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Für Normaldenkende ist es nur schwer oder gar nicht nachvollziehbar, was in den kranken Hirnen von Personen vorgehen muss, die wegen eines umgebrachten Schwarzen im weit entfernten Amerika jetzt auch in Europa Randale veranstalten. Und förmlich durchdrehen. Bestandteil dieses linken Tugendterrors ist, ebenfalls aus den USA importiert, die Zerstörung der Denkmäler historischer Persönlichkeiten. Das kann im God’s Own Country  der Entdecker Amerikas, Christopher Kolibris sein, oder in Deutschland eben Otto von Bismarck.

Nun könnte man rätseln, was aus linker Sicht, selbst wenn man zeitgeistige, gutmenschliche Maßstäbe rückwirkend anlegt, beispielweise einem Bismarck vorzuwerfen wäre? „Nazi“ kann der 1898 Verstorbene wohl nicht gewesen sein, auch nicht „xenophob“, „homophob“ oder „islamophob“, denn das war damals kein Thema.

So müssen wir den „Aktivist*innen“, die sein Denkmal schändeten, dankbar sein, dass sie am Sockel dort ein Musterinfo anbrachten, wie denn so ein begleitender Text aussehen soll. Und wie man den Spagat zum „Rassisten“ herstellt: Bismarck war „Wegbegleiter des deutschen Kolonialreiches“.
Die Frage, warum es jetzt halb Afrika nach Beendigung der Kolonialzeit ausgerechnet nach Europa zu den „Rassisten“ zieht,  bleibt in der aktuellen Rassismus-Hysterie unbeantwortet.

 

 

Stuttgart: Bismarkplatz wird George-Floyd-Platz


Über Nacht wird am Bismarckplatz im Stuttgarter Westen George Floyd durch Überkleben zum inoffiziellen Namensgeber. Es ist bezeichnend für Leute, die sich als moralische Instanzen betrachten, einen amerikanischen Schwerverbrecher, bloß weil dieser von einem weißen Cop umgebracht wurde, über einen der bedeutendsten deutschen Politiker des 19. Jahrhundert stellen. Wie abartig krank müssen solche Figuren sein.

Von Redaktion

5 Gedanken zu „„Friedliche“ BLM-Aktivisten schänden Bismarck-Denkmal in Hamburg“
  1. Schon die Einleitung des Kommentars von Johannes Lerle beginnt mit einem Fehler. Denn sowohl Mose als auch Wilhelm Tell und Robin Hood gelten den Berichten nach als Volkshelden und werden nicht für die notwendigen Tötungen, die ja keine Morde zum Eigennutz waren, kritisiert. Schon immer galt ein Sieg als Zeichen der Rechtmäßigkeit im Ius Divinum. Das war so, als zwei über 80-Jährige die damalige Weltmacht Ägypten besiegten, die sich davon nie mehr wirklich erholt hat. Ebenso wie das Nordreich Israel von den Assyrern besiegt und die Bevölkerung verschleppt wurde. Alle Sieger, die ihre Position mißbraucht haben, wurden wiederum besiegt. So wurden die Assyrer von den Babyloniern, die Babylonier von den Medo-Persern und die Medo-Perser von den Griechen, die Griechen von den Römern, die Römer von den Germanen und die amerikanischen Menschenopfer-Systeme von den Europäern besiegt. Weiter zeigen die Ausführungen im Kommentar von Johannes Lerle das typisch einseitige sozi-kommunistische Pazifismusverständnis, mit dem jeder Mißliebige maßlos kritisiert wird und alle anderen, auch wohl begründeten Betrachtungsweisen ignoriert werden, auch wenn die Verhältnisse nicht immer so klar sind wie bei der Schlacht am Kahlenberg am 12. September 1683. In der Tat gibt es einige Dinge bei Bismarck zu kritisieren, wie bei den Maßnahmen im Kulturkampf, mit dem die Herrschaft des Staates über die Familien seinen Anfang nahm, oder den Sozialistengesetzen, mit denen die Kassen begründet wurden, die heute die Ermordung von Menschen vor der Geburt mitfinanzieren, aber ihn auf einen Kriegstreiber reduzieren zu wollen, greift deutlich zu kurz.

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  2. Lieber Johannes, was die historischen Fakten angeht bist du ziemlich schief gewickelt, aber das hatten wir ja schon in einem persönlichen Gespräch geklärt! Arbeite dich doch lieber an der Rautenhexe ab als an einem der größten Deutschen, welcher Bismarck (nicht wegen seiner Körpergröße) zweifellos war. LG Bruder Johannes

