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Bild: Telepolis

Die Entwicklung der Sicherheitspolitik in Europa ist von vielen Faktoren abhängig. Einen großen Einfluss werden dabei die Präsidentenwahlen in den USA auf die Situation in Europa haben.

Der Ukrainekonflikt hat uns gezeigt, dass viele Themen der Europäischen Politik sehr eng mit den USA abgesprochen sind. Der Amerikanische Einfluss auf Europa darf nicht geleugnet werden. Eine Analyse von Patrick Poppel Experte am Zentrum für Geostrategische Studien in Belgrad

Inzwischen beraten die USA Europa auch in Fragen der Energiepolitik, wenn beispielsweise erklärt wird, dass kein günstiges Gas mehr in Russland gekauft werden darf. Und hier bietet sich Amerika mit seinem flüssigen Gas als Alternative an, dass allerdings erheblich teurer ist.

Der Einfluss Amerikas auf die Europäischen Medien ist bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert sehr gut ausgebaut worden. Diese mediale Atlantikbrücke beeinflusst die wichtigsten Redaktionen in ganz Europa. Das betrifft Fernsehen, Zeitungen, aber auch viele wichtige Magazine, die sich zum Beispiel mit ökonomischen Fragen befassen.

USA lassen Andere für sich arbeiten

Dieses Verhalten Amerikas, steht fraglos in der Tradition der Geschichte der US-Außenpolitik. Die Amerikaner lassen ließen stets andere Völker für sich arbeiten. So haben sie es auch tatsächlich geschafft Europa zu ihrem politischen Vorzimmer zu machen. Früher haben die USA die Europäischen Staaten für ihre Kriege im Irak und Afghanistan benutzt, doch nun haben wir einen Krieg auf europäischem Boden.

Der Konflikt in der Ukraine steht klar im Zusammenhang mit der US-Politik. Von Anfang an hat man „von dort“ den gewaltsamen Regierungswechsel in der Ukraine unterstützt. Und nun haben wir seit 10 Jahren einen Krieg in Europa.

„Hätte Trump den Maidan unterstützt“?

Die Frage ist, hätte es unter Trump auch eine Unterstützung für den Maidan und später für die radikale Regierung der Ukraine gegeben? Wahrscheinlich nicht.

Und genau unter diesem Aspekt sind die kommenden Präsidentenwahlen in den USA zu betrachten. Für uns in Europa ist nicht nur die Globale Sicherheit wichtig, sondern besonders der Frieden auf unserem Kontinent. Und dieser Frieden wurde 2014 durch die Interessen der USA in der Ukraine in große Gefahr gebracht. Dies geschah wohlgemerkt unter dem demokratischen Präsidenten Obama und nicht unter einem Republikanischen Kollegen. Auch die aktuelle Unterstützung der Ukraine mit Waffen aus den USA geschieht unter der Demokratischen Führung.

Amerika unterstützt also einen Krieg in Europa und verkauft Europa zusätzlich auch noch teures Gas.

Die Interessen der großen amerikanischen Konzerne in der Ukraine sind bereits hinlänglich bekannt, aber zu wenige Menschen in Europa realisieren, dass nicht nur die Ukraine, sondern auch Europa von den USA benutzt werden.

Würde die USA eine größere Eskalation in Europa zulassen?

Die Frage nach einem 3. Weltkrieg ist für die momentane Führung der USA sehr aktuell, aber dennoch setzen sie sich nicht für den Frieden im Ukraine Konflikt ein. Dies liegt wohl daran, dass jeder verstanden hat, dass ein solcher Krieg sicherlich zuerst auf europäischen Boden ausgetragen werden würde. Und diese Voraussetzung bedeutet eine große Gefahr für die europäische Sicherheitspolitik. Den Verantwortlichen in Amerika ist es egal, ob in Europa Frieden oder Krieg ist, wichtig ist nur, dass das Geschäft mit Gas und Waffen weiter floriert.

Die kommenden Präsidentschaftswahlen in den USA werden über die weitere Entwicklung im Ukrainekonflikt entscheiden. Die Front in der Ukraine ist völlig von der Unterstützung des Westens abhängig und die Europäer können nur solange Waffen liefern, solange dies auch die Amerikaner tun. Eine effektive Unterstützung der Ukraine ist tatsächlich nur im Kollektiv möglich und die USA geben für Europa in dieser Angelegenheit den Weg vor. Also würde bei einem Ausstieg der USA auch die Unterstützung für die Ukraine binnen kürzester Zeit zusammenbrechen.

EU-Wahlen bringen keinen Richtungswechsel zum Frieden

Auch wenn viele Menschen aktuell auf die europäischen Parlamentswahlen blicken und hoffen, dass dies eine Auswirkung auf die Waffenlieferungen haben könnte, muss uns doch bewusst sein, dass die US-Wahlen die Entscheidung bringen werden. Was wir hier nun gut erkennen können, ist die Abhängigkeit der europäischen Politik von Washington.

