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Im Internet mitgelesen und mitgeschrieben von Wilhelm Te

Argentinien – Gut einen Monat vor der Präsidentenwahl in Argentinien hat die ohnehin hohe Inflationsrate weiter zugenommen. Im August stieg die Teuerungsrate im Vergleich zum Vormonat auf 12,4 Prozent, im Vergleich zum August 2022 betrug die Inflationsrate 124,4 Prozent. RN.ar

Australien – Der Dingo (Canis lupus dingo) ist ein wilder Hund aus Australien, der wahrscheinlich vom indischen Steppenwolf (Canis lupus pallipes) abstammt. Sie wurden vermutlich vor etwa 5’000 Jahren von Menschen als Haustiere gehalten. Allerdings sind sie wieder verwildert und haben als exotische Art einen Lebensstil entwickelt, der dem der Wölfe sehr ähnlich ist. Dingos sind viel kleiner als Wölfe und haben das Gewicht eines mittelgrossen Hundes (10 bis 20 Kilo). Ein Australier ist zu einer Geldstrafe von 2’500 AUD (1’500 Franken) verurteilt worden, weil er auf der Insel K’gari [/ˈɡɑːri/] , früher Fraser Island, wilde Dingos gefüttert hatte. Der 58-Jährige sei in der vergangenen Woche dabei gefilmt worden, wie er versucht habe, die Tiere auf der weltgrössten Sandinsel anzulocken.

China – Wissenschaftler enthüllen den physikalischen Mechanismus des durch Magnetar erzeugten schnellen Funkstosses. Ein internationales Forschungsteam nutzte das weltweit grösste Radioteleskop in Kedu, Pingtang, Guizhou. Chinas 520-m-Radio Teleskop Tianyan (天眼=Himmelsauge, FAST), um einen Magnetar zu beobachten und Hinweise darauf zu liefern, wie er schnelle Radiostösse (FRBs) erzeugt, so das National Astronomische Observatorien Chinas (NAOC). Bei FRBs handelt es sich um helle, starke Emissionen von Radiowellen im Bereich von Bruchteilen einer Millisekunde bis hin zu einigen Millisekunden, die jeweils Energie erzeugen, die der Jahresproduktion der Sonne entspricht. Ihr Ursprung und ihr physikalischer Mechanismus sind derzeit eines der heissesten Forschungsthemen in der Astrophysik. Forscher des NAOC, der Peking University, der University of Nevada, der Beijing Normal University und anderen Instituten aus China, den Vereinigten Staaten und der Türkei nutzten einen Monat FAST, um Multibandbeobachtungen von SGR J1935+2154 durchzuführen, einem Magnetar in der Milchstrasse. Sie konnten die Einzelpuls-Pulsarstrahlung des Magnetars erfolgreich nachweisen. SGR J1935+2154 erlebte am 28. April 2020 eine Explosion und ein sehr heller Radioausbruch wurde von bodengestützten Radioteleskopen eingefangen. Der Radioausbruch des Magnetars erreichte die Helligkeit bestimmter extragalaktischer FRBs und war damit das erste bekannte FRB-Phänomen innerhalb der Milchstrasse. Seit 2020 hat der Magnetar sporadisch mehrere helle Radioausbrüche erlebt, die FRBs ähneln. Diese hellen Funkstösse liefern wichtige Informationen für die Untersuchung der Mechanismen hinter. Die Ergebnisse legen nahe, dass sich der Entstehungsmechanismus von FRBs wahrscheinlich von dem der Pulsarstrahlung unterscheidet. Sie können bei heftigen Prozessen auftreten, die die stabile Struktur des Magnetfelds stören können und daher in zufälligen Rotationsphasen auftreten. Diese Schlussfolgerung ist von grosser Bedeutung für das Verständnis des Entstehungsmechanismus. Die Studie wurde kürzlich in der Fachzeitschrift Science Advances advances.sciencemag.org/ veröffentlicht. CGTN.cn
● Behörden suchen nach Dutzenden Krokodilen. Am Montag entkamen 75 Tiere einer Krokodilfarm in 茂名市 Maoming, einer Küstenstadt im Süden Chinas. Nach starkem Regen wurde das Gehege der Krokodile überschwemmt und ermöglichte ihnen die Flucht. Dabei handelte es sich um 69 ausgewachsene Tiere und sechs Jungtiere. Die erwachsenen Krokodile sind etwa zwei Meter lang. Einige wurden bereits gefangen, aber die Operation geht schleppend voran, weil sich die Krokodile in einem tiefen See befinden, berichten chinesische Medien. Es ist unklar, wie viele Tiere noch frei sind. Den Anwohnern wurde geraten, drinnen zu bleiben. Bisher wurden keine Verletzten gemeldet. NOS.nl

