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Foto: Ministerpräsidentenamt/ Zoltán Fischer

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat aus Anlass seiner kürzlichen Berlin-Visite der “Budapester Zeitung”, einem unserer Kooperationspartner, ein außergewöhnliches, mehr als einstündiges Exklusiv-Interview gegeben.

Im ersten Teil des Interviews geht es um die deutsch-ungarischen Beziehungen:

Orbáns Verhältnis zu den deutschen Parteien. Was Orbán gegen die Ungarn-Diffamierung im Westen tun kann. Die Toleranz und Freiheitsliebe der Ungarn. Den Widerstandswillen Ungarns gegen westliche Totalitarismen.

Und Orbán lässt aufhorchen bezüglich einer Immigrations-Welle nach Ungarn: “Refjugees welcome ! But from the west !”

Hier das Interview 1. Teil mit dem Chefredakteur der “Budapester Zeitung” Jan Mainka.

Viktor Orbán im Gespräch mit BZ-Herausgeber Jan Mainka (Foto: Ministerpräsidentenamt/ Zoltán Fischer)

DEUTSCH-UNGARISCHE BEZIEHUNGEN

„Deutschland rückt nach links – Große Unterschiede zu Ungarn“

Was waren die wichtigsten Eindrücke Ihrer Berlin-Reise?

Ich reise alle zwei Jahre zu einem Arbeitsbesuch nach Deutschland. Zuvor war ich dort 2018 und 2020. Ich bekomme die Veränderungen also kontinuierlich mit. Die deutsche Welt rückt immer mehr nach links. Ich hatte diesmal überraschende Erlebnisse. Ich habe mich in Berlin mit einem Spieler der ungarischen Fußball-Nationalmannschaft getroffen. Daraus wurde ein Politikum. Im Vorfeld meines Podiumsgesprächs tauchte die Frage auf, ob der Ministerpräsident eines EU-Landes an einem Gespräch mit der Presse teilnehmen darf. Deutsche Medien wurden dafür kritisiert, dass sie mich eingeladen hatten. Mich haben aber auch die vielen bewaffneten Sicherheitskräfte vor Synagogen überrascht. Auch aufgrund meiner Gespräche wurde mir einmal mehr klar, dass Deutschland eine Multi-Kulti-Gesellschaft geworden ist. Das ist jetzt nicht mehr die Frage eines politischen Programms, sondern ein Fakt. Dieser Zustand weicht sehr stark von dieser Welt ab, in der wir Ungarn leben und in der wir weiterhin leben wollen. Es bedarf großer Kraftanstrengungen, um die Unterschiede zwischen den beiden Ländern auf immer mehr Gebieten zu überbrücken. Die politischen Verantwortlichen müssen viel dafür tun, dass die traditionell gute deutsch-ungarische Zusammenarbeit trotzdem weitergeht.

„Deutschland will EU-Einstimmigkeitsprinzip aushebeln.“

Worüber haben Sie mit Bundeskanzler Scholz gesprochen?

Deutschland setzt sich sehr stark dafür ein, damit in der Außenpolitik das Prinzip der Einstimmigkeit ausgehebelt wird und es stattdessen Mehrheitsentscheidungen gibt. Damit stimmen wir nicht überein, denn egal, was wir machen, wir können keine Sperrminorität zusammenbekommen. Wenn dieser Vorschlag durchkommt, dann würde die neue Praxis darauf hinauslaufen, dass die Deutschen und Franzosen alle ihre außenpolitischen Vorstellungen auch gegen den Widerstand kleinerer Länder durchsetzen könnten. Das würde letztlich zur Aufgabe eines wesentlichen Teils unserer Souveränität führen. Ich halte es nicht für besonders glücklich, dass sich ausgerechnet die Deutschen so sehr für diesen Gedanken erwärmen. Sie sind bei der EU-Entscheidungsfindung ohnehin schon mit einem großen Gewicht vertreten. Und dieses Gewicht wollen sie nun noch weiter vergrößern. Ich habe Bundeskanzler Scholz klar gemacht, dass Ungarn diesen Vorstoß nicht unterstützen kann.

„SPD ist ungarn-feindlichste Partei Europas“

Sehen Sie auch Hoffnung für eine deutsch-ungarische Annäherung?

