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Die israelische Armee intensiviert ihre Operationen im Gazastreifen, umringt Gaza-Stadt und setzt ihre Strategie gegen die als Terrororganisation eingestufte Hamas fort. Trotz der Komplexität des städtischen Terrains und der Risiken hält das Militär an seiner Taktik fest.
 

Die Sicherheitslage im Gazastreifen hat sich drastisch zugespitzt, als die israelischen Streitkräfte ihre Bodenoffensive vertieften. Am vergangenen Freitag eskalierte die militärische Konfrontation in der dicht besiedelten Enklave, als israelische Truppen einen entschlossenen Vorstoß wagten. Der Fokus lag dabei auf Gaza-Stadt, einer strategisch wichtigen Hochburg der Hamas, welche von Israel, den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union als Terrororganisation eingestuft wird.

Das israelische Vorgehen stellt nicht nur eine massive militärische, sondern auch eine immense logistische Herausforderung dar. Die Soldaten sehen sich einem verwinkelten urbanen Geflecht gegenüber, gespickt mit Sprengfallen und einem weit verzweigten Netzwerk aus Tunneln. Diese unterirdischen Gänge werden von der Hamas genutzt, um Angriffe zu initiieren und ihre Präsenz wie ein Phantom durch die Stadt zu verbreiten. Die IDF (Israel Defense Forces) berichtete von intensiven Gefechten und der Eliminierung zahlreicher Hamas-Kämpfer.

Die dramatische Lage spitzte sich weiter zu, als ein israelischer Luftangriff einen Krankenwagen im nördlichen Gazastreifen traf. Die IDF rechtfertigt den Angriff mit der Begründung, dass die Hamas Krankenwagen für den Transport von Kämpfern und Waffen nutze – eine Praxis, die von Israel als Kriegstaktik verurteilt wird. Die getroffenen Krankenhäuser, darunter das größte im Gazastreifen, das Shifa-Krankenhaus, wurden ebenfalls als taktische Operationsbasen der Hamas identifiziert.

Die Zivilbevölkerung des Gazastreifens leidet unter der Eskalation: Hunderttausende flohen in den Süden, doch viele bleiben im nördlichen Gebiet gefangen. Die Tragödie dieser Operation wird durch die Bilder des Leids unschuldiger Opfer verdeutlicht, welche neben zerstörten Fahrzeugen und Gebäuden auffindbar sind.

Der Verlust von Menschenleben auf beiden Seiten der Front zeichnet das dunkle Bild dieser Auseinandersetzung. Die IDF musste den Tod eines Soldaten verkünden, während sie gleichzeitig von der Eliminierung mehrerer Hamas-Mitglieder berichtete. Die militärischen Spannungen sind somit nicht nur auf dem Schlachtfeld spürbar, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung und den Medien.

Verteidigungsminister Yoav Gallant betonte, dass die israelischen Streitkräfte gemäß Plan vorgehen und ihre Angriffe auf die Hamas intensivieren würden. Die militärischen Aktionen, unterstützt durch Luft- und Marineeinheiten, haben das Ziel, die militärische Infrastruktur der Hamas zu schwächen und die regionale Stabilität wiederherzustellen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf haolam.de



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6 Gedanken zu „Israel verstärkt Bodenoffensive im Gazastreifen – heftige Gefechte mit der Hamas“
  1. “Als ob der Mossad davon nix wusste das die Hamas die gazastreifen angriffen wurde.”

    Das ist der Knackpunkt bei der Geschichte. Der Mossad gilt (galt) als einer der besten Geheimdienste der Welt. Und dort soll man von den ganzen Vorbereitungen nichts mitbekommen haben???
    Zudem das Alarmsystem des Grenzschutzes, das normalerweise bei jeder Maus und jeder Fliege die sich dem Zaun nur nähern auslöst.

    Die gesamte Angelegenheit wirft etliche Fragen auf.

    6
    1. “Der Mossad […] soll man von den ganzen Vorbereitungen nichts mitbekommen haben?”

      Klarer Verdachtsfall: Sabotiert durch Pfuzscher-Spritzmittelschäden

  2. Die von führenden Zionisten angeführte Behauptung, daß Palästina ein leeres Land gewesen sei („ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“), entsprach nicht den Tatsachen. In Wahrheit stellten Nichtjuden bis zur israelischen Staatsgründung die Mehrheit in jedem Bezirk Palästinas und machten zwei Drittel der Bevölkerung aus. Bis 1945 hatten die Zionisten lediglich ca. 6 Prozent des ganzen Landes erworben. Um dennoch „Großisrael“ zu gründen, mußte die ansässige Bevölkerung in einen kommenden Krieg verwickelt werden, der bewußt sowohl von rechts- als auch linkseingestellten Zionisten eingeplant wurde.

