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Die spanische Polizei beginnt mit der Verwendung von Gesichtserkennungssoftware zur Identifizierung von Verdächtigen.
 

Das Programm vergleicht Bilder, die von der Polizei eingeführt wurden, wie ein Bild, das von einer Sicherheitskamera aufgenommen wurde, mit Bildern, die in einer Datenbank gespeichert sind, die über fünf Millionen Bilder von Verdächtigen und Häftlingen enthalten wird, die bereits aktenkundig sind.

Künstliche Intelligenz als Testlauf in „Verbrechensbekämpfung“?

Die spanische Polizei darf bald ein automatisches Gesichtserkennungstool namens ABIS (automatisches biometrisches Identifikationssystem) verwenden, das künstliche Intelligenz verwendet, um Verdächtige aus einer Datenbank zu identifizieren, die sich derzeit in der Entwicklung befindet.

ABIS verwendet einen Algorithmus namens Cogent, der vom französischen Militärtechnologieunternehmen Thales entwickelt wurde. Das Programm vergleicht Bilder, die von der Polizei eingeführt wurden, wie ein Bild, das von einer Sicherheitskamera aufgenommen wurde, mit Bildern, die in einer Datenbank gespeichert sind, die über fünf Millionen Bilder angeblich nur von Verdächtigen und Häftlingen enthalten wird, die bereits in Akten vorhanden sind.

Diejenigen, die nach dem Start des Systems festgenommen wurden, werden der Datenbank hinzugefügt.

Die Datenbank soll angeblich nicht auf Bilder aus zivilen Datenbankeinträgen, wie die Datenbank mit Fotos, die für nationale Ausweisdokumente verwendet werden, zugreifen können.

Das spanische Innenministerium erklärte, man arbeite seit drei Jahren an diesem System. Das Ministerium erläuterte weiter, dass ABIS verwendet werde, um schwere Verbrechen zu untersuchen, und bestehe darauf, dass es nicht zur Überwachung verwendet werden würde.

Es mutet allerdings ein wenig seltsam an, dass dies derart explizit betont werden musste.

Daten werden mit anderen EU-Staaten geteilt

In Spanien hat die Polizei zwei Möglichkeiten, „Täter“ zu identifizieren, wenn es keine konkreten Verdächtigen gibt, entweder durch Fingerabdruck- oder DNA-Analyse. Jetzt gibt es eine dritte Option, berichtete beinahe euphorisch der Morning Express.

Ohne automatische Gesichtserkennung ist es unmöglich, eine Suche nach einem Verdächtigen im Filmmaterial zu starten, ohne etwas, das die Suche einschränkt.

Die Datenbank mit Gesichtsbildern ist also dieselbe, die DNA- und Fingerabdruckproben enthält. Die Daten werden im Rahmen des Schengener Informationssystems (SIS) mit anderen EU-Mitgliedstaaten geteilt.

„Das spanische ABIS-System kann sich mit europäischen Datenbanken wie Eurodac, EU-Lisa oder VIS verbinden, da die entsprechenden Verknüpfungen darauf ausgelegt wurden. Es ist kein isoliertes System, sondern mit den Ländern der Europäischen Union verbunden“, erklärte eine nicht näher genannte Quelle aus dem börsennotierten Pariser Rüstungskonzern mit Aktivitäten in Militärtechnik, Thales.

EL PAÍS etwa berichtete, dass die spanische Datenschutzbehörde (AEPD) das Innenministerium kontaktiert habe, „um verschiedene Projekte des Ministeriums anzusprechen, die Auswirkungen auf den Datenschutz haben könnten“. Der Datenschutzbehörde war ABIS erst im Julidieses Jahres bekannt geworden.

Datenschutzbedenken muss behördlich nachgegangen werden

AEPD will nun ermitteln, welche Risiken das System für die Rechte und Freiheiten der Bürgerinnen und Bürger darstellt. Sie will auch wissen, wie lange die Polizei die Bilder von Verdächtigen aufbewahrt, wer Zugang zu den Daten haben soll und so weiter.