Es gibt natürlich gute Grundlagen. Eine davon ist, dass es den in Ungarn lebenden Deutschen gut geht. Angefangen vom Kindergarten bis hin zur Universität können sie bei uns auf Deutsch lernen. In Ungarn gibt es gegenüber den Deutschen keinerlei Ressentiments. Ein Land, in dem es gegenüber den Deutschen eher positive als negative Gefühle gibt, ist in Mitteleuropa selten. Die Deutschen genießen in Ungarn noch immer ein hohes Ansehen. Dazu haben nicht zuletzt die in Ungarn lebenden Ungarndeutschen viel beigetragen. Sie sind geschätzte Bürger von Ungarn. Die Diplomatie zwischen den Völkern ist also in Ordnung.

Auch die Zusammenarbeit auf wirtschaftlichem Gebiet funktioniert hervorragend. Das Kalkül der in Ungarn tätigen deutschen Firmen geht voll auf. Wir haben es mit einer Win-win-Situation zu tun. Sie verdienen bei uns gut, und über sie kommt Know-how nach Ungarn. Außerdem tragen sie mit ihren Steuern zur Finanzierung des ungarischen Gemeinwesens bei.

Lediglich auf dem Gebiet der Politik müssen wir viel tun. Vor meiner Reise habe ich das Regierungsprogramm der Bundesregierung studiert. Zwischen diesem und unserem liegen Welten! Die beiden Regierungen müssen neben den offensichtlichen Unterschieden die Punkte finden, wo wir zusammenarbeiten können. Das ist eine große Arbeit.

Wir Ungarn sollten uns nicht beleidigt geben, wenn wir im EU-Parlament von Politikern der deutschen Regierungsparteien angegriffen werden. Die den Kanzler stellende SPD ist heute die ungarnfeindlichste Partei Europas. Unter solchen Umständen bedarf es natürlich großer Kraftanstrengungen, um die deutsch-ungarischen Beziehungen zu pflegen.

Warum wurden Sie nicht mit militärischen Ehren empfangen?

Das ist bei Arbeitstreffen nicht üblich. Nur bei offiziellen Staatsbesuchen. Das ist in Ordnung so. Wir hatten ein sehr intensives, fast zwei Stunden langes Gespräch.

Warum gab es nach dem Gespräch keine Pressekonferenz?

Darüber entscheidet immer der Gastgeber. Ich hätte nichts dagegen einzuwenden gehabt. Deswegen habe ich ja auch danach auf eigene Faust mit Vertretern der deutschen Medien gesprochen. Ich habe an einem Podiumsgespräch teilgenommen und ein Interview gegeben. Außerdem wurde ein Podcast mit mir aufgenommen. Ich wollte keine Zweifel aufkommen lassen…

„Ungarn ist ein transparentes Land!“

Wir machen zwar vieles anders als Deutschland, aber wir sind offen. Man kann uns fragen. Wir geben gerne bereitwillig auf alles eine Antwort. Gerne erklären wir, wie wir in Ungarn leben. Auch Sie können diesbezüglich viel helfen, schließlich sind Sie ein Deutscher, der schon lange in Ungarn lebt und unsere Sprache spricht. Sie können sicher authentisch berichten, wie es bei uns in Ungarn wirklich ist. Die meisten Deutschen haben leider keine Vorstellung davon. Sie sprechen weder unsere Sprache, noch kennen sie unser Land. Daher glauben sie alles, was die Zeitungen über uns berichten. Es kostet viel Arbeit, für ein reales Ungarn-Bild im Ausland zu sorgen.

„Beziehungen zur AfD würden zwischenstaatliche Beziehungen beeinträchtigen.“

Obgleich es zwischen dem Fidesz und der AfD eine viel größere inhaltliche Schnittmenge gibt, als im Vergleich mit der CDU, ist Ihre Partei gegenüber der AfD sehr zurückhaltend. Spielt hier möglicherweise eine gewisse Loyalität zu Ihrem einstmals großen Bündnispartner CDU/CSU eine Rolle?

