Wie zu erwarten: Mit Joe Biden ist jetzt der US-Inter­ven­tio­nismus zurückgekehrt

Bild: Screenshot Facebook

Von PETER HAISENKO | Donald Trump hat dem US-Inter­ven­tio­nismus abge­schworen und das auch so weit als möglich einge­halten. Joe Biden hingegen ist noch keinen Monat im Amt und schon feiert der US-Inter­ven­tio­nismus fröh­liche Urstände. Staaten, die eine interne Politik machen, die Washington nicht genehm ist, sollen „bestraft“ werden.

Es ist ein Zeichen höchster Arro­ganz, impe­ria­lis­tisch, wenn Forde­rungen gestellt werden, Staaten sollen ihre inneren Ange­le­gen­heiten dem Willen von Außen unter­werfen. Wie sonst kann man es beschreiben, wenn gefor­dert wird, Gerichts­ur­teile zu annul­lieren, weil sie der Agenda anderer Staaten im Wege stehen? Beginnen wir mit Nawalny und Russ­land. Dieser im Westen gefei­erte „Anti-Korrup­tions-Kämpfer“ ist vor sechs Jahren wegen Verun­treuung einer großen Summe Geldes, also Korrup­tion, zu einer mehr­jäh­rigen Haft­strafe verur­teilt worden. Aller­dings zeigte das Moskauer Gericht Langmut, denn es setzte diese Strafe zur Bewäh­rung aus. Aller­dings mit Auflagen. Anzu­merken ist, dass nicht nur in Deutsch­land eine Haft­strafe dieser Dauer gar nicht zur Bewäh­rung ausge­setzt werden dürfte.

Aufwen­dige Video­pro­duk­tion soll Putin als korrupten Herr­scher brandmarken 

Nawalny hat immer wieder gegen seine Bewäh­rungs­auf­lagen verstoßen, aber die russi­sche Justiz hat sich dazu sehr tole­rant verhalten. Sie hat sogar geneh­migt, dass er das Land verlassen durfte, um sich in Deutsch­land medi­zi­nisch behan­deln zu lassen. Der Punkt ist, dass Nawalny auch unter diesen Umständen die wenig restrik­tiven Bewäh­rungs­auf­lagen hätte einhalten können. Er selbst oder ein Bevoll­mäch­tigter hätten die regel­mä­ßigen Aufent­halts- und Status­mel­dungen an die entspre­chende Behörde über­mit­teln können. Auch während seines Kran­ken­haus­auf­ent­halts und nachdem er entlassen war, sowieso. Das ist versäumt worden und reiht sich ein in die anderen bislang tole­rierten Verstöße gegen die Bewäh­rungs­auf­lagen. Die russi­sche Justiz hat folg­lich jedes Recht, diese Verstöße endlich zu ahnden, sobald sie seiner habhaft werden konnte. Vergessen wir nicht, Nawalny ist russi­scher Staats­bürger und solange er nicht irgendwo um Asyl ersucht und es erhalten hat, unter­wirft er sich dem russi­schen Recht.

Anstatt sofort nach seiner Gene­sung in seine Heimat zurück­zu­kehren, gemäß der Bewäh­rungs­auf­lagen, hat Nawalny in Deutsch­land ein Propa­gan­da­mach­werk produ­ziert, mit dessen Lügen der russi­sche Präsi­dent als korrupter Herr­scher darge­stellt werden soll. Es ist eine sehr aufwen­dige Video­pro­duk­tion, die eine virtu­elle Realität kolpor­tiert, die es gar nicht gibt. Da werden virtu­elle Räume und Gebäu­de­de­tails gezeigt, die in dem Rohbau nicht exis­tieren. Putins angeb­li­ches Schlaf­zimmer erin­nert an dasje­nige, dass man von König Ludwig in Neuschwan­stein kennt. Wer aber hat für diese sehr teure Produk­tion bezahlt? Mitt­ler­weile ist bekannt, dass der Auftrag für die deut­sche Produk­ti­ons­firma und die Bezah­lungs­zu­sage aus Holly­wood kam. Allein deswegen kann Nawalny als Agent auslän­di­scher Mächte gesehen werden. Auch seine „frei­wil­lige“ Rück­kehr ist vergleichbar mit dem, wofür Chod­or­chovsky einge­setzt worden ist: Ein stän­diger Stachel im Fleisch, der gegen Putin instru­men­ta­li­siert wird. Im Inter­esse des „Werte­wes­tens“.

