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Bild: screenshot TikTok

Die Bundeswehr rät nunmehr ihren Soldaten zum Ausfüllen einer sogenannten „Kaltstart-Akte“.

Freilich ist dies alles nur notwendig, wegen, wir erraten es, der „latenten Gefahr“ eines Angriffs durch Putin. So werden die Soldaten nun aufgefordert, ihr Testament, für den Kriegsfall, zu verfassen.

„Kaltstart-Akte“ als „Hilfestellung“

Die Bundeswehr empfiehlt ihren Soldaten, sich für den Ernstfall vorzubereiten. Die sogenannte „Kaltstart-Akte“ soll angeblich dabei helfen, familiäre und persönliche Angelegenheiten vor einer plötzlichen Einberufung zu regeln, wie auch die weltwoche.de berichten konnte.

Im Falle eines Krieges oder einer Krise müssen Sie ‚kaltstartfähig‘, also rasch einsatzbereit sein

„Im Falle eines Krieges oder einer Krise müssen Sie ‚kaltstartfähig‘, also rasch einsatzbereit sein“, steht auf der ersten Seite der Vorbereitungs-Akte, die Soldaten sich auf der Internetseite der Bundeswehr herunterladen können. „Eventuell haben Sie dann keine Zeit, wichtige Informationen zusammenzusuchen und Entscheidungen für sich und Ihre Angehörigen zu treffen.“

Die Akte enthält Checklisten, Ratschläge zu Testament und Patientenverfügung sowie Musterformulare, damit zu Hause alles vorbereitet ist, sollte es zum kurzfristigen Einsatz kommen. Es geht um die Passwörter zu Social-Media-Profilen und E-Mailfächern, die Zugänge zu Bankkonten, um Versicherungen oder Codes für Alarmanlagen an Haus oder Wohnung.

Nachstehend ein Auszug aus dem „Schriftstück“ der Werbebeauftragten der Bundeswehr.

„Versetzen Sie sich in folgende Lage“, bittet die Bundeswehr ihre Soldatinnen und Soldaten. „Ein Angriff einer feindlich gesinnten Streitkraft auf einen Bündnispartner steht unmittelbar bevor. Sie stellen sich darauf ein, sich innerhalb von 48 Stunden bei Ihrem 600 Kilometer entfernten Truppenteil im Bereitstellungsraum zu melden.“ Was wird aus den Kindern, den pflegebedürftigen Eltern, dem Hund, wenn der Aufbruch binnen Stunden erforderlich ist? Und was passiert, wenn man aus dem Einsatz nicht zurückkehrt?

„Sie ist eine gute Grundlage dafür, frühzeitig Regelungen für den Ernstfall zu treffen“, lobt die Wehrbeauftragte Eva Högl in ihrem dabei vorgestellten Jahresbericht. „Alle Soldatinnen und Soldaten sollten sich daher so schnell wie möglich mit den Checklisten und konkreten Hilfestellungen auseinandersetzen.“

„Mentalitätswandel“ für Truppenstützpunkt in Litauen nötig

In dem mehr als vierzigseitigen Dokument, das die Soldaten herunterladen können, finden sich Checklisten für Patientenverfügungen, Testamente und Notfallpläne für Angehörige. Die Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) lobte die Initiative und betonte, dass gerade für die, in Litauen stationierten Truppen, ein „Mentalitätswandel“ nötig sei. Bis 2027 sollen rund 4800 Bundeswehrsoldaten in Litauen dauerhaft stationiert werden.

Dadurch steht für alle Angehörigen der Bundeswehr auch das Szenario im Raum, Deutschland oder ein verbündetes Land wie die baltischen Staaten oder Polen verteidigen zu müssen. Die  Angehörigen von Soldaten sollen sich daher unbedingt mit dem Kriegsfall befassen.

„Die Aufstellung der Brigade Litauen muss auch mit einem Mentalitätswandel der Angehörigen und Familien der Soldatinnen und Soldaten einhergehen“, forderte die SPD-Politikerin.

Bisher setzt Pistorius bei der Aufstellung der Litauen-Brigade auf Freiwilligkeit. Neben bereits seit längerer Zeit im Rahmen des Nato-Schutzes für das Baltikum in Litauen stationierten Bundeswehrtruppen sollen das Panzergrenadierbataillon 122 in Oberviechtach und das Panzerbataillon 203 aus Augustdorf die neue Brigade bilden. Bei einem Besuch vor Ort im vergangenen Herbst hörte Högl allerdings „viele Fragen und Sorgen“ auch privater Art.