Dänemark – In Kopenhagen wird heute das weltweit erste Containerschiff getauft, das mit Methanol betrieben wird. Das Schiff soll künftig Waren im Ostseeraum transportieren. Sein Methanol wird aus Biogas gewonnen, das wiederum aus den Abfällen von Mülldeponien stammt. Das Containerschiff der dänischen Reederei Maersk ist mit einer Art Hybridmotor ausgestattet und kann auch auf Dieselantrieb umschalten. Laut Unternehmen sei das in den kommenden Jahren aber nicht nötig. Die Container-Schifffahrt ist verantwortlich für rund 3 Prozent des globalen Treibstoff-Ausstosses. Methanol oder Methylalkohol (auch bekannt als Holzgeist oder Holzalkohol), ist eine organisch-chemische Verbindung mit der Formel CH4O und der einfachste Vertreter aus der Stoffgruppe der Alkohole. RBB.de

Deutschland – Berlin und die ukrainische Hauptstadt Kiew wollen heute offiziell eine Städtepartnerschaft schliessen. Berlin hat schon 17 Partnerstädte. Die Städtepartnerschaft mit Moskau liegt auf Eis. RBB.de
● Die Kurzflügler (Staphylinidae) sind eine Familie der Käfer und mit derzeit über 64’000 beschriebenen Arten in rund 3’200 Gattungen eine der grössten Familien überhaupt, mit Sicherheit ist aber eine grosse Zahl Arten bisher noch nicht beschrieben. Gruppiert werden sie in bis zu 31 Unterfamilien. In Mitteleuropa gibt es etwa 2000 Arten, davon in Deutschland rund 1554 Arten. Sich durchfüttern lassen – das hat dieser Käfer zur Exzellenz getrieben. Sein Hinterleib ist eine realistische Kopie einer Termite, samt Antennen und Beinchen. Mit dieser Attrappe auf dem Rücken füttern ihn die Termiten anstandslos durch, sobald er in einem Termitenbau auftaucht. Termiten sind organisierte Staaten. Die Arbeiterinnen und Arbeiter sammeln Nahrung und füttern das Erbrochene dann im Bau an hungrige Mitglieder der Kolonie. Und unbemerkt auch an den schmarotzenden Kurzflügelkäfer. SRF.ch