Der Vorwurf des Wahl­be­trugs in Myanmar wird nicht hinterfragt

An deut­schen Flug­häfen werden fort­lau­fend Leute bei der Einreise verhaftet, die zur Fahn­dung ausge­schrieben sind. Nichts anderes ist Nawalny bei der Einreise in Moskau wider­fahren. Das ist nicht zu kriti­sieren. Wer gegen Bewäh­rungs­auf­lagen verstößt, hat seine Bewäh­rung verwirkt. Auch in Deutsch­land und beson­ders in den USA. So oder so, ist es wie bei uns eine innere Ange­le­gen­heit. Nun stelle man sich vor, welchen Aufschrei es gäbe, wenn Moskau die sofor­tige Frei­las­sung eines deut­schen „Putin­ver­ste­hers“ forderte, der nach deut­schem Recht inhaf­tiert und abge­ur­teilt wird. Wenn aber Merkel, Maas und Biden genau das mit Moskau machen, applau­dieren die west­li­chen Medien. Sie zeigen auch Ausschnitte aus Nawalnys Propa­gan­da­video, ohne sich auch nur annä­hernd mit dessen Wahr­heits­ge­halt zu befassen. Allein das ist ein diplo­ma­ti­scher Affront, der in früheren Zeiten durchaus als Vorstufe zur Krie­gerklä­rung gewertet wurde.

Die andau­ernden Sank­tionen gegen Russ­land und eben jetzt der Umgang mit der „Causa Nawalny“ können folg­lich auch als psycho­lo­gi­sche Vorbe­rei­tung auf einen Krieg gewertet werden. Es wird wieder einmal ein „gerechter“ Kriegs­grund aufge­baut. Schließ­lich ist es ja die Pflicht des Werte­wes­tens, die russi­schen Bürger vor ihrem Präsi­dent zu schützen, den sie mit Drei­vier­tel­mehr­heit gewählt haben. Analog dazu wird jetzt Myanmar ins Visier genommen. Dort hat wie in den USA im November eine Wahl statt­ge­funden, durch­ge­führt mit derselben Soft­ware von „Domi­nion“ wie in den USA. Aber anders als in den USA ist in Myanmar fest­ge­stellt worden, dass mit dieser Soft­ware massiver Wahl­be­trug begangen wurde, zu Gunsten der Frie­dens­no­bel­preis­trä­gerin Suu Kyi. Nicht ansatz­weise wird der Versuch unter­nommen zu hinter­fragen, inwie­weit tatsäch­lich Wahl­be­trug vorliegen könnte. Unisono schreit der Werte­westen mit Biden an der Spitze, die inhaf­tierte Suu Kyi müsse sofort frei­ge­lassen werden. Die Suu Kyi, die ihre Ausbil­dung in London erhalten hat. Dass da ihr Nobel-Kollege Obama dabei ist, war zu erwarten.

Biden selbst ist sofort in die alte Kriegs­rhe­torik zurück­ge­fallen. Myanmar müsse „bestraft“ werden. Alte Sank­tionen sollen wieder aufleben und man behält sich weitere Maßnahmen vor. Die da wären? Krieg? Eine „Straf­ex­pe­di­tion“ nach Muster des British Empire, aber mit Flug­zeug­trä­gern? All das ist kein Wunder. Es ist eben das alte Verhalten der USA, dem Trump abge­schworen hatte. Haben wir in den Medien des Werte­wes­tens irgend­eine Kritik gehört an den Straf­plänen Bidens? Obwohl wir aus unzäh­ligen Beispielen gelernt haben sollten, dass nach US-Straf­ak­tionen immer zerstörte Länder übrig bleiben, ohne Chance auf Erholung?