Der Ukrainekonflikt ist das beste Beispiel, wie Europa im Interesse der USA handelt und dabei viel verliert. Mit den Sanktionen zerstört Europa die eigene Wirtschaft und riskiert sehr negative sozialökonomische Veränderungen. Zusätzlich wandern viele Betriebe aufgrund der steigenden Energiekosten in die USA ab. Die Industrielle Landschaft Deutschlands wird nach diesem Konflikt nicht mehr so aussehen wie früher. Dies sind aber nur die wirtschaftlichen Folgen dieses Konfliktes für Europa.

Und wir sollten uns auch fragen, wer nach diesem Konflikt den Wiederaufbau der Ukraine finanzieren wird. Vielleicht ist dann Deutschland als starke Industrienation nicht mehr verfügbar.

Also wie wir sehen, steht Europa noch eine schwere Zeit bevor, doch die Entscheidung über das Schicksal Europas wird bei der US-Präsidentenwahl getroffen. Dort wird über Krieg und Frieden entschieden und nicht bei den Wahlen in Europa. So ist die Situation aktuell, aber es zeigt uns gut, dass sich Europa langfristig von Amerika lösen muss, um die Sicherheitspolitischen Angelegenheiten selbst zu entscheiden und große Probleme selbst zu lösen. Doch dieser Prozess wird noch sehr lange dauern, da die USA ihre Interessen in Europa stark verteidigen werden und dafür auch alle Mittel einsetzen werden.



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Von ELA

13 Gedanken zu „Präsidentenwahl in den USA entscheidet die Sicherheit in Europa“
  1. Unsere Sicherheit in Europa ist leicht zu erreichen.
    Wir brauchen Niemanden, nur einen Friedensvertrag mit Rußland.
    Damit können wir viel Geld und Menschenleben retten.
    Und die ca. 800.000 Soldaten in der EU reichen gegen andere Übergriffe aus, basta.

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    1. Sicherheit in Europa ist von den USA aber nicht gewollt! Die Rüstungsindustrie ist derzeit eine der wenigen, die die USA noch über Wasser hält! Außerdem war Europa schon lange ein Handlanger und eine Zwischenstation für die USA, um nach Russland einzudringen und Russland zu schwächen.
      Wer sollte denn den Friedensvertrag mit Russland unterschreiben? Unsere US-hörigen Politiker bestimmt nicht!
      Ausserdem braucht Europa keine Soldaten, weil Europa keine Feinde hat, außer den USA selbst. Denn wer solche „Freunde“ hat, braucht keine Feinde mehr!

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  2. “Der amerikanische Einfluß auf Europa darf nicht geleugnet werden.”
    Soll das ein Witz sein ?? Wie sollte man den amerikanischen Einfluß auf Europa denn überhaupt leugnen können ?? Der Einfluß dieser Satansbrut auf Europa ist verheerend und in all unseren Lebensbereichen allgegenwärtig ! Egal, ob Medien, ob Gesundheits- , Wirtschafts- , Finanzpolitik oder innere Sicherheit, alles wird vom CIA, der Nato oder der WHO regiert und kontrolliert. Amerika verfügt über unser Land, unser Volk und unsere Wirtschaft nach Lust und Laune und nach Belieben. Europa hätte schon längst selbst für seine Sicherheit sorgen und Eigenverantwortung übernehmen sollen und können, aber das wollen sie einfach nicht. Statt desen hängt man sich an Massenmörder und Verbrecher wie Bush, Obama oder Biden und sucht dort sein fragwürdiges Heil. Einfach erbärmlich !!

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  3. Möge dennoch Trümp die W.hl gewinnen. Es wird schon seine Gründe haben, warum alles versucht wird, ihn von der W.hl auszuschließen, ihn zu diskreditieren.
    Meiner Ansicht nach.

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  4. In einem Artikel aus dem Jahre 2016 wurde bereits geschrieben, warum die USA niemals versuchen werden, Russland selbst anzugreifen. Russland hat das System „Primeter“, ein automatisch agierendes Verteidigungssystem, welches Atomraketen Richtung USA startet, sobald eine gewisse Radioaktivität durch einen US-Atomschlag gemessen wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob in Russland noch jemand überlebt hat. „Perimeter“ antwortet von allein und könnte die gesamte USA in weniger als 30 Minuten in Schutt und Asche legen!

