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Mitglieder des US-Repräsentantenhauses wollten von vier leitenden Twitter-Mitarbeitern, Details über ihre Aufgaben, Qualifikationen und mögliche Vorgaben auch durch außerparlamentarische Organisationen, in punkto „Corona-Zensur“, in Erfahrung bringen.

Eine befragte Ex-Mitarbeiterin war ab Dezember 2021 überdies auch Mitglied eines neuen, die US-Regierung beratenden Ausschusses für Cybersicherheit gewesen.

 „Nachwehen“ der Musk-Übernahme?

Am 28. Oktober wurde medial bekannt, dass der High-Tech-Milliardär Elon Musk das Social-Media-Unternehmen Twitter für eine Gesamtsumme von rund 44 Milliarden Dollar (44,2 Milliarden Euro) übernommen hatte.

Als eine seiner ersten Amtshandlungen setzte er eine breite Kündigungswelle im Unternehmen in Gang. Annähernd die gesamte Führungsebene war davon betroffen, darunter auch der bisherige Firmenchef Parag Agrawal und Finanzchef Ned Segal sowie vier leitende Mitarbeiter der Kontrollebenen, wie folgt:

James Baker, stellvertretender Twitter-Justiziar

Vijaya Gadde, Leiterin der Abteilung Recht, Politik und Vertrauen bei Twitter

Yoel Roth, globaler Leiter für Vertrauen und Sicherheit bei Twitter

Anika Collier Navaroli, Team für Sicherheitspolitik von Twitter/USA

Am Mittwoch, dem 8. Februar 2023, fand nun in Washington, in Anwesenheit der vier genannten Twitter-Mitarbeiter, vor dem „Ausschuss für Aufsicht und Rechenschaftspflicht” eine Anhörung, unter dem dem Titel „Schutz der freien Meinungsäußerung vor staatlichen Eingriffen und Voreingenommenheit in sozialen Medien”, statt.

Die Politiker äußerten dabei unmissverständlich, insbesondere durch ihre mehrheitlich scharf formulierten Fragen, deutliche Kritik gegenüber den ehemaligen Twitter-Verantwortlichen.

Schonungslose beinahe „aggressive“ Befragung mit humoristischem Unterton

Die Fragen betrafen Twitters Zusammenarbeit mit US-Regierungs- und Geheimdienstbehörden sowie politischen Entscheidern, um gegebenenfalls unerwünschte Twitter-Konten auszublenden, bis hin zur Entfernung, also Löschung missliebiger Inhalte.

Wie auch in Europa und Deutschland waren in den USA in der Zeit der Corona-Krise und der damit einhergehenden Maßnahmen, kritische Meinungen wie auch fundierte wissenschaftliche Kritik an den neuartigen mRNA-Wirkstoffen und der daraus resultierenden Impfpolitik nicht erwünscht.

Zu den diesbezüglichen Zensuraktivitäten auf Twitter ergab sich folgender Dialog zwischen der US-amerikanischen Politikerin Nancy Mae (Republikaner) und Vijaya Gadde:

Mace: „Wo sind sie zur medizinischen Fakultät gegangen?”

Gadde: „Ich habe keine medizinische Fakultät besucht.”

Mace: „Bitte?”

Gadde: „Ich habe keine medizinische Fakultät besucht.”

Mace: „Das dachte ich mir.”

Mace: „Warum glauben sie, dass Sie oder jemand anderes bei Twitter über das medizinische Fachwissen verfügten, um das medizinische Fachwissen, um die Expertenmeinung eine Arztes zu zensieren?”

Gadde: „Unsere Richtlinien in Bezug auf COVID wurden entwickelt, um Personen zu schützen, mit denen wir zu tun hatten.”

Mace: (unterbrechend): „Sie (bei Twitter) zensierten Ärzte mit Harvard-Ausbildung, Ärzte mit Stanford-Ausbildung. Ärzte, die an den besten Orten der Welt ausgebildet waren. Und sie haben diese Stimmen zum Schweigen gebracht!”