Das vielleicht größere Problem ist, dass Algorithmen Fehler machen, und in diesem Fall wäre es wohl nicht so harmlos wie eine „falsche Musikempfehlung“.

In den USA beispielsweise wurde Robert Williams festgenommen und fälschlicherweise ins Gefängnis verfrachtet, weil ein Gesichtserkennungssystem ihn mit jemand anderem verwechselt hatte. Die Gesichtserkennungstechnologie ist sehr zum Beispiel auch sehr ungenau bei der Erkennung von Farbigen.

Brüssel hat die Gesichtserkennungstechnologie noch als „hohes Risiko“ eingestuft und arbeitet an einer Regulierung, um Ansätze zu verabschieden, die das potenzielle Risiko von Systemen der künstlichen Intelligenz in Angriff nehmen würden.

Es hat jedoch grünes Licht für die Verwendung der Gesichtserkennung zum „Zweck der Verhinderung, Festnahme oder Untersuchung schwerer Verbrechen oder Terrorismus“ gegeben. Die Technik darf momentan noch nicht zur Überwachung eingesetzt werden.

Die „Erkennungssoftware Cogent wurde von NIST, einer unabhängigen US-Organisation, bereits zugelassen. Aber einige Experten äußerten sich dahingehend, dass dies nicht ausreichend sein könnte.

„NIST sagt nicht, dass Algorithmen gut oder schlecht sind. Außerdem schlägt die Organisation mehrere Bewertungen mit unterschiedlichen Zielen vor, und wir wissen nicht, auf welche sie sich beziehen“, erklärte dazu Carmela Troncoso, Professorin an der Eidgenössischen Polytechnischen Schule Lausanne in der Schweiz.

Eticas Consulting, ein auf Prüfungsalgorithmen spezialisiertes Unternehmen, teilt hierbei die gleiche Einschätzung.

„Nach den europäischen Vorschriften muss die Verhältnismäßigkeit von Hochrisikotechnologien begründet und festgestellt werden, sowie was mit ihnen erreicht werden soll. Es ist auch notwendig zu wissen, welche Vorkehrungen getroffen wurden, um algorithmische Verzerrungen zu vermeiden.

Es ist erwiesen, dass diese Systeme Weiße besser als andere identifizieren, also muss man beweisen, dass sie keine Fehler mit Schwarzen machen.“ Soviel also zum Hauptanliegen europäischer „Prüfunternehmen“.


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Von ELA

22 Gedanken zu „Spanien – Gesichtserkennungssoftware im Einsatz zur Identifizierung Verdächtiger“
  1. Feminismus ist eine kulturmarxistische Ideologie (Frankfurter Schule) und „Bewegung“. Seit dem 19. Jahrhundert traten Aktivistinnen zunächst für die Herstellung von Gleichberechtigung mit den Männern auf dem Gebiet bürgerlicher Rechte wie dem Wahlrecht ein und erreichten diese. In moderner Zeit herrscht die Forderung nach „Gleichstellung“ in allen Bereichen vor (Geschlechtergleichschaltung). Ein zentrales Kampfziel besteht hierbei in der Durchsetzung von Frauenquoten. Diese Bestrebungen sind erfolgreich darin, mit medial-politischem Druck Paragraphen in Geltung zu bringen, welche Frauen bevorzugen. Vor allem in Verwaltung und Wirtschaft will man Männer mittels Vorschriftenzwang aus Stellungen verdrängen und fernhalten.

    Zugleich arbeitet der Feminismus darauf hin, Männern in unübersehbar vielen Zusammenhängen eine Zahlerrolle für Frauen aufzuzwingen. Untergründig wirkt für Zwecke der „Gleichstellung“ und weit darüber hinaus eine geistig-psychologische Vergiftung der Geschlechterbeziehung. Sie vertreibt zugleich die Erotik, wertet Mannsein und Frausein ab und richtet sich bewußt auf die Zerstörung von Ehe, Mutterschaft und Familie (Entartung).

