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Von ELMAR FORSTER

Prolog

Normalerweise begibt sich UM nicht auf das Niveau der Boulevard-Burleske. Weil aber in diesen düsteren Zeiten jeder Strohhalm an “Aufheiterndem” journalistisch aufgegabelt werden muss, wagen wir jetzt hier das bisher Schier-Tabuisierte… Außerdem wurde uns schon hin und wieder vorgeworfen, dass wir nur Negatives berichten…

Auch ist uns bewusst, dass noch nicht Faschingszeit ist. Allerdings nehmen wir uns eine geistige Anleihe am größten deutschen Philosophen, Friedrich Nietzsche, der u.a. mit einem Essay unter dem Titel, “Menschliches, Allzumenschliches” in die Geistesgeschichte einging.

Zudem verbindet die folgende urbane Legende mehrere Elemente: die des Tragischen, des Komischen, des Politischen, des Ur-Schreckens, des Banalen und des Hoffnungsvollen (wie man Gewalt noch vor Ausbruch zur Katastrophe durch abendländisch-kulturelle Sozialisierung stoppen kann.)

Boulevard-Schlagzeile lässt aufhorchen

“Ein Mann hat seine Frau beim Fremdgehen erwischt – wegen eines Babyfons im Schlafzimmer.” (oe24)

Begierig abgekupfert wurde alles vom britischen “Daily Mail“:

“Ehemann erwischte seine Frau beim Fremdgehen mit einem Arbeitskollegen über ein BabyPhone während der Arbeit.”

Diese Schlagzeile beinhaltet insgesamt also vier Schreckensszenarien, welche jedem gestandenen Macho, wie solche in der westlichen LGBTQ-Welt nur mehr selten existieren, alle nur erdenklichen Körperhaare aufstellen müssten.

Auf alle Fälle wird die Story genüsslich ausgeschlachtet unter dem Motto “Wer den Schaden hat, hat auch den Spott”, oder aber: “Heiliger St. Florian, verschon’ unser Haus, zünd’ andere an!”

Wozu totale Überwachung führen kann…

“Eigentlich dient ein Babyfon ja der Überwachung eines schlafenden Babys, in diesem Fall war aber etwas ganz anderes zu hören. Marek Fecko war gerade in der Arbeit, als das Gerät einen Alarm auf sein Handy schickte. Auf seinem Smartphone hörte der in England lebende Slowake dann aber nicht sein schreiendes Kind, sondern seine stöhnende Frau.” (oe24)

Frauenversteher oder nicht?

Jetzt aber mal ehrlich! Was würde einer von unseresgleichen machen? Verständnisvoll abwarten und danach als links-alternativer Frauenversteher zu Hause anrufen mittels “Hast du dich schön amüsiert, Schatzi?”

“Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser.”

Herr Fecko verfügte nämlich über durchaus sehr männliche – weil strategisch weitsichtige – Charaktereigenschaften, die innerhalb der rohen Menschheitsgeschichte etwa zum Kriegsführen sehr tauglich (gewesen) sind.

So habe seit längerem, stutzig geworden durch SMS-Nachrichten…

…”der verärgerte Ehemann von der Affäre gewusst, die seit fünf Monaten andauerte, und jener nur darauf wartete, seine untreue Frau auf frischer Tat zu ertappen.” (DM)

Fecko jedenfalls wählte die männliche Verhaltensvariante, wie sie, seit mehr als vier Millionen Jahren, der ostafrikanische Australopithecus uns auf den evolutionären Weg mitgegeben hatte und bei den Gorilla-Silberrücken sehr erfolgreich geblieben ist…

Irgendwann soll er also nach überstürzter Autofahrt überfallsartig vor den Toren seines Zuhause aufgetaucht sein, dabei wütend rufend: “Wo ist er?” Der feige Nebenbuhler hatte sich derweil auf die einfachste, weil Kräfte schonendere Reaktionsmöglichkeit gegenüber Gefahr festgelegt: Flucht statt Angriff. Allerdings schaffte er es damit aber nur bis ins Auto…

Wink mit dem Messer

In der Zwischenzeit…

…”schnappte sich Fecko ein großes Messer und begann damit zu winken, während er seinem Arbeitskollegen zurief: ‘Ich bringe dich um!'”. (DM)

Fehlendes Schuldbewusstsein vom Liebhaber

Hatte doch die kuriose Affäre noch ein gerichtliches Nachspiel: Welches aus einer Anzeige wohl durch den Liebhaber resultierte. Das Gericht fällte nämlich ein strenges Urteil im Zeitgeist des Über-Politisch-Korrekten, indem es den schon genug Gehörnten noch einmal zu immerhin 120 Stunden Sozialdienst verurteilte.