Die „Dominion“-Software ist bei Wahlen in vielen Ländern zum Einsatz gekommen

Da passt es doch wunderbar, dass Biden schon seinen alten Spezi aus Obama-Zeiten ins Kriegs­mi­nis­te­rium berufen hat, der schon damals Syrien bombar­dieren wollte. Inzwi­schen sind dort schon wieder gegen jedes Völker­recht Truppen einmar­schiert, die Trump abge­zogen hatte. Auch Trumps Abzug von Truppen aus Afgha­ni­stan hat Biden gestoppt. So wenig wie Trumps Trup­pen­ab­züge vom Werte­westen gelobt, zumin­dest aner­kannt wurden, so geflis­sent­lich wird jetzt Bidens Waffen­ras­seln einfach „über­sehen“. Er ist ja der Gute!

Die Hysterie gegen Myanmar hat aber noch einen anderen Hinter­grund. Wird dort der Beweis geführt, dass mit der Domi­nion-Soft­ware Wahl­be­trug betrieben wurde, wird das ein Problem für die west­liche Welt. Diese Soft­ware ist nämlich in vielen Ländern zum Einsatz gekommen, eben inklu­sive USA. Allein deswegen muss es tabu sein, einen Nach­weis über­haupt anzu­denken, dass mit dieser Soft­ware etwas anderes als die „sicherste Wahl aller Zeiten“ herge­stellt werden könnte. Das betrifft auch Deutsch­land und so muss sich niemand wundern über die Stimmen aus Berlin zu den Vorgängen in Myanmar.

Noch ein Wort zur unpar­tei­ischen Bericht­erstat­tung in unseren Medien. Täglich werden wir zuge­schwallt mit Meldungen über Tausende Demons­tranten pro Nawalny und gegen Putin und natür­lich die unan­ge­mes­sene Gewalt gegen diese Demons­tranten und deren Fest­nahmen. Nichts dürfen wir hören über die Corona-Demos in Wien und anderen euro­päi­schen Städten und schon gar nichts über Poli­zei­ge­walt und Fest­nahmen dort. Ebenso wenig wie berichtet wird, dass sich dort Poli­zisten soli­da­ri­sieren, indem sie Ihre Helme abnehmen und einfach den Verkehr regeln. Wer bei uns an einer unge­neh­migten Demons­tra­tion teil­nimmt – und davon gibt es immer mehr –, der setzt sich auch bei uns der Gefahr einer Fest­nahme aus und diese finden auch statt, teil­weise mit über­zo­gener „Härte“ der Polizei. Nichts anderes gilt für Russ­land, aber dort gibt es ja nur „gute Demos“, solange sie gegen Putin gerichtet sind. Siehe dazu auch Weißrussland.

Jedes Land muss seine inneren Ange­le­gen­heiten selbst regeln

Was Biden in den USA selbst schon ange­stellt hat, geht mich nichts an. Das müssen die Amis selbst ertragen und wenn es ihnen nicht gefällt, müssen sie sich eben auch selbst darum kümmern. Das ist eine innere Ange­le­gen­heit der USA. Diese meine Einstel­lung gilt für alle Länder. Niemand hat das Recht, einem anderen Land und seinen Bürgern vorzu­schreiben, unter welchen Umständen sie leben wollen, sollen, müssen. Schon gar nicht gibt es ein Recht, anderen Staaten eine Staats­form mit Gewalt aufzu­zwingen, die sie sich nicht selbst erwählt oder erkämpft haben. Das aber ist der Kern­punkt des US-Inter­ven­tio­nismus. Aller­dings wird dieser nur ange­wendet, wenn es sich um Regie­rungen handelt, die nicht den USA zu Diensten sind. Solange sich selbst der grau­samste Diktator dem US-Regime unter­wirft, wird er sogar unter­stützt. Auch gegen die eigene Bevölkerung.

