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Telldenkmal mit Bronzestatue von Richard Kissling und Hintergrundbild von Hans Sandreuter in Altdorf (Kanton Uri, Schweiz) · Foto: Хрюша / Wikimedia CC 3.0

Im Internet mitgehört und mitgeschrieben von Wilhelm Tell
 

Deutschland – Tausende Passagiere mussten wegen einer globalen IT-Panne bei der Lufthansa Verspätungen und Flugausfälle hinnehmen. Landungen in Frankfurt sind nun wieder möglich. Ab Zürich und Wien waren Flüge von und nach Frankfurt betroffen. Als Ursache für die Störung nennt die Airline die Durchtrennung mehrerer Glasfaserkabel der Deutschen Telekom. Nach mehreren Stunden Sperre sind am Frankfurter Flughafen wieder bis zu 40 Landungen pro Stunde möglich. SRF.ch
● Der Tiroler Immobilienunternehmer René Benkő hat schon erfolgreichere Zeiten gesehen. Benkős deutscher Warenhauskonzern Galeria ist insolvent, die Zukunft der Kette und ihrer Beschäftigten ist in der Schwebe. Nun habe auch noch die Deutsche Bank ihre Geschäfte mit Benkős Signa beendet. ORF.at

Finnland – 2022 haben Russen 64 Prozent mehr Häuser als im Vorjahr gekauft. Möglich war das unter anderem wegen offener Grenzen im Sommer. Russen haben letztes Jahr auffällig viele Immobilien in Finnland gekauft – 64 Prozent mehr als noch im Vorjahr. Dabei handelt es sich vor allem um Sommer- und Wochenendhäuschen. Und das, obwohl die Bedingungen wegen des Ukrainekriegs verschärft wurden. So erhalten russische Staatsangehörige seit dem Herbst beispielsweise keine touristischen Visa mehr. Grund für die hohen Zahlen sind einerseits die offenen Grenzen von Juli bis September. In diesem begrenzten Zeitfenster konnten Russen nach Finnland einreisen und auch Häuser erwerben. Weiter gibt es in Finnland viele Menschen mit einem russischen Pass: «Rund 60’000 Menschen. Etwa 70 Prozent der Hauskäufe und -verkäufe fallen auf Russen, die bereits in Finnland leben», erklärt Bruno Kaufmann. Er ist SRF-Nordeuropa-Mitarbeiter. Unterdessen sieht die Situation mit dem Immobilienhandel anders aus. Russen, die nicht in Finnland oder im Schengenraum leben, können in Finnland kaum mehr Häuser kaufen. Für alle anderen Nicht-EU-Bürger hingegen gibt es keine Veränderungen. «Die finnischen Behörden sehen aktuell keine spezifischen Probleme mit dem Kauf und Verkauf von Immobilien an Ausländer, solange sie eben nicht Russen sind», sagt Bruno Kaufmann. Dennoch schliesst die finnische Regierung ein totales Verkaufsverbot an russische Staatsangehörige aus. Das wäre laut den zuständigen Behörden gegen die finnische Verfassung: Niemand, der in Finnland eine Aufenthaltsbewilligung hat, darf aufgrund seines Passes diskriminiert werden. Zudem geht laut den Behörden keine Gefahr von Russen aus, die bereits in Finnland leben. Finnland und Russland haben eine lange gemeinsame Geschichte. Doch seit dem russischen Angriff auf die Ukraine vor rund einem Jahr hat sich die Beziehung der beiden Länder verändert. «Das Verhältnis ist seit dem 24. Februar 2022 wie Tag und Nacht», so der Nordeuropa-Mitarbeiter. «Finnen und Russen waren nie richtig gute Freunde, aber sie waren anständige Nachbarn.» An der Grenze würden die Menschen eine gewisse Normalität aufrechtzuerhalten versuchen, sagt Kaufmann. Wohl begründet, denn wenn der Krieg einmal vorbei ist, wenn eine andere Regierung in Moskau sitzt: Finnland und Russland werden Nachbarn mit einer über 1300 Kilometer langen gemeinsamen Grenze bleiben. SRF.ch