    Die linksideologisch verzerrte Version eines männerhassenden, lesbisch-homosexuellen, kulturmarxistisch instrumentalisierten Feminismus – der den NWO-Plänen einer gezielten Zerstörung der Familie, der Hochbesteuerung jedes isolierten Einzelnen und der Depopulation mittels Homosexualisierung dienstbar ist –, sollte nicht rückprojiziert werden auf geistig gesunde Frauenrechtlerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts. Die freie Berufswahl von Frauen und ihr Zugang zur Universität, Forderungen von Olympe de Gouges (1748–1793 [hingerichtet]) und Mary Wollstonecraft (1759–1797) waren keine extremistischen oder volksfeindlichen Forderungen.

  2. Die spanischen Sozialisten sind seit langem fremdhörige Finanzkapitalfaschisten. Überhaupt sind Sozialisten die schlimmsten Faschisten, besonders, wenn sie sich Sozial”demokraten” nennen. Da sind echte Faschisten freiheitlicher und vor allem bürgernäher, weswegen sie von tatsächlichen Diktatoren beschimpft werden.

    Obwohl von Natur aus niemand und nichts gleich ist, wollen Sozialisten alle und alles gleich machen, und eben diese Fließbandideologie ist die Tyrannei: Krieg gegen alle Menschen, wie ja auch Antirassismus Krieg gegen jede Rasse ist. Dumme schalten gleich, Geistmenschen freuen sich am Anderssein von anderen Menschen und stimmen sich bei Bedarf ohne Aufdringlichkeit geduldig ab.

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  3. Spanien war auch bei der Coronoia-Diktatur ganz vorn dabei. Zustände wie in China sind damit nicht mehr weit.
    Und was in einem EU-Land möglich ist wird auch bald in allen anderen EU-Ländern umgesetzt werden.

    Auffällig ist auch wie oft der französische Thales-Konzern bei solchen Aktivitäten welche die individuelle Freiheit bedrohen mit an Bord ist – und man kann davon ausgehen daß in Frankreich bei einem Konzern dieser Größe der Staat intensiv involviert ist.

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  4. Der gesamte Wertewesten ist wertemäßig verkümmert, Befehlsempfänger des Tiefen Staates in Washington. Spanien ist seit 1945 genauso wenig souverän wie alle anderen NATO-“Verbündeten”. Hat schon mal ein Mitgliedsstaatschef die uSA gefragt, gegen wen sie sich verteidigen soll? Warum machen alle mit in dieser Söldnerarmee?
    Jetzt werden anscheinend chinesische Verhältnisse in Westeuropa eingeführt.

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  5. Das sollte man hier such schleunigst einführen. Es wäre gut gewesen, sowas schon in der berüchtigten Kölner Silvesternacht etc. zu haben.

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    1. Also Ausbau von Massenüberwachung zur Symptombekämpfung?
      Ohne Import von Fremdvölkern hätte es diese berüchtigten Kölner Silvesternacht etc. nie gegeben!
      Warum also nicht Ursachenbekämpfung?

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        1. Schmitz, Schmitz, Schmitz. Sie verstehen wirklich nichts.
          In einem gesunden Staat mit einer gesunden Regierung wäre ich sogar Ihrer Ansicht. Dieses Konstrukt ist aber nicht gesund!
          Technik kann, in den richtigen Händen, Erleichterung für alle bringen. In den falschen Händen kann sie für alle ein Fluch sein.
          Ich weiß, in Ihren Augen, ist sie wahrscheinlich sogar in den richtigen Händen. Wohl dann Herr Schmitz: Auf auf zur DDR 4.0 und ein angenehmes gehorchen und duckmäusern für Sie, Ihre Kinder und Enkel.
          Mögen Sie sich wohl fühlen und nie jemandem begegnen der um seine Freiheit kämpft, es wäre Ihr sicherer Untergang.

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          1. Die Welt ist nicht so, wie Verschwörungstheoretiker wie Sie sie beschreiben. Sie haben Schiss vor allem und jedem. Ich bin offen, aber auch kritisch. Vor allem sehe ich nicht an jeder Ecke nur schlechtes und ich leide nicht unter Paranoia. Ich fühle mich in der Tat wohl und unterstütze jeden, der um seine Freiheit kämpft. Ich werde ganz sicher nicht untergehen.