Ich habe schon geschrieben, dass man die Tage zählen kann, bis die USA unter Biden den nächsten Krieg vom Zaun brechen. Mit den Drohungen gegen Myanmar und die uner­hörte Einmi­schung in innere Ange­le­gen­heiten Russ­lands sind es schon weniger geworden. Was wir in naher Zukunft erwarten müssen in Bezug auf den Nahen Osten und Afgha­ni­stan, ist nicht minder uner­freu­lich und wird den Flücht­lings­strom erneut anheizen. Selbst die Ukraine will Biden der Gute wieder mit Waffen belie­fern. Obwohl schon manche erkannt haben, dass sie Biden nur deswegen hofieren, weil sie Trump hassen, führt das nicht dazu, Biden zur Ordnung zu rufen, was seine Kriegs­trei­berei betrifft.

Die Merkel­bande hasst Putin so sehr, dass sie selbst den Unter­gang des eigenen Landes in Kauf nehmen. Haupt­sache Putin ist weg. Deswegen hofieren sie Nawalny und denken keinen Milli­meter weiter. Wollen diese Schwach­köpfe wirk­lich Nawalny als Präsi­dent Russ­lands sehen? Ich sicher nicht und wenn Sie das Bild von Nawalny betrachten, kann ich mir schwer vorstellen, dass irgend­je­mand Gutes von diesem rechts­ra­di­kalen Rassisten erwarten könnte. Hass ist ein ebenso schlechter Berater wie Angst. Hass ist die Vorstufe zum Krieg. Hass gegen Trump hat den korrupten Kriegs­treiber Biden ins Amt gelobt und mit ihm die Rück­kehr zum alles zerstö­renden US-Inter­ven­tio­nismus. Wollen wir dann auch noch, dass Hass gegen Putin einen Präsi­dent Nawalny ins Amt bringt? Das endet dann in Selbst­hass und viel­leicht ist das sowieso die Trieb­kraft der Merkel­bande. Zumin­dest Hass gegen das eigene Land.

Zum Autor: Peter Haisenko ist Schrift­steller, Inhaber des Ander­welt-Verlages und Heraus­geber von AnderweltOnline.com

 

6 Kommentare

  1. Genau – es war alles zu erwarten. 

    Auch das wurde und wird provo­ziert von diesen m. E. kpl. Ir.en:

    de.rt.com/russland/113083-si-vis-pacem-para-bellum-russland-bereit-beziehungsabbruch-eu-lawrow/

    ebenso wie dieses:

    www.anti-spiegel.ru/2021/geopolitischer-albtraum-der-usa-schliessen-moskau-und-peking-noch-in-diesem-jahr-ein-militaerbuendnis/

    Die wollen ihr H‑armageddon. – Es war und ist m. E. schon immer ein R.ligionskrieg, der nur auf anderen Bühnen mit täuschenden Schau­spielen unter anderen Namen ausge­tragen wird.

    Ich gehe zwar mit der grund­sätz­lich l.nken Haltung des ehema­ligen Schei­ben­wi­scher­mit­gliedes um Dieter Hilde­brandt (die waren und sind alle l.nks) nicht konform, aber grund­sätz­lich ist er ein intel­li­genter Mensch und hiermit hat er wohl recht. – Der würde in dem kurzen Rede­aus­schnitt-Video so was nicht sagen, wenn er es nicht gut recher­chiert hätte:

    www.youtube.com/watch?v=FM1-1Qw86xg

    Hier die ganze Rede für Inter­es­sierte, mit der ich vor allem bzgl. l.nker Haltung nicht konform gehe, aber was er zu W.rren‑B.ffets Aussage sagt wie zu diesen Ol.garchen dieser Welt, stimmt m. E..
    Schaut es Euch bitte an ‑wenigs­tens den kurzen Rede­aus­schnitt- und gebt es weiter wo und bei wem möglich – schrift­lich, münd­lich wie auch immer.