Unsere Politik gegenüber der AfD hat nichts mit der CDU zu tun. Ungarn hat ein starkes Interesse daran, mit der jeweils amtierenden Bundesregierung, ob nun mit CDU- oder SPD-Beteiligung, gute Beziehungen zu unterhalten. Die Parteibeziehungen dürfen auf keinen Fall die Beziehungen zwischen unseren Regierungen unterminieren. Es ist eine Eigenheit der deutschen Demokratie, dass es, wenn wir bezüglich der AfD aktiv würden, die zwischenstaatlichen Beziehungen beeinträchtigen würde. Das ist in der Bundesrepublik so, daran können wir nichts ändern. Deswegen müssen wir eine Prioritätenfolge aufstellen. Für uns sind die zwischenstaatlichen Beziehungen wichtiger als jegliche Beziehungen zwischen Parteien. Wir sind also gezwungen, auf dem Altar möglichst guter zwischenstaatlicher Beziehungen die Beziehungen zur AfD zu opfern.

„CDU ist eine linke Partei“

Hegen Sie noch Hoffnung, dass aus der linksgewendeten CDU noch einmal eine vernünftige konservative Kraft, quasi eine Kohl-CDU wird?

Nein, diesbezüglich haben wir keinerlei Hoffnung. Die CDU geht ihren eigenen Weg, der nicht unserer ist. Aus ungarischer Perspektive ist die CDU heute eine linke Partei.

„EVP ist doktrinär-links.“

Was halten Sie von der EVP?

Das ist eine linke Parteienfamilie. Das Problem ist, dass sie nicht nur links, sondern sogar doktrinär links ist. Sie kann sich die Zusammenarbeit mit anderen nur so vorstellen, dass alle ihre Türen nach links geöffnet und die nach rechts geschlossen sind. Das ist eine sehr kurzsichtige Politik. Eine Partei der Mitte, was die EVP ja noch immer sein will, sollte ihre Türen in beide Richtungen geöffnet halten. Genau das macht die EVP aber nicht. Ich habe dagegen gekämpft und diese Schlacht innerhalb der EVP verloren. Ich habe nicht verhindern können, dass sich jene Kreise durchsetzen konnten, die der Meinung waren, die Türen sollten ausschließlich gegenüber der linken Seite geöffnet sein. Als Fidesz kämpften wir innerhalb der EVP auf verlorenem Posten. Letztlich waren wir gezwungen, uns zurückzuziehen. Wir haben bezüglich der EVP, aber auch der CDU keinerlei Hoffnung mehr.

Und wie sieht es mit der CSU aus?

Genauso! Früher unterhielten wir zur CSU ausgezeichnete Beziehungen. Schließlich stand diese Partei Ungarn am nächsten. Dabei spielten auch die besonderen ungarisch-bayerischen Beziehungen eine Rolle. Aber heute ist die Lage auch in Bayern nicht mehr so eindeutig. Sie ist für uns nur schwer zu verstehen.

Harte Urteile bezüglich dieser drei Parteien!

Wir müssen real an die Sache herangehen. Wir können nur mit dem kochen, was wir haben.

In Deutschland gehört physische politische Gewalt inzwischen leider zum Alltag. Vieles, worüber von deutscher Seite fälschlicherweise behauptet wird, es geschähe in Ungarn, passiert in Deutschland tatsächlich. Es gibt immer mehr Angriffe auf Andersdenkende und ihr Eigentum. Ebenso auf jüdische Mitbürger und Angehörige sexueller Minderheiten. Bei vom Mainstream abweichenden Medien wird Druck auf deren Hausbanken und Anzeigenkunden ausgeübt. Wie ich Ihnen im Vorgespräch schilderte, hat sogar der in Ungarn angesiedelte Verlag der Budapester Zeitung kürzlich eine „Kostprobe“ davon erhalten. Sind Ihnen diese demokratiefeindlichen Tendenzen bekannt?

Ja durchaus, ich bin darüber im Bilde.

„Im Vergleich zu Deutschland ist Ungarn eine Insel des Friedens und der Freiheit.“

Warum nutzen Sie dieses Wissen dann nicht, um bei der nächsten Diffamierung von Ungarn durch einen bundesdeutschen Politiker einmal zurück zu schlagen?

