web analytics
Bild: shutterstock

Von REDAKTION | Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ ist in aller Munde. Anscheinend ist diese Hype die große Zukunftshoffnung der Wirtschaft, eine neue Revolution, so wie die „Digitalisierung“, oder die „Energiewende“ basierend auf den Klimaschwindel.
 

Lest man die Erwartungen und Kommentare verschiedener Akteure, so gewinnt man den Eindruck, dass die Meisten, die sich zu diesem Thema auslassen, noch nie selbst ein Computerprogramm entwickelt hatten. Insbesondere gilt diese Aussage für die Politiker, die vielfach überhaupt noch nie irgend einen Beruf ausgeübt haben. Entsprechend sind die Erwartungen an die „KI“ auch völlig überzogen und realitätsfremd. Man gewinnt den Eindruck, die „KI“ könne den menschlichen Geist und Verstand ersetzen. Der Mensch wird entbehrlich, was offenbar die Hoffnung der Eliten ist. Irgendwie passt diese KI-Strömung zum Genderwahn, dessen Ziel die Selbstverstümmelung ist und somit fortpflanzungsunfähige Crétins produziert! Beide Strömungen sind Teil einer transhumanen Agenda.

Was ist also dran, an der künstlichen Intelligenz, was kann sie und wo sind ihre Grenzen im Vergleich zum menschlichen Geist?’

Zweifellos ist der Computer ein vom Menschen erschaffenes Werkzeug mit noch nie dagewesener Mächtigkeit. Im Kern besteht ein Computer aus einer CPU (Central Processing Unit), die bloß einfache, binäre logische Operationen auf Bit-Ebene durchzuführen kann. Dazu gibt es einen Arbeitsspeicher, indem das Programm, also eine Folge von logischen Operationen bzw. Anweisungen an die CPU abgelegt sind und einen Datenspeicher. Zusätzlich gibt es allerlei Datenschnittstellen, im einfachsten Fall über eine Tastatur, oder über irgendwelche Sensoren, die physikalische Größen messen können, bis hin zu Kameras oder Mikrophone, die Bild und Toninformationen erfassen können. Am anderen Ende kann ein Computer klassische Werkzeuge steuern, wie es in der Robotik heute schon Stand der Technik ist.

Mit dieser Ausrüstung ist ein Computer imstande alle Arten von schematisierbaren Aufgaben auszuführen und somit einen Großteil menschlicher Arbeit zu ersetzen. Insbesondere kann er irgendwelche Muster erkennen, was ihm beispielsweise zur Spracherkennung befähigt. Allerdings ist mit der Erkennung eines Wortes keine Vorstellung von einem Begriff verbunden. Diese Vorstellung müsste erst extra von einem Programmierer definiert werden. Auch diesbezügliche Lernprogramme sind denkbar.
In dem, was ein Computer kann, agiert er in der Regel auch wesentlich zuverlässiger und schneller als ein Mensch. Obendrein ist die „Lernfähigkeit“ eines Computers nur durch die Größe seines Arbeits- bzw. Datenspeichers begrenzt, die beliebig ausgeweitet werden können. Ein Computerprogramm kann sogar so konzipiert werden, dass seine Ausführung „lernfähig“ wird, das heißt also der Programmpfad ändert sich in Abhängigkeit irgendwelcher Ergebnisse des Prozesses. Allerdings müssen diese Änderungen im Programmpfad vom Programmierer vorhergesehen werden. Kein Computer kann sich so quasi nach eigenen Gutdünken umprogrammieren!

Das Programm eines Computers wird in der Regel von vielen Menschen entwickelt. Lediglich einzelne Applikationen („Apps“) können unter Umständen noch von Einzelpersonen entwickelt werden. Ein Computer kann somit das Wissen vieler Einzelpersonen zusammenfassen und ist in dem was er kann, jedem Einzelmenschen überlegen. Denken wir an die Fähigkeit von Rechnern, die Schachgroßmeister besiegen können. In dieser Mächtigkeit von Fähigkeiten ist also der Glaube an die Allmacht von Computern begründet.

Doch was kann ein Computer nicht?

Ein Computer kann grundsätzlich nicht kreativ sein. Alles was ein Computer kann, muss von Menschen vorhergesehen werden. Alles Wissen, das in einem Computer abgespeichert ist, wurde von Menschen entwickelt bzw. erforscht und könnte von keinem Computer auf der ganzen Welt selbstständig erfasst werden. Kein Computer kann sich so quasi selbst programmieren. Er kann auch nicht selbstständig Programmfehler entdecken. Ein sich selbst programmierender Computer wäre genauso unmöglich, wie die Geschichte von Münchhausen, der sich selbst am eigenen Schopf aus dem Sumpf gezogen haben will!
Ein Computer hat letztlich keinen eigenen Willen, was damit zusammenhängt, dass ein Computer keinerlei Empfindungen und Bedürfnisse und somit auch keine Zielsetzungen hat. Die Zielsetzung eines Computers wird immer durch den Benutzer festgelegt, der irgend einen vorprogrammierten Prozess („App“) startet und eventuell auch wieder abbricht.
Das einzige „Bedürfnis“, das ein Computer hat, ist seine Stromversorgung. Ohne diese ist er tot.