    www.youtube.com/watch?v=KwnvHqvHtt8
    www.youtube.com/watch?v=KwnvHqvHtt8

  2. „Selbst die Ukraine will Biden der Gute wieder mit Waffen beliefern.“

    So weit ich mich erin­nere, kam nach dem Maidan später heraus, dass ca. 4 Monate vorher McCain in der Ukr.ine war – vermut­lich zwecks Finanz.erung und Orga­ni­sa­tion des M.idan. Daraus kann man vermuten, dass die R.gierung in der Ukr.ine pro VSA/D.S. ist.
    Ich habe dort mit einem alten Mann bitter­lich geweint, der in einem Video mitten in diesem Krieg dort stand im Unter­hemd, alles verloren und weinte bitter­lich – er wusste nicht, wie ihm geschah und war nur fassungslos und wusste nicht mehr ein noch aus. – Ich hätte ihn am liebsten da heraus und zu mir gebeamt. – Und so wie diesem armen alten Mann ging es vermut­lich den meisten der ukr.inischen Bev.lkerung.
    Menschen­leben, Menschen­leid kümmert diese B.stien nicht – das sind m. E. auch keine M.nschen – jeden­falls sind sie meines Erach­tens ausschließ­lich l.nksh.rn‑r.ptilienstammh.rn-gesteuert wie schlimmste r.ubtierische Fress­ma­schinen wie es vermut­lich damals die T‑Rexe und anderen R.ubsaurier waren. – Viel­leicht sind sie die m.nschlichen Reinkar­na­tionen von diesen.

  3. Ich kann diese von den VSA/D.S. provo­zierte Haltung und Reak­tion R.sslands bestens nachvollziehen:

    de.rt.com/russland/113083-si-vis-pacem-para-bellum-russland-bereit-beziehungsabbruch-eu-lawrow/

    www.anti-spiegel.ru/2021/geopolitischer-albtraum-der-usa-schliessen-moskau-und-peking-noch-in-diesem-jahr-ein-militaerbuendnis/

    Die VSA/der D.S. lässt ihnen keine Wahl. – Sollen sie viel­leicht das alles sich gefallen lassen und auch noch die andere W.nge hinhalten und diesen m.E. h.sszerfressenen H.chgradpsychop.then ihr Land wie die ir.e dt. R.gierung auch auf dem Goldenen Tablett über­rei­chen und zum Fraß hinwerfen?

    Ich kann nur hoffen, dass P.tin und L.wrow auch mitlesen, was in den alter­na­tiven M.dien geschrieben wird, damit sie wissen, wer auf ihrer Seite ist mit gesundem M.nschenverstand und Herz.
    Worum es auch geht bzgl. der EU ist, dass sie ‑neben all ihrem anderen Irrs.nn- auch North Stream 2 mit aller Gew.lt beenden wollen, um die EU und insbe­son­dere D.utschland von ihrem Frackinggas abhängig machen wollen zu Wucherpreisen.

    Zudem ist die Förde­rung von Frackinggas im höchsten Maße umwelt­schä­di­gend, umwelt­ver­gif­tend und oben­drein erdbe­ben­aus­lö­send und nicht nach­haltig, weil wo es einmal weg ist ist es weg und bildet sich auch nicht nach.

    Es ist meines Erach­tens der Puffer zwischen dem Gestein, der eben ein Aufein­an­der­reiben verhin­dert und somit eben auch Erdbeben durch dieses Aufeinanderreiben.

    Man muss die Natur der Erde auch verstehen – aber diese archa­isch patri­ar­chale Klientel mit ihrem Machbarkeitsw.hn tram­pelt ja auf allem Weib­li­chen inklu­sive Mutter Erde, Mutter Natur seit der Macht­über­nahme des Patri­ar­chats miss­ach­tend, ausbeu­tend, quälend herum.

