der Zombies, daß es da auch andere Lebens­weisen gibt, außer­halb des marxis­ti­schen Gefäng­nisses, es ist immer Gleich­schal­tung ange­sagt. Deshalb kommen die immer weg. 

      Was Sie als „gedeihen“ ansehen, ist verloren, weil es nicht losge­löst vom verwe­senden Rest besteht.

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