Frankreich – Emmanuel und Brigitte Macron. Von der Lehrerin zur grossen Liebe. Zunächst die nette Lehrerin, dann die grosse Liebe. Emmanuel Macron ist 45 Jahre alt, seine Brigitte 69.
● Gericht streicht 444-Millionen-Strafen gegen Roche und Novartis. Das Berufungsgericht in Paris hat das Urteil der Wettbewerbsbehörde aufgehoben. Novartis und Roche sparen Millionen. SRF.ch

IndienGrösster Flugzeugkauf in der Luftfahrtsgeschichte. Die Fluggesellschaft Air India bestellt bei Airbus und Boeing auf einen Schlag 470 neue Passagierjets. Indien will mit dem Ausbau der Flotte zum internationalen Flugdrehkreuz werden und Anteile von Emirates und Qatar Airways zurückgewinnen. Die bisher grösste Flugzeugbestellung datiert von 2011, als American Airlines in einem Mal 460 Flugzeuge bestellte. Der weltgrösste Flugzeughersteller Airbus aus Europa soll Indien 210 Maschinen aus der Mittelstreckenjet-Familie A320neo sowie 40 Grossraumjets vom Typ A350 liefern, wie die Tata Group als Mutterkonzern von Air India und die beiden Hersteller mitteilen. Das Geschäft mit dem angeschlagenen US-Rivalen Boeing umfasst 190 Exemplare des Mittelstreckenjets 737 Max, 20 Langstreckenjets vom Typ 787 «Dreamliner» und 10 Grossraummaschinen in der modernisierten Variante 777X. Die Entwicklung und Produktion der 777X hängt bei Boeing jedoch derzeit in der Warteschleife. Airbus-Verkaufschef Christian Scherer zeigte sich vor allem glücklich, dass sich Air India für den Grossraumjet A350 entschieden hat: «Bei den Mittelstreckenjets haben wir einen sehr grossen Marktanteil in Indien, aber bisher nicht bei Grossraumflugzeugen.» Air India erhalte zunächst sechs Maschinen in der Standardversion A350-900, die wegen der internationalen Sanktionen nicht an die russische Aeroflot ausgeliefert werden. Die Auslieferung der A350 soll noch in diesem Jahr anlaufen. Bei den restlichen 34 Maschinen handle es sich um die Langversion A350-1000 – das grösste Modell von Airbus seit dem Produktionsende für die doppelstöckige A380 und das «Flaggschiff der künftigen Air India», so Scherer. Bei den kleineren Jets hat sich die indische Fluglinie für 140 Exemplare in der Standardversion A320neo und 70 Maschinen in der Langversion A321neo entschieden. Gebaut werden die Jets in den Airbus-Werken in Hamburg und Toulouse, ein paar möglicherweise auch im chinesischen Werk in Tianjin. Das Airbus-Management geht davon aus, dass der Grossauftrag nur der Auftakt vieler weiterer Bestellungen aus Indien sein wird. Wenn die Mittelschicht des Landes in den kommenden Jahren ähnlich stark wachse und auf Flugreisen gehe wie in China, werde das Land in den nächsten 20 Jahren 2500 oder 3000 neue Flugzeuge brauchen. «Die Zeit ist reif, um Indien zu einem internationalen Drehkreuz zu machen», sagte Airbus-Chef Guillaume Faury. Air India will Fluggäste von den Fluggesellschaften Emirates und Qatar Airways zurückgewinnen. Diese befördern seit Jahren Passagiere aus Indien in die USA und nach Europa – über ihre Drehkreuze Dubai und Doha. Tata-Chef Natarajan Chandrasekaran hat für weiteres Wachstum vorgebaut. Bei Boeing sicherte er Air India Kaufrechte über weitere 50 Mittelstreckenjets vom Typ 737 Max und weitere 20 «Dreamliner». Auch bei Airbus habe sich Air India Optionen für eine deutliche Ausweitung der jetzigen Bestellung gesichert. Airbus bestätigte die Existenz solcher Kaufrechte, wollte aber keine konkreten Zahlen nennen. Airbus gebe Optionen ungern her, zumal die Produktion der A320neo über Jahre hinweg ausgebucht sei. Wer heute einen Mittelstreckenjet aus der Modellfamilie Airbus A320neo bestelle, müsse bis 2029 auf die Auslieferung warten. Air India soll dennoch Jets etwas früher erhalten. SRF.ch