    Leute wie M.rkel, L.garde, H. C., etc. stecken zwar in Frau­en­kör­pern, aber sie sind m. E. Patri­ar­chinnen bzw. patri­ar­chal ausge­richtet und/oder buch­stäb­lich H.ren dieses lebens­ver­ach­tenden nega­tiven lebens­zer­stö­renden lebens­feind­li­chen patri­ar­chalen PRINZIPS – und ich betone PRINZIPS – mit seinem gren­zen­losen Mach­bar­keits- und Herrschaftsw.hn. – Ich rede von PRINZIP, denn es gibt eben genauso Männer, die weise, vernünftig, fried­fertig, sanft­mütig dem posi­tiven weib­li­chen lebens­be­ja­henden, lebens­er­hal­tenden, lebenschüt­zenden gütigen PRINZIP folgen – was nichts mit sexu­eller Orien­tie­rung, sondern mit Herzens­be­zo­gen­heit, mit Charakter, mit dem Wesen zu tun hat.

    • Aber die Förde­rung von Erdöl und Gas in Putin-Rußland ist natür­lich extrem umwelt-lieb!! Und die indi­genen Völker in den Abbau-Gebieten werden natür­lich erge­benst um Geneh­mi­gung zur Über­las­sung ihrer Natur gefragt und sattest dafür bezahlt!!? Früher fand ich den Spruch „Dann geht doch nach drüben!“ grob und verbohrt, aber heute würde ich das den unver­zagten, alle west­li­chen (einmalig auf der Welt!) Frei­heiten schamlos verra­tenden Putin-Fans drin­gend empfehlen. Wo ist es besser: Hier im ach so schlimmen Westen oder bei Putin??! Dann geht doch zu Putin!!!!!!!!!!!!

  4. Bei allem sollte nie vergessen werden ‑entgegen dem auffäl­ligen, auch bei Teilen der AfD gelebten Anti­west-Getue der sich unter Patrio­tismus verste­ckenden ewigen Neutra­listen und Ost-Optio­nis­ten‑, daß wir unsere ‑1945 gar nicht mehr so erwart­bare- Frei­heit in Lebens­stil und Wohl­stand ab 1945 allein den USA zu verdanken haben und eine jahr­zehn­te­lange stabile Phase, ohne die Machen­schaften gegen Deutsch­land vor 1914 und ab 1933 zu vergessen, wobei aber auch der Eigen­an­teil an der Isola­tion deut­scher Regie­rungen nicht zu knapp war. Trumps Außen­po­litik nun hat zwar USA-Leben geschont, aber dem Westen eher geschadet. Denn so, wie die verblö­deten Deut­schen mit ihren frei! gewählten Poli­ti­kern und deren Politk Platz machen seit 1970 in Gebur­ten­armut und Deka­denz für Millionen von außer-euro­päi­schen, mental-kultu­rell zumeist inkom­pa­ti­blen Inva­soren, so machten die USA unter Trump durch Passi­vität anderen, nicht besseren Platz in der Welt­po­litik, im immer statt­fin­denden Welt­ringen. So hat er in Syrien Putin und dem Iran das Feld über­lassen, hat die Kurden (mit ihrem hohen Bluts­an­teil an der Vernich­tung des IS) schmäh­lich an den Türk-Despoten Erdogan verraten, sowas sollte nicht über­sehen werden. Und auch der Trup­pen­abzug aus Deutsch­land war klein­ka­riert, strat­geisch dumm und west­feind­lich. Und wer hier sich beklagt über die von Merkel ab 2015 gedul­dete Syrer-Inva­sion nebst Folgen, der darf dabei nicht (ähnlich war es 1999 bei der „Patrioten!-Sympathie für den Vertreiber Milo­sevic) die Politik von dem ‑den genannten West-Gegnern lieben- Putin auslassen, der dort mit seinen Truppen und Bomben nichts für den Frieden getan und somit die Flüch­lings­ströme nach Europa mit ange­facht hat. Und mit der Nicht­ein­mi­schung in die inneren Ange­le­gen­heiten, das ist so eine umstrit­tene Sache, denn das wurde nie 100% einge­halten, weil eben zwischen vielen Staaten ständig irgend­welche Wech­sel­be­zie­hungen bestehen.

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