Gadde wird mit einem Twitter-Beitrag konfrontiert, der ein Diagramm der US-Gesundheitsbehörde CDC zeigte, und als „irreführend” markiert wurde. Der dazugehörige Originaltext missfiel anscheinend jedoch den Zensoren. Mace fragte Gadde diesbezüglich:

Mace: „Sie sind keine Ärztin, oder Miss Gadde?“

Gadde: „Nein, bin ich nicht.“

Mace: „Was lässt sie also glauben, dass sie oder jemand anderes bei Twitter über das medizinische Fachwissen verfügen, um tatsächlich genaue CDC-Daten zu zensieren?“

Gadde: „Ich bin mit diesen speziellen Situationen nicht vertraut, um tatsächlich…

Mace (unterbrechend): „Ja, ich bin sicher, dass Sie das nicht sind. Aber genau das hat Twitter getan, sie haben dies (das CDC-Diagramm) als ungenau bezeichnet.”

Für die Abgeordnete Mace sei es jedoch generell „lächerlich”, dass eine solche Befragung stattfinde. Gadde wurde dann noch gefragt, ob in ihrer Tätigkeitszeit seitens der US-Regierung oder anderer Behörden „Druck ausgeübt wurde, um bestimmte Beiträge „zu moderieren“ oder zu zensieren?”.

Mace forderte daher eine schlichte Ja oder Nein-Antwort von der sichtlich irritierten Gadde. Die Beantwortung lautete:

„Wir erhielten von der US-Regierung und Regierungen auf der ganzen Welt rechtliche Aufforderungen, Inhalte von der Plattform zu entfernen. Diese wurden auf einer Webseite eines Drittanbieters veröffentlicht und jeder kann diese einsehen.”

Gadde erwähnt damit Jira, einen sogenannten Cloud-Server, der wiederum rein von eingeweihten, also befugten Personen oder Gruppen genutzt werden kann. Diesbezüglich wurde Gaddes Ex-Kollege Yoel Roth befragt.

Eher unbekannt ist die Tatsache, dass die in der verlinkten Videobefragung von Yoel Roth erwähnte zugriffsberechtigte Kontrollinstanz auf dem Server Jira namens CISA (US-Agentur für Cybersicherheit und Infrastruktursicherheit) im Dezember 2021 neu eingerichtet worden war und von Beginn an als eine der Mitarbeiterinnen, die damals verantwortliche und aktive Zensurverantwortliche Vijaya Gadde, listet.

Zu Beginn ihrer Befragung der Twitter-Verantwortlichen schilderte die Abgeordnete Mace ihr persönliches tragisches Schicksal, in Bezug auf negative Erfahrungen nach der zweiten COVID-Impfung.


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Von ELA

6 Gedanken zu „Schonungslose Anhörung der „Twitter-Zensoren“ in US-Kongress“
  1. Und nun eine Anhörung der Spahnklabauterbäche durch das deutsche Volk! Durch das deutsche Volk selbst, denn der weitgehend verdorbene BRD-Bandentag wird es nicht tun.

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  2. dieser immer korruptere fed staat
    ist ja nichtmal in der lage seinen noch
    korrupteren und mittlerweile senilen
    windelpräsidenten inkl. seiner
    nochmals korruptere deppen dna(son)
    zu überführen…alles nur deepstate show
    für den deepdepp tax mainstream

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  3. Ob es diese Aufdeckung ohne den Einsatz des Musketeers gegeben hätte?

    Ein Zwitscher macht allerdings noch keinen Sommer, denn es noch sind alle anderen großen Medien und Netzwerke weiterhin linientreu – und die Zensur wird weitergehen, nun eben mit Kreml, Klimapanik, und die nächste P(l)andemie kommt bestimmt.

    Hierzulande sollte es aber keinen verwundern daß angewiesene Lakaien über approbierte Experten urteilen dürfen, schließlich hatten wir jahrelang einen Tierarzt als Chef der obersten Behörde für Humanmedizin. Der nun in den EDV-Bereich gewechselt ist, offensichtlich hatte er wohl schonmal einen Taschenrechner in der Hand gehabt und ist damit maximal befähigt.
    Wie das Fax funktioniert dürfte ihm die praktikantin sicher auch noch erklären können.

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  4. Immerhin konnte Elon Musk ein Stück Meinungsfreiheit und wissenschaftliche, insbesondere medizinische Kompetenz wieder auferstehen lassen. Die Preise steigen, die Wahrheit kostet 44 Milliarden Dollar. Danke, Herr Musk, für Ihre Opferbereitschaft!

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