Ich respektiere Deutschland. Deswegen halte ich mich hier mit Kritik zurück. Ich möchte zu diesem Punkt nur so viel sagen: Im Vergleich zu Deutschland ist Ungarn inzwischen eine Insel des Friedens und der Freiheit. In Deutschland herrscht mittlerweile eine liberale Hegemonie. In der Öffentlichkeit hat nur ein einziges Narrativ Raum. Wer davon abweicht, der existiert für diese Öffentlichkeit nicht mehr. In Ungarn haben wir hingegen im öffentlichen Dialog eine pluralistische Struktur. Es gibt Liberale und Konservative. Mittels der Medien sind sie im öffentlichen Diskurs nahezu paritätisch vertreten. Die ungarische Gesellschaft ist wesentlich pluralistischer, freier und friedlicher als die deutsche. Was die physische Gewalt gegenüber Andersdenkenden betrifft: Wir haben in Ungarn schlechte Erinnerungen an die Zeit des Kommunismus. Wir haben gelernt, dass die Politik friedlich bleiben und der Einsatz von Gewalt bei der politischen Auseinandersetzung unbedingt vermieden werden muss.

„Doppel-Standards in Deutschland und der EU“

Aber wäre es nicht sinnvoll, einmal aus der ewigen Defensive herauszukommen und sich zur Abwechslung auch einmal um die Demokratie und Pressefreiheit in Deutschland „Sorgen zu machen“ und diese „genauer zu beobachten“ – zwei immer wiederkehrende Floskeln der deutschen Ungarn-Kritiker.

In Deutschland, ja generell in Westeuropa wird mit doppelten Standards gearbeitet, was wir Ungarn freilich nicht tolerieren. Natürlich sind wir nicht der Meinung, dass wir keine Fehler hätten. Wir sollten aber mit der gleichen Elle gemessen werden, wie jedes andere Land. Deutsche Politiker sehen das leider anders… Ich bemühe mich, diese Diskussionen zu umgehen, denn ich erachte es nicht als zielführend, die politischen Spannungen mit Deutschland noch weiter zu erhöhen. Kooperation ist viel wichtiger.

„Deutsche Einmischung in innere Angelegenheiten in Ungarn mögen wir nicht.“

Anders als die deutsche Politik halten Sie also nichts davon, sich in die inneren Angelegenheiten eines anderen Landes einzumischen?

Wir sind der festen Überzeugung, dass die deutschen Probleme von den Deutschen gelöst werden sollten. Wir würden uns freuen, wenn auch die Deutschen zu der Einsicht kämen, dass die Lösung der ungarischen Probleme in erster Linie den hier lebenden Ungarn obliegt. Die deutsche Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Ungarn, sei es nun direkt oder über EU-Institutionen, hat inzwischen gewaltige Ausmaße angenommen. Das stößt in Ungarn auf starke negative Resonanz. Wir Ungarn sind ein freiheitsliebendes Volk. Wir mögen es gar nicht, wenn man uns von außen vorschreibt, wie wir zu leben haben.

„Widerstand gegen externe Einmischung durch Osmanen, Habsburger, Nazis, Sowjetunion, Linke“

Der Kampf gegen externe Einmischung in unsere inneren Angelegenheiten zieht sich wie ein roter Faden durch die ungarische Geschichte. Als wir zum osmanischen Reich gehörten, wollten uns die Osmanen erklären, wie wir zu leben hätten. Dann kamen die Habsburger und erklärten uns, wie ein guter Katholik ihrer Meinung nach zu sein hätte. Die Nazis wollten uns wiederum vorschreiben, mit wem wir zusammenzuleben haben und mit wem nicht – mit den Juden zum Beispiel nicht. Dann kamen die Sowjets und wollten einen Homo Sovieticus aus uns schnitzen. Immer wieder kamen äußere Mächte und wollten uns vorschreiben, wie wir zu leben haben. Wenn so etwas passiert, dann formiert sich in den Ungarn instinktiv Widerstand.

Heute will uns wiederum die deutsche Linke über das EU-Parlament vorschreiben, wie wir leben und denken sollten, über die Migration, den Genderismus, die Nation, die Familie und so weiter. Dabei geht sie das gar nichts an! Das ist unsere Sache!

In Ungarn würde es übrigens nicht vorkommen, dass wir über irgendeinen europäischen Staatschef im staatlichen Fernsehen diffamierende Zeichentrickfilme produzieren. So etwas läuft in Ungarn nicht. Das wäre zu viel für uns. Da würden die Ungarn nicht mitmachen. Wir begeben uns nicht auf dieses Niveau.