Erde – Die Ausbeutung des Planeten Erde durch den Menschen erzeugt immer grössere Risiken: Laut einer neuen Studie sind sechs von neun planetaren Belastungsgrenzen bereits überschritten, zum Teil deutlich. Die sechs überschrittenen planetaren Grenzen betreffen demnach die globale Erwärmung, Biosphäre, Entwaldung, Schadstoffe beziehungsweise Plastik, Stickstoffkreisläufe und Süsswasser. Auch nach dem Überschreiten wachse der Druck globaler Prozesse auf diese Grenzen weiter, hiess es in der Studie, die in der Fachzeitschrift “Science Advances” (science.org/journal/sciadv) veröffentlicht wurde. Erstmals sei für die Studie die Grenze für sogenannte Novel Entities – das Einbringen neuartiger Stoffe – quantifiziert worden. Die Bewertung zeige, dass sie überschritten sei. ORF.at
● Die Kardaschow-Skala ist eine vom russischen Astronomen Никола́й Семёнович Кардашёв Nikolai Kardaschow (1932-2019) vorgeschlagene Klassifikation für die technologische Entwicklung der Zivilisationen. In der Originalversion verfügt die Skala über drei Kategorien, in die Zivilisationen anhand ihrer Energieproduktion eingeteilt werden: Typ I: Die Zivilisation ist in der Lage, die gesamte auf einem Planeten verfügbare Energie zu nutzen. Das sind etwas mehr als 1,74×10hoch17 W, (d.i. eine Eins mit 17 Nullen!). Eine Zivilisation vom Typ I verbraucht Strom in der Grössenordnung des Tausend- bis Millionenfachen unserer aktuellen Planetenleistung, etwa 100 Billionen mal Billionen Watt. Es hätte genug Energie, um das Auftreten bestimmter Naturphänomene wie Erdbeben oder Vulkane zu verändern, und könnte Städte auf den Ozeanen bauen. Wir können die Anfänge einer Typ-I-Zivilisation darin erkennen, dass die Menschheit in der Lage ist, mit dem Rest der Welt zu kommunizieren. Laut Carl Sagan sollte Typ I um das Jahr 2370 erreicht werden. – Typ II: Die Zivilisation ist in der Lage, die gesamte verfügbare Energie eines einzelnen Sterns zu nutzen. Das sind etwa 10hoch26 W. Eine mutmassliche Typ-II-Zivilisation könnte eine Dyson-Kugel oder eine ähnliche Vorrichtung verwenden, um die gesamte Energieabgabe eines Sterns zu extrahieren. Eine Dyson-Kugel oder Dyson-Schale ist eine Megastruktur, die um einen Stern herum aufgebaut ist. Typ III: Die Zivilisation ist in der Lage, die gesamte verfügbare Energie einer Galaxie zu nutzen. Das sind etwa 10hoch36 W. Die menschliche Zivilisation liegt immer noch irgendwo unter Typ I, da wir nur einen Teil der auf der Erde verfügbaren Energie nutzen können. Man könnte unsere Menschheit als „Typ 0 Zivilisation“ bezeichnen. Obwohl Kardashovs ursprüngliche Skala keine Zwischenwerte vorsah, versuchte der Amerikaner Carl Sagan (1934-1996) eine Interpolation. Er schätzte den Status der Menschheit im Jahr 1973 auf der Grundlage der Formel {K={\frac {\log _{10}{W}-6}{10}}} auf 0,7: Wenn wir den Energieverbrauch der Menschheit im Jahr 2020 in diese Formel eintragen, 1,5×10hoch13 W, kommen wir nun auf 0,72. Typ IV: Die Zivilisation kann die gesamte verfügbare Energie in einem Superhaufen von Galaxien nutzen. Das sind etwa 10hoch46 W. Typ V: Die Zivilisation kann die gesamte verfügbare Energie im gesamten Universum nutzen. Das sind etwa 10hoch54 Watt, sagt Prof. Michio Kaku (mkaku.org) in «Science Fantastic». In seinen Büchern „Hyperspace ISBN-0-19-286189-1“ und „Parallel Worlds ISBN-978-0385509862“ hat Michio Kaku (76) eine Typ-IV-Zivilisation diskutiert, die „extragalaktische“ Energiequellen wie dunkle Energie nutzen könnte. KAOI.us

EU – EZB erhöht Leitzins im Euroraum auf 4.5 Prozent. SRF.ch

Frankreich – Nach den Bestechungsvorwürfen im Europaparlament in Strassburg haben die Abgeordneten für schärfere Transparenzregeln gestimmt. ORF.at

Grönland – Den 206 Menschen an Bord des auf Grund gelaufenen Kreuzfahrtschiffes vor Grönland gehe es gut. Das teilte das «Arktische Kommando» des dänischen Militärs mit. Mitarbeiter der Sirius-Patrouille, einer Spezialkräfte-Einheit in Nordostgrönland, seien an Bord der «Ocean Explorer» gewesen. Die Stimmung unter den Passagieren und der Besatzung sei «den Umständen entsprechend gut», schreibt die dänische Armee. Es gebe keine Hinweise darauf, dass das Schiff ernsthaft beschädigt wurde, als es auf Grund lief. Am Montag hatte das Kommando die Nachricht erhalten, dass das Schiff im «Alpefjord» feststeckt. Dieser liegt knapp 1400 Kilometer nordöstlich der grönländischen Hauptstadt Nuuk. Daraufhin habe sich ein Militär-Schiff der dänischen Armee auf den Weg zum «Ocean Explorer» gemacht. Die Anfahrt dauere jedoch mehrere Tage, sodass mit einer Ankunft bei dem Kreuzschiff frühestens in der Nacht zum Freitag zu rechnen sei. Die «Ocean Explorer» gehört zur so genannten Infinity-Klasse von Expeditionskreuzfahrtschiffen. Sie wurde 2018 und 2019 gebaut. Die «Ocean Explorer» wurde gemäss dem Branchenportal «Cruise Industry News» im Mai im Hafen Caen in der Normandie kurzfristig ausser Betrieb genommen, weil die damalige Betreiberfirma zahlungsunfähig wurde. Mitte Juli machte sie sich auf Richtung Norwegen, um Passagiere für Arktis-Rundfahrten aufzunehmen. Gemäss Webseite des aktuellen Betreibers Aurora Expeditions kann die «Ocean Explorer» 134 Passagiere aufnehmen. Auf dem Schiff gibt es einen Fitnessraum und einen Whirlpool. «Die Ocean Explorer bietet ein modernes nordisches Innendesign und modernste Annehmlichkeiten für maximalen Passagierkomfort», wirbt die Reiseanbieterin für den Aufenthalt auf dem Luxuskreuzer. Kreuzfahrtreisen boomen zurzeit weltweit, besonders in die Arktis und Antarktis. Den Reisenden wird eine Forschungs- und Expeditions-Erfahrung versprochen. Kreuzfahrtschiffe stossen viele schädliche Klimagase aus, weil sie Schweröl verbrennen. SRF.ch

