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Das Sicherheitsdienste-Treffen findet vom 23. – 25.4.2024 in St. Petersburg statt

Zum XII. internationalen Treffen sind die Sekretäre der Sicherheitsräte, nationalen Sicherheitsberater, stellvertretenden Ministerpräsidenten, Leiter von Strafverfolgungsbehörden und Sonderdiensten aus insgesamt 106 Ländern sowie Vertreter von zehn internationalen Organisationen nach Russland angereist.

Wladimir Putin: Terroranschläge werden nicht nur von radikalen Gruppen, sondern auch von den Sonderdiensten einiger Länder unterstützt!

Die Russische Föderation als Veranstalter der Konferenz wird durch den Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew vertreten. Neben Arbeitssitzungen im bilateralen Format, werden auch multilaterale Treffen der Staats- & Regierungschefs afrikanischer Staaten sowie die der BRICS-, GUS-, Russland-ASEAN-, Russland-Lateinamerika- und Karibik-Staaten abgehalten.

Nikolai Patrushew trifft Chen Wenqing, Minister für Staatssicherheit aus China

Zu Fragen der internationalen Sicherheit erklärte Nikolai Patrushew, dass sich Russland weiterhin für die Schaffung einer gerechten Weltordnung, die den Interessen der Länder entspreche und auf den Prinzipien der Gleichheit und Achtung kultureller und zivilisatorischer Identitäten beruhe, einsetze.

Der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin richtete zur Eröffnung seine Botschaft per Videozuschaltung an die Teilnehmer der XII. Sicherheits-Konferenz:

Sehr geehrte Kollegen,

herzlich willkommen in St. Petersburg zur Eröffnung des 12. Internationalen Treffens der Hohen Repräsentanten für Sicherheitsfragen.

Während der bevorstehenden Plenarsitzungen, Diskussionen und Gespräche am runden Tisch werden Sie die globale Landschaft analysieren, Schlüsselaspekte der globalen und regionalen Stabilität erörtern und Perspektiven zur Verbesserung der Antworten auf die dringendsten und gefährlichsten Herausforderungen unserer Zeit austauschen.

Der internationale Terrorismus bleibt zweifellos eine der größten Bedrohungen des 21. Jahrhunderts. Die Ziele, die hinter Terroranschlägen in verschiedenen Regionen stehen, werden nicht nur von radikalen Gruppen verfolgt, sondern auch von den Sonderdiensten bestimmter Länder. Ihr Ziel ist es, die verfassungsrechtlichen Grundlagen zu untergraben, souveräne Staaten zu destabilisieren und interethnische und interreligiöse Konflikte zu schüren. Gleichzeitig werden die Taktiken dieser Kriminellen immer komplexer und barbarischer.

Der blutige Terroranschlag, der am 22. März in der Region Moskau verübt wurde, hat dies einmal mehr gezeigt. Russlands Nachrichtendienste und Strafverfolgungsbehörden untersuchen und prüfen jedes Detail dieser verabscheuungswürdigen Tat und identifizieren alle beteiligten Parteien, einschließlich Anstifter, Sponsoren und Organisatoren. Keiner von ihnen sollte seiner gerechten Strafe entgehen.

Ich weiß, dass sich Ihr Treffen in erster Linie mit der Frage des Schutzes des Informationsraums vor externen und internen Bedrohungen befassen wird. Dieses Thema ist für alle Nationen von Bedeutung, da es wesentlich zur Gewährleistung der nationalen Sicherheit, der sozialen Stabilität und der wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt.

Wir plädieren nachdrücklich für die systematischen und konzertierten Bemühungen der Weltgemeinschaft um die Festlegung einheitlicher, rechtsverbindlicher Normen und Grundsätze für das Verhalten von Staaten im Informationsraum.

Der Schlüsselfaktor für die Stärkung der Souveränität und Sicherheit von Nationen liegt zweifellos in der Wahrung und dem Schutz traditioneller geistiger und moralischer Werte. Die historische Erfahrung zeigt, dass sich Länder, die die nationale Identität und das einzigartige Erbe ihres Volkes bewahren und gleichzeitig das Erbe ihrer Vorfahren respektieren und anderen Kulturen und Traditionen Achtung entgegenbringen, beständig und unabhängig entwickeln.

Dieser Ansatz ist in der heutigen Zeit, die durch das Entstehen einer multipolaren internationalen Ordnung und eine allmähliche Verlagerung hin zur globalen Mehrheit gekennzeichnet ist, besonders wichtig. Neue Wachstumszentren sind dabei, ihren Einfluss aktiv zu festigen.