Iran – Das US-Aussenministerium hatte gestern Angaben der UNO zugestimmt, der Ägypter Seif al-Adel sei faktisch der neue Chef des islamistischen Terrornetzwerks Al-Kaida und lebe unter dem Schutz der Revolutionsgarden im Iran. ORF.at

Israel – Eine Firma soll für Geld Demokratien destabilisiert haben. Die Gruppe «Team Jorge» wird verdächtigt, Wahlen zu manipulieren. Das zeigt eine Recherche des globalen Journalistennetzwerks Forbidden Stories (forbiddenstories.org/). Mitrecherchiert hat auch der Schweizer Verlag Tamedia. Wo war «Team Jorge» tätig? Das Team habe sich bisher in 33 nationale Wahlkämpfe und Abstimmungen eingemischt, unter anderem in Kenia und Nigeria. 27 der Einsätze seien erfolgreich gewesen, hört man den Firmenchef in der Aufnahme sagen. Wie agiert die Gruppe? Das Team kontrolliere eine «Armee» von mehr als 30’000 Bots, berichtet der britische «Guardian». Nach eigenen Angaben ist «Team Jorge» auch in der Lage, Telegram und Gmail zu hacken. Für die Manipulation auf sozialen Medien habe das Team eine Plattform namens Aims entwickelt, mit der man verifizierte Nutzerkonten schaffen könne. Mithilfe von Schmutzkampagnen und gestohlenen Informationen werde die öffentliche Meinung gezielt beeinflusst. Welchen Service bietet die Gruppe an? Mittels Powerpoint-Präsentationen habe das «Team Jorge» den Journalisten sein Angebot präsentiert, berichtet Oliver Zihlmann. «Eines davon heisst D-Day. So nennen sie den Wahltag. Da sei zum Beispiel ‹Voter suppression› möglich. Sie könnten versuchen, die Wahlbeteiligung des Gegners kleinzuhalten, um ein enges Resultat womöglich noch drehen zu können. Oder sie können am Wahltag grosse Mengen von kompromittierenden Daten leaken. Und somit versuchen, in die News zu kommen und Chaos bei der Wahl zu stiften.» Wie viel kostet der Service? Für seine Dienstleistungen fordere der Firmenchef zwischen rund 400’000 und 600’000 Euro im Monat. Ein massiver Einsatz am Wahltag könne 6 Millionen Euro kosten, das «Begleiten» einer ganzen Präsidentschaftskampagne gar 15 Millionen. Das sagt der Co-Leiter des Tamedia-Recherchedesks entsprechend der Recherche. Könnte auch die Schweiz betroffen sein? Ja, vermutet Zihlmann. «Ein Söldner aus Israel hat beispielsweise damit geprahlt, dass er einen Brief von einem Schweizer Banker gefälscht habe, um einen Minister unter Druck zu setzen. Oder sie können falsche Profile mit Schweizer Adresse und E-Mail in den sozialen Medien erstellen. Die Schweiz ist auf jeden Fall Teil solcher möglichen Manipulationsoperationen und kann ins Kreuzfeuer geraten.» Die Firma hat ihren Sitz in der israelischen Stadt Modi’in (מוֹדִיעִין). SRF.ch

