
Die ungarische Regierung hat laut Innenminister Sándor Pintér den „Migrationsnotstand“ im ganzen Staatsgebiet erklärt.
Nach den Grenzschließungen durch Slowenien, Kroatien und Serbien halten sich rund 10.000 Menschen illegal in diesen Ländern auf, von denen noch nicht bekannt ist, in welche Richtung sie sich absetzen werden. An der abgezäunten ungarischen Südgrenze seien deutlich erhöhte (Migranten-)Bewegungen festgestellt worden, die Transiträume und Checkpoints für Asylbewerber seien voll und es seien „turbulente“ Situationen zu erwarten.
Quelle: MTI, 10.03.2016