Grossbritannien – Sie hat das kleine Schwarze bekannt gemacht, war nie verheiratet und hat ein Imperium geschaffen: Designerin Gabrielle „Coco“ Chanel (1883–1971) wurde zu einer der Modeikonen des 20. Jahrhunderts. Das Victoria and Albert Museums in London widmet ihr ab Samstag eine grosse Ausstellung. BBC.uk

Japan – In den Städten stehen an fast jeder Strassenecke „自動販売機 /自販機/ Jihanki“, wie die Getränkeautomaten dort heissen. Sie bieten Wasser, Elektrolytdrinks, Limonaden, Tee und Dosenkaffee gegen wenig Geld – und bescheren der Branche vor allem in den heissen Sommermonaten satte Gewinne. Rund 30 Prozent der Dosen und Flaschen, die japanweit vertrieben werden, werden über Automaten verkauft. Statistisch gesehen kommen auf einen Verkaufsautomaten 23 Einwohnerinnen bzw. Einwohner. 2022 setzte die Branche laut japanischem Statistikamt 1,09 Mrd. Euro um, heuer sollen es 1,15 Mrd. Euro werden. Grösster Anbieter im Getränkeautomatensektor mit seinen rund zwei Millionen Apparaten ist die US-amerikanische Coca-Cola-Company mit 700’000 Verkaufsmaschinen gefolgt vom japanischen Getränkeunternehmen Suntory, das rund 400’000 Automaten betreibt. ORF.at

Libyen – Massive Regenfälle und Dammbrüche reissen wohl tausende Menschen in den Tod. Die Schäden sind immens. Nach der verheerenden Flutkatastrophe im Bürgerkriegsland Libyen stieg die Opferzahl gestern weiter an. Allein in der am stärksten vom Sturm „Daniel“ getroffenen Hafenstadt Darna درنة im Nordosten des Landes wurden laut lokalen Behördenangaben mehr als 20’000 Tote befürchtet. Die Hilfe für Libyen gestaltet sich schwierig. Bürgerkrieg, Minen, Zerstörung erschweren Hilfslieferungen – angestrebt wird eine Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort. SRF.ch