Italien – Italien protestiert gegen das EU-Parlament, das gestern seine endgültige Zustimmung für das Aus des Verbrennungsmotors für Neuwagen im Jahr 2035 gegeben hat. Aussenminister Antonio Tajani und Industrieminister Adolfo Urso kritisierten heute scharf die Entscheidung der Europäischen Union, den Verkauf von Benzin- und Dieselautos ab 2035 zu verbieten. RAI.it
● Ruby-Bunga-Bunga-Prozess. Silvio Berlusconi in Korruptionsprozess freigesprochen. Der italienische Ex-Ministerpräsident sowie 28 weitere Angeklagte seien unschuldig, so ein Gericht in Mailand. SRF.ch

Kroatien – Erdbeben auf Ferieninsel Krk. ORF.at

Mosambik – Gas-Boom und geköpfte Menschen: grausame Gegensätze in Mosambik. Europa sucht neue Energiequellen – Mosambik hätte sie. Doch im Norden terrorisiert eine islamistische Gruppe das Volk. SRF.ch

NATO – Seit Russlands Invasion in der Ukraine haben die 30 Mitglieder des Militärbündnisses Kiew militärische, humanitäre und finanzielle Hilfe im Wert von mindestens 80 Milliarden Dollar zugesagt. AJ.qa
● Die NATO will vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs die Zahl ihrer schnellen Eingreifkräfte von rund 40’000 auf mehr als 300’000 erhöhen. Wie Generalsekretär Jens Stoltenberg vor dem NATO-Gipfel in Madrid ankündigte, soll dazu die Eingreiftruppe NRF umgebaut werden. Diese ist wegen der Spannungen mit Russland seit mehreren Monaten in Alarmbereitschaft. Der geplante Umbau ist Teil eines neuen Streitkräfte-Modells für das gesamte Bündnisgebiet. DW.de

Neuseeland – Ein Erdbeben der Stärke 6,1 erschütterte die Nordinsel Neuseelands. Das Beben ereignete sich um 19.38 Uhr. (07.38 MEZ) etwa 50 Kilometer nordwestlich von Paraparaumu in einer Tiefe von 57 Kilometern. SRF.ch

Norwegen – Deutsche Polar-Forscher vermissen ihre russischen Kollegen in Spitzbergen, die über extrem viel Fachwissen und Erfahrung verfügen. Jetzt sind von beiden Seiten die Kontakte verboten worden. Nur wenn ein deutsches Schiff einem russischen begegnet, winkt man sich zu und ertönen zum Gruss die Hörner. Sprechen dürfen wir miteinander nicht. Schade. SWR.de

Österreich – Die Ukraine wird keine Vertretung zur Wintertagung der Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) entsenden, die am 23. und 24. Februar in Wien tagen soll. Der Grund ist die Anwesenheit russischer Abgeordneter. ORF.at

Ostsee – Peking hat sich über die westlichen Mainstream-Medien lustig gemacht, weil sie nicht bereit sind, die jüngsten Behauptungen des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Journalisten Seymour Hersh zu untersuchen, wonach die USA im vergangenen Jahr für die Sprengung der Nord Stream-Unterwasserpipelines verantwortlich waren. Die Sabotage der Erdgasrouten im vergangenen September hatte erhebliche wirtschaftliche und ökologische Auswirkungen und verursachte weltweite Besorgnis über die Sicherheit der grenzüberschreitenden Infrastruktur, sagte der Sprecher des chinesischen Aussenministeriums, Wang Wenbin, während einer Pressekonferenz am 16.2. CGTN.cn

Polen – „Freiwillige Zeitsoldaten des Polnischen Heeres“, keine Berufssoldaten. 15.000 Ausbildungsplätze wurden 2022 für diese neue polnische Truppe zusätzlich geschaffen; 25.000 weitere sollen 2023 dazukommen. Einen Monat Grundausbildung und elf Monate Fachausbildung sollen die neuen Zeitsoldaten erhalten. Der Sold beträgt 850 Euro im Monat. SRF.ch

