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Bild: HookyungLee / Pixabay

Auch Elektromobilität droht Einschränkung und Verbot!

An dieser Stelle wurde schon mehrfach vermutet wurde, dass auf ein Verbrennerverbot auch ein Verbot oder zumindest eine drastische Einschränkung der Elektrofahrzeuge folgen wird.

Diese Vermutung hat sich jetzt zweifach bestätigt:

  1. Beschränkung der Stromentnahme von „flexiblen Verbrauchern“ aus dem Netz

Eine Studie erstellt im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Thema Regulierung und Flexibilisierung der Stromversorgung aus dem Jahre 2018 fordert die Einführung des Instruments zur „Spitzenglättung“:

„Alle flexiblen Verbraucher im Niederspannungsnetz werden standardmäßig verpflichtet, mit ihren flexiblen Verbrauchseinrichtungen (z. B. Elektromobil, Wärmepumpen) an der netzseitigen Spitzenglättung teilzunehmen.“

In der Praxis bedeutet das, dass z.B. über „Smartmeter“ Verbraucher temporär vom Netzbetreiber abgeschaltet werden können. Weiter heißt es:

„Bei den Steuerungsmöglichkeiten des Netzbetreibers im Rahmen der bedingten Leistung handelt es sich um spontane, zeitlich eng begrenzte Einschränkungen der Entnahmemöglichkeit aus dem Netz….

Eine netzbetreiberseitige Prognose der Eingriffe ist nicht bzw. nicht mit ausreichender Genauigkeit möglich, wodurch eine solche Prognose anderen Marktakteuren auch nicht zur Verfügung gestellt werden kann.“

In der Praxis bedeutet das, dass der Netzbetreiber gewichtige Stromverbraucher wie Wärmepumpen oder Elektroautos nach Maßgabe der erzeugerseitig verfügbaren Energie beliebig lange abschalten können.

Wenn man jetzt davon ausgeht, dass die Stromerzeugung mehr und mehr durch fluktuierende Erzeuger (Windräder, PV-Anlagen) erfolgen soll, kann man sich lebhaft vorstellen, dass die Abschaltung unter Umständen sogar Tage dauern kann. Gerade jetzt im Herbst bzw. Winter gibt es tagelange „Dunkelflauten“ wo weder Windenergie noch Solarenergie zur Verfügung steht. Im Grunde ist der Begriff „Spitzenglättung“ eine Verdrehung, da unterstellt wird, dass die Verbrauchsspitzen das Problem sind. In Wirklichkeit sind die Erzeugungsspitzen und Totalausfälle der Windenergie das eigentliche Problem der Stromversorger, das auf den Verbraucher abgewälzt werden soll. In der einschlägigen „wissenschaftlichen“ Literatur wird diese Vorgangsweise auch euphemistisch als „Demand Side Integration“ bezeichnet!

Elektromobile und Wärmepumpen werden deshalb massiv gefördert, weil man davon ausgeht, dass für diese Verbraucher eine bedingte Versorgung zumutbar ist und diese Verbraucher somit ideale Abnehmer für den Windstrom sind!

In Österreich gibt es schon jetzt Sperrzeiten für Wärmepumpen, für die man allerdings als Verbraucher für einen günstigeren Tarif freiwillig optieren kann.

Alle Räder stehen still, wenn der Wind nicht blasen will!

Was auf Elektroauto- und Wärmepumpenbesitzer zukommt, wenn die Windkraft weiter ausgebaut wird und die Anzahl der Elektroautos und Wärmepumpen zunehmen, kann man aus der untenstehenden Abbildung ersehen:

Aus VGB Powertech “Windenergie in Deutschland und Europa”, Energietechnisches Kolloquium, 19 Juni 2018, RUB, IET, Bochum

Wenn es dann nur Strom gibt, wenn gerade einmal Wind weht, dann gute Nacht!

  1. Feinstaub

FOCUS online berichtet, dass den Elektromobilen von unerwarteter Seite Ungemach droht.  „Experten“ schlagen wieder einmal „Alarm“, weil Elektromobile durch ihr höheres Gewicht auch mehr Reifenabrieb und somit Feinstaub verursachen!