Niederlande – In den Niederlanden scheinen sich Kolonien schädlicher Termiten angesiedelt zu haben. Dabei handelt es sich um die Amerikanische Erdtermite, eine Art, die durch das Nagen von Holz grossen Schaden an Gebäuden anrichten kann. Untersuchungen ergaben, dass es sich um die amerikanische Erdtermite mit dem lateinischen Namen Reticulitermes flavipes handelt. Es handelt sich um eine sogenannte exotische Art, die in den Niederlanden nicht natürlich vorkommt. Die Termiten stammen aus den wärmeren Regionen im Osten der USA und Mexikos. Sie hatten sich bereits in anderen europäischen Ländern wie Deutschland, Frankreich und Italien etabliert. Nach dem ersten Bericht wurden in den Niederlanden Massnahmen zur Ausrottung der Tiere ergriffen, die jedoch nicht funktionierten. Mittlerweile hat sich die Termitenkolonie auf einer Fläche von etwa 1’500 Quadratmetern ausgebreitet, auf der sich zwei Häuser befinden. Laut der Zeitschrift Entomological Reports verfügt einer von ihnen auch über einen Gewächshauskomplex. Die Termiten haben an den Häusern erheblichen Schaden angerichtet: Die Fundamente wurden angefressen, ebenso das Holz im Erdgeschoss und im ersten Stock. Möglicherweise befinden sich die Insekten auch im Dach. Die Sicherheit der Gebäude sei daher gefährdet, sagen die Forscher. Termiten gehören zur Klasse der Insekten, sind weiss und mit Kakerlaken verwandt. Termiten leben wie Ameisen in Kolonien, in denen sie zusammenarbeiten. Sie können eine maximale Grösse von etwa zwei Zentimetern erreichen und kommen hauptsächlich in tropischen und subtropischen Gebieten vor. Eine Kolonie kann aus Millionen von Tieren bestehen, sie leben meist unter der Erde und bauen riesige Nester. Eine Kolonie besteht aus Arbeitern (die Nahrung sammeln und das Nest bauen) und Soldaten (die das Nest bewachen und Feinde vertreiben). Jede Kolonie hat eine Königin und einen König, die sich um den Nachwuchs kümmern. Das Besondere an Termiten ist, dass sie ausschliesslich von Zellulose leben, dem Hauptbestandteil pflanzlicher Zellwände. Die meisten Termiten fressen totes Holz oder verdorrte Pflanzen und Gräser. Die Entdeckung der Termitenkolonien sei besorgniserregend, sagen das Animal Pests Knowledge and Advice Center und das EIS Insects Knowledge Center, die die Forschung durchgeführt haben. In den Niederlanden wurden gelegentlich Termiten gefunden, dabei handelte es sich jedoch um ein oder höchstens einige tote Exemplare in importierten Waren oder um ein Tier, das mit Urlaubern gereist war. Die ersten Exemplare der heutigen Kolonien kamen höchstwahrscheinlich vor etwa zehn Jahren mit aus Nordamerika importierten tropischen Pflanzen an. Dieser Import ist gestoppt, die Forscher berücksichtigen jedoch, dass sich die Tiere zunächst weiter ausbreiten konnten. Amerikanische Bodentermiten richten grossen Schaden an: Sie nagen von innen an Holzbalken und Baumstümpfen, sodass sie von aussen schwer zu erkennen sind. Man erkennt sie daran, dass sie Schlammtunnel graben, die sie vor Austrocknung schützen. Den Forschern zufolge ist es wichtig, mehr darüber zu wissen, wie sich Termiten ausbreiten und wie sie erkannt und bekämpft werden können. Da es in den Niederlanden wärmer werde, sei das ein aufkommendes Problem, sagen sie. NOS.nl

Norwegen – Die norwegische Prinzessin Märtha Louise will im kommenden Jahr ihren US-Verlobten Durek Verrett heiraten, der sich selbst als Schamane bezeichnet. Die Hochzeit solle am 31. August 2024 stattfinden, kündigte das Paar heute an. Ort der Trauung solle das Dorf Geiranger am gleichnamigen Fjord sein. ORF.at

Österreich – Seit 2019 werden in Wien „denkende Ampeln“ getestet. Diese Lichtanlagen reagieren automatisch, wenn sich Radfahrer oder Fussgänger nähern. ORF.at

Polen – Kiew fordert die Öffnung Polens für ukrainisches Getreide. Die Ukraine werde für ihr Recht kämpfen, Lebensmittel nach Osteuropa zu exportieren, drohte Premierminister Denis Shmygal. UR.ua

Russland – Bei seinem Treffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un hat der russische Präsident Wladimir Putin am Mittwoch eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten angekündigt. Kim pries unterdessen die in der Ukraine kämpfenden russischen Truppen. Nordkorea werde immer hinter den Entscheidungen von Putin stehen.
● Österreichs Ex-Aussenministerin Karin Kneissl hat Details eines Medienberichts bestätigt, wonach ihre Ponys mit einem Transportflugzeug der russischen Luftstreitkräfte aus Syrien nach St. Petersburg transportiert wurden. „Ich hatte (…) die Option, einen russischen Transportflug auf dem Rückweg aus Syrien nach Russland zu begleiten, wofür ich sehr dankbar bin“, schrieb sie heute auf Telegram. Sie beklagte gleichzeitig „Hass“ aus Österreich. Der Libanon, in den sie im Juni 2022 ihre Bücher, Kleidung sowie Ponys via DHL aus Marseille wegen der „Ausweisung aus Frankreich“ habe transportieren lassen, sei eine Zwischenlösung gewesen, um zu überleben, führte Kneissl aus. Nun baue sie in St. Petersburg ein Politinstitut auf. ORF.at
● Nach Einschätzung von Beobachtern ging es auf dem Gelände des Weltraumbahnhofs Wostotschny um gegenseitige Rüstungslieferungen. Die sind aber wegen UN-Sanktionen gegen den nordkoreanischen Diktator verboten. Putin sagte im Anschluss, er werde sich daran halten, dennoch gebe es gewisse Freiheiten. RBB.de