Sahel -Frankreich ist nicht nur in Burkina Faso auf dem Rückzug. Erst im letzten Sommer wurde auf Druck die Antiterror-Operation «Barkhane» in Mali beendet. Und auch aus der Zentralafrikanischen Republik ist das französische Militär abgezogen. Um die 3000 Soldaten sind weiterhin in Mauretanien, Niger und Tschad stationiert. Aber auch in Niger sind die französischen Truppen umstritten. Gegen die Verlegung von Soldaten der Operation «Barkhane» nach Niger wurde im Herbst protestiert. «In Niger ist die Regierung sehr stark mit Frankreich verbündet, aber auch dort gibt es in der Bevölkerung eine ähnliche Stimmung wie in Mali und Burkina Faso.» Dies sei für Frankreich heikel, so Laessing. Frankreich will nun seine Strategie in der Sahelzone anpassen und sich stärker zurücknehmen, wie Präsident Emmanuel Macron im November auf der Militärbasis in Toulon erläuterte: «Unser Engagement an der Seite unserer Partner in Afrika muss sich nun auf die Zusammenarbeit und Unterstützung ihrer Armeen konzentrieren.» Während Frankreich gezwungen ist, sich aus der Region zurückzuziehen, wird Russland in verschiedenen Ländern der Sahelzone mit offenen Armen empfangen. SRF.ch

Schottland – Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon tritt zurück. Es sei der richtige Zeitpunkt für sie, für die Partei und für Schottland, sagte Sturgeon in Edinburgh. In der Frage der Unabhängigkeit steckt Schottland in einer Sackgasse. Nicola Sturgeon führte ihre Schottische Nationalpartei (SNP) bei den Wahlen zwar jeweils von Sieg zu Sieg, aber es gelang ihr nicht, die Schotten zu einen. Das Land ist in Sachen Unabhängigkeit bis heute gespalten. Vor wenigen Wochen kam die Niederlage vor dem Obersten britischen Gericht dazu. SRF.ch

Schweiz – Der Bund verzeichnet 2022 ein Defizit von 4.3 Milliarden Franken. Ein solches Minus gab es seit 2005 nicht mehr. Der Bundesrat ruft zum Sparen auf – denn die Aussichten bleiben düster.
● Bundesrat erhöht Mittel für Armee um 600 Millionen. Mit dem zusätzlichen Geld sollen bis Ende 2024 weitere Schützenpanzer und Patriot-Lenkwaffen beschafft werden.
● Geschäft mit Kohle und Erzen. Glencore macht 17 Milliarden Dollar Gewinn. Der Umsatz ist 2022 um 25 Prozent gestiegen. Gleichzeitig verdreifachte sich der Reingewinn des Rohstoffkonzerns.
● Alleine im Kanton Zürich haben kriminelle Telefonbetrüger letztes Jahr 6.7 Millionen Franken erbeutet. Diese Deliktsumme ist fast dreimal so hoch wie noch ein Jahr zuvor. Die erfundenen Geschichten seitens der Betrüger spielen dabei immer mehr mit der Angst der Opfer. Telefonbetrüger versuchen in der Region Zürich «hunderte Male pro Tag» meist zufällig ausgewählte Opfer ausfindig zu machen, um ihnen Geld abzuknöpfen. Hierbei setzten sie vermehrt auf sogenannte Schockanrufe, wie die Polizei mitteilt.
● Nur wenig Pestizid in Knuspermüesli. 10 von 14 Müesli enthalten fast keine Schadstoffe.
● Gauner statt Kavalier – Dating Plattform bietet keinen Schutz. Eine Rentnerin meldet einen Dating-Schwindler. Statt zu reagieren, verlängert das Dating-Portal LiebeÜ50.ch das Abo.
● Comeback des Bargelds. Bargeld wird in der Schweiz wieder beliebter. 29 Prozent der täglichen Zahlungen erfolgen bar. Das hat eine Studie der ZHAW und der Universität St. Gallen ergeben.
● Die Türkei hat der Schweiz zugesagt, Erdbeben-Überlebenden ohne Pass innert 24 Stunden die nötigen Papiere auszustellen. SRF.ch
● Die Schweizer Regierung hat neue Massnahmen beschlossen, um das Vermögen des ehemaligen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch und seiner Familie zu beschlagnahmen. Ziel ist es, Gelder im Wert von 130 Millionen Franken im Rahmen eines internationalen Abkommens an das ukrainische Volk zurückzuzahlen. Janukowitsch floh 2014 nach Russland. Die ukrainische Justiz wirft der damals gestürzten Regierung und der Familie des Ex-Präsidenten massive Korruption vor. Wenige Tage nach der Amtsenthebung sperrte die Schweiz die Vermögenswerte des abgesetzten Präsidenten und seines Gefolges in der Schweiz. Im Mai 2022 ersuchte die Schweizer Regierung das Finanzministerium, die ersten Verfahren zur Beschlagnahme der Vermögenswerte von über 100 Millionen Franken einzuleiten. Nach weiteren Prüfungen will sie nun weitere 30 Millionen Franken beschlagnahmen. SWI.ch

