Wie es scheint dürfte sich eine neue Achse Washington – Budapest – Israel gefestigt haben: Kaum dass er seinen Besuch in Ungarn beendet hat, macht sich der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu bereits auf den Weg in die Vereinigten Staaten.
Laut „Axios“ soll Netanjahu am Montag in Washington Gespräche mit US-Präsident Donald Trump führen. Eines der Hauptthemen könnten die von Trump verhängten Zölle und eine mögliche Ausnahmeregelung für Israel sein. Der israelische Ministerpräsident war am Donnerstag früh um 2h30 in Budapest gelandet.
Bereits am Donnerstag hatte Benjamin Netanjahu, der sich mit Viktor Orbán in Ungarn getroffen hat, mit US-Präsident Donald Trump. Das Telefonat fand nach dem Austritt Ungarns aus dem „Internationalen Strafgerichtshof“ statt, aber Netanjahu sprach auch die Frage der Zölle an.
Laut „Axios“ soll zu diesem Zeitpunkt Trump seine Einladung an den israelischen Ministerpräsidenten nach Washington ins Weiße Haus ausgesprochen haben, ohne zunächst ein konkretes Datum festgelegt zu haben. Nur ein paar Stunden später sagte Trump Reportern in der „Air Force One“, Netanjahu werde Washington bald besuchen, „vielleicht schon nächste Woche“
– wie „Mandiner“ berichtete.
________________________________________________________________________________________________
***
________________________________________________________________________________________________
UME scheint wie jedes andere
westmedium jüdisch getrimmt))
Red.: Wie kommen sie darauf? Wie versuchen objektiv zu berichten.
Donald Trump entlässt die beiden NSA-Spitzen.
Dies soll ihm ausgerechnet von Laura Loomer nahegelegt worden sein, einer jüdisch-zionistischen Aktivistin, die das Video empfahl, in dem der Chabad-Rabbi Isser Zalman-Weisberg Trump als neuen Messias ankündigt.
Wussten Sie, dass Israel 2007 von der NSA eine der größten Spionagebedrohungen für die USA bezeichnet wurde?
Das Hofieren des israelischen Ministerpräsidenten, der Zigtausende von Toten zu verantworten hat, ist bei mir auf völliges Unverständnis gestoßen.
Stellen wir uns doch einmal vor, ungarische Terroristen hätten in Rumänien einen schlimmen Anschlag verübt, die dortige Regierung würde das zum Anlass nehmen, als “Akt der Selbstverteidigung” Siebenbürgen mit roher Gewalt von seiner ungarischen Bevölkerung zu “säubern” und die Verantwortlichen bekämen anderswo einen Empfang bereitet wie Netanjahu jetzt in Budapest. Was Orbán deren Gastgebern wohl zu sagen hätte?
Für mich ist es ein absolutes Unding, das Judentum mit dem Staat Israel gleichzusetzen. Von den weltweit 15,7 Millionen Juden lebten 2023 gerade einmal 45,2 Prozent in Israel (Quelle: Jüdische Allgemeine). Ungarn ist der beste Beweis für die Falschheit der Aussage “Ohne den jüdischen Staat Israel gibt es kein Judentum!”
Wenn die ungarische Regierung alles dafür tut, dass sich Juden in ihrem Land wohlfühlen und sicher sind, begrüße ich das sehr. Den Staat Israel sollte sie aber gleichzeitig immer wieder an die Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts erinnern.
Zusatz zu meinem vorigen Kommentar: Ach ja, und der Trump ist da auch erwähnt. Der hat uns ja gerade mit seinen Willkür-Zöllen gezeigt, was er kann, nämlich global in den Aktienmärkten ein paar Trillionen zu vernichten, einfach so. In den USA wird der klassische Redneck-Truck Ford F-150 dann durch die Zölle auf nicht-US-Amerikanische Autoteile, die in dieses US-gefertigte Monster verbaut werden, ebenso um ein paar tausend Dollar teurer werden, scheinbar fangt die MAGA-Gemeinde gerade an zu verstehen, was ihr Messias angerichtet hat, und geht auf die Straße.
Hier ist Prof. Jeffrey Sachs in einem Interview mit Richter Napolitano über die verheerende Wirkung der Trump-Zölle, und dass sie wohl nicht legal zustande gekommen sind, weil die Macht in den USA, Steuern (und daher auch Zölle) zu bestimmen beim Kongress liegt und nicht beim Präsidenten:
https://www.youtube.com/watch?v=x0alGvV0Sjc
Die „Hoffnungsträger“ Trump-Orban-Netanjahu – was für eine grausliche Bande! Weg mit ihnen!
Sehr einverstanden.
Ich kann Orban in diesem Fall auch nicht verstehen, was bezweckt der damit einen Kriegsverbrecher zu huldigen ?
Und wer soll die „grausliche Bande“ der „Hoffnungsträger“ ersetzen?
Der großmäulige Amerikaner und der geschmeidige Ungar scheinen zumindest den Siegeszug der Kapitalsozialisten (Soros & Co.; WWF) zu bremsen, die u.a. per KI (Künstliche Irreführung) mal wieder einen „neuen Menschen“ erschaffen wollen.
Und was sagt uns das?
Vor allem zweierlei:
1) wenn in den Aktienmärkten derart rasch Vermögen verpufft war es in der Substanz ohnehin nur aufgepumptes Soufflé
2) die heimische Industrie wäre besser dran wenn sie nicht derart Abhängig von Fremdprodukten ist
Nix gibt es umsonst, die angezogenen Zölle haben nur offengelegt woran es schon lange krankt
Ist das wirklich so einfach?
War da nicht noch so etwas wie die Mwst. bzw. Ust. in Deutschland und den anderen europäischen Staaten?
In den USA gibt es zwar auch so etwas ähnliches (sales tax), aber das sind unter 10%.
Und so ganz am Rande könnte man ja auch noch erwähnen, daß die EU 10% Einfuhrsteuer erhebt + die jeweilige Ust.
…nur mal so als ganz wertungsfreier Hinweis zu weiterem Nachdenken.
Orban hat mit der Einladung Netanjahus – einem offiziell verurteilten Kriegsverbrecher, den er verhaften hätte lassen müssen – alle meine Achtung oder Respekt verloren. Schande über Orban! Das Problem für Ungarn, aus meiner Sicht, ist Folgendes: Der politische Herausforderer von Orban, Peter Magyar, ist schon per dem ungarisch-sprachigen Wikipedia-Eintrag um keinen Deut besser. Ein Drama! Quo vadis, Hungaria?
Wen hätten Sie denn lieber? Trudoh? Makrone? Erdoganove? Cum-Ex-Scholz? Telenski? Leyen-Pfuzschi? Haben doch alle Dreck am Stecken, und immerhin ist der Netanjahu in seinem Land besser legitimiert als der Blackrocker hierzulande.
moin raul
pack schlägt sich, pack verträgt sich. warum bewarheiten sich diese alten sprüche (volksweisheiten) immer wieder…?
mfg