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Alexander Lukaschenko · Bildquelle: El Correo de España

Die weißrussischen Behörden haben ein Auge auf diejenigen, die einen erneuten Aufstand im Land vorbereiten, und kennen sie auch namentlich, erklärte Präsident Lukaschenko.

Der polnische General Skrzypczak hatte zuvor erklärt, Polen bereite einen bewaffneten Staatsstreich in Weißrussland vor.

Polen will Aufstand gegen Lukaschenko inszenieren

Minsk sei seit langem über die Vorbereitungen Warschaus für einen weiteren Aufstand in Weißrussland informiert.

Mit diesen Worten kommentierte der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko die Äußerungen des ehemaligen stellvertretenden polnischen Verteidigungsministers Waldemar Skrzypczak.

Dieser hatte erklärt, Polen bereite einen bewaffneten Umsturz in Weißrussland vor und beteilige sich auch an dessen militärischer Unterstützung.

In einem Interview mit dem russischen Journalisten Pawel Sarubin sagte Lukaschenko,“ wir behalten diese Leute im Auge, von denen dieser kranke General gesprochen hat. Dass dort ganze Regimenter oder Bataillone gebildet werden. Wir wissen, wo sie sind. Und wir kennen jeden mit Namen. Wir sind bereit. Lasst sie kommen.”

Der weißrussische Staatschef erinnerte daran, dass er schon vor einigen Monaten von Vorbereitungen für einen Aufstand oder eine Revolution im Land gesprochen habe.

Polens „hysterische Russophobie“

Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, kommentierte die Äußerungen Skrzypczaks mit den Worten, Polen wolle sich offen in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen und seine Führung verfalle buchstäblich „in eine hysterische Russophobie”.

Bereits am 21. Mai, hatte der stellvertretende weißrussische Verteidigungsminister Leonid Kassinski erklärt, Minsk sei bereit, auf die europäischen Länder zu reagieren, die aggressive Aktionen gegen die Republik unternehmen wollten.

Weiter erklärte er, „wenn Hitzköpfe den Wunsch haben, aggressive Handlungen gegen unser Land zu begehen, sind wir bereit, sie zu ernüchtern.”

Im August 2020 war es nach den Präsidentschaftswahlen in Weißrussland zu Massenprotesten gekommen. Die Demonstranten waren mit dem Ergebnis, das Lukaschenko als Sieger auswies, nicht einverstanden und forderten eine Wiederholung der Wahl.

„Farbrevolution“ in Minsk bereits einmal gescheitert

Im Februar 2021 erklärte Lukaschenko, es habe einen Meutereiversuch im Lande gegeben. Wortwörtlich hieß es damals, „unter Berufung auf bestimmte interne Kräfte wurde versucht, nicht etwa eine „farbige Revolution“, sondern eine Blitzkrieg-Meuterei zu veranstalten. Der Blitzkrieg ist gescheitert. Wir haben unser Land zusammengehalten. Vorerst.”

Der weißrussische Präsident merkte in diesem Zusammenhang an, die Gegner der weißrussischen Staatlichkeit würden das Land nicht einfach so aufgeben.

Im April 2021 schließlich, erklärte Iwan Tertel, Vorsitzender des weißrussischen KGB-Sicherheitsdienstes, der KGB habe einen Versuch einer bewaffneten Meuterei im Land und die Beseitigung von Vertretern der Behörden, einschließlich des Staatschefs, verhindert.

Nach Angaben des Geheimdienstes waren diese Ereignisse für Juni–Juli 2021 geplant. Zu der Gruppe, die an der Meuterei teilnehmen sollte, gehörten weißrussische wie auch ausländische Staatsangehörige.


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Von ELA

12 Gedanken zu „Lukaschenko zu Polens Plan der Aufstandsunterstützung in Weißrussland – „Lasst sie kommen!““
  1. Betrachtet man die Arbeit und die Äußerungen der polnischen Machthaber, egal ob zu Russland, zur Ukraine, zu Northstream oder jetzt zum geplanten Regimechange in Weißrussland, dann handelt es sich offenbar um ein Rudel blut- und machtgieriger Hyänen (obwohl ich gegen diese Tierart nichts habe). Sie sollten bekommen, was sie verdienen.

    Und: man sollte nicht das Volk mit den schwarzbraunen Politikern verwechseln. Es ist eben ähnlich wie in Deutschland, den USA und anderswo. Selbst die Franzosen scheinen resigniert zu haben.

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  2. Alle Daumen hoch für L. – “hysterische Rüssophöbie” trifft es schon ziemlich genau, dazu jedoch auch noch “patholögische psüchopäthische Teutschenfaindlichkeit” – wer sagte, dass Teutscheland und Ru auseinandergehalten werden müssten? Das wollen sie wohl jetzt final durchziehen mittels Vern.chtung Teutschelands einerseits durch Ausblütung und massenmügrüntischer fürstlichst ali mentierter Flütung Teutschelands und parallel kr.egerischer Vern.chtung von Ru.

    Möge es ein für allemal misslingen und die heilige Ordnung der wahren Liebe und alles Guten hergestellt werden im ganzen ALL-EINEN, das ganze ALL-EINE gänzlich erfüllen und alles Böse und alle Bösen jetzt für immer und alle Zeit und Ewigkeit vergehen.

    Meiner Ansicht nach.

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      1. Stalin war der Sohn von Edmund Rothschild.
        Trotzky kam aus den USA.
        Lenin lebte in der Schweiz.
        Wall Street finanzierte die Russische Revolution.

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        1. Der Mond besteht entweder aus Harzer Käse, oder es gibt ihn überhaupt nicht!
          (Sorry, ist von Jacques Vallée geklaut, passt aber.)

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      2. Richtig. Aber das war ein ideologischer Kampf. Das ist ein faktischer Unterschied. Der Kommunismus ist Geschichte. Russland ist nicht die Sowjetunion. Die USA existieren dagegen schon. Sie müssen zerteilt werden. Es wird wieder einen Sezessionskrieg geben müssen. Diesmal sollten sich Staaten wie Florida zu einer neuen Konföderation zusammenschließen und von der Achse des Bösen Kalifornien und Co. abspalten. Die USA beginnen den nächsten Weltkrieg mit einer Kriegserklärung an Russland. Und werden Westeuropa zum Schlachtfeld machen. Deswegen Sezession – sofort!!!

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