Spanien – Das Parlament hat heute zwei Gesetze verabschiedet, die freie Tage bei Menstruationsbeschwerden sowie eine freie Geschlechtswahl ab 16 Jahren ermöglichen. ORF.at

Syrien – Die Ortschaften waren vom Krieg zerbombt und das Elend schon Alltag, als das grosse Beben kam. Für Olivenöl, Waffen und andere Geschäfte werden die Grenzübergänge benutzt, auch Leichen konnten nach dem Erdbeben aus der Türkei nach Syrien gebracht werden. «In Nordsyrien gibt es gar nichts mehr», sagt Nahost-Kenner Reinhard Schulze in der Sendung Club. «Diese Region ist nun dermassen zerstört, dass an einen Wiederaufbau kaum zu denken ist.» Die einzige Hilfe, die in diesen Gebieten vom ersten Tag des Bebens an funktionierte, war jene der Zivilschutzorganisation «White Helmets». Es komme so gut wie keine Hilfe, sagt Ashti Amir, der als Leiter des Hilfswerks SyriAid in der Schweiz Hilfe zu organisieren versucht. «Als der erste Konvoi der UNO nach einigen Tagen in der Provinz Idlib ankam, fand sich in vielen der 16 Lastwagen nur Reinigungsmittel», erzählt er. «Die Leute haben keine Häuser mehr, sie brauchen keine Reinigungsmittel, sie brauchen Zelte!» Die zahlreichen Grenzübergänge von der Türkei nach Syrien sind – bis auf einen – aus politischen Gründen geschlossen. Diese müssten aber sofort für Hilfskonvois geöffnet werden, fordert Ashti Amir.» Im UNO-Sicherheitsrat wurde in den letzten Tagen um eine neue Resolution gerungen, welche die Öffnung von mehr Grenzübergängen fordert. Dafür müsse sich auch die Schweiz einsetzen, sagt Nahost-Experte und Journalist Erich Gysling. «Die Schweiz hat derzeit einen Sitz im UNO-Sicherheitsrat und es wäre ihre Aufgabe, eine Öffnung zu erwirken.» Gysling sieht deshalb in der Lockerung von Sanktionen auch eine Chance. Hilfsorganisationen und westliche Regierungen wollen dies auf keinen Fall. SRF.ch

Türkei – Niederländisches Team findet neun Tage nach Erdbeben vier Menschen lebend. NOS.nl
● Erdbeben Türkei-Syrien. Gesamtschäden auf bis zu 84 Milliarden Dollar geschätzt. SRF.ch Zahl der Toten in Türkei und Syrien steigt auf 42’000. Am 16. Februar wurde in Kahramanmaras ein 17-jähriges Mädchen aus den Trümmern gezogen. Sie überlebte 248 Stunden unter den Trümmern eines eingestürzten Gebäudes. NOS.nl

