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Gegen Haß und Hetze 15 % AfD!
Bravo – aber wie geht’s weiter?

Daß gegen alle Behinderungen, alle staatlich gelenkte (»Medien«) oder vom US-Gigakapital (»Stiftungen«) gesponserte Hetze und Gewalt die AfD bei der Europawahl etwas über 15 % Stimmen erreichte – falls es nicht mehr waren, Briefwahl-Erleichterung und manche anderen Instrumente bieten eine Einfallspforte für Fälschungen, wie sie sich z.B. die Weimarer Republik noch nicht leisten konnte, und schon die Antike kannte das Sprichwort: Ut dominus, ita servus –, erinnert sehr an die vorzügliche Selbstbehauptung der KPD in der letzten Wahl der Weimarer Republik, die ebenfalls von Haß, Hetze und Übergriffen geprägt war, welche von der vom Größtkapital (diesmal des eigenen Staates) gesponserten und der Justiz gehätschelten NSDAP getragen wurden.

Ihr entsprechen heute die stets straflosen Plakatabreißer- und Schlägertrupps; während die Justiz sich einen Übergriff und eine böse Parteilichkeit nach der anderen gegen deren Opfer erlaubt, dessen derzeit bekanntestem sogar die Grundrechte entzogen werden sollen. (Kurzum, der deutsche Vasallenstaat der US-Herrschaft sollte mit seinen Unterschieden zum 3. Reich nicht so angeben – die Richtung »stimmt« jedenfalls; in beiden Fällen geht es um die Verteidigung, möglichst auch Mehrung eines Riesenbesitzes gegen Kleinbesitzer und Besitzlose.)

Die Hetze gegen die AfD, welche uns stündlich aus den gleichgeschalteten Medien entgegenhämmert, lautet, diese stehe »rechts« (was im Gegensatz zur substantiell jahrzehntelang weit rechts von der heutigen AfD angesiedelten und auch stets ohne jeden hetzerischen Unterton dort eingeordneten CDU eine Art todeswürdiges Verbrechen sein soll), sei gar »rechtsextrem« oder ähnliches.

Dafür wird gelegentlich sogar die Gestapo Hitlers als Autorität ins Feld geführt (sie wurde ohne nennenswerte personelle Veränderungen auf US-Befehl in »Verfassungsschutz« umgetauft und hatte sich von nun an, zumindest formell, auf reine Spitzel- und Provokateurstätigkeit zu beschränken), und außerdem geht die gleichgeschaltete und unermüdlich ihre Formeln wiederholende Hetze ausgerechnet in erster Linie von jenen zwei Kartellparteien aus, in denen die US-Besatzer die meisten aktiven Nazis für ihre Zwecke »recycleten«, d.h. jene ca. 90 % dieser Nazis, die ihre antikommunistische Verfolgungswut beibehalten durften und sollten, aber bereit waren, sie in den Dienst einer aus- statt inländischen herrschenden Klasse bzw. deren Staatsapparates zu stellen. Im Gegensatz dazu besitzt die AfD keine personelle Kontinuität zum 3. Reich (und auch keine programmatische), was ihre Verfolger und Verleumder wurmt, weswegen sie es oft zu überschreien suchen.

Der einzige Ansatzpunkt, die AfD »rechts« statt »links« im politischen Spektrum einordnen zu können, ist deren Selbstverständnis. Sie versucht sich nämlich selber für »rechts« zu halten und unternimmt auch einige Anstrengungen dazu; ihre ernsteste ist die Behauptung eines Primats nationaler Interessen vor Klasseninteressen, was sich an ihrem häufigen Gebrauch der Nationalfahne und der Meidung äußert, Klasseninteressen zu benennen. Sie ist also, ähnlich wie bar Kochba, die irischen und polnischen Freiheitskämpfer des 19. Jahrhunderts, Atatürk, Mandela, Ghandi und viele andere Führer nationaler Unabhängigkeitsbewegungen, antiimperialistisch (so wenig sie das benennt, ohne daß ihr das etwas nützt), will also nicht, daß ihr Land von den Herrschenden eines viel stärkeren gegängelt und geplündert wird, und ausschließlich dafür wird sie verfolgt.

In der Tat lassen sich die Ziele der gerühmten nationalen Freiheitsbewegungen der 3. Welt strukturell von denen der AfD und anderer europäischer Unabhängigkeitsbewegungen gegen die – meist EU-vermittelte, was vertuscht wird, aber nichts ändert – US-Vormundschaft und Ausplünderung der europäischen Staaten nicht unterscheiden, ganz egal, wie bewußt das deren Repräsentanten ist oder nicht. (Am wenigsten wohl der beklagenswert dummen Le Pen, die sich, weil das besetzte und dann nibelungentreue Deutschland stets als verläßlicher Knecht und Wachhund der US-Oligarchie in Europa fungiert und fungiert hat [man denke nur an KPD-Verbot und Soares-Implantation in Portugal sowie den gegenwärtigen Krieg gegen Rußland], bisweilen antideutsche Töne gestattet, obwohl gegen die US-Oligarchie doch alle Europäer zusammenstehen müßten.)