Politisch-kulturell bedingt gingen die Fremdgeher straflos aus… Worüber sich kulturelle Neuankömmlinge bei uns, aus archaischeren Gesellschaften, bestenfalls nur mehr die Hände über dem Kopf zusammenschlagen dürften…

Trauriges Gesetz der Serie

Ob folgender trauriger Umstand strafmildernde Auswirkungen gehabt haben mag?

Hatte doch Fecko seine Heimat Slowakei vor 12 Jahren nach dem Auseinanderbrechen seiner ersten Ehe verlassen und damals optimistisch “beschlossen, neue Möglichkeiten zu suchen und hoffte auf ein besseres Leben.” (DM)

Böses Vorurteil: “Frauen und Technik”

Mögen meine treuen Leserinnen jetzt nachsichtig mit mir sein und von allzubösen Hass-Postings absehen!

“Während der Verhandlung wurde ein kurioses Detail des Seitensprungs bekannt. Die Ehefrau war sich demnach sogar bewusst, dass sich ein Babyfon im Schlafzimmer befand. Sie drehte das Gerät extra zur Wand, damit die Kamera den Sex nicht aufnimmt. Sie vergaß aber offenbar, das Mikrofon auszuschalten.” (oe24)

Albert Einstein Einstein Zitate Von Albert Einstein Zitate

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6 Gedanken zu „KURIOS: Babyfone überführt Liebhaber wegen mangelnder Technikkenntnis der Ehefrau“
  1. Das ist natürlich keine schöne Sache, aber sehr humorvoll und erheiternd geschrieben, wie ich finde. Ich gehöre auch zu diesen „merkwürdig anmutenden“ Menschen, die gerade in schlechten Zeiten jeden Strohhalm aufgabeln, um zumindest schmunzeln zu können.
    Danke, Elmar Forster!

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  2. „Frauen und Technik“
    Während des Maschinenbaugrundstudiums mussten wir Studenten ein zweistufiges Stirnradgetriebe als Hausarbeit durchkonstruieren und technisch korrekt zeichnen.
    Der Professor für Mechanik und Konstruktionstechnik hat mir höchstpersönlich in einem Gespräch erzählt, dass die Gleichstellungsbeauftragte der FH (Haare bis zum Hintern und im Kopf mindestens bis zum Hals) ihm vollkommen ernsthaft vorgeschlagen hatte, dass die weiblichen Studenten anstelle des Getriebes besser ein Gummibärchenkarussell konstruieren mögen. Der Mann dachte erst an einen recht tumben Witz, aber das war keiner, danach war er lang anhaltend fassungslos.

    Was für mich die Frage aufwirft, inwiefern die Frauen früher selber schuld an ihrer Unterdrückung waren. Ich meine, wer solche Klopse raushaut, braucht sich nicht zu wundern, nicht für ganz voll genommen zu werden.

    Noch ein Beispiel wie bescheuert Deutschland ist, die FH hatte mich nach dem Studium noch zwei Jahre beschäftigt. Auf dem Einstellungspapier konnte ich ankreuzen, ob die Gleichstellungsbeauftragte ihre Meinung dazu äußern darf. Ich war so blöde, da “ja” anzukreuzen, man will ja modern sein, und die alte linke Hexe hat danach ebenso intensiv wie erfolglos versucht, meine Einstellung zu verhindern. Ein Jahr später bei der Vertragsverlängerung hab ich dann konsequent “nein” angekreuzt und so hat dann auch niemand nach ihrer dummen Meinung gefragt. Ist das nicht komplett behindert, wer klügelt solch einen Dummfug bloß aus und wird dafür auch noch gut von den Steuersklaven bezahlt?

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    1. Ich frage mich, wozu überhaupt ein Gleichstellungsbeauftragter (m/w/d und ganz wichtig: *innen und *außen!) benötigt wird, wenn dessen Meinung/Mitspracherecht allein schon dadurch ausgehebelt werden kann, wenn jemand schlicht und einfach „nein“ sagt. Das allein offenbart schon die Farce dieses jämmerlichen und verzichtbaren „Jobs“.

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  3. Ist doch ganz einfach: als Frau bist du blond und hast kein technisches Verständnis bzw. bist ein wenig blöd!
    Nah, das läßt sich doch wunderbar ausnutzen: als Frau darf ich machen was ich wil! Ich bin ja blond und blöd!
    Sind doch die Männer selbst schuld – die Klassifizierung der Frauen kommt halt von den Männern!
    Finde den Fehler 😉

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  4. Unseren Dämlichkeiten/Frauen ist doch einfach alles erlaubt. Dumme Unbefangenheit wird immer verziehen, sie können ja nie schuldig werden – sie müssen sich selbst verwirklichen. Umgekehrt sieht es da ganz anders aus…
    Schuldig sind immer nur die anderen.
    Kleine Kinder würde man pädagogisch zurechtweisen….

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