    Wladimir Jabotinsky, ein Vertreter des radikalen revisionistischen Flügels und Gründer der jüdischen Legion im Ersten Weltkrieg, schrieb unter dem Titel „Die Eiserne Mauer – Wir und die Araber“ bereits im Jahr 1923:

    „Die zionistische Kolonisierung muß entweder eingestellt oder gegen den Willen der eingeborenen Bevölkerung durchgezogen werden. [Es braucht] eine eiserne Mauer […], um dem Druck der ansässigen Bevölkerung zu widerstehen […] Eine friedliche Versöhnung mit den Arabern kommt nicht in Frage […], denn ohne bewaffnete Streitkräfte […] ist die Kolonisierung unmöglich […] Der Zionismus ist ein kolonialistisches Abenteuer. […] Es ist wichtig, Hebräisch zu sprechen, doch noch wichtiger ist es, schießen zu können. […] Besiedlung erklärt sich von selbst, und was sie bedeutet, versteht jeder vernünftige Jude und jeder Araber. Besiedlung kann nur einen Zweck haben. Für die Araber im Land ist dieser Zweck grundsätzlich inakzeptabel. Das ist eine natürliche Reaktion, und die läßt sich nicht ändern.“

    Neben der kriegsbereiten Einstellung waren ebenso die „Pioniersiedlungen“ von Anfang an auf einen kommenden Kampf gegen die Araber abgestimmt. So beschrieb der ehemalige israelische Außenminister Jigal Allon:

    „Die Anlage und Entwicklung der zionistischen Pioniersiedlungen waren von Anfang an mindestens teilweise von politisch-strategischen Überlegungen bestimmt. Der Siedlungsort wurde nicht nur in Anbetracht seines wirtschaftlichen Potentiales gewählt, sondern auch (und oft hauptsächlich) im Hinblick auf seine Verteidigungsmöglichkeiten, die allgemeine Siedlungsstrategie (Schaffung einer politischen jüdischen Präsenz in allen Teilen des Landes) und die Rolle ganzer Siedlungsblöcke in einem kommenden möglicherweise entscheidenden Kampf. Dementsprechend wurden solche Ländereien angekauft oder, wenn sie herrenlos waren, einfach urbar gemacht, die in entlegenen Landesteilen inmitten arabisch bevölkerter Gebiete lagen, womöglich nahe der Grenze.
    Jede Siedlung hatte daher eine Haganah-Festung zu sein. Die landwirtschaftlichen Pläne und Anlagen waren mit den militärischen eng verknüpft und das Budget hatte für Schwert und Pflugscharen aufzukommen.“

    Professor Ben-Zion Dinur, der erste Erziehungsminister Israels:

    „In unserem Land gibt es nur Platz für Juden. Wir werden den Arabern sagen: Schert euch weg! Wenn sie dieser Aufforderung nicht gehorchen oder Ärger machen, dann jagen wir sie eben mit Gewalt aus dem Land.“

    In einem „Spiegel“-Interview gab Nahum Goldmann rückblickend im Jahr 1975 zu, daß er nicht glaubte, daß Palästina ein leeres Land war und bereute die Verhandlungen, die nicht mit den Arabern, sondern mit europäischen Mächten wie England, Frankreich und Deutschland geführt wurden und bezeichnete dies als eine „Erbsünde“. Er lobte Chaim Weizmann, der folgende Meinung vertrat:

    „Er sagte, der arabisch-jüdische Konflikt sei nicht ein Konflikt zwischen Recht und Unrecht, sondern zwischen zwei Rechten: Beide haben recht, allerdings hat unser Recht Priorität. Wir haben für die Kultur etwas geleistet, wenn Sie nur denken, daß die drei größten Geister der Moderne – Marx, Freud, Einstein – Juden waren. Wir haben also eine Raison d’être. Die Zukunft des jüdischen Volkes hängt jedenfalls für einen Zionisten von Palästina ab. Die Zukunft der Araber dagegen hängt nicht von Palästina ab. Weizmann folgerte, daß die Lösung in einem Minimum an Unrecht gegenüber den Arabern bestehe.“

    Goldmann kommentierte: „Wir haben leider nicht auf ihn gehört.“ An einer anderen Stelle schrieb er ebenfalls rückblickend, daß der arabische „Aspekt bei der Gründung des jüdischen Heimatlandes in Palästina nicht ernsthaft genug zur Kenntnis genommen“ wurde und einer der großen historischen Denkfehler des Zionismus gewesen sei.

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  3. “und setzt ihre Strategie gegen die als Terrororganisation…”

    Alles läuft nach plan genau wie es der Oded Yinon plan vorschrieb…Wie kann man so blöd sein nicht zu glauben dass das alles schon vorher geplant war. Als ob der Mossad davon nix wusste das die Hamas die gazastreifen angriffen wurde. Aber das spielt keine rolle mehr. Jetzt können sie ihr lang erträumte ziel umsetzen aber dafür brauchen sie natürlich zuerst die ganze gegend zu “sauberen” und das bedeutet genozid. Wer ist hier wirklich die terrororganisation?

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