„Untersuchungen haben bereits vor längerer Zeit ergeben, dass der Abrieb von Reifen, Bremsen und der Fahrbahn selbst ebenfalls einen nennenswerten Anteil an der Feinstaubbelastung hat, der sich prozentual durch die saubereren Fahrzeuge zuletzt erhöhte. Schließlich sind in modernen Autos nicht nur Diesel-, sondern auch Benzinmotoren mit einem Filter ausgerüstet, der die kleinsten Partikel nicht in die Umwelt entweichen lässt.

Dabei könnte sich die zunehmende Elektrifizierung sogar als Problem für die Feinstaubbelastung herausstellen. Durch die schweren Akkupakete sind Plug-In-Hybriden und speziell die reinen Elektroautos deutlich schwerer als vergleichbare Verbrenner. Ein kompaktes E-Auto wie der VW ID3 zum Beispiel wiegt, wie man der technischen Datenbank von EFAHRER.com entnehmen kann, satte 1,8 Tonnen.“

Konnte man den Feinstaub von Verbrennungsmotoren durch Filter auf null reduzieren, so kann man die erhöhte Feinstaubbelastung von Elektrofahrzeugen nur mehr durch Fahrverbote oder zumindest Einschränkungen reduzieren!

Man kann also mit Sicherheit sagen, dass die Verfügbarkeit von Elektromobilen einerseits durch die Stromversorgung, andererseits durch das Feinstaubproblem in Zukunft eingeschränkt wird. Die Verfügbarkeit von Kraftfahrzeugen mit Verbrennungsmotoren gehört definitiv der Vergangenheit an!

Außerdem kann man ja nicht vorhersehen, welche Tricks den Autofeinden in Zukunft noch einfallen, um den Individualverkehr zu verunmöglichen! Eine weiter Möglichkeit dem Individualverkehr in Frage zu stellen wäre z.B. die Thematisierung von Unfällen!

Von Redaktion

6 Gedanken zu „Auch Elektromobilität droht Einschränkung und Verbot!“
  1. Obwohl der Verkehr um ca. 25 % abgenommen hat -lt. NZZ – hat der Anteil des CO2 in der Luft nicht wie von Grün und Co immer gepredigt nicht abgenommen sondern ebenfalls um etwa 1/4 zugenommen.

    Weil halt CO2 der Temperatur folgt und nicht wie von Grün & Co immer gepredigt umgekehrt.

    Seien wir ehrlich grün sind wir alle bis zu einem gewissen Grad, aber nicht alternativ und hinter diesem Alternativ stecken die ganzen Boschewistischen Grausamkeiten wie Gesellschaftsänderung, Genderismus, Familienfeindlichkeiti, Antisemitismus – die größten Antisemiten sind die Personen, welche die Todfeinde der Juden, Moslems ins Land holen (Karl Lagerfeld), usw. usw. Die Grünen haben wie die meisten Parteien studierte Leute aber ohne Hausverstand. Angst machen und verbieten das ist die Devise der Grünen und das Volk wählt Grün weil sie nicht hinter das Feigenblatt sehen. Das Klima bestimmt der Schöpfer und niemand anderer. Ein dumme arrogante Anmassung.

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    1. Lieber Herr Häle,
      vielen Dank für Ihren aufschlußreichen Kommentar. Sie haben vollkommen recht, das Klima bestimmt allein Gott der Schöpfer.
      Was wollen wir von Menschen erwarten, die nichts hinterfragen
      (Schlafschafe sind) und nicht nach Gott fragen.

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  2. Wie bei jedem grünen politischen Blödsinn, müssen auch hier wieder die Verbraucher und Steuerzahler die Zeche zahlen.
    Aber immer wieder wird so ein Wahnsinn durchgesetzt, obwohl jeder Laie es besser weiß.

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  3. Einfach einen Notströmer mit Dieselmotor kaufen und in den Garten stellen. Dann aber ja nicht das Licht im Haus einschalten, wenn alle andern wegen dem üblichen Blackout im Dunkeln frieren.

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