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  3. Wenn jemand nur einen einzigen Menschen ermordet, dann gilt er als verabscheuungswürdiger Verbrecher, der an den Galgen gehört. Inszeniert aber jemand drei Kriege, die insgesamt 80 000 Menschen das Leben kosten, dann werden ihm Denkmäler errichtet. Bismarcks erster Krieg war gegen Dänemark, nachdem es sich Schleswig und Holstein eingegliedert hat, das der dänische König zuvor in Personalunion regiert hatte. Nachdem sich nun Preußen diese Länder eingegliedert hat, obwohl es keinerlei historische oder juristische Ansprüche hatte, machten Österreich und andere deutsche Staaten mobil. Und Preußen gewann den Krieg gegen eine zahlenmäßige Übermacht. Im Ergebnis dieses Krieges wuchs Preußen durch Annexion deutscher Gebiete. Das erfüllte Frankreich mit Sorge. Dann wurde der spanische Königsthron vakant, und die Spanier boten ihn einem Glied des preußischen Königshauses an. Da befürchtete Frankreich, ein¬gekreist zu werden. Als man im preußischen Königshaus die Kriegsgefahr erkannte, woll¬te man auf den spanischen Thron verzichten. Aber Bismarck hatte es durch Intrigen und Verfälschungen diplomatischer Noten fertiggebracht, eine Kriegserklärung Frankreichs zu provozieren. Nun hatte er, was er wollte. Die Emotionen kochten hoch. Bevor Frankreich mobil gemacht hatte, fielen Preußen und andere deutsche Staaten in Frankreich ein. Im Zuge der Siegesemotionen gegen den Erbfeind wurde in Versailles das Deutsche Reich gegründet. Alles jubelte. Auch wer nur einen Arm oder nur ein Bein hatte, konnte mitjubeln. Und die Kriegstoten lagen auf Heldenfriedhöfen und konnten daher nicht gegen den Schwindel vom „Sieg“ protestieren.
    Bismarcks Rechtsverständnis zeigen seine vielzitierten Worte vor dem Reichstag: „Nicht durch Reden und Majoritätsbeschlüsse werden die großen Fragen der Zeit entschieden, das ist der große Fehler von 1848 und 1849 gewesen, sondern durch Blut und Eisen!“ Bismarcks Auffassung war: „Die Bedeu¬tung eines Volkes bestimmt sich nach der Zahl der Soldaten, die es ins Feld stellen kann. … Die Schwachen sind dazu da, von den Starken gefressen zu werden!“ Damit bekannte er sich eindeutig zum „Recht des Stärkeren“, wie es für Kriminelle charakteristisch und wie es in der Politik bis heute gang und gäbe ist. In einem Brief an Gerlach verbarg Bismarck keineswegs seine Gangsterphilosophie, indem er offen zugab, daß er für seine Person das Prinzip der Legitimität sei¬nem „spezifisch preußischen Patriotismus“ vollständig unterordne. Die öffentliche Verehrung für einen derartigen Gangster wirkt als Handlungsanleitung für spätere Generationen.
    Auch Hitler hatte für seine Person das Prinzip der Legitimität seinem spezifisch deutschen Patriotismus untergeordnet. Doch im Unterschied zu Bismarck hatte er seine Kriege verloren. Und die Sieger schreiben die Geschichte. In der damaligen Geschichtsschreibung, die bis heute nachwirkt, zählt Bismarck zu den Großen, seine schmutzigen Mittel werden wohlwollend übersehen, und die Kriegsschuld wird allein dem französischen Verlierer aufgebürdet. Hitler hingegen gilt als der größte Bösewicht aller Zeiten. Zu seinen vielen Verbrechen wurden noch Seife aus Menschenknochen und Lampenschirme aus Menschenhaut hinzugelogen. In Dachau und in Sachsenhausen wurden nach dem Krieg Gaskammern gebaut. In Auschwitz kann man eine Gaskammer besichtigen, deren einzige Tür nach innen zu öffnen ist, die als Originalgaskammer galt, inzwischen aber zur „Rekonstruktion“ zurückgestuft worden ist. Das deutsche Wort für eine Rekonstruktion, die als Original ausgegeben wird, ist „Fälschung“. Die Siegergeschichtsschreibung über Hitler ist interessengeleitet, geleitet von dem Interesse, die eigenen Verbrechen zu relativieren und möglichst viel Ablaßzahlungen für die Sünden unserer Großväter herauszupressen. Hitler und Bismarck haben die gleiche Denk- und Handlungsweise, nämlich das „Recht des Stärkeren“. Diese Denk- und Handlungsweise war vor Bismarck gang und gäbe, und sie prägt auch die heutige Politik, wie es am Beispiel Amerikas besonders offensichtlich ist. Denkmäler dokumentieren lediglich, wer die Macht hat. Nachdem Hitlerstraßen und Hitlerplätze umbenannt worden sind, wäre es nun auch an der Zeit, die Denkmäler von Hitlers Gesinnungsgenossen aus dem öffentlichen Raum zu entfernen.

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  4. Da fehlen einem fast die Worte….. wie tief reicht eigentlich die Verblödungsspirale in den Köpfen dieser Gutmenschen ? Der auf der ” Idiotenskala nach unten offene” IQ dieser Chaoten spricht Bände.
    In den Medien kein Wort davon, dass George Floyd ein mehrfach vorbestrafter Gewalttäter war.
    Also passt er offensichtlich zu den Trotteln, die ihn heute als Held verehren und anbeten. Gleich und gleich gesellt sich eben gern….
    Bismarck würde sich im Grab umdrehen, wenn er sehen könnte, von welchem Pack Deutschland heute regiert und bevölkert wird.

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  5. Die sind so krank wie man sie in den letzten 40 bis 50 Jahren aufgebaut hat – oder sind die Herrscahften etwa alle vom Himmel gefallen? Das ist erst der Anfang, da die Masse der Dummdödels den Mund hält und sich lieber sein “Kleinbürgertum” – was auch immer das sein mag, bewahren möchte. Ab in die Anarchie, ist wie Abenteuerurlaub, nur eben realer!

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