„Westeuropäer, die frei leben wollen, sind in Ungarn willkommen.“

Immer mehr Deutsche sehen in Ungarn ihre Zukunft. Sie verlassen ihre deutsche Heimat nicht zuletzt wegen der zunehmenden Repressionen gegenüber Andersdenkenden, der erodierenden inneren Sicherheit, aus Sorge um ihre Kinder und insgesamt wegen des immer unerfreulicheren geistigen Klimas. Tagtäglich erhalte ich bei der Budapester Zeitung inzwischen entsprechende Signale und auch direkte Anfragen. Weiß die Regierung von dieser Wanderungsbewegung? Machen Sie sich Sorgen, weil dadurch das Preisniveau bei Immobilien in einigen ungarischen Landesteilen steigen oder sich die ethnische Zusammensetzung von Dörfern zu Ungunsten der angestammten magyarischen Bevölkerung verschieben könnte? Plant die ungarische Regierung Gegenmaßnahmen? Quoten oder sonstige bürokratische Hindernisse?

Ganz im Gegenteil! Wir wissen von dieser Entwicklung und ermutigen Deutsche und andere Westeuropäer, zu uns zu kommen. In den kommenden 10 bis 20 Jahren werden immer mehr Westeuropäer zu uns kommen, die lieber bei uns wohnen, weil Ungarn ein sicheres, christliches und traditionsbewusstes Land ist. Das halten wir nicht für schlecht, sondern für ausgesprochen gut und begrüßenswert.

Die Westeuropäer, die frei und in einem anderen Milieu leben wollen, als bei ihnen zuhause, sollen ruhig weiter zu uns ziehen. Wir empfangen sie hier mit offenen Armen. Ungarn ist ein Land, in dem viel mehr Menschen leben könnten, als momentan hier leben. Wir freuen uns, wenn Ausländer, denen unsere Denkweise sympathisch ist, zu uns kommen.

In der europäischen Geschichte stellte es für die Empfängerländer immer einen großen Gewinn dar, wenn Einwanderer aus dem Westen kamen. Seien es nun in Deutschland die französischen Hugenotten oder in Ungarn jahrhundertelang die Deutschen. Wir sind selbstbewusst. In Ungarn wird es keine Parallelgesellschaften geben. Früher oder später finden wir die Basis für ein gemeinsames Leben. Die Neuankömmlinge werden auch schrittweise unsere Sprache lernen. Ihre Kinder sowieso. Ungarisch ist zwar nicht so ganz leicht, es ist aber eine ganz fantastische Sprache. Wer sie einmal erlernt hat, verwendet sie auch gerne. Also kurzum: Bürger, die uns und unseren Traditionen mit Respekt begegnen, sehen wir in Ungarn auch weiterhin gerne.

Also diesbezüglich: Refugees Welcome?

Ja genau! … but from the West! Western Refugees Welcome!


Hier das GESAMT-INTERVIEW in der BUDAPESTER ZEITUNG

 

Die deutschsprachige “Budapester Zeitung” erscheint als Tageszeitung sowie als Wochenmagazin, auch als e-paper. Als unabhängige Qualitätszeitung ist sie unerlässlich für objektive (Hintergrund-)Informationen für deutschsprachige Leser in Deutschland und Exil-Deutsche in Ungarn.

Für letztere interessant: Auswanderungeberichte von Deutschen.

Empfehlenswert: Elmar Forster: “Ungarn – Mon amour: Resilienter Gegen-entwurf zur österreichischen Political Correctness – Eine Mentalitätskritik” (auf UM)

Blick vom Weinberg des Autors

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Unser Ungarn-Korrespondent Elmar Forster, seit 1992 Auslandsösterreicher in Ungarn, hat ein Buch geschrieben, welches Ungarn gegen die westliche Verleumdungskampgane verteidigt. Der amazon-Bestseller  ist für UM-Leser zum Preis von 17,80.- (inklusive Postzustellung und persönlicher Widmung) beim Autor bestellbar unter <[email protected]>


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10 Gedanken zu „EXKLUSIV: Orban-Interview mit “Budapester Zeitung”: “Refjugees welcome! But from the west!”“
  1. Das Problem ist es, dass du mit der Rente, die du bezahlt kriegst von denen abhängig bist und wird diese eingestellt, dann gnade dir Gott außer du bist zw. 40 und 55 Jahre dass du noch arbeiten kannst. Die, die nach Ungarn ausgewandert sind sind doch eh lauter Ossies weil sie das kennen und früher immer dort in Urlaub waren.