Soldaten müssen laut Anweisung binnen 48 Stunden einsatzbereit sein, viele stellen sich daher die Frage, was im Fall ihres Todes oder einer plötzlichen Mobilmachung mit Kindern, pflegebedürftigen Eltern oder Haustieren passiert.

Und natürlich geht es um die Liebsten: „Im Falle eines Falles sollte das ‚Wertvollste‘ auf der Welt entsprechend geschützt und versorgt werden“, mahnen die Verfasser des Dokuments, sich frühzeitig um Kinder und pflegebedürftige Angehörige Gedanken zu machen. Wer darf in Abwesenheit Entscheidungen treffen, wer bekommt im schlimmsten Fall das Sorgerecht? Über den eigenen Tod nachzudenken, falle oftmals schwer, heißt es in der Notfall-Akte. „Jedoch ist eine gewisse Vorbereitung unabdingbar, um Familie und Freunde in schweren Zeiten zu entlasten.“

All dies lesen und kolportieren zu müssen, lässt Einen zweifelsfrei ratlos und bis ins „Mark erschüttert“ zurück im „besten Deutschland aller Zeiten“ oder ist es unter Merz nun am Ende nur das Zweitbeste?

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Von ELA

17 Gedanken zu „Bundeswehr rät zu Testamentsverfassung vor möglicher Einberufung“
  1. Zum Screenshot „Kinder können nicht enterbt werden“, doch natürlich können sie das und zwar auch ganz ohne Mordanschlag und Ähnlichem! Ganz einfach dann, wenn mindestens zwei Kinder vorhanden sind und mindestens eines davon so von rücksichtsloser Gier zerfressen ist, dass es einem Elternteil das nahezu gesamte Erbe zu Lebzeiten nach und nach abtrotzt, was noch einiges leichter fällt, wenn die Eltern geschieden sind. Gerade miterlebt und der alte Mann erwartet nun tatsächlich auch noch, dass ich ihn im Pflegeheim besuchen komme.

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  2. Vor paar Wochen hier in der Umgebung im Grünen so einen Typen vermutlich vom russischen Militär getroffen. Das war schon ein Hüne sondergleichen, hat alles getoppt was ich bisher an männlicher Stärke gesehen habe, habe ihn kurz auf deutsch und englisch versucht anzusprechen, njet war die Antwort und Hände in die Luft halten, er war mir sehr sympathisch, sein Hund ein Riese wie der Hüne. Er trug eine Kette mit der russischen Flagge, von daher in meinen Augen möglicher Fall, die haben hier ihre Speznas schon einreisen lassen, wird in Berlin noch deutlich ausgeprägter sein. Denke vor dem rennt jeder Bundeswehr Trottel schreiend weg.

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  3. Haha erster lauter Lacher des Tages. Diese Hundewehr nässt sich vorher schon ein und lässt es alle wissen. Ein Haufen kleine Feiglinge. Ich liege gleich auf dem Boden vor lachen…und die wollen den Russen angreifen? Muaaaahaaaaaaaaa

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    1. Wären es „Rächtä“ gewesen, dann hatte der Juntaschutz geschossen, weil es immer auf den „Mob“ ankommt (also z.B. „rächtär Mob“ wie Berlin August 2020, samt „Erstürmung“ des Reistages, womit einen Haufen Schafe meine, die denken es interessiert die Schlächter, wenn sie sich friedlich als ein Haufen aufstellen).

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  4. ….so ein Pech aber auch, denn Putin will Deutschland nicht!

    Putins Brief an das deutsche Volk
    .
    Mit seinem Brief tritt Putin der Propaganda der herrschenden Politiker und antirussischen Hetzmedien entgegen, die behaupten, die Russen würden nach der Entnazifizierung der Ukraine Deutschland angreifen wollen, was durch Hochrüstung und gesellschaftliche Militarisierung verhindert werden soll.
    https://www.anonymousnews.org/meinung/putins-brief-an-das-deutsche-volk/

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    1. moin jürgen
      eine alkohol & drogentest währe auch angebracht. und natürlich eine paar prophylaktische backpfeifen welche die volksvertreter immer daran erinnert wer vertreten werden soll und muss…
      mfg

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    2. Die sind nicht gespritzt. Mit denen stimmt irgendwas anderes im Gehörne nicht – vielleicht sind die schon gechippt oder äMKa-Ültra-prögrammiert und/oder einfach psüchopäthisch, soziopäthisch, narzistisch, größenw.nsinnig.
      Meiner Ansicht nach.

    1. Was denkst Ehrhard, wer sind die beiden Töchter, die Adolf in Argentinien gezeugt hat? Tippe auf Angela und Uschi. Was glaubst wer waren die Mütter?

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