Ich möchte noch einmal betonen: Russland ist zu einer engen Zusammenarbeit mit allen interessierten Partnern bereit, um die globale und regionale Sicherheit aufrechtzuerhalten und eine neue multipolare internationale Ordnung zu schaffen, die mit den Interessen der Mehrheit der Nationen in Einklang steht.

Ich bin zuversichtlich, dass Ihr heutiges Treffen die Zusammenarbeit zum beiderseitigen Nutzen unserer Länder und Völker und im Interesse des Friedens und der Stabilität in der Welt stärken wird.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

Am 25. April steht als Thema die Bewahrung der nationalen Identitäten und traditionellen Werte der Staaten der Welt als integraler Bestandteil internationaler Sicherheit, des Friedens und der Stabilität auf der Tagesordnung.

Zugleich werden auch Diskussionen im Rahmen von zwei thematischen Runden- Tischen stattfinden. Der erste ist der internationalen Zusammenarbeit bei der Bekämpfung der illegalen Migration gewidmet. Ein zweiter Runder-Tisch ist dem Schutz der Bevölkerung bei militärischen Konflikten sowie natürlichen und von Menschen verursachten Katastrophen zugedacht.

Drei Tage lang können die Teilnehmer der Konferenz auch eine Ausstellung besuchen, in der einige Organisationen, die im Bereich der Sicherheit mit dem Ausland zusammenarbeiten, sich präsentieren. Beispielsweise organsiert Rosatom die virtuelle Besichtigung eines Kernkraftwerkes geringer Leistung, welches als sehr vielversprechender Bereich im Rahmen der Entwicklung künftiger Energieversorgung eingeschätzt wird.

Einen besonderen Platz im Ausstellungspavillon nehmen Dokumente ein, welche die Verbrechen des Kiewer Neo-Nazi-Regimes sowie jene, begangen von ausländischen Söldnern und ihrer westlichen Sponsoren und Kuratoren beweiskräftig belegen.

Dazu führte Nikolai Patrushew speziell in einer seiner Reden detaillierter aus:

“Wir haben auch eine Ausstellung über die kapitalen Kriegsverbrechen, die das Kiewer Regime begangen hat und weiterhin begeht, eingerichtet: Sie zeigt unter anderem authentische Fragmente von Munition, die vom Westen an Kiew geliefert wurden. Sie wurden bei Angriffen auf die zivile Infrastruktur und Bevölkerung eingesetzt. Seit 14 Jahren wurden in der Ukraine etwa 17.000 Zivilisten von den Kiewer Behörden getötet, darunter rund 400 Kinder. Mehr als 32.000 Menschen wurden verwundet. Das Ausmaß der von Kiew begangenen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zeigt deutlich, wie gefährlich und schädlich die Ideologie des Nazismus ist, die der kollektive Westen in den letzten Jahrzehnten in der Ukraine gezielt gefördert hat!”

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Übersetzung aus dem Russischen: UNSER-MITTELEUROPA





 

Von Redaktion

5 Gedanken zu „XII. Internationales Treffen der Sicherheitsdienste in St. Petersburg“
    1. Der hoch(ver)achtenswerte „Wertewesten“ wird der Verlierer sein, vollkommen verdient und zurecht! Möge es lieber gestern also morgen dazu kommen…

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      1. Tausend Daumen nach oben, weg mit der ekelhaften westlichen Welt die nur für Unfrieden sorgen. Hierstehen Wahlwerbeplakate riesengroß mit der Barley und dem Scholz, beide von der aller Übelsten Sorte !

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      2. Heute kann man lesen, daß die Abrahams in der Ukraine von der Front zurück gezogen werden und erstmal nicht mehr zum Einsatz kommen. Man überlegt sich eine neue Strategie mit den Amis und wegen der Drohnen. Ich Schwurbel mal, daß den Ukrainern, daß Personal ausgeht. Wollen sich keine beurlaubten Natosoldaten in diesen Stahlsarg setzen? Genauso wie beim Leo, bis jetzt machen sich jedesmal die Besatzungen aus den Staub, wenn der liegen bleibt oder sich eine Drohne nähert. Wer sitzt da drin, genauso wie bei den Iris und anderen Systemen. Bisher hört man noch nichts von Beerdigungen von Bundeswehrsoldaten bzw ehemaligen oder beurlaubten. Doch es wird sie geben nur heimlich und still verscharren auf der Grünen Wiese, da stehen ja keine Grabsteine. Wie in Polen und anderen Ländern. Gut möglich, da die Toten, erst garnicht nach Hause geschickt werden. Denn das würde der Ampel und den ” beliebten” Pistolerus nicht gut zu Gesicht stehen. Sollen wir doch Us und Nato Divisionen, wenn sie an die Ostfront ziehen versorgen also geben wir ihnen Süßes in den Tank.

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