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          2. “Verschwörungstheoretiker” als Kampfbegriff

            Zum einen ist dies begrifflich die „Verschwörungstheorie“ als eigentlicher Kampfbegriff, wenn jemand von Gegnern der Verschwörungsanalyse öffentlich diffamiert oder mundtot gemacht werden soll, indem man behauptet, dasjenige, was er politisch (oder sachlich) in der Öffentlichkeit vorträgt, sei eine „Verschwörungstheorie“ und schon allein deshalb nicht beachtenswert, sondern es blamiere vielmehr denjenigen, der solches vorträgt, als Person nachhaltig und endgültig. Die Bezeichnung einer Ansicht als „Verschwörungstheorie“ ist in diesem Sinn eine durchaus gängige propagandistische Maßnahme im Rahmen der psychologischen Kriegführung, die insbesondere zur Diskreditierung von investigativen Journalisten, die der Aufklärung von Geheimdienstoperationen auf der Spur sind, eingesetzt wird.

            In derartigen Fällen fungiert die Verwendung des Wortes „Verschwörungstheorie“ faktisch als ein Totschlagargument. Es beendet jede inhaltliche Debatte sofort und ächtet die Person, die eine Debatte begonnen hat in grundsätzlicher Weise. Dabei wird unterstellt, eine bestimmte, meist politisch brisante Theorie sei nur eine substanzlose Phantasterei und somit eine ganz abwegige Minderheitsmeinung. Wird der Vorwurf „Verschwörungstheorie” erhoben, so ist er also fast immer auch mit Pauschalierung und mit der hartnäckigen Weigerung verbunden, sich detailliert mit der betreffenden „Verschwörungstheorie” überhaupt zu beschäftigen. „‚Verschwörungstheorie‘ ist ein Kampfbegriff, den das wissenschaftliche oder mediale Establishment gerne den akademischen Außenseitern um die Ohren haut.“

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          3. Schmitz, Schmitz, Schmitz, merke: Wer für alles offen ist, ist nicht dicht.
            Mit Ihren Totschlagargumenten kommen Sie bei mir nicht weit, ich bin nämlich ein Nazi, Neo Nazi, Homophober, Verschwörungstheoretiker, Aluhut Träger, verbitterter alter weißer Mann, was auch immer Ihnen beliebt.
            Kennen Sie eigentlich den Unterschied zwischen: Sich seine Meinung bilden und sich seine eigene Meinung bilden? Sehen Sie genau da unterscheiden wir uns, Sie bilden sich, laut eigener Aussage, Ihre Meinung.

            Verschwörungstheorien bedarf es nicht. Man sollte sich aber immer im klaren sein: Was machbar ist, wird angewandt.
            Aber nun denn bei Ihnen ist eh Hopfen und Malz verloren. Also schön weiter Posten und sich zum Löffel machen. Sie gefallen sich in dieser Rolle ja sehr gut.
            Für mich ist an dieser Stelle Ende einer nicht stattfindenen Debatte. Es lohnt einfach nicht eine Sekunde mehr Lebenszeit mit Ihnen zu verschwenden.

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  6. Das ist das einzig Positive am Wiener Maskenwahn – mit Maske und Hut ausgestattet, kann sich auch das beste Gesichtserkennungsprogramm – auf gut Wienerisch – “brausen gehen”…

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    1. Leider nicht, weil weitere Parameter wie die Bewegungsabläufe des Gehens ebenso abgeglichen werden.
      Ein Lapen im Gesicht wird die Erkennung nicht verhindern.

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      1. Dann stülpen wir uns alle die Burka über! Und darunter mehrere Munitionsgürtel samt Schusswaffe. Sehen so nicht die Zustände in von der FED befreiten+beherrschten „Demokratien“ aus? Beginnend damals mit Libyen samt Lockerbie?

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