Wiener Corona-Demo: Kickl reagiert auf Kritik

Kickl auf der Corono-Demo am 6. März · Foto: Zur Zeit

Der FPÖ-Klub­ob­mann vertei­digte die Corona-Demons­tra­tionen am Samstag und warf der Regie­rung bewusste Verzer­rungen auf. Man werde mit Augen­zeu­gen­be­richten das Gegen­teil beweisen.

Die Regie­rung unter Kurz und Kogler trans­por­tieren, laut Kickl, bewusst eine “Perver­sion” der Ereig­nisse. “Das geht ja auf keine Kuhhaut mehr”, so der FPÖ-Klub­ob­mann. Der “eiskalte und über­for­derte Bundes­kanzler” sowie ein “unfä­higer und fast bemit­lei­dens­werter Innen­mi­nister” ließen ledig­lich ihren Frust an ihm aus.

Kickl will nun die Vorwürfe entkräften und durch Augen­zeu­gen­be­richte eine reale Anschauung der fried­li­chen Kund­ge­bungen veröf­fent­li­chen. Man sei bereits jetzt, durch die „über­wäl­ti­gende Reso­nanz“ im Stande “diesen Tag sehr genau zu rekon­stru­ieren”. Zum Beweis ließ der Klub­chef Videos vorführen. Außerdem zeigte er Berichte von Exeku­tiv­be­amten, die die Stra­tegie Neham­mers und seine Befehle offen­baren. Eindeutig sollen die Anwei­sungen gelautet haben, alles was möglich ist, zur Anzeige zu bringen. Somit wollte man Demons­tranten vorsätz­lich in “Fallen zu locken”.

Der Vorsit­zende der christ­li­chen-sozialen Poli­zei­ge­werk­schaft, Rein­hard Zimmer­mann (FCG), behaup­tete, – vermut­lich auf Anwei­sung seines Glau­bens­bru­ders Karl Nehammer (ÖVP) – dass die Demons­tra­tionen von “extre­mis­ti­schen Gruppen” genützt worden seien, “um Ausschrei­tungen und Gewalt gegen Poli­zei­kräfte zu üben”. Zudem soll Kickl, laut dem schwarzen Gewerk­schaftler, die Stim­mung gegen die Polizei noch zusätz­lich “ange­heizt” haben.

Eine wohl bewusst unwahre Darstel­lung der Tatsa­chen. Die Demons­tranten griffen an keiner Stelle grundlos die Polizei an. Im Gegen­teil, wie aus den Augen­zeu­gen­be­richten hervor­geht wurden die Bürger von der Polizei ange­griffen und atta­ckiert. Zur Dees­ka­la­tion und Verbes­se­rung für zukünf­tige Veran­stal­tungen schlug Kickl einen Runden Tisch aus Innen­mi­nis­te­rium, Poli­zei­spitze und Vertre­tern der Zivil­ge­sell­schaft vor, der die Konse­quenz aus den Ereig­nissen erör­tern soll.

Falls Sie an den Kund­ge­bungen teil­ge­nommen haben, bittet sie die FPÖ um Augen­zeu­gen­be­richte. Hier der Link für die anonyme Sendung ihrer Fotos, Videos oder Berichte: meinewolke.fpoe-klub.at/s/ycMtLXi7aEKQk3L! oder senden sie die Dateien an die E‑Post Adresse: team.​kickl@​fpk.​at

Dieser Beitrag erschien zuerst bei ZUR ZEIT, unserem Partner in der EUROPÄISCHEN MEDIENKOOPERATION.


1 Kommentar

  1. Samstag finden in allen 16 Bundes­län­dern Deutsch­lands in den Haupt­städten Demos unter dem Motte „Es reicht uns“ statt. Ich hoffe es werden viele kommen. Mein Ziel ist Hannover, weil ich in nächster Nähe wohne.

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