    Artikel siehe Seite 2:
    https://www.contra-magazin.com/2016/05/jakob-kedmi-den-hauptschlag-werden-die-usa-abbekommen/2/

    Das ist auch der Grund, warum die USA erst die Ukraine und jetzt Europa in Stellung bringen will. Die USA tun so, als würden sie nicht gegen Russland kämpfen. Die USA versuchen immer ihr Land sauber von Kriegen zu halten und lassen weltweit andere ihre Drecksarbeit machen. Die Bürger Europas dürfen niemals zulassen, sich für die Interessen der USA gegen Russland in Stellung bringen zu lassen! Solange wir aber diese „Judas-Politiker“ bei uns haben, verkaufen sie ihr Volk an die geostrategischen Interessen der USA! Das sollte jedem Bürger hier klar sein! Und Wahlen werden daran nichts ändern, denn die USA haben in Europa bereits die meisten Länder mit Hilfe Deutschland unter ihrer Kontrolle. Nur der Bürger selbst kann gegen diese Bedrohung noch agieren und aufstehen!

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    1. Doch – die W.hl der BLAUEN kann auf jeden Fall etwas ändern. Hört auf mit Eurer Nichtw.hlen- und damit auch NichtBLAUw.hlen durch die Hintertür mit solchen Kommentaren auf. Das Argument der letzten Jahre mit der Stimme, die man in die Urne gäbe und dann hätte man sie nicht mehr, zieht nicht mehr, ist durchschaut – wer darauf hereingefallen ist oder noch hereinfällt hat vermutlich auch einen unterirdischen IQ – wie bloed kann man denn nur sein, um solchen Schwöchsinn zu glauben. Die BLAUEN sind die einzige echte d.mokratische P.rtei FÜR !!! unser Land. Wer die nicht w.hlt, w.hlt trotzdem und zwar genau die m. A. n. gequirlte Sch.iße wie bisher, weil zum einen den BLAUEN dann die Stimmen fehlen und zum anderen die Nichtw.hlerInnenstimmen auf die anderen verteilt werden.
      Seid schlau’, w.hlt BLAU.
      Meiner Ansicht nach.

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      1. Ich habe nichts gegen die Blauen, aber seinen wir mal realistisch. Die nächste Bundestagswahl wird wieder die CDU mit über 30% gewinnen und dann den Black Rock Zögling Merz als Kanzler aufstellen! Der wird wieder amerikanische Milliardärs-Interessen vertreten, aber nicht das deutsche Volk. Die AFD wird wieder in der Opposition sein, weil die Eliten sie niemals in die Regierung kommen lassen werden.
        Vielleicht wird das 2025 auch die letzte Wahl in Deutschland sein, denn KI soll ja demnächst den Bürgerwillen ablesen und die Eliten wollen auch keine Wahlen mehr.
        .
        Ein alter Spruch besagt, wenn Wahlen etwas ändern würden, würde es keine Wahlen mehr geben!

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  5. Bargeld-Aktivistin Tsomakaeva: „Dezentrale Währung als große Chance“

    Die Aktivistin Stephanie Tsomakaeva als Gründerin der Initiative „Deutschland steht auf“ warnt im AUF1-Gespräch vor einer schleichenden Enteignung. Die EZB habe durch ihre Null-Zins-Politik bereits dazu beigetragen. Denn damit sei eine Vermögensbildung für die Bürger kaum mehr möglich. Dazu komme die Geldentwertung in Form der Inflation. Die Aktivistin sieht in einer digitalen Währung eine Gefahr der Koppelung von sozialem Verhalten mit dem Zugang zu Geld. Dann drohe nämlich ein Demokratieverlust. Stattdessen plädiert sie für eine nicht vom Staat kontrollierte dezentrale Währung. Denn da könnten die Transaktionen direkt „von Mensch zu Mensch“ getätigt werden.
    https://auf1.tv/nachrichten-auf1/bargeld-aktivistin-tsomakaeva-dezentrale-waehrung-als-grosse-chance

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  6. Und dran erkennt man, das Deutschland und Europa nie “Selbstständig” waren und nie werden. Außer hier liegt wieder einmal alles in Schutt und Asche! Nur der dumme Michel hat vergessen, das es die Amis waren, die hier alles in Klump gehauen haben. Und die Überlegung warum sich der Ami schon im 1. WK hier ausgetobt hat, kommt ihm nicht ion den Sinn. Was haben diese Lumpen in einem europäischen Konflikt zu suchen gehabt?

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    1. Masseneinwanderung von Ostjuden in die BRD nach dem Mauerfall
      Heinz Galinski, der damalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden in Deutschland (ZdJ), forderte am 11. Oktober 1990 von Innenminister Schäuble, alle Juden aus Rußland in die BRD aufzunehmen. Das würde etwa 1,8 Millionen Juden ausmachen. Schäuble war jedoch nur für eine begrenzte Anzahl bereit. „Galinski war außer sich und Kohl mußte sich einschalten“, schrieb Die Welt. Micha Guttmann, Generalsekretär des ZdJ: „Wir haben moralisch das Recht, die uneingeschränkte Einreise zu fordern.“

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