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Der bulgarische Präsident Rumen Radex richtete eindringliche Worte an die Öffentlichkeit: Bei jeder Wahl geht es jetzt um Krieg oder Frieden.

“Jeder Tag, den dieser Krieg andauert, ist katastrophal für die Ukraine, Russland und uns alle. Das betrifft zwangsläufig jede Wahl – in Europa, in den USA und überall auf der Welt. Bei dieser und der nächsten Wahl wählen wir zwischen Krieg und Frieden. Jeder Bürger hat die Pflicht, dies zu verstehen.”

so der bulgarische Präsident Rumen Radev am Samstag laut „Euractiv“. Radev betonte außerdem:

Es ist inakzeptabel, den Krieg fortzusetzen und einen unmöglichen Sieg über Russland als einzig mögliche Lösung zu präsentieren.

Er hält es auch für äußerst gefährlich, dass heute in Europa “Stimmen des Friedens mit Schüssen begrüßt werden” und bezog sich dabei auf das Attentat von Robert Fico:

“Der Versuch, einen europäischen Premierminister von einem radikalen Fanatiker zu ermorden, weil er den Frieden unterstützt, zeigt Hass und eingefleischte Intoleranz gegenüber abweichenden Meinungen.

Weiters fügte er hinzu:

“Viele Politiker, Parteien und Medien haben dazu beigetragen haben, indem sie alle kritischen Stimmen als pro-russisch dargestellt wurden, was äußerst falsch ist und zu allen möglichen negativen Konsequenzen führt.”

Nach Einschätzung des bulgarischen Präsidenten wird die Ukraine bei Fortsetzung des Krieges…

…““ein demografisch ruiniertes Land mit vollständig zerstörter Infrastruktur, Industrie und Produktion sein. Und dies wird äußerst schwerwiegende Folgen nicht nur für die Ukraine, sondern für ganz Europa haben”.

Er vertrat daher die Ansicht, dass sich die politischen Bemühungen auf den Frieden und nicht auf Waffenlieferungen konzentrieren sollten:

“Mit oder ohne Waffen steuern wir auf ein ähnliches Ergebnis zu. Das müssen wir anerkennen. Der Unterschied sind Tausende von Menschenopfern und ein zerstörtes Land, für dessen Wiederaufbau wir bezahlen müssen.”

– so Radev abschließend.

Dieser Artikel erschien zuerst bei MANDINER, unserem ungarischen Partner der Europäischen Medienkooperation.

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6 Gedanken zu „Bulgariens Präsident: „Attentat auf Fico wegen friedensfreundlicher Haltung – Ukraine hat keine Chance““
  1. Die Ukrainer haben realisiert, dass eine Gegenoffensive ohne Luftunterstützung, ohne ausreichend Luftverteidigung und ohne Marschflugkörper keinen Sinn ergibt.
    Die F-16 werden dieses Jahr eintreffen, Patriot steht mittlerweile zur Verfügung und Skynex dürfte in Kürze die Front erreichen.
    Solange V. Putin jede Baumreihe mit vielen Toten erkauft, fährt die Ukraine deutlich besser, den Gegner in der Defensive abzunutzen. Die marginalen Geländegewinne der Russen sind da bedeutungslos.

  2. Ja, aber hätte er sich früher schon so argumentiert, wäre er glaubhafter gewesen.
    Alle Sanktionen gegen Rußland mitgemacht, Öl und Gaslieferungen boykottiert, Waffen an die Ukr. geliefert und jetzt redet er von Frieden.
    Später ist besser, als nie, trotzdem.

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  3. Wenn der Hegemon unbedingt Atomraketen stationieren will, für das ins Elend. Der Hegemon lässt gern andere sterben und zahlen, wenn es zu seinen geopolitischen Zielen passt.
    Von der europäischen Nüchternheit ist nicht mehr viel übrig.
    Jedoch der Rest der Welt ist aufgewacht.

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  4. Sein Besuch bei Orbán hat ihn ermutigt die Stimme des Friedens und der Vernunft laut werden zu lassen.
    Langsam müssen alle begreifen, daß der Krieg nur noch um die Interessen von US-“Investoren” in der UKraine und um Gewinne von Waffenfabrikanten geht.
    Alle die das unterstützen sind einfach gewöhnliche Verbrecher und müßten entsprechend entsorgt werden….

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