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46,6 Milliarden US-Dollar

Seit Beginn des Krieges haben die USA der Ukraine bis 15 Januar 2023 Militärhilfe in Höhe von 46,6 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt. Damit stehen die USA in der Rangliste Kriegs-Geberländer, die miteinander in Konkurrenz stehen, wer mehr für eine Eskalation tun kann, an erster Stelle.

Basierend auf dem Wechselkurs 2022 verglich Statista  die Kosten für Washingtons „Demokratie“-Exporte nach dem Zweiten Weltkrieg mit den Beträgen, die für den Krieg in der Ukraine ausgegeben wurden. Und kam zu einem verblüffenden Ergebnis: Dass nämlich die Kosten für eine einjährige Militärhilfe für Kiew höher als jene, die das Pentagon während des Afghanistan-Krieges zwischen 2001 und 2010 investiert hat. Wohl gemerkt: Obwohl es sich dort auch mit eigenen Truppen an dem Konflikt beteiligte.

Infografika: Statista

Nur Korea- / Vietnam- / Irak-Konflikte waren teurer

Auch verdeutlichte Grafik zeigt deutlich, dass die Kosten der drei anderen “großen” Kriege (Korea-, Vietnam- und Irak-Konflikte) viel höher waren (in der Relation von drei, zehn und sieben Jahren). Was sich allerdings auch durch geografische Entfernung und die unbefriedigende Infrastruktur erklären lässt.

Denn obwohl die USA auch Stützpunkte im Pazifik errichteten, verteuerten der Einsatz von Flugzeugträgerflotten und kontinuierliche Luftangriffe den Betrag erheblich. Was in der Ukraine nicht der Fall ist, weil einerseits die USA vorerst nicht in die Operationen involviert sind, und andererseits auf  erhebliche Lagerkapazitäten in der Region zurückgreifen können – u.a. etwa ihre eigenen Munitionsvorräte in Isarel. (makronom)

Zunehmender Widerstand der Republikaner

Aber: Obwohl Biden bei seinem Kiew-Besuch in Kiew Entschlossenheit für die weitere Ukraine-Unterstützung zusagte, lehnt der republikanische Mehrheitskongress eine solche US-Beteiligung zunehmend vehement ab.

In jüngster Zeit haben einige Abgeordnete sogar einen Entschließungsantrag zur Beendigung der bewaffneten und finanziellen Unterstützung in der Ukraine eingereicht.

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7 Gedanken zu „US-Waffenausgaben für Ukraine in einem Jahr höher als für Afghanistan in 9 Jahren“
  1. Noch zu wenig, dieses Land endlich in die Ruine zu wünschen.
    Laut Guardian: Biden führt einen Kreuzzug nach alten kalten Kriegs.-Prrinzip und merkt, daß die Welt sich ändert.
    Hoffentlich kommt der 2. Vietnam.

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  2. Eine schöne Michmädchenrechnung wie man so gerne sagt – die “Ausgaben” mögen schon stimmen, aber die Einnahmen durch diese Auseinandersetzung waren jedenfalls um ein zigfaches höher. Gelohnt hat es sich jedenfalls… aber DAS will man ja nicht an die große Glocke hängen, die USA sind ja sooooo gütig und selbstlos (bis zum letzten Ukrainer eben)

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  3. Und da sind die Kosten die der deutsche Depp blechen darf noch gar nicht eingerechnet. Von den immensen Mehrkosten durch voreiligen Rohstoffverzicht ganz zu schweigen.

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    1. So lange der Deutsche eine Regierung unterstützt die den Massenmord im Donbass mitorganisiert hat wird niemand auf diesem Planeten Mitleid mit ihm haben.

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  4. Kein Wunder, es geht ja gegen den Erzfeind der USA – Russland. Und nebenbei wird Europa auch gleich demontiert. Passt doch!

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    1. ‘westeuropa’ oder eu europa…@frauxy

      der europäische kontinent erstreckt sich
      bis singapur und weiter nach schanghai…

      der rest ist anglofrankfurzer cia geo_stragie,
      dass euch von den usraelischen system
      einblöckern über nun bald vier generationen
      andauernder anglo kriegsbesatzung durch
      deren deutschen atlantikmedien (zdf,ard,rtl,zeit,bild,welt etc,etc,etc…) 24/7
      ins hirn geblasen wird.

      wach doch bitte endlich auf
      und jag den teufel, zum land hinaus

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