Schweiz ● Der Bundesrat will der Oligarchen-Taskforce nicht beitreten. Aber aus Wirtschaft und Politik kommen andere Signale. Der Bundesrat sieht keinen Grund, warum sich die Schweiz in der G7-Taskforce als Mitglied engagieren sollte. Aber der Druck auf die Schweiz, beim Gremium mitzumachen, bleibt gross. Schon im Frühling forderten die G7-Botschafter – die Vertreter der USA, Frankreichs, Italiens, Deutschlands, Grossbritanniens, Kanadas und Japans – die Schweiz zu mehr Engagement auf. Jetzt mehren sich die Stimmen, die sich für einen Beitritt zur Taskforce aussprechen. Die Bankiervereinigung tat es heute in der «NZZ». SVP-Nationalrat Franz Grüter ist überzeugt: «Es geht der Taskforce auch darum, an Wirtschaftsinformationen heranzukommen, zum Beispiel an Kundendaten von Rohstoffunternehmungen, und hier gibt es handfeste wirtschaftliche Interessen insbesondere der USA, die selbst auch in diesem Business tätig sind.» Die Grüne Franziska Ryser hält solche Szenarien für übertrieben: «Schon heute gibt es einen Austausch von Daten mit den USA. Da würde sich nichts ändern. Der Beitritt der Schweiz wäre vor allem ein politisches Zeichen.» Vorsichtiger äussert sich der FDP-Präsident zu diesen Befürchtungen und stellt klar: «Der Beitritt zur Taskforce darf nur unter dem Vorbehalt geschehen, dass die Datensicherheit gewährleistet ist.»
● Johann Dähler ist tot. Der als Ananaskönig bekannt gewordene Thurgauer verstarb letzte Woche im Alter von 70 Jahren im Berner Inselspital nach kurzer Krankheit. Das vermeldete 20 Minuten, Sohn Stéphane bestätigte den Tod. Dähler durchlebte Höhen und Tiefen. 1972, kurz nach der Rekrutenschule, packte den Bauernsohn die Abenteuerlust. Er fand sein erstes Glück in Afrika, genauer gesagt in der Elfenbeinküste. Dort kam er erstmals mit der Ananas in Berührung. In Westafrika jobbte er in einer Ananaskonservenfabrik. Zurück in der Schweiz fiel ihm auf, dass es hierzulande keine frische Ananas gab. Der künftige Ananaskönig baute nach und nach sein Imperium auf, begann, mit der Swissair frische Ananas in die Schweiz zu exportieren. Damit leistete er Pionierarbeit. Zwischenzeitlich gehörte Dähler die grösste Ananasplantage der Elfenbeinküste. Diese war 2000 Hektar gross und beschäftigte 1500 Mitarbeitende. SRF.ch


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2 Gedanken zu „Was in der Schweiz und anderswo berichtet wurde – 18.09.2023“
  1. * “In Kopenhagen wird heute das weltweit erste Containerschiff getauft, das mit Methanol betrieben wird. [Es…] kann auch auf Dieselantrieb umschalten.”
    Übersetzung: Der Methanolantrieb ist das Alibi fürs Marketing und Politsubventionen, und für den eigentlichen Transport wird weiter ganz klassisch Öl verheizt.

    * Wien „denkende Ampeln“:
    Kontaktschleifen und Lichtschranken sind Technik aus der Mitte des letzten Jahrhunderts. Was ist da also wirklich neu? Wohl nur eines: Der Vorwand um den öffentlichen Raum weiter mit Kameras zu durchwanzen, denn darauf basiert diese “tolle Neuerung” wohl.

    Aber schön daß wenigstens in China noch Wissenschaft betrieben wird!

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