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Julian Assange, der Gründer der Aufdeckungsplatt “Wikileaks”, ist nach 14 Jahren unmenschlicher Verfolgungsjagd und Inhaftierung, angestrengt durch die USA, endlich frei. Sein “Verbrechen” war, dass er u.a. US-Kriegsverbrechen leakte. Assange blieb standhaft im Sinne von:

Auf drei Dingen beruht die Welt: auf Wahrheit, Gerechtigkeit und Liebe” (Talmud)

Insofern aber ist Julian Kampf auch einer Niederlage für eine selbstgerecht agierende und heuchlerisch-verlogene USA – ein kleines journalistisches Vietnam. Denn wegen des jahrelangen Kampfes seiner Unterstützer, Julians ungebrochenem Widerstand und des Drucks der Öffentlichkeit musste die unbarmherzige US-Justiz mit dem “Vietcong” Assange einen Friedensvertrag schließen…

Deal mit US-Behörden

Nach fünf Jahren Haft ließen nun die britischen Behörden Julian Assange, Gründer des „WikiLeaks”-Portals, frei. Die US-Behörden verzichteten nun auf dessen Auslieferung  auf der Grundlage eines Deals verzichtet hatten. „WikiLeaks“ berichtete am Dienstag, Assange habe London verlassen und sei bereits auf dem Weg in sein Heimatland Australien.

Der 53-jährige Assange soll schätzungsweise mehr als zehn Millionen geheime diplomatische US-Depeschen erhalten haben und in den vergangenen Jahren viele davon an seine Medienpartner weitergegeben haben.

Assange hatte mit der ehemaligen US-Militärgeheimdienstanalystin Chelsea Manning zusammen gearbeitet haben, die zu 35 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Sieben davon saß sie ab, bis sie 2017 vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama begnadigt wurde. Assange verbrachte fünf Jahre in Auslieferungshaft im Londoner Belmarsh-Gefängnis, nachdem die Vereinigten Staaten seine Auslieferung bei den britischen Behörden beantragt hatten.

Laut Ansicht des US-Justizministeriums soll Assange durch die unredigierte Veröffentlichung diplomatischer US-Dokumente wissentlich Menschenrechtsaktivisten, Oppositionsaktivisten und Journalisten, die Daten über repressive Regime und terroristische Organisationen sammeln, in große Gefahr gebracht haben.

Vor drei Jahren verbot der Londoner „Central Criminal Court“ Assanges Auslieferung an die USA und berief sich dabei auf Expertenmeinungen, dass Assange an Depressionen leide und Angst vor seiner Zukunft habe. Und dass es keine Garantie gibt, dass er sich nach seiner Auslieferung an die USA nicht das Leben nehmen könnte.

Die USA legten dann Berufung gegen die Verbotsverfügung ein, die im Dezember 2022 vom High Court in London bestätigt wurde und die Entscheidung des Strafgerichts, die Auslieferung zu verbieten, aufhob. Assanges Anwälte wiederum legten beim selben Gericht Berufung ein und forderten die Strafkammer auf, gegen die Gerichtsentscheidung zur Aufhebung des Auslieferungsverbots Berufung einzulegen und ein neues Verfahren zur Überprüfung der Anordnung einzuleiten. Im Mai gab der High Court in London dem Antrag statt und entschied, dass Assange eine Rechtsgrundlage für eine neue Berufung habe. Dies erfolgte auf eine Zwischenstellungnahme der Londoner Justiz von Ende März hin: In dieser wurden von den US-Justizbehörden unter anderem rechtliche Zusicherungen gefordert, dass der Gründer von WikiLeaks in Amerika nicht zum Tode verurteilt werde.

Das Gericht erklärte, es würde eine Berufung gegen die frühere Entscheidung über die Auslieferung ohne weitere Prüfung zulassen, wenn es die beantragten rechtlichen Garantien nicht erhalte. Assanges Anwaltsteam argumentierte vor der Entscheidung im Mai, der Berufung stattzugeben, weil die USA die geforderten Zusicherungen nicht gemacht hätten. Der High Court in London akzeptierte diese Ansicht in einer im vergangenen Monat erlassenen Anordnung.

Die Berufung wurde dann allerdings nach Übereinkunft auf einen Deal von Dienstag überflüssig: Wonach sich Julian Assange der Verschwörung zur Beschaffung und Veröffentlichung von Dokumenten zur nationalen Verteidigung schuldig bekannte.

Daraufhin verurteilte ihn das erstinstanzliche US-Gericht zu 62 Monaten Haft, was der gleichen Zeit wie dessen Auslieferungshaft in London entsprach, und die Strafe für verbüßt erklärte.

„WikiLeaks“ gab in einer am frühen Dienstagmorgen via „X“ bekannt: Assange habe das Belmarsh-Gefängnis, wo er 1901 Tage in einer zwei mal drei Meter großen Zelle verbrachte, verlassen. WikiLeaks veröffentlichte auch ein Video, das Assange beim Einsteigen in ein Flugzeug am Londoner Flughafen Stansted zeigt.

Assange war 2010 von den schwedischen Behörden wegen des Verdachts auf Sexualdelikte festgenommen worden, aber der Haftbefehl wurde schließlich zurückgezogen. Assange floh dann vor der Auslieferung an die ecuadorianische Botschaft in London, wo er sieben Jahre unter diplomatischem Schutz verbrachte.

Vor fünf Jahren wurde er jedoch mit Erlaubnis des ecuadorianischen Botschafters von Scotland Yard in der diplomatischen Vertretung festgenommen und von den britischen Behörden bis zu seiner Freilassung im Gefängnis von Belmarsh2019 – 2024 gefangen gesetzt.

Video-Aufruf von Ehefrau und Vater

Beide riefen Julian Assanges Unterstützer zur Hilfe auf.

Wir beabsichtigen, einen Notfallfonds einzurichten für Julians Gesundheit und Genesung.

–  so Stella Assange in dem Clip, welcher in der Nacht zu Dienstag auf YouTube veröffentlicht wurde.

Ich bitte euch, wenn ihr könnt, einen Beitrag zu leisten und uns beim Übergang in diese neue Phase der Freiheit von Julian zu helfen.

Somit aber unterstütze sie nicht nur ihren Ehemann, sondern auch die Werte, für die er stehe:

Wahrheit und Gerechtigkeit

Die spanisch-schwedische Menschenrechtsaktivistin und Rechtsanwältin Stella Assange verliebte sich in den Julian Assange 2015 .Während des siebenjährigen politischen Asyls in der ecuadorianischen Botschaft brachte sieh Assange 2017 und 2019 zwei Kinder zur Welt. Am 23. März 2022 heirateten Stella und Julian im Belmarsh-Gefängnis.

Stolz auf Freiheit

Der Fall Juian zeigt den Stolz auf Freiheit in all diesen Jahren, im Kampf für journalistische Freiheit und Demokratie.

 – wie Julians Vater abgeklärt befand. Er dankte außerdem allen Unterstützern:

Ohne eure Hilfe hätte sich das alles nicht realisiert: der Tag der Freude, der Tag von Julians Freiheit.

Assanges Ehefrau befürchtet bei Auslieferung in USA, Tod ihres Mannes (Video)

Die Verfolgung von Julian Assange

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18 Gedanken zu „Julian Assange ist frei (Videos)“
  1. Auf Hrn Füllmich intl. Rechanwalt der auch viel sagte, haben sie es auch abgesehen. Wegen fadenscheidiger Dinge bzw. Dinge die nicht bewiesen sind, haben sie ihn am Flughafen in DE gekidnappt und er sitzt seitdem. Die Verteidigungsanwältin ist nicht erschienen als es hieß, Gerichtsverhandlung und ein Vertreteranwalt lehnte ab. Warum nur? Ich habe das Gefühl er hat keine Chance. Quelle: Google

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  2. 14 Jahre Qualhaft wegen Verbreitung wahrer Nachrichten… Schöner kann ein System sich nicht selbst entlarven!
    Ich gönne ihm seine Freiheit von Herzen.

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  3. Seine Seele wird noch Jahre im Gefängnis weiter leben, es wird sehr lange dauern, bis die Wunden verheilt sind. Möge er noch viele, friedvolle und glückliche Jahre haben. Wir verneigen uns tief, vor seinem Mut, Selbstbewusstsein und seelischer Resilienz, diese abartigen, durch nichts zu rechtfertigenden Maßnahmen jahrelang gegen ihn ausgehalten zu haben.

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  4. Nach Angriff von Migranten: 20jähriger Phillippos verstorben

    Der aus einer Gruppe von zehn Migranten in Bad Oeynhausen zusammengeschlagene und -getretene 20jährige ist seinen Verletzungen erlegen. Er befand sich auf dem Heimweg nach der Abiturfeier seiner Schwester.

    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2024/nach-angriff-von-migranten-20jaehriger-ist-hirntot/

    2013 wurde Daniel aus Weyhe bei Bremen totgetreten, er wollte einen Streit schlichten! Es sind Tiere, aber keine Menschen und die Politiker sehen zu!
    Andreas Bovenschulte war von Mai 2007 bis 2014 Erster Gemeinderat (Stellvertreter des Bürgermeisters), anschließend von 2014 bis 2019 hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Weyhe bei Bremen.
    Heute ist Bovenschulte, SPD Bürgermeister in Bremen und will noch mehr solcher Tiere haben!

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    1. Tiere ist noch milde ausgedrückt. Das sind m. A. n. bästialische Abscheulichkeiten weit unter dem Tier angesiedelt. Ein Tier kann nur seinen Instinkten folgen – wer sich Mensch nennt, kann sich entscheiden gut oder böse zu sein. Da fällt mir dann doch der Filmcharakter Forest Gump ein, der, wenn ich mit richtig erinnere, im Film sagte: “Böse ist wer Böses tut”.
      Meiner Ansicht nach.

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  5. Ich freue mich für ihn und seine Lieben und wünsche ihm von Herzen, dass er sich gesundheitlich vollständig erholt und noch viele gute Jahre in Liebe und Frieden leben kann.
    Meiner Ansicht nach.

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    1. Der amerikanische Deep State verzeiht nichts! Assange ist ein toter Mann. Ein bedauerlicher “Unfall”, vielleicht ein kleiner “Suizid”…..alles schon dagewesen!

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    1. Die Frage ist, ob es wirklich je viel besser war oder ob es nur heute eher ans Tageslicht kommt. In der Schwietz hat sich offenbar die it. M.f.a breit gemacht – das abgrundtief Böse hat m. A. n. offenbar als org.nisierte Kr.m.nalität jeglicher Couleur von ganz oben bis ganz unten die Welt im Griff und es vermöhrt sich rasend schnell und sein Hauptdurchsetzungsmittel war und ist unvorstellbare Gew.lt – da ist diese it. M.f.a nur EINE von unzähligen weltweit, die teils vermutlich auch wiederum miteinander kooperieren:
      https://www.nzz.ch/meinung/mafia-in-der-schweiz-politik-unterschaetzt-die-unheimlichen-kriminellen-netzwerke-ld.1835555
      Die Welt ist zu einem Schitthole verkommen und das Böse vermöhrt sich wie R.tten – das ist die eigentliche Pöndemie neben der des W.hnsinns, wobei man m. A. n. schon w.hnsinnig sein muss, um derart abgrundtief böse, gew.lttätig, gew.ssen- und skrupellos sein zu können.
      Meiner Ansicht nach.

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    2. Die beste Welt die wir je hatten und in der wir gut & günstig kleben.
      Früher hätte man solche Regimefeinde binnen 5 Sekudnen an der Mauer kurzen Prozess gemacht.
      So gut geht es uns im demokratischen freizügigen diversen Heute!

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  6. Wie nennt man solch ein System, in dem Freiheitskämpfer im Gefängnis sitzen und Massenmörder und Lügner frei herumlaufen? Diesmal müssen die Medien als Volksverhetzer abgeurteilt werden. 2x kamen die angloamerikanischen Völkermörder und ihre Hetzer ungeschoren davon. Ich hoffe, diese kleine internationale Verbrecherclique wird diesmal so bloßgestellt, daß sie nie wieder ihr Haupt erhebt.

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    1. “…diese kleine internationale Verbrecherclique wird diesmal so bloßgestellt, daß sie nie wieder ihr Haupt erhebt.”
      Nur die Festnahme und öffentliche Enthäuptung dieser Verbrecher könnte es nachhaltig verhindern.

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