Was den Blick auf die Strukturidentität verdunkelt, ist nur die Tatsache, daß die einen durch stete Ausbeutung zugunsten ihrer Kolonialherren an eigener Entwicklung gehindert wurden (weder Irland noch Indien durften beispielsweise eigene Industrien oberhalb leichtester Leichtindustrie aufbauen, und ersteres bekam obendrein noch einseitige Binnenzölle hineingedrückt), die anderen aber ihrer durch ihren industriellen Vorsprung erreichten Vorteile zugunsten der US-Oligarchie beraubt werden sollen – wozu brauchen denn Europäer Reisen und Zähne, hohe Lebenserwartung und ausreichende Heizung, wo sie doch bei Latinos, Indern und bald auch dem US-Volk selber zugunsten der Milliardäre desselben eingespart werden können und überdies durch die heimtückisch hypertroph gemachte Bewohnerzahl des Planeten dieser außer ihren wenigen Herren, eventuell deren Elitedienern, selbst bei gutem Willen gar nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können!

Das ist das Gute an der »Neuen Rechten« – wir merken bald, was an ihr neu ist und sie trotz aller eigenen Verkrampfungen daran hindert, eine echte Rechte, d.h. politischer Stoßtrupp der herrschenden Klasse gegen deren Widersacher im ausgebeuteten Volk, zu werden –, so wenig ihr das selber klar ist, während ihre Verfolger nur verachtenswerte Lakaien und Bravos der US-Oligarchen sind und sich dessen sehr wohl bewußt, was ihren Haß auf die moralisch höherstehende, wenn auch noch so tapsige und illusionsbeladene Seite erklärt. (So sind Macron und Baerbock beispielsweise gewöhnliche homunculi des Mr. Soros aus dessen Lakaienschmiede »Young Global Leaders«, ganz wie weiland Soares ein Homunkulus der Friedrich-Ebert-Stiftung war und auch oft so genannt wurde.) Aber bleiben wir vorerst einmal bei der Strukturidentität, die ich oben angesprochen habe, welche erklärt, wie das nationale Element, d.h. der Kampf gegen imperialistische Bevormundung und Ausbeutung – wie viele deutsche Milliarden »retteten« z.B. US-Banken oder sparen soeben und auch vorher, z.B. gegen Rest-Jugoslawien und Afghanistan, den USA Kriegsausgaben! – das der Klassenfrage überlagern kann. (…)

 Hier bestellen und weiterlesen in:

Ketzerbriefe 246 – Flaschenpost für unangepaßte Gedanken, 80 S., € 5.-,

Inhalt:

  • Protesterklärung gegen Compact-Verbot
  • Gegen Haß und Hetze 15 % AfD!

von Fritz Erik Hoevels

  • Collage: Bravo für das Volk!
  • Gloße: »Nazi-Großvater prägt Habeck bis heute«
  • Climate: The Movie – eine Filmbesprechung

von Ursula Leitner

  • Deutscher und Whorf – eine doppelbödige Zurücknahme

von Fritz Erik Hoevels

  • Rezension E. Wolff: Weltmacht IWF. Chronik eines Raubzugs

von Knut Ehrlicher

  • Schon wieder: Viel Lärm um Srebrenica

von Peter Priskil

  • Die Warmwasser-Wärmepumpe – ein Erfahrungsbericht

von Carletta Bianchi

  • Corona-Justiz: Dr. Bianca Witzschel verurteilt!
  • Das War Requiem mit Teodor Currentzis

von Monika Zorn

  • Kurz und erz-demokratisch
  • Achtung Neuwagenkäufer: Spion fährt mit!

von Joachim Füseter

  • Nachtrag zu »Uncle Sam’s Virenküche«

von Viktor Kartin

  • Prozeßbericht zu Stadträtin Dela Schmidt
  • Raketenrampe BRD

von Peter Priskil

  • Leserzuschrift »Zollkontrolle«

Dieses und vieles mehr weiterlesen in:

Ketzerbriefe 245 – Flaschenpost für unangepaßte Gedanken, 88 S., € 5,–

ISSN 0930-0503 / ISBN 978-3-89484-309-0

Im Abonnement (6 Hefte) € 33,30 inkl. Versandkosten



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Von Redaktion

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