Was einem Computer auch völlig abgeht, ist die Fähigkeit zur Selbstorganisation verschiedener Individuen, wie beim Menschen. Zwar können Computer miteinander kommunizieren, aber diese Kommunikation beruht wieder nur auf Inhalte und Protokolle, die von Menschen festgelegt wurden.

Insgesamt betrachtet führt die sogenannte „Digitalisierung“ zu einer unglaublichen Tyrannei, da ein Computer abseits von seinem Programm auf nicht vorhersehbare menschliche Bedürfnisse nicht eingehen kann. Man kann daher mit einem Computer abseits von eingeplanten Programmpfaden nicht interagieren. Obendrein erleben wir täglich, dass ein Computer durch fehlerhafte Programmierung und eventuell auch durch technische Gebrechen fehleranfällig ist, selbst aber völlig fehlerintolerant ist. Ein Computer kann sich auch nicht selbstständig reparieren, falls irgendetwas nicht funktioniert!



Bitte unterstützen Sie unseren Kampf für Freiheit und Bürgerrechte.
Für jede Spende (PayPal oder Banküberweisung) ab € 10.- erhalten Sie als Dankeschön auf Wunsch ein Dutzend Aufkleber „KLIMA-HYSTERIE? NEIN DANKE“ portofrei und gratis! Details hier.



 


6 Gedanken zu „KI: Tyrannei durch „Künstliche Intelligenz“?“
  1. Es sagt schon der Name: KI = “Künstliche” Intelligenz. Das hat mit wirklicher Intelligenz
    rein gar nichts zu tun und man braucht davor auch keine Angst im herkömmlichen Sinn
    zu haben. Es sind schlicht und ergreifend Computer am Werk und keine Menschen.
    Manchmal ist es schwierig diese auseinander zu halten. Aber mit ein bisschen Übung und
    Emphathie gelingt es meist schnell.

    Ich für meinen Teil schütze mich, in dem ich weder Smartphone noch Tablet benutze.
    Hier gibt viele Fallen. Das fängt schon mit dem sogenannten QR Code an. Hier werden
    via App viele Daten miteinander “vernetzt” (Spinnennetz) und das kann m.u. sehr unangenehme Folgen für den Anwender haben.
    Es mag zwar so aussehen, daß einem ohne diesen “Zauberstab” genannt Smartphone vieles schwerer gemacht wird, aber das ist eben u.a. der Preis für ein befreites Leben.

    8
    1. Seltsamerweise wurde mein Kommentar, die inhaltlich Gleiches sagt, nur mit weiteren Erläuterungen, offenbar aus der Moderation geworfen und nicht gepostet. Manchmal frage ich mich doch, ob nicht UM sich irgendeine Laus in den Pelz gesetzt hat, von vielleicht einem/einer neuen MitarbeiterIn unterwandert wurde.

      Meiner Ansicht nach.

      1
    2. Ohne Wischdatschwanze ist man nicht nur vom Joch der ständigen Erreichbar- und Kontrollierbarkeit befreit und braucht sich keine Gedanken über Funklöcher, Akkustand, Ladegelegenheiten und versehentlich zertrümmerte oder verlegte Geräte mehr zu machen sondern man ist vor allem auch deutlich besser auf eine Zukunft vorbereitet wenn am Endsieg der Energie(w)ende gar nichts mehr geht.

      Die QR-Codes sind übrigens per se genauso (un)bedenklich wie normale textuelle Internetadressen, Bilder oder Textdateien. Kann man mit passendem Programm wieder in den ursprünglichen Text oder Bild zurückverwandeln, ähnlich wie bei den altbekannten Barcodes im Supermarkt (bei denen die Ziffer allerdings meist schon dabei steht).

      Problematisch ist eher genereller Natur daß wieder mal eine weitere für die meisten Nutzer intransparente Zusatzschicht hinzugefügt werde was dazu führt daß die gesamte Technik noch weniger beherrscht wird und daher von einer großen Mehrheit immer mehr wie ein omnipotenter Obergott betrachtet wird.

      Bei der sog. “KI” besteht die große Gefahr darin daß diese weniger durch manuell entworfene Algorithmen sondern vor allem aus einem immensen Datenbestand zustandekommen – wobei dieser Daten bereits größtenteil automatisiert, sprich nicht individuell sortiert und gewichtet, eingespeist werden und laufend durch neuere Inhalte erweitert werden die wiederum bereits von früheren Ausgaben beeinflußt sein können. Dadurch kann unbemerkt schnell ein lokales Optimum erreicht werden oder eine unerwünschte Tendenz sich verstetigen – ohne daß dies den Nutzern und Betreibern bewußt ist oder diese Möglichkeiten zum gezielten Korrigieren ohne Kollateralschäden haben.

      1
  2. Da die biologische Intelligenz immer mehr abnimmt, wird es mit der sog. künstlichen Intelligenz auch nicht weit her sein …………………..
    Jetzt verstecken sich doch die NUTZER der vorhandenen Medien schon dahinter und haben deshalb schon nichts mehr im HIRN. Ohne ihre GERÄTE sind die doch bereits schon hilflos.

    9

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert