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Der ehemaliger Berater des Pentagons THEODORE POSTOL:

“Wir haben einfach bei der ersten Gelegenheit beschlossen, die Russen zu provozieren, und das kann man nicht geschickte Diplomatie nennen. Wir haben hier einen Krieg, den wir gewinnen wollen. Übrigens gewinnen wir ihn nicht, wir verlieren ihn auf katastrophale Weise, und die amerikanische Presse berichtet nicht darüber.

Nun könnte die russische Seite, wenn sie sich bereit erklären würde, die Verluste nicht zu berücksichtigen, diesen Krieg in wenigen Wochen beenden. Im Moment minimieren sie ihre Verluste, während sie gleichzeitig die ukrainischen Streitkräfte zerstören, indem sie ihnen etwa 2.000 Kämpfer pro Tag oder etwa 40-45 Tausend pro Monat abnehmen. Das ist die Strategie der russischen Seite zum jetzigen Zeitpunkt.

Deshalb sehen wir auch keine großen territorialen Erfolge, denn ihre Strategie besteht darin, die ukrainische Armee zu vernichten und dann, wenn sie ausreichend erschöpft ist, einzudringen und alles zu erobern. Sie haben über 300.000 Mann, die voll bewaffnet, ausgebildet und ausgerüstet sind, die aber derzeit nicht in Kämpfe verwickelt sind und die sie jederzeit einsetzen können.

Das Problem, mit dem sie konfrontiert sind – wenn man es überhaupt als Problem bezeichnen kann -, besteht darin, dass sie die unnötigen Verluste vermeiden wollen, die mit größeren Offensivaktionen gegen eine kampfbereite Armee verbunden sind. Daher besteht der erste Teil ihrer Strategie darin, die Kampffähigkeit der gegnerischen Armee zu zerstören und anschließend Hilfs- und Reservekräfte gegen die Reste der ukrainischen Streitkräfte einzusetzen.

Das ist eine schlimme Situation. Und die amerikanische Presse berichtet nicht korrekt darüber. Ich beobachte das jeden Tag. Viele internationale Organisationen berichten über die Situation, und jedes Mal, wenn man prüft, was sie berichten und was später bestätigt wird, erweisen sich ihre Berichte als richtig. Daher ist es für mich offensichtlich, dass wir (sowohl ich als auch andere) die Lage in der Ukraine richtig einschätzen. Wir haben bereits verloren.”



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Von Redaktion

9 Gedanken zu „EX-Pentagon Berater zu Ukraine-Krieg: “Wir haben bereits verloren”“
  1. Wenn Russland den Krieg in der Ukraine gewinnt, wird Blackrock das riesige Land verlieren, das sie in der Ukraine gekauft haben.

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  2. Dem militärisch-industriell-finanziellen Komplex der USA geht es ums Geschäft, das für solche Machtzirkel auch bei militärischen Verlusten wie in Vietnam und Afghanistan noch profitabel war. Die Kosten tragen die Bürger mit Steuern und Inflation, egal wen sie in politische Ämter wählen. Es kann sich auch um ausländische Bürger militärisch okkupierter Staaten handeln, z.B. die Deutschen, aus deren Volkswirtschaften riesige Geldmengen durch betriebliches Fremdkapital, Eigenkapital in US-Besitz und Anleihen auf Staatsschulden abgesaugt werden. Auf dem Balkan durch Zerstörung Jugoslawiens und in der Ukraine ist das Gleiche im Gange. Interessant wäre, wie die Russische Föderation in ihren neuen Gebieten (Krim, Donbass etc.) die Bürger von den ökonomischen US-Lasten befreit, insbesondere, ob der Anschluss an die Russische Föderation wirtschaftlich attraktiv ist, zumal dort auch die Steuern niedriger sind. Einfach gefragt: Lebt es sich in Russland besser als unter US-Selenski?

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  3. In einer US-Fernsehserie sagte ein den Kriegsminister spielender Schauspieler: “Fange nie einen Krieg an den du nicht gewinnen kannst”, und diese Weisheit scheint nicht Allgemeingut bei den US-Kriegstreibern zu sein, sie fangen die Kriege nämlich aus ganz anderen Gründen an und IHNEN sind dabei die Menschen (Zivilisten) scheißegal
    (ich denke dabei an Hiroshima und Nagasaki)

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  4. Und was macht Brüssel?
    Jede noch sp kleine Initiative wie Orban in Moskau, wird empört uzurück gewiesen.
    Dabei stellen sich mehtere Fragen ist die Legitimität von Orban der EU untergeordnet?
    Hat Brüssel das Mandat zur Finanzierung der Kriegswirtschaft?
    Verbieten die NATO Statuten den Beitritt eines Landes, das sich im Krieg befindet?
    Ist die NATO kein Verteidigungsbündnis mehr?
    Ist Brüssel nur noch Vasall der USA?
    Ist es nach WHO Regeln zulässig, Vermögenswerte eines Landes, mit dem man NICHT im Krieg ist, zu beschlagnahmen?
    Sieht der Rest der Welt dabei eine Disqualifikation?
    Will der Westen den WK3?
    Sind die westlichen Führer ungeeignet?

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  5. “wir haben bereits verloren”, und das ist gut so. Ami Bestie go home, deine Geschichte ist voll Blut von den Leichenbergen die du überall hinterlässt.

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    1. Ihre Kommentar hat mich sehr erschüttert, denn es ist 1000%ig wahr. Wir sitzen hier in Kanada und können nichts dagegen tun. Wir sehen die Verkommenheit der amerikanischen Politiker hautnah und ärgern uns auch über Deutschland, das nur ein Amerika aus Hollywood kennt und nicht die Wirklichkeit.

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