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Tausende pro-palästinensische Demonstranten forderten am Samstag in Paris, Berlin und anderen europäischen Städten sowie in der US-Hauptstadt ein Ende der israelischen Bombardierung des Gazastreifens.

Die Demonstrationen spiegelten zwar einerseits die wachsende Unruhe über die zunehmende Zahl an zivilen Opfern und das Leid des Krieges, insbesondere in Ländern mit großer muslimischer Bevölkerung, einschließlich Frankreich. Allerdings verstören die Bilder auch wegen unverhohlenen antisemitischen Hass-Aufrufen.

Laut Angaben des von der Hamas geführten Gesundheitsministeriums in Gaza ei die Zahl auf 9.448 gestiegen. In Israel wurden mehr als 1400 Menschen getötet, die meisten von ihnen bei dem Terror-Angriff der Hamas am 7. Oktober.

Paris: “Israel, Mörder!”

Bei einer Demonstration in Paris, an der Tausende von Demonstranten teilnahmen, forderten die Demonstranten einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen, wobei einige “Israel, Mörder!” riefen.

Auf einem Lautsprecherwagen waren Transparente zu lesen mit der Aufschrift “Stoppt das Massaker in Gaza“. Die Demonstranten schwenkten palästinensische Flaggen und skandierten: “Palästina wird leben, Palästina wird gewinnen.

Auch der französische Präsident Emmanuel Macron wurde kritisiert: “Macron, er ist mitschuldig.

Der Pariser Polizeichef hatte zuvor den Marsch zwischen Place République und Place de la Nation, zwei großen Plätzen im Osten von Paris, genehmigt, wollte aber kein antisemitischen oder Terrorismus-sympathisierendes Verhalten tolerieren.

London: “Wir werden gewinnen”

Im Zentrum Londons blockierten Demonstranten die Straßen und skandierten “Waffenstillstand jetzt” und “Ich glaube, wir werden gewinnen”.

Die „Metropolitan Police“ meldete elf Verhaftungen z.T. wegen Hass-Aufrufen zu Gewalt.

Die Polizei wollte auch soziale Medien überwachen und Gesichtserkennung einsetzen, um Verbrechen herauszufiltern.

Seit dem 7. Oktober berichten mehrere europäische Länder von einer zunehmenden Zahl antisemitischer Übergriffe und Vorfälle.

Berlin, Düsseldorf

In Berlin waren rund 1000 Polizisten sind im Einsatz, nachdem bereits frühere pro-palästinensische Proteste in Gewalt umgeschlagen waren. Laut „dpa“ sollen etwa 6.000 Demonstranten durch das Zentrum der deutschen Hauptstadt marschierten. Die Polizei verbot alle öffentlichen oder schriftlichen Äußerungen, die antisemitisch oder antiisraelisch waren oder Gewalt oder Terror verherrlichten.

Tausende Demonstranten zogen auch durch die westdeutsche Stadt Düsseldorf.

Bukarest

In der rumänischen Hauptstadt Bukarest versammelten sich Hunderte im Zentrum, viele schwenkten palästinensische Flaggen und skandierten “Rettet die Kinder von Gaza

Mailand, Rom: “Sie bombardieren mein Krankenhaus in Gaza”

In der norditalienischen Metropole Mailand zog eine pro-palästinensische Demonstration etwa 4000 Menschen an, und Tausende marschierten in Rom auf.

Yara Abushab, eine 22-jährige Medizinstudentin an der Universität Gaza, die seit dem 1. Oktober in Italien ist, bezeichnete den 7. Oktober einen Wendepunkt für sie.

Sie bombardierten meine Universität, mein Krankenhaus. Ich habe viele geliebte Menschen verloren, und es ist eine Woche her, seit ich das letzte Mal etwas von meiner Familie gehört habe Die Situation ist unbeschreiblich“.

Washington, New York, Seattle: Nationalhymne und “Free Palästina”

Auch in der US-Hauptstadt Washington marschierten zehntausende pro-palästinensische Demonstranten am Samstag durch die Innenstadt –  nach Ansicht der Organisatoren die größte US-Demonstration dieser Pro-Palästina-Kundgebungen.

Die Menge schwenkte palästinensische Flaggen, trug Plakate und skandierte Slogans während der Nationalhymne: “Freiheit für Palästina!

Die Organisatoren, die Dutzende von pro-palästinensischen Gruppen repräsentieren oder unterstützen, leiteten die Demonstranten zum Freiheitsplatz der Hauptstadt und passierten dann das Weiße Haus.

Es ist an der Zeit, sich für das belagerte Volk Palästinas einzusetzen. Gaza wird Stunde um Stunde bombardiert. Israel verweigert seiner Bevölkerung Nahrung, Wasser und Strom. Höchstwahrscheinlich werden Zehntausende von Menschen sterben. Wir müssen handeln!

– so die  Ansicht von von Koalition “Act Now to Stop War and End Racism” auf ihrer Website.

Kundgebungen gab es auch in New York, Seattle und anderen US-Städten.

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8 Gedanken zu „Washington, Berlin, Paris, Mailand, Bukarest – Zehntausende Pro-Palästina-Demonstranten“
  1. Herrlich zu beobachten wie sich hier manche als Genozid-Fans outen. Da fragt man sich sofort, sind das Altparteiler oder tik-toker?

    Finde es auch schön wie man es mal wieder zu sehen bekommt: Israelis als Opfer zählen deutlich mehr wie Palästinenser (Für Zions Medien, Politik), man hat den Eindruck vielen TV Anstalten sei es brutal wichtig darauf hinzuweisen, dass Opfer wenn sie jüdisch-israelisch sind weitaus mehr Anlass zu trauern zu geben als wenn Palästinenser Kinder abgeschlachtet werden.

    Das ist so krasses Herrenmenschentum was von Israel und den Lügenmedien da wieder ausgeht und hängt natürlich originär ganz eng mit England zusammen, von dort kommt der Kolonialismus, von dort stammt Balfour, England hat Palästina seit 1917 angefangen aufzuteilen, 100 Jahre später haben Palästinenser fast gar nichts mehr, dank Engländern.

    Also ich trauere – mal wieder, wie letzte Woche – um 1400 getötete Hebräer (würde allerdings gerne Beweise für die Toten sehen, die 7 Stunden offene Grenzen waren schon mehr als verdächtig), wobei wieso muss man das ständig wiederholen? Einmal getrauert wie bei den Palästina Kindern und gut ist, oder muss man wenn es um Juden geht immer ein Leben lang trauern? Ich behaupte: Nein muss man überhaupt nicht!

    Und ich bin mal ganz mutig: ich trauere um tausende getötete Kinder Palästinas die im Rahmen eines Genozids brutal abgeschlachtet werden von der IDF!

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  2. Wenn doch mal solche Massen von schon immer hier Lebenden (f. n. M.) gegen äNWeO, gegen Is Lämisierung des Abendlandes, für Re-m.gration, für Frieden mit Ru und Gasbezug wieder aus Ru, etc. auf die Straßen gingen. Wenn ich mir das da so ansehe, dann führt mir das vor’s Auge, dass ich mit meinen Schätzungen, dass die Mösläms schon längst die absolute Mehrheit in Teutscheland bilden, offenbar richtig lag und liege.

    Meiner Ansicht nach.

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  3. Israel reagiert nur auf die Gewalt der Palästinenser. Klar, das die Gegengewalt da dem Feind auch mal etwas mehr Schaden zufügt.
    Die Hamas sind hier aber die treibende Kraft der Eskalation und wer das im Westen anders sieht, verfolgt da wohl eher eine politische Agenda gegen die derzeitige Regierung Israels.

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  4. Europa muss migrationsfrei gestaltet werden. Die durch die Hochfinanz gesteuerten Politiker müssen abgeschafft werden. Das Chaos regiert die Welt, nur so sind die Pläne dieser Hochfinanz und ihrer Anhänger umsetzbar!

    1. Das von diesen selbsternannten sog. El.ten inszenierte Chaos.

      Was auch älteren und alten Menschen, die weder in dieser Digitaltechnik noch in Informatik sich auskennen, wirklich schlimm ist, ist eben auch diese fortschreitende Digitalisierung. Es geht ja zunehmend fast alles nur noch über Computer oder Handie und das höchst kompliziert. Es ist ja nunmal nicht jeder Mensch ein Technik-Informatik-Freak und darin begabt. Die jungen Leute wachsen da ‘rein, aber die älteren und alten Leute vielfach nicht mehr. Wenn die niemanden haben, der ihnen da hilft, sind die regelrecht aufgeschmissen. Es gibt ältere Leute, die das können, weil sie eine Begabung dafür haben – meistens eben technokratische Männer -, aber sehr viele eben nicht.
      Es müsste zweigleisig laufen. – Die, die alles mit der Technik/Informatik erledigen wollen, sollen es meinetwegen tun können, aber für die NichttechnikerInnen/InformatikerInnen müsste parallel auch der konservative bisherige Weg zur Verfügung stehen. Denn dieser Technik-Digitalisierungs-Informatik-Wahn ist auch eine Zwangsbeglückung und für viele schlichtweg die Hölle und das reinste Damoklesschwert.

      Meiner Ansicht nach.

  5. Sehr klare Verhältnisse. Es kann dazu keine 2 Meinungen geben für wen sich die große Mehrheit der Welt einsetzt und wen sie kritisiert.

    Da helfen keine herbeigekarrten C-Promis, da hilft keine ständige Lügenwiederholung, da hilft kein Internet Abschalten in Gaza, da hilft es überhaupt nicht wenn Waffenlobby Strack-Zimmerfrau Kerzen anzünden, v.a. helfen da keine Miniaturdemos von paar gekauften “Demonstranten”

    Im Übrigen, wir Deutschen haben überhaupt gar keine Verantwortung dafür was in Nahostländern passiert. Bzgl. Existenzrecht sollten wir uns nur um unsere eigene Souveränität kümmern.

    Dass bald 80 Jahre nach 1945 hier immer noch ausländisches Militär stationiert ist finde ich ein unverzeihliches Verhalten der deutschen Politiker seit minimum 1990.

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