Ukraine – Bei einem Treffen mit weißrussischen und ausländischen Journalisten beschuldigte Lukaschenko die Vereinigten Staaten, den Ukraine-Konflikt in die Länge zu ziehen. Er sagte, dass dieses Land für die Eskalation verantwortlich sei. Der weißrussische Staatschef betonte, dass alle Voraussetzungen für friedliche Verhandlungen gegeben seien. Europa ist zu einer diplomatischen Lösung des Konflikts bereit, aber die Amerikaner sind dagegen. BELTA.by

USA – Ursprünglich habe Washington geplant, die Nord-Stream-Pipelines bereits im Sommer 2022 im Rahmen einer speziellen NATO-Übung zu sprengen, teilte der Journalist Hersh mit, das Weisse Haus habe jedoch in letzter Minute einen Rückzieher gemacht. So habe Biden neue Befehle gegeben, dass die Bomben jederzeit ferngezündet werden könnten. Im September hätten sechs Bomben vor der Insel Bornholm in der Ostsee die Nord-Stream-Gaspipelines gesprengt. Zwei weitere Bomben seien nicht explodiert, weil sie zu lange im Wasser gewesen seien. CGTN.cn
● US-Schauspielerin Raquel Welch ist mit 82 Jahren gestorben. Sie war eine Hollywood-Ikone der 1960er-Jahre. Nun ist die zweifache Mutter nach kurzer Krankheit gestorben. SRF.ch
● Seit Tagen sagen die Behörden den Bewohnern der Gegend um East Palestine, Ohio, dass es sicher ist, nach Hause zurückzukehren, nachdem am 3. Februar ein Zug mit 150 Wagen und gefährlichen krebserregenden Chemikalien entgleist ist. Das Ohio Department of Natural Resources sagte, die durch die Entgleisung verursachte chemische Verschüttung habe bis Mittwoch schätzungsweise 3’500 Fische in 7½ Meilen von Bächen getötet. Und eine Bewohnerin von Nord-Lima, mehr als 10 Meilen von East Palestine entfernt, sagte WKBN-TV aus Youngstown, dass ihre fünf Hühner und ihr Hahn am Dienstag plötzlich gestorben seien. Am Tag zuvor hatte der Bahnbetreiber Norfolk Southern Waggons mit Vinylchlorid – einem brennbaren Gas – verbrannt, um eine Explosion zu verhindern. „Sag mir nicht, dass es sicher ist. Etwas ist im Gange, wenn die Fische im Bach schwimmen“, sagte Cathey Reese, die in Negley, Ohio, lebt, letzte Woche gegenüber der NBC-Tochter WPXI aus Pittsburgh. Reese sagte, sie habe tote Fische in einem Bach gesehen, der durch ihren Garten fliesst. „Ich mache mir Sorgen um die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit. “Als sie die Materialien verbrannten, schufen sie andere Chemikalien. Die Frage ist, welche ” KFAR.us


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Ein Gedanke zu „Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 24.02.2023“
  1. @Indien: Wo bleiben da die Klimakasper? Dabei ist doch das Gangeswasser die beste Bionade die es gibt!

    @Schweiz: “Bargeld wird in der Schweiz wieder beliebter. 29 Prozent der täglichen Zahlungen erfolgen bar.” ist keine erfreuliche Nachricht, denn sie besagt daß fast 3/4 der Zahlungen, und damit wohl ein ähnlich großer Teil der Bevölkerung, keinerlei Bewußtsein oder Bemühen für den Erhalt der überwachungsfreien Freiheit zeigt und überwiegend nur noch elektronisch zahlt.
    Wohlstandsdekadenz oder Zeichen erfolgreicher Unterwanderung der einst so souveränen Helveten?

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