  2. Bekanntlich kommt der Großteil der Fremden über die Grenze zu Ungarn ins Burgenland. Aktuelle Zahlen bestätigen das.

    “Anfang Mai hat das Innenministerium Schwerpunktkontrollen gegen Schlepperei und Asylmissbrauch gestartet, jetzt gibt es eine Zwischenbilanz. Seither hat die Polizei mehr als 68.800 Migranten aufgegriffen, den Großteil davon – 46.000 – im Burgenland.”

    Wann wird es sich zu den Paytrioten herumsprechen, dass einer der ihren – Viktor Orban – schrittmacher der Verausländerung unseres Landes ist?

    https://burgenland.orf.at/stories/3177383/?fbclid=IwAR0gJR4QcXnYadBI_jAzvI2ecCps95iLa7F5M4ZFOAU77kNZ_5SAFAyieV8

  3. Roland Hertz:
    Zeigen Sie mir bitte nur 5 Deutsche, die für ihre Rechte, Freiheit und Selbsbestimmung gegen das US-EU-Globalistenregime von Deutschlandhassern kämpfen würden?
    In den 43 Jahren die ich als Zugewanderter in Deutschland bishr verbrachte habe ich keinen einzigen getroffen, dem ich das zutrauen würde.
    Keinen einzigen…
    Sie lassen sich und ihre Kinder mit einer experimentellen Todesspritze sogar mehrheitlich freiwillig krank machen, ja sogar töten…

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      1. Die Ampel ist allerdings nach wie vor noch nicht aus. Zahlen eben doch noch zu viele brav ihre Schundfunkschutzgelder und verhalten sich – egal ob aus Angst (berufliche und soziale Ausgrenzung, Strafandrohungen) oder nur Bequemlichkeit (elektronisch Bezahlen, andere digitale Spielzeuge, weiter bei den Mittätern und Mitläufern in Wirtschaft, Politik und Medien zu bleiben statt aufrechte Alternativen zu unterstützen) – konform zu deren Agenda.

    1. War letzte Woche quer durch Neuschland unterwegs und hab noch nie erlebt daß man bei eher unverfänglichen Plaudereien derart schnell ungeschminkt seine Meinung zur aktuellen politischen wie gesellschaftlichen Lage gegenüber mehr oder weniger Unbekannten offenbart. Abseits der linksgrünversifften Zentren hat eine breite Mehrheit quer durch alle Bevölkerungsgruppen vom aktuellen Irrsinn die Nase gestrichen voll.

      Aber leider haben über 70 Jahren Schuldkultindoktrination und amerikanischen Demokratiefreundenarrativ ganze Arbeit geleistet weshalb sich die meisten dann doch scheuen “unsolidarisch” mit “popolistischen” “Reichsbürgern”, “Rußlandverstehern” und “Wissenschaftsleugnern” gemeinsame Sache zu machen – und wie man am Verhalten von Linkspartei, AfD oder Die Basis sieht ist selbst unter deren Mitgliedern der Einfluß dieser Gehirnwäsche stark, denn sonst würde man konsequent Klartext reden anstatt sich immer wieder doch durch systemkonforme Distanziereritis immer wieder erneut selbst zu kastrieren.

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  4. Auswandern nach Ungarn, Russland oder Paraguay mag der letzte Ausweg in die Freiheit und Selbstbestimmung sein. Wäre es nicht besser, wie im sog. Vormärz zwischen 1815 und 1949, als die Tyrannei des sog. “Deutschen Bundes” hier wütete, revolutionär tätig zu sein. Wie wäre es mit einem neuen Hambacher Fest? Wie mit einer neuen Turnerbewegung im Geiste von Friedrich Jahn? Oder mit genossenschaftlicher Selbsthilfe, wie sie Friedrich Raiffeisen in der zweiten Hälfte de s 19. Jahrhunderts inspiriert hat, mit segensreichem Wirken durch alle Krisen hindurch bis zur Gegenwart?

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    1. Wenn Sie ca. drei Viertel der Bevölkerung gegen sich haben, den ganzen Spaß auch noch mit etwa drei Vierteln Ihres Einkommens finanzieren sollen und sich über Jahre nichts ändert, vergeht Ihnen irgendwann die Lust auf Revolution. Etwas Besseres als den Tod findest du überall